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München, 18.04.2007, 13:34  GamesMarkt

Pfeiffer wirbt nach Blacksburg für "Killerspiele"-Verbot

Durchs Spielen getötet? EAs "Der Pate" ist nach Pfeiffer eine Tötungssimulation Großansicht
Durchs Spielen getötet? EAs "Der Pate" ist nach Pfeiffer eine Tötungssimulation  
Noch ist wenig über die Hintergründe zu Tat und Täter bekannt, da hat der deutsche Kriminologe Christian Pfeiffer in Computer- und Videospielen bereits einen Schuldigen für den blutigen Amoklauf im amerikanischen Blacksburg ausgemacht. In einem Interview mit der "Passauer Neuen Presse" erläuterte Pfeiffer seine Sicht der Dinge. Demnach würde es an der Grundsituation nichts ändern, wenn der Zugang zu Schusswaffen weiter erschwert würde. "Wer töten will, wird es immer schaffen, an Waffen zu kommen", übernimmt Pfeiffer die Argumentation der National Rifle Association, dem mächtigen Waffenverband der USA.

Wirksam hingegen könnte nach Pfeiffer ein Werbe- und Vertriebsverbot von Spielen mit Gewaltinhalten Amokläufe wie den in Blacksburg verhindern. "Die Mehrheit der jüngeren Amokläufer hat sich erst am Computer in Stimmung geschossen", wirbt Pfeiffer für ein Verbot. Spiele mit "extremen Gewaltexessen", so Pfeiffer, sollten gar strafrechtlich verboten werden. Als Beispiel eines solchen Computerspiels nannte der Kriminologe "Der Pate - Das Spiel" aus dem Hause Electronic Arts.


Quelle: GamesMarkt.de

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