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Whispers

Passenger

Whispers Großansicht
Interpret(en) Passenger
Label Black Crow / Embassy of Music
Vertrieb Warner Music
Format 1 CD (Longplay)
Genre Rock & Pop
Produktionsland Großbritannien
Auslieferung KW 2014/23
Bestellnummer 5419-61612-2
EAN-Code
5054196161224
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Woche KW 2014/37KW 2014/36KW 2014/35KW 2014/34KW 2014/33
Rang 8366645545
Höchste Position: Rang 6 in KW 2014/26
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Label Black Crow / Embassy of Music
Vertrieb Warner Music
Produktionsland Großbritannien Großbritannien
Bestellnummer 5419-61612-2
EAN-Code
5054196161224
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Genre Rock & Pop
Format 1 CD (Longplay)
Auslieferung KW 2014/23
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Interpret(en) Passenger
nach oben MusikWoche-Kritik

Dem ehemaligen Straßenmusiker gelang 2012 mit der Ballade "Let Her Go", die sich bis heute weltweit über sechs Millionen Mal verkauft hat, der große Durchbruch. Auf seinem fünften Studioalbum "Whispers" begeistert Michael David Rosenberg alias Passenger mit elf herzerweichenden Folkpop-Songs.

Bereits der Auftakt des neuen Albums hätte mit dem Titel "Coins In A Fountain" kaum besser ausfallen können. Alles, was die Musik des 1984 in Brighton geborenen Songwriters auszeichnet, von den dezent melancholischen Texten bis hin zu den zerbrechlichen Melodien, ist hier bereits in Perfektion zu hören. Wie bereits auf dem Vorgängerwerk "All The Little Lights", das bis heute mehr als 1,2 Millionen Käufer fand, erweist sich Passenger auch auf "Whispers" wieder als genialer und einfühlsamer Geschichtenerzähler, der sein Ohr genau am Puls der Zeit hat, ohne dabei zu dick aufzutragen.

Die elf neuen Songs entstanden in fünf Wochen konzentrierter Arbeit, unterstützt von Rosenbergs Tourpartner Stu Larsen, der australischen Sängerin Georgia Mooney und der kanadischen Folkband The Once in Sydney. "Es ist bislang mein dynamischstes Album", erklärt Mike Rosenberg, "sehr filmisch, mit vielen Geschichten und großen Ideen". Und diese oft in kleinen Details versteckten Ideen sind es, die aus "Whispers" weit mehr machen als nur ein gutes Album eines begnadeten Songwriters. Besonders gelungen sind neben dem mit Pedal-Steel-Gitarren verzierten Titel "Bullets" vor allem die mit Geigenklängen unterlegte Ballade "Golden Leaves" sowie die ungewohnt optimistische Hymne "Thunder".

Norbert Schiegl

Quelle: musikwoche.de

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Anfang letzten Jahres wußte Mike Rosenberg, dass sich sein Leben verändert wird. Nur in welchem Ausmaß dies passieren sollte, war ihm nicht bewusst. Hätte jemand dem aus Brighton stammenden Singer/Songwriter, besser bekannt als PASSENGER, gesagt, dass er 2013 an der Chartspitze in mehr als 20 Ländern stehen würde, er hätte es nicht geglaubt. Seine herzergreifende Ballade "Let Her Go" brauchte zwar eine gewisse Zeit, um die Welt zu erobern, doch im Herbst 2012 wurde sie zum Hit in ganz Europa. Im Februar 2014 stieg sie auch in die Top 5 der Billboard Charts ein. An diesen immensen Erfolg musste er sich jedoch erst einmal gewöhnen. Ganz besonders erstaunt ihn noch heute die Tatsache, dass zigtausende Fans kommen, nur um ihn allein auf gigantischen Bühnen live zu sehen.

Mit "Whispers" veröffentlicht Passenger nun am 06.06.14 sein mittlerweile sechstes Studioalbum. Die meisten der elf neuen Songs entwickelte er auf Reisen durch die Kontinente, Straßen und Club der Welt. Sein Weg führte von Amsterdam bis Australien, von Denver nach Dortmund, von Moskau nach Madrid, während "Let Her Go" sich auf den Weg an die Chartsspitzen der bespielten Länder bewegte.

Die Vermutung, dass durch die Berühmtheit und den Erfolg auf "Whispers" eine Veränderung zu hören sei, bestätigt sich nicht, ganz im Gegenteil. Das Album wurde in dem gleichen kleinen Studio in Sydney aufgenommen wie schon sein millionenfach verkaufter Vorgänger "All The Little Lights". Mit dem gleichen Co-Produzenten (Chris Vallejo) und vielen der damaligen Musiker. Alles in allem haben die Aufnahmen gerade mal fünf Wochen gedauert und trotz des aufwendigen und extrem symphonischen Sounds wurden keine großen Budgets ausgegeben.

Was man auf "Whispers" hören wird, sind Geschichten - einige davon wahr, andere erfunden. Sie erzählen von der Liebe, dem Tod, dem Aufwachen und dem Älterwerden. Und auch davon, die Dunkelheit zu vertreiben - wilde Hasstiraden darüber, wie die Technologie Herr über uns wird, was bei seinen Fans eine beliebte Thematik ist. Dabei beweist der 30jährige, dass er in seinen Liedern genauso mitreißend witzig sein kann wie bei den Geschichten, die er auf der Bühne erzählt.

