Sony Pictures Entertainment Deutschland

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Yoko

Abenteuerlicher Familienfilm über die Freundschaft zwischen einem Mädchen und einem wuscheligen Fabelwesen aus dem Himalaya.

Yoko Großansicht
(Bild: Sony Pictures)
Verleih Sony Pictures
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland, Österreich u.a. 2011
Regie Franziska Buch
Darsteller Jessica Schwarz, Tobias Moretti, Justus von Dohnányi
Kinostart 16.02.2012
Einspielergebnis D € 3.064.552
Bes. (EDI) 549.523
Bes. (FFA) 556.189
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 14.06.2015 (Sat.1)

nach oben Inhalt & Info

Nach einer abenteuerlichen Odyssee vom Himalaya nach Deutschland landet ein seltsames Schneewesen ausgerechnet im Baumhaus der kleinen Pia. Wie sich alsbald herausstellt, handelt es sich dabei um einen Yeti namens Yoko, der nur "Jo" sagen kann und es gerne eisig mag. Auf diesen Yoko haben es ein gemeingefährlicher Tierfänger und ein sensations-lüsterner Zoodirektor abgesehen. Mit Hilfe ihrer kleinen Schwester und einem Klassen-kameraden setzt Pia alles daran, dass ihrem neuen kuscheligen Freund kein Leid geschieht.

Nach den beiden "Hexe Lilli"-Filmen folgt nun das nächste Abenteuer nach einer Vorlage des Kinderbuchautoren Knister. Genre-Fachfrau Franziska Buch ("Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen") erzählt mehr oder weniger die Story von "E.T.", zitiert auch sonst recht unverschlüsselt aus der jüngeren Filmgeschichte und setzt auf das putzige Äußere ihres braunäugigen Wollknäuels. Viel klassischer Slapstick und ein von Tobias Moretti und Justus von Dohnányi lustvoll verkörpertes Bösewicht-Duo sorgen für die Höhepunkte.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Liebliches Fantasy-Comedy-Abenteuer für kleine Mädchen, das Franziska Buch nach einer Vorlage des "Hexe Lilli"-Autoren und diversen Filmvorbildern mit viel Slapstick inszeniert hat.

Das schier unerschöpfliche Ouevre des fleißigen Kindergeschichtenerzählers Knister hat bereits zwei Filme über die von ihm erfundene Figur "Hexe Lilli" hervorgebracht. Jetzt folgt das dritte, erneut von Corinna Mehner produzierte Abenteuer, das wie seine Vorgänger eine kleinkindgerechte Melange aus Fantasy, Action und Komödie bietet. Anstelle des dicken Drachen Hektor ist nun ein putziges Himalaya-Wesen mit flauschig-weißem Fell, stets freundlichem Gesichtsausdruck und feuchten, dunkelbrauen Äuglein getreten, das wie eine Kreuzung aus E.T. und dem weisen Yoda aus der "Star Wars"-Reihe daherkommt.

Während allein dieser Anblick schon ausreicht, die blutjunge weibliche Zielgruppe in Verzückung zu bringen, müht sich Regisseurin Franziska Buch, die ihre Expertise in diesem Genre bereits durch kommerzielle Schlager wie "Emil und die Detektive" und "Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen" ausreichend unter Beweis gestellt hat, redlich, auch eine Geschichte um den süßen kleinen Yeti herum zu erzählen. Dabei hält sie sich weitgehend an Spielbergs bereits erwähnten "E.T.", wobei der von Jamie Bick (könnte Nora Tschirners kleine Schwester sein) gespielten Pia die Rolle der Drew Barrymore zukommt. Den Handlungsstrang um diese Pia, die ein fremdartiges Wesen bei sich zu Hause versteckt, um es vor Menschen, die ihm Böses wollen, zu beschützen, garniert Buch mit einer Vielzahl witziger Einschübe, die mal auf Dialogebene, mal als klassischer Slapstick passieren.

Für ersteres ist vornehmlich Pias kleinere, frühreife und sehr vorlaute Schwester Marcella zuständig, für zweiteres der von Tobias Moretti sehr überzeugend gespielte Tierfänger van Sneijder, der von den Kindern in bester "Kevin - Allein zu Haus"-Manier mit allerlei Obst beworfen, mit Wasser übergossen und schließlich tiefgefroren wird. Für schauspielerisches Niveau sorgt außerdem Justus von Dohnányi als Zoodirektor mit diabolischen Zügen, dessen Charakter zum Finale gar eine Läuterung erfährt, während Jessica Schwarz nach "Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel" auf den Spuren von Parademutter Anja Kling wandelt. Alles in allem ist "Yoko" zwar ein Konglomerat von Filmzitaten, doch das wird dem Zielpublikum herzlich egal sein, da es die meisten Vorlagen nicht kennt und sich sicher von der positiven Grundstimmung des Films, die sich auch im hiphopigen Titelsong "Was geht ab - Yoko" von "Banana Fishbones"-Mitglied Sebastian Horn offenbart, mitreißen lassen.

lasso.

Quelle: Blickpunkt:Film

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  • Szene aus YokoSzene aus Yoko
  • Szene aus Yoko zeigt Pia seine WeltSzene aus Yoko zeigt Pia seine Welt
  • Szene aus Szene aus
 
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Verleih Sony Pictures
O-Titel Yoko
Land / Jahr Deutschland/Österreich/Schweden 2011
Kategorie Spielfilm
Genre Kinderfilm / Abenteuer
Produktionsfirmen blue eyes Fiction, Fido Film (SE), Achte Babelsberg Film (DE)
Koproduktionsfirmen DOR FILM Produktionsgesellschaft m.b.H., B.A. Produktion, Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion GmbH
Drehbuchförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 30.000)
Produktionsförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 700.000),
Bayerischer Bankenfonds (BBF) (EUR 100.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 450.000),
Medienboard Berlin-Brandenburg (EUR 300.000),
MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH (EUR 400.000),
DFFF - Deutscher Filmförderfonds (EUR 1.160.000),
Österreichisches Filminstitut (EUR 420.000)
Verleihförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 150.000),
Medienboard Berlin-Brandenburg (EUR 50.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 150.000)
Drehort Eching am Ammersee, Augsburg, Wien, Tirol, Hessen, Baden-Württemberg und im Studio Babelsberg
Drehzeit August bis Oktober 2010
Kinostart 16.02.2012
Laufzeit 103
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 3.064.552
Bes. (EDI) 549.523
Bes. (FFA) 556.189
Charthistory
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.yoko-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Corinna Mehner, Danny Krausz, Claes Dietmann
Regie Franziska Buch
Drehbuch Gerrit Hermans, Claudia Boysen, Knister
Buchvorlage Knister
Darsteller Jessica Schwarz (Katja), Tobias Moretti (Thor van Sneider), Justus von Dohnányi (Zoodirektor Kellermann), Jamie Bick (Pia), Lilly Reulein (Marcella), Friedrich Heine (Lukas)
Kamera Jan Fehse
Schnitt Paul M. Sedlacek, Tobias Haas
Produktionsdesign Uwe Szielasko
Ton Michael Eiler, Frank Heidbrink
Kostüme Birgit Hutter
Maske Tatjana Luckdorf
Herstellungsleitung Markus Golisano
Produktionsleitung George Hiller, Thomas Konrad, Rainer Jeskulke

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Buch Gerrit Hermans
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Yoko Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 99 Min. Kauf
Yoko Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 103 Min. Kauf
Yoko Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 99 Min. Leih
Yoko Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 103 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Yoko - Mein ganz besonderer Freund
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Nach einer abenteuerlichen Odyssee vom Himalaya nach Deutschland landet ein seltsames Schneewesen ausgerechnet im Baumhaus der kleinen Pia. Wie sich alsbald herausstellt, handelt es sich dabei um einen Yeti namens Yoko, der nur "Jo" sagen kann und es gerne eisig mag. Auf diesen Yoko haben es ein gemeingefährlicher Tierfänger und ein sensations-lüsterner Zoodirektor abgesehen. Mit Hilfe ihrer kleinen Schwester und einem Klassen-kameraden setzt Pia alles daran, dass ihrem neuen kuscheligen Freund kein Leid geschieht.

Nach den beiden "Hexe Lilli"-Filmen folgt nun das nächste Abenteuer nach einer Vorlage des Kinderbuchautoren Knister. Genre-Fachfrau Franziska Buch ("Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen") erzählt mehr oder weniger die Story von "E.T.", zitiert auch sonst recht unverschlüsselt aus der jüngeren Filmgeschichte und setzt auf das putzige Äußere ihres braunäugigen Wollknäuels. Viel klassischer Slapstick und ein von Tobias Moretti und Justus von Dohnányi lustvoll verkörpertes Bösewichtduo sorgen für die Höhepunkte.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Ein kleiner Yeti landet im Baumhaus der kleinen Pia und freundet sich mit dem Mädchen an. Verfilmung des Jugendbuches von Knister, der sich nah am Erzählmuster von ".E.T." bewegt.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Im Gepäck des Großtierjägers van Sneider gerät der liebenswürdige Yeti Yoko aus dem Himalaya nach Deutschland. Dort versteckt er sich im Baumhaus der Schülerin Pia, die den ungewöhnlichen Hausgast entdeckt und nun, zusammen mit ihrem besten Freund und ihrer Schwester, alles versucht, um Yoko vor van Sneider und dem Zoodirektor Kellermann zu beschützen. Wenn es doch bloß nicht so warm wäre! Denn ein Yeti mag es nun mal eiskalt. Die Verfilmung der erfolgreichen Kinderbuchreihe von Knister rund um den knuddeligen Yeti Yoko begeistert mit Erfindungsreichtum, kindgerechter Spannung und jeder Menge Humor. Ob die Eiswelt, in der Yoko lebt oder das Zuhause von Pia - die Ausstattung ist bis ins Detail liebevoll ausgetüftelt und so gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Und da die Bösen nicht nur böse, sondern vor allem extrem trottelig sind, ist der Spaßfaktor hoch. Aber vor allem geht es um Freundschaft, über Kulturen hinweg, die helfen kann, alle Probleme, ob groß oder klein, zu bewältigen. Ein zauberhaftes Kinoabenteuer mit einem flauschigen Helden zum Liebhaben, das auch Erwachsene begeistert!

Gutachten:

Die bezaubernde Geschichte von Yoko nimmt uns mit auf eine spannende Reise von Ost nach West. Yoko, der liebenswerte zottelige Yeti mit Herz für Tiere und Kinder, gerät bei einer Hilfsaktion in die Gefangenschaft eines Tierjägers. Im viel zu warmen Europa angekommen trifft Yoko nach gelungener Flucht auf Pia, die seit dem Tod des Vaters ihre Ängste und Konflikte lieber allein und zurückgezogen bewältigen möchte. Für Yoko und Pia beginnt nun ein Wettlauf mit der Zeit, denn sie müssen den tarnungserfahrenen Jäger abschütteln, die schlaue kleine Schwester an der Nase herumführen und den kälteverwöhnten Yeti vor dem Hitzetod bewahren. Nach Motiven der ersten drei Yoko-Kinderbücher von Knister entwickelten die Autoren Gerrit Hermans und Claudia Bosen ein hervorragendes eigenständiges Drehbuch, das von der erfahrenen Regisseurin Franziska Buch lustvoll und filmisch perfekt umgesetzt wurde. Geschickt verwebt die Geschichte die Verbindung von östlicher und westlicher Kultur, setzt Komik, Spannung, Bedrohung und Gefühl wohl dosiert ein, lässt mit aktionsreichem Tempo keine Langeweile aufkommen und bietet viel Raum für Fantasie. Hervorragende und mit Freude agierende Darsteller, kind- und zeitgerechte sowie wohl durchdachte liebevolle Animation und ein gut ausbalancierter Wechsel zwischen den Schauplätzen mit kunstvoll gesetzten Details bieten Familienkino auf höchstem Niveau. Die Auswahl der Kinder, vor allem ihr sicheres und glaubwürdiges Spiel, ist bemerkenswert. Ein besonderes Kompliment verdient auch die bezaubernde Ausstattung, farbig, vielfältig und klug eingesetzt. Konsequent bis in die Nebenfiguren durcherzählt, unterstützt durch thematisch sicher gesetzte Musik und gespickt mit unzähligen einfallsreichen Filmzitaten für die filmerfahrenen Erwachsenen bietet der Film kleinen und großen Zuschauern gleichermaßen beste Unterhaltung. Diesem wunderbaren Kinofilm konnte die Jury mit Freude das Prädikat "besonders wertvoll" verleihen.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Datum Stadt Festivalname
27.05.2012 - 03.06.2012 Zlín (Tschechien) 52. ZLÍN FILM FESTIVAL Int. Film Festival for Children and Youth
03.04.2013 - 14.04.2013 Cleveland 37. Cleveland International Film Festival

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