Superbanner
 

inFinite

Deep Purple

inFinite Großansicht
Interpret(en) Deep Purple
Label earMusic
Vertrieb Edel
Format 1 CD (Longplay)
Genre Rock & Pop
Auslieferung KW 2017/14
Bestellnummer 0211848EMU
EAN-Code
4029759118480
EAN-Code anzeigen

nach oben Charts

Top-100 Longplay Deutschland


Woche KW 2017/50KW 2017/49KW 2017/31KW 2017/30KW 2017/29
Rang 8883968053
Höchste Position: Rang 1 in KW 2017/17
nach oben Daten zum Titel
Edelmetall 1-fach Gold
Label earMusic
Vertrieb Edel
Bestellnummer 0211848EMU
EAN-Code
4029759118480
EAN-Code anzeigen
Genre Rock & Pop
Format 1 CD (Longplay)
Auslieferung KW 2017/14
nach oben K�nstler
Interpret(en) Deep Purple
nach oben MusikWoche-Kritik

Kurz vor ihrem 50-jährigen Bandjubiläum veröffentlichen Deep Purple ein mitreißendes Rockalbum, das sich in punkto Kraft und Kreativität mit den Meisterwerken der Band aus den 70er-Jahren mehr als messen kann.

Auch wenn Deep Purple in ihrer langen Karriere kein einziges enttäuschendes Album aufgenommen haben, so zeigte die Qualitätskurve seit "Rapture Of The Deep" (2005) und "Now What?!" (2013) wieder steil nach oben. Mitverantwortlich dafür dürfte der Produzent Bob Ezrin (Alice Cooper, Kiss, Pink Floyd) sein, der erneut hinter den Reglern saß. Denn er ließ die Band wieder so klingen, wie sie sich auf "In Rock", "Fireball" oder "Machine Head" gegeben hatte: dynamisch, druckvoll und angetrieben von einer unbändigen Spielfreude.

Die bewährten Riffmonster, bei denen sich Steve Morse und Don Airey im Wechselspiel zwischen Gitarre und Orgel die Bälle zuspielen, lassen in Songs wie "Time For Bedlam" oder "Hip Boots" das alte Purple-Feuer lodern. Aber auch der melodische Reichtum wie etwa bei der Ballade "The Surprising" oder Arrangementüberraschungen wie subtile Reggae- oder Funk-Andeutungen machen ein Album aus, das in 45 Minuten nicht lockerlässt. Ian Gillans witzig-geistreiche Texte, die mal ins Politische, mal ins Absurde tendieren, bleiben ein weiterer Grund für die Einmaligkeit von Deep Purple.

Das Album endet mit einer Coverversion, was insofern ungewöhnlich ist für die Band, da die Band seit ihren frühen Tagen, als man Stücke unter anderem von den Beatles oder Joe South interpretierte, kaum fremde Songs aufgenommen hat. Auf "inFinite" jedenfalls macht sich die Band an den Doors-Klassiker "Roadhouse Blues" heran und verpasst ihm durch die virtuos von Gillan gespielte Mundharmonika eine besonders bluesige Note.

War das der letzte neue Song, den man überhaupt von der Band hören wird? Der Albumtitel und die "The Long Farewell Tour" genannte Konzertreise sprechen dafür, dass dies der Fall sein könnte, auch wenn die Musiker in Interviews geist- und wortreich dieser Frage ausweichen und alles offen lassen.

Zudem haben die Musiker Humor: "It's a wonder that they're still around with that old-fashioned sound", singt Gillan in "Johnny's Band". Nein, ein Wunder ist das nicht, wenn man Deep Purple ist.

Dietmar Schwenger



Quelle: musikwoche.de

nach oben Newsarchiv

Mediabiz Datenbank

News

mehr News

Programmplaner

 
Sky_right