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Now What?!

Deep Purple

Now What?! Großansicht
Interpret(en) Deep Purple
Label Ear Music
Vertrieb Edel
Format 1 CD (Longplay)
Genre Rock & Pop
Produktionsland Großbritannien
Auslieferung KW 2013/17
Bestellnummer 0208486ERE
EAN-Code
4029759084860
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Top-100 Longplay Deutschland


Woche KW 2013/51KW 2013/35KW 2013/34KW 2013/33KW 2013/32
Rang 6289777971
Höchste Position: Rang 1 in KW 2013/20
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Edelmetall 1-fach Gold
Label Ear Music
Vertrieb Edel
Produktionsland Großbritannien Großbritannien
Bestellnummer 0208486ERE
EAN-Code
4029759084860
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Genre Rock & Pop
Format 1 CD (Longplay)
Auslieferung KW 2013/17
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Interpret(en) Deep Purple
nach oben MusikWoche-Kritik

Wer das Glück hatte, Deep Purple auf der jüngsten Deutschlandtour Ende 2012 erleben zu dürfen, sah eine Band, die sich spielfreudig und kraftstrotzend wie schon lange nicht mehr präsentierte. Mit einem Ian Gillan, der stimmlich wieder voll auf der Höhe war, und einem kompakten Bandkollektiv spielten Deep Purple die womöglich besten Konzerte, seitdem sie sich 2002 in dieser Besetzung - Ian Gillan, Roger Glover, Ian Paice, Steve Morse und Don Airey - zusammengefunden hatten.

Hört man das neue Studioalbum, das erste seit "Rapture Of The Deep" aus dem Jahr 2005, so kann man nicht anders, als zu konstatieren, dass es den fünf Musikern mehr als gelungen ist, diese Energie in die Aufnahmen hinüberzuretten. Denn "So What?!" klingt dynamisch und wie aus einem Guss. Obwohl "Rapture Of The Deep" und das zwei Jahre zuvor erschienene "Bananas", die beide von dieser Deep-Purple-Besetzung aufgenommen wurden, nun wirklich keine Ausfälle in der eh schon tiefpunktarmen Diskographie der Band waren, kann "So What?!" die beiden Vorgänger noch einmal toppen.

Das liegt zu einem großen Teil sicherlich auch an Bob Ezrin. Der gefeierte Produzent (Alice Cooper, Kiss, Pink Floyd, Peter Gabriel, Deftones) verstand es, der Band zu einem druckvollen Sound zu verhelfen, der angenehm an die 70er Jahre erinnert, aber in seiner Klarheit und Transparenz auch zu 100 Prozent im 21. Jahrhundert zuhause ist.

All dies hätte aber nichts zu bedeuten, wären den alten Herren des Hardrock nicht ein paar Songs eingefallen, die das Zeug haben, sich zumindest in derselben Liga zu bewegen wie ihre ewigen Klassiker von "Smoke On The Water" bis "Burn". Schon der eröffnende "Simple Song" macht mächtig Druck, während "Out Of Hand" die melodiösen Stärken der Band betont. Die instrumentale Brillanz von Deep Purple offenbart sich ein weiteres Mal bei "Hell To Pay". Zu den absoluten Höhepunkten des Albums zählen das eingängige "Above And Beyond", dessen vertrackte rhythmische Struktur überzeugt, und das glänzende "Blood From A Stone", bei dem das jazzige E-Piano von Don Airey bisweilen an "Rider On The Storm" von den Doors erinnert.

Mit ihrem 19. Studioalbum haben Deep Purple noch einmal überrascht. Hieß es im vergangenen Jahr, die Band befände sich auf ihrer inoffiziellen Abschiedstour, so dürfte das neue Album noch einmal einen kräftigen Anschub geliefert haben, doch noch ein paar Runden einzulegen im großen Rock'n' Roll-Rennen, das diese Band einst miterfunden hat.

Dietmar Schwenger

Quelle: musikwoche.de

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