"Das ist einfach das am meisten vorwärtsgehende Album, dasich je gemacht habe. Es ist sehr filmisch, mit vielen Geschichten und großen Ideen. Es gibt aber auch düstere Momenten über Einsamkeit und Tod aber, hey, ohne diese Themen wäre es kein Passenger-Album. Größtenteils ist es aber ein sehr positives Album", erklärt er fröhlich.

Diese großen Geschichten und großen Ideen erfordern auch großen Sound. Folglich wird "Whispers" von Blasinstrumenten, Streichern und gewaltigen Crescendos erfüllt und, wie Passenger selbst sagt, "einer Riesencrew für die Backing Vocals". "Für mich sind Live-Erfahrungen essenstiell.. Live kann es so unglaublich kraftvoll sein, nur eine Gitarre und eine Stimme zu haben, um dadurch dem Text folgen zu können und eine intime Atmosphäre zu schaffen. Bei der Aufnahme im Studio hingegen würde es dem Hörer viel abverlangen, wenn es nur diese beiden Elemente gäbe. Ich mag es einfach, viele unterschiedliche Komponenten zu haben, in denen man sich verlieren kann."

Instrumentenvielfalt findet sich auf jeden Fall auf "Whispers", denn Passenger spielt neben der Gitarre auch Glockenspiel und verschiedene Percussion-Instrumente. Die Klavierparts hingegen überließ er "jemandem, der sie besser beherrscht". Man wird unter anderem auch einer Flöte, Klarinette und Mundharmonika begegnen. Die Backing-Vocals kommen von seinem guten Freund und Tourpartner Stu Larsen, dem Singer/Songwriter Georgia Mooney aus Sydney und einer Folk Gruppe aus Neufundland in Kanada, The Once.

"Ich traf The Once letztes Jahr bei der Celtic Connections in Glasgow. Ihre Stimmen sind einfach phänomenal und schon beim ersten Hören wusste ich, sie passen ausgesprochen gut auf dieses Album. Sie kamen zu mir nach Sydney und sangen fast bei jedem Song mit. Ich bin sehr glücklich darüber, denn es klingt ein bißchen nach einem Chor und gleichzeitig wie eine Gruppe von Freunden, die zusammen sitzen und singen. Genau diesen Klang wollte ich".

Eines der schönsten Liebeslieder (und die erste Single) auf "Whispers" ist das nostalgische "Heart's On Fire", welches mit handgezupfter Gitarre beginnt und in einen leidenschaftlichen, mit Streichern gefüllten Appell an die Person, die einem nicht mehr aus dem Kopf geht, endet. Schließ Deine Augen und Du kannst Dir vorstellen, es wäre von einem Orchester in der Royal Albert Hall gespielt worden.

Der ambitionierteste Song, den er je geschaffen hat, ist "A Fire Is". "Er ist sehr episch und wie nichts, was ich bisher geschrieben habe", erzählt er. "Es ist die Geschichte über das Leben eines Mannes, und wie er mit dem Älterwerden zurecht kommt. Es geht nicht um mich - einige meiner Lieder sind sehr hypothetisch - es geht um etwas, was jeder mal in einer bestimmten Lebenslage fühlen muss. Es ist ein sehr trauriger Song, wenn man genau auf den Text achtet".

Die fesselndste Geschichte auf "Whispers" ist der Song "Riding to New York". Es ist die wahre Geschichte einer nächtlichen Begegnung mit einem Mann, der an Lungenkrebs zu sterben droht. Nur eine sehr gefühlskalte Person hätte das Ende des fünfminütigen Weges durch New York erreicht, ohne dabei eine Träne zu verlieren. "Ich versuche seit Jahren, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich habe es größtenteils geschafft, aber vor einer Weile war ich in Minneapolis und hatte das Verlangen nach einer Zigarette. Ich stand also auf, um zu einer Tankstelle zu gehen - und das um drei Uhr morgens. Draußen saß ein alter Mann auf einem Motorrad und rauchte. Als ich vorbei lief, sagte er 'das ist die beste Zigarette, die ich in meinem ganzen Leben hatte'. Ich fragte, was er meinte und er sagte, dass er an Lungenkrebs sterben wird. Er wusste nicht, wie lange er noch zu leben hat, aber entschied, sich ein altes Motorrad zu kaufen, durch's Land zu fahren und am Ende nach New York zu kommen, um die restliche Zeit seines Lebens mit der Familie zu verbringen. Es endete damit, dass ich mir in dieser Nacht keine Zigaretten kaufte. In den darauffolgende Tagen schrieb sich der Song wie von selbst. Die Streicher-Parts, Blasinstrumente, ruhig-treibende E-Gitarre und Klavier instrumentieren diese kurze Begegnung nachts um drei Uhr".

Zu "Whispers" könnte Passenger den ganzen Tag Geschichten erzählen aber es macht Sinn, sich die Lieder einfach anzuhören. Tausende kommen nun zu seinen Konzerten, kennen die meisten Texte seiner Lieder. Doch er macht weiterhin das, was für ihn seit 2009, seit er solo Musik macht, an oberster Stelle steht - Straßenmusik.

"Ich plane in den kommenden Monaten, eine ganze Menge Musik auf der Straße zu machen, bevor die Festivals beginnen. Ich kann nicht einfach nur noch akustisch spielen, in diesem Punkt muss ich mich wohl anpassen. Aber Straßenmusik zu machen, ist immer noch das, was ich am liebsten tue. Es ist die ehrlichste Art, Musik zu machen, für jeden zugänglich und vor allem kostenlos. Was könnte es besseres geben als das?

Quelle: Embassy of Music

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    Rock & Pop


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