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Pure Heroine

Lorde

Pure Heroine Großansicht
Interpret(en) Lorde
Label Universal Music NZ / UMI
Vertrieb Universal Music
Format 1 CD (Longplay)
Genre Rock & Pop
Produktionsland Sonstige
Auslieferung KW 2013/43
Bestellnummer 375 190-0
EAN-Code
0602537519002
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Top-100 Longplay Deutschland


Woche KW 2014/36KW 2014/35KW 2014/34KW 2014/33KW 2014/31
Rang 9382777089
Höchste Position: Rang 13 in KW 2013/46
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Edelmetall 1-fach Gold
Label Universal Music NZ / UMI
Vertrieb Universal Music
Bestellnummer 375 190-0
EAN-Code
0602537519002
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Genre Rock & Pop
Format 1 CD (Longplay)
Auslieferung KW 2013/43
nach oben K�nstler
Interpret(en) Lorde
nach oben MusikWoche-Kritik

Vor einem Jahr kannte außerhalb ihrer Heimat Neuseeland noch kaum jemand Ella Yelich-O'Connor. Doch das hat sich inzwischen gründlich geändert. Ihre Single "Royals" ist ein Millionenseller und erreichte in den USA und in UK Platz eins. Und das dürfte erst der Anfang sein. Dabei ist Lorde gerade mal 16 Jahre jung.

Beim Hören des Debütalbums von Lorde wird schnell klar: Diese Sechzehnjährige hat Weltklasse. Sie klingt sehr erwachsen; die zehn Songs auf "Pure Heroine", das schon im Titel mit morbider Ambivalenz spielt, strahlen unterkühlte und abgeklärte Souveränität aus. Diese Wirkung unterstreichen die minimalistischen Arrangements, die mit düsteren elektronischen Klangfarben und spärlichen, aber präzisen Beats die starke Stimme in den Mittelpunkt rücken.

Lorde verdankt die zurückhaltend intensive und gelassen selbstsichere musikalische Verpackung ihrem Produzenten und Songwritingpartner Joel Little, der lange mit ihr im Studio an der Musik feilte. Dafür wurden die beiden erst kürzlich in Neuseeland als Songwriter des Jahres ausgezeichnet; "Royals" ist zudem in den Kategorien beste Single und bestes Video für die New Zealand Music Awards nominiert.

"Royals" ist nicht das einzige außergewöhnliche Stück auf diesem Album. Genauso grandios klingen Tracks wie "Tennis Court", "400 Lux" oder "A World Alone" - und das liegt nicht nur an der Musik, sondern vor allem auch den bemerkenswert intelligenten Texten, die Lorde schreibt.

Manfred Gillig-Degrave

Quelle: musikwoche.de

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In einer Welt, die von berechnenden Wettbewerbsgewinnern, künstlichen Plastik-Showacts und billigen Kopien überschwemmt ist, kommt Lorde als echtes Original daher.

Ihr eigentlicher Name ist Ella Yelich-O'Connor, sie ist in Aucklands Vorort North Shore geboren und aufgewachsen und mit der einzigartigen Begabung gesegnet, die magischen ebenso wie die banalen Momente eines Teenagerlebens in beeindruckenden melodischen Schnappschüssen abzubilden, die ihr tatsächliches Alter und ihre Erfahrung kaum erahnen lassen.

Von Kindesbeinen an begleitete Ella die Musik von Neil Young, Fleetwood Mac, The Smiths und Nick Drake zusammen mit einer Prise Soul von beispielsweise Etta James und Otis Redding durchs Leben, sodass ihr Empfinden für Melodien von jeher stark ausgeprägt war. Später entdeckte sie Künstler wie James Blake, Bon Iver, Burial, Animal Collective, SBTRKT und Drake für sich, die alle auf ihre ganz eigene Weise Eindruck auf sie machten. Diese Einflüsse mögen zwar wesentlich und vielfältig sein, sie geben jedoch nicht einmal einen ungefähren Einblick in die Musik Lordes, die konzentrierte, scharfsinnige Texte und vielschichtigen Gesang mit modernen Beatlandschaften aus dem Jahr 2013 kombiniert.

Der Plan, die erste EP ohne aufwendiges Marketing und Werbung zu veröffentlichen, sondern geheimnisumwittert und mit einer einfachen, lebensnahen Zeichnung auf dem Cover, war Lordes Idee und ein Geniestreich. Selbst nachdem "The Love Club EP" bereits 60.000-mal gratis bei SoundCloud heruntergeladen worden war, schoss die Platte auf Platz 1 der neuseeländischen Albumcharts und "Royals" setzte sich zeitgleich an der Spitze der Singlecharts fest - dabei gab es noch nicht einmal ein Video bei YouTube. Doch schon bevor sich dieser Erfolg einstellte tobte ein erbitterter Kampf um die Rechte an dem jungen Talent. Die Qualität der Musik und das absolut offensichtliche Potenzial waren genug, um in Großbritannien, den USA und anderen wichtigen Ländern rasch Verträge unter Dach und Fach zu bringen. Kollegen wie Grimes, Sky Ferreira und Doomtree informierten ihre Twitter-Gemeinde und BuzzFeed, Perez Hilton und andere sind auch schon aufmerksam geworden. Der Aufruhr um diese Künstlerin, die einfach aus einem anderen Holz geschnitzt ist, hat gerade erst begonnen.

Wie bei den meisten Erfolgsgeschichten, die quasi über Nacht geschehen, ist die Realität dahinter weitaus weniger glamourös, dafür umso langwieriger und komplizierter. Vor "The Love Club EP" arbeitete Lorde bereits drei Jahre lang mit Universal zusammen, doch erst durch die Kooperation mit dem Songwriter und Produzenten Joel Little kam der Stein so richtig ins Rollen. Er war es, der ihr schließlich dabei helfen konnte, die Songs aus ihrem Kopf in die aller anderen zu bekommen. Außerdem ist er gern zur Stelle, wenn sie einmal den Großteil des Tages damit verbringen will, ein Hi-Hat eher wie ein Insekt klingen zu lassen oder dergleichen.

Dank ihrer Mutter, die selbst eine berühmte Dichterin ist, wurde Ella früh mit den wichtigsten Werken von T.S. Eliot, Ezra Pound, Allen Ginsberg, Raymond Carver und Sylvia Plath vertraut gemacht. Diese Vorliebe für Tiefsinniges und ihre Leidenschaft für Sprache sorgen zusammen mit visuellen Inspirationen wie Die Sopranos, Brick aber auch Sofia Coppolas The Virgin Suicides für eine nicht unbedingt leicht verdauliche Mischung. Doch was Ella aus alldem macht, ist wahrhaft einzigartig. Frei von jenen abgenutzten Banalitäten, die man der Sichtweise einer 16-Jährigen gewöhnlich zuschreibt, gelingt es Lorde, in ihrer Musik die Quintessenz der Frustration und Freiheit, der Neugier und Zuversicht und das schlicht und einfach Wundersame des Teenagerdaseins auf wirklich einmalige Art und Weise einzufangen.

Quelle: Universal Music

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  • Pure Heroine

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    Pure Heroine
    Lorde
    Rock & Pop


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