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Whiplash

Elektrisierendes Drama über einen jungen Jazzschlagzeuger, der an einem New Yorker Konservatorium auf einen ebenso genialen wie sadistischen Lehrer prallt.

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(Bild: Sony Pictures)
Verleih Sony Pictures
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2014
Regie Damien Chazelle
Darsteller Miles Teller, J.K. Simmons, Melissa Benoist
Kinostart 19.02.2015
Einspielergebnis D € 473.737
Bes. (EDI) 67.944
Bes. (FFA) 69.132
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Boxoffice USA $ 13.034.035
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Filmtrailer Video

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Andrew will seinem Vorbild Buddy Rich nacheifern und der beste Jazzdrummer werden - dafür ist er bereit, jeden Preis zu bezahlen. In einer New Yorker Eliteschule wird bald schon Fletcher auf den jungen Einzelgänger aufmerksam, seines Zeichens bekannt als bester Lehrer des Konservatoriums, aber auch als unerbittlicher, grausamer Pauker. Auch Andrew lernt dessen Launen schnell kennen, erweist sich aber als sein bester Schüler, bis er zu einem wichtigen Konzert auch aus Selbstverschulden zu spät kommt.

Mit unglaublicher Intensität erzählt Damien Chazelle in seiner zweiten Regiearbeit vom Wettstreit eines Musiklehrers und eines Schlagzeugtalents, die beide bereit sind, für die Kunst bis zum Äußersten und darüber hinaus zu gehen. Wo "Club der toten Dichter" auf "Full Metal Jacket" prallt, entsteht ein Musikfilm mit der Power und Energie eines Actionfilms, in dem die beiden Hauptdarsteller Miles Teller und J.K. Simmons über sich selbst hinauswachsen. Eine Sensation in Sundance und Cannes. Aufregender kann Kino nicht sein.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Elektrisierendes Drama über einen jungen Jazzschlagzeuger, der an einem New Yorker Konservatorium auf einen ebenso genialen wie sadistischen Bandleader prallt.

Wer einen großen Film über Jazzmusik sehen will, dem seien Bertrand Taverniers "Round Midnight" und Clint Eastwoods "Bird" ans Herz gelegt. Denn in "Whiplash", dem euphorisch gefeierten zweiten Film des zum Zeitpunkt des Entstehens gerade einmal 29 Jahre alten Damien Chazelle, hört man zwar viel Jazz, aber es geht nicht unbedingt um Jazz, sondern um Blut, Schweiß und Tränen und die Bereitschaft, zum Äußersten zu gehen, um es zur Exzellenz zu bringen. Es geht um einen jungen Schlagzeuger, der wie sein Idol Buddy Rich der Beste seines Fachs werden will und für die Erfüllung seines Traums nicht nur bereit ist, anderen Menschen wehzutun, sondern auch sich selbst: Er treibt sich in endlosen Probesession so weit, dass das Blut von seinen Händen tropft. Und er liefert sich einem tyrannischen Bandleader an seinem Elitekonservatorium aus, weil er sich erhofft, unter dessen unmenschlicher, beleidigender Führung an sein Ziel zu gelangen.

Chazelle bedient sich der Mittel des Sportfilms, man erkennt Motive aus Militärdramen wie "Full Metal Jacket" und "Ein Offizier und Gentleman". Überdeutlich ist der Bandleader Fletcher angelehnt an den sadistischen Ausbilder, den R. Lee Ermey bei Kubrick spielte: Auch J.K. Simmons präsentiert sich mit rasiertem Schädel und in perfekter, durchtrainierter körperlicher Verfassung, sein unvermeidliches enges schwarzes T-Shirt zu schwarzer Anzughose erinnert an eine Uniform. Aber Fletcher will die vor Angst bibbernden Musiker seiner Big Band nicht brechen oder dehumanisieren, mit konstanter Einschüchterung und verbalen Injurien will er sie antreiben, nicht einfach gut zu sein, sondern besser, am besten. Er ist überzeugt von seinen fragwürdigen Methoden, die der Film in einer köstlichen Szene nach der anderen ausbreitet. "Keine Worte in der englischen Sprache sind gefährlicher als 'Gut gemacht'", offenbart der Lehrer seinem Schüler in einem ruhigen gemeinsamen Moment. Das ist Wasser auf die Mühlen von Andrew, dessen Angst vor dem Mittelmaß so groß ist, dass er nichts zwischen sich und sein Schlagzeugspiel kommen lