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Willkommen bei den Sch'tis

Französische Erfolgskomödie über hartnäckige Vorurteile, einen seltsamen Dialekt und ein resolut-dickköpfiges Völkchen im stürmischen Norden.

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(Bild: Prokino (Fox))
Verleih Prokino (Studiocanal)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Frankreich 2008
Regie Dany Boon
Darsteller Kad Merad, Dany Boon, Zoé Félix
Kinostart 30.10.2008
Einspielergebnis D € 14.740.229
Bes. (EDI) 2.352.039
Bes. (FFA) 2.338.618
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 23.07.2012 (ARD)

nach oben Inhalt & Info

Der Postbeamte Philippe Abrams wird in die nördliche Provinz strafversetzt, dort wo es eiskalt ist und die Bewohner sehr rustikal sein sollen. Bei der Ankunft im strömenden Regen fährt er fast seinen künftigen Kollegen Antoine um, der ihn mit Zischlauten begrüßt, der dort übliche Dialekt. Bald freundet sich Philippe dennoch mit Land und Leuten an.

Über 20 Mio. Zuschauer sahen die Komödie über Vorurteile und einen seltsamen Dialekt im Heimatland Frankreich. Die Provinz-Posse, die immer haarscharf am Klamauk vorbeischrammt, gelingt auch in der übersetzten Version, wenn Christoph Maria Herbst und Michael Lott in einer eigens für den Film entwickelten Kunstsprache parlieren. Der Zuschauer darf Tränen lachen.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Französische Erfolgskomödie über hartnäckige Vorurteile, einen seltsamen Dialekt und ein resolut-dickköpfiges Völkchen im stürmischen Norden, das auf seine Eigenart pocht.

Damit hatte Regisseur Dany Boon in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet: Über 20 Mio. Franzosen amüsierten sich köstlich bei dieser prallen Posse, die mal nicht in Paris oder im pittoresken Süden angesiedelt ist, sondern im - wie unsere Nachbarn felsenfest glauben - kalten und unwirtlichen Norden mit einfältigen, rückständigen und rustikalen Einwohnern.

Ausgerechnet in diese vermaledeite Gegend wird der Postbeamte Philippe Abrams strafversetzt. Um seiner depressiven und wunderschönen Frau Julie eine Freude zu machen, versucht er mit unlauteren Tricks eine Versetzung an die sonnige Riviera. Der Schwindel - er mimt einen Behinderten - fliegt auf und ab geht's ins französische Sibirien. Frau und Sohn bleiben in der Zivilisation zurück. Der in einer dicken Daunenjacke Eingemummelte darf sogar bei Angabe des Fahrziels mit Mitleid und Nachsicht der Autobahnpolizei rechnen. Bei der Ankunft im strömenden Regen fährt er fast seinen künftigen Kollegen Antoine um, der ihn mit Zischlauten begrüßt. Wahrscheinlich eine Kieferverletzung kombiniert der Neuling, wird aber aufgeklärt, dass schön hier sön heißt, Bus Busch und Zeit Scheit. Er ist im Land der Sch'tis mit ihrem gewöhnungsbedürftigen Dialekt. Die erste Nacht zieht er ins "söne Schimmer" bei Antoine, der noch brav bei Muttern lebt. Ansonsten sind die Kollegen recht nett, bald fühlt sich Philippe pudelwohl, nur seiner Julie gegenüber markiert er das malträtierte Opfer. Denn deren Liebe zu ihm wächst mit seinen scheinbaren Höllenqualen in der Ferne. Es könnte alles so weitergehen, die Saufgelage unter Freunden, die stressfreie Arbeit und das gemütliche Landleben, wenn ihm das angetraute Weib nicht persönlich gegen die Wilden zur Seite stehen möchte.

Nordlicht Boon, der auch den gutmütigen Antoine mimt, schlägt in dieser aufgekratzten Kapriole eine humoristische Volte nach der anderen, selbst im Suff sind die Buddies noch sympathisch. Zwar macht die französische Originalversion mehr Sinn, weil sie mit existierenden Ressentiments und Stereotypen locker spielt, aber die deutsche Fassung mit ihrer formidablen Kunstsprache transportiert das fremde Feeling optimal (Dany Boon wird von Christoph Maria Herbst gesprochen, Kad Merad von Michael Lott). Und versiert rast diese göttliche Komödie immer haarscharf am Klamauk vorbei, beispielsweise wenn die hemmungslose Truppe der angereisten Julie in einem Potemkinschen Dorf eine hanebüchene und bühnenreife Deppen-Show bietet, an der Boon leicht hätte scheitern können. Wie heißt es am Ende, wenn Abrams nach drei Jahren wieder in den Süden darf? "Ein Fremder, der in den Norden kommt, weint zweimal: wenn er ankommt und wenn er wieder fährt". Der Zuschauer jedenfalls lacht Tränen. Und das nicht zu knapp. mk.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Prokino (Studiocanal)
O-Titel Bienvenue chez les Ch'tis
Land / Jahr Frankreich 2008
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Pathé Renn Productions
Kinostart 30.10.2008
Erster Verleiher Prokino (Fox)
Laufzeit 106
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Einspielergebnis D € 14.740.229
Bes. (EDI) 2.352.039
Bes. (FFA) 2.338.618
Charthistory
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.willkommen-bei-den-schtis.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Claude Berri, Jérôme Seydoux
Ausf. Produzent Eric Hubert
Regie Dany Boon
Drehbuch Dany Boon, Alexandre Charlot, Franck Magnier
Darsteller Kad Merad (Philippe Abrams), Dany Boon (Antoine Bailleul), Zoé Félix (Julie Abrams), Anne Marivin (Annabelle Deconninck), Philippe Duquesne (Fabrice Canoli), Guy Lecluyse (Yann Vandernoout), Patrick Bosso (Polizist), Zinedine Soualem (Momo), Jérôme Commandeur (Inspektor Lebic), Line Renaud (Antoines Mutter), Michel Galabru (Julies Großonkel), Stéphane Freiss (Jean), Lorenzo Ausilia-Foret (Raphaël Abrams)
Sprecher D Michael Lott (Philippe Abrams), Christoph Maria Herbst (Antoine Bailleul)
Kamera Pierre Aïm
Schnitt Luc Barnier, Julie Delord
Musik Philippe Rombi
Produktionsdesign Alain Veyssier
Ton Lucien Balibar, Franck Desmoulins, Roman Dymny, François Groult
Kostüme Florence Sadaune
Casting Gérard Moulévrier
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
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Enthalten in:
Best of French Comedy (3 Discs)Best of French Comedy (3 Discs)
EuroVideo Medien GmbH
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DVD, ab 12, 309 Min.
Blu-ray Disc, ab 12, 321 Min.
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Diverse Bienvenue Chez Les Ch'tis - Willkommen bei den Sch'tis Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Der Postbeamte Philippe Abrams wird in die nördliche Provinz strafversetzt, dort wo es eiskalt ist und die Bewohner sehr rustikal sein sollen. Dabei hatte er seiner Frau versprochen, in südliches Gefilde zu ziehen. Bei der Ankunft im strömenden Regen fährt er fast seinen künftigen Kollegen Antoine um, der ihn mit Zischlauten begrüßt. Dass das der dort übliche Dialekt ist, wird Philippe bald klar. Er freundet sich sogar langsam mit Antoine, Land und Leuten an. Doch da will ihn seine Frau in dem von ihm so trostlos geschilderten Ort besuchen.

Über 20 Mio. Zuschauer sahen die sympathisch-versöhnliche Komödie über Vorurteile und einen seltsamen Dialekt im Heimatland Frankreich, immerhin zwei Mio. auch hierzulande. Denn die Provinz-Posse, die immer haarscharf am Klamauk vorbeischrammt, funktioniert auch in der übersetzten Version, wenn Christoph Maria Herbst ("Stromberg") und Michael Lott in einer eigens für den Film entwickelten Kunstsprache parlieren. Der Humor ist eben universell, der Zuschauer darf Tränen lachen, etwa, wenn die Postler zunehmend betrunken durch die Ortschaft radeln.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Pressestimmen

Die herrlich respektlose Komödie brachte es in Frankreich auf über 20 Millionen Besucher, brach damit alle Zuschauerrekorde und ist der erfolgreichste französische Film aller Zeiten!

Treffpunkt Kino

Wie heißt es am Ende, wenn Abrams nach drei Jahren wieder in den Süden darf? "Ein Fremder, der in den Norden kommt, weint zweimal: wenn er ankommt und wenn er wieder fährt". Der Zuschauer jedenfalls lacht Tränen. Und das nicht zu knapp.

Blickpunkt:Film

Immer hart an der Klamotte und getrieben vom Slapstick, sind Boon trotz aller Derbheiten sehr romantische, sehr poetische, sehr komische, wunderbar ausbalancierte Szenen gelungen.

Leipziger Volkszeitung, 30. Oktober 2008

Wenn das mal gut geht. Der Witz-Transfer lässt sich zwar leicht bewerkstelligen - für die deutsche Variante müsste man bloß einen Bayern zu den Fischköpfen nach Friesland schicken. Aber in der Synchronfassung geht der Dialektsprachwitz bald flöten...

Tagesspiegel, 30. Oktober 2008

unraffiniertes Regionalküchenprodukt

Die Tageszeitung, 30. Oktober 2008

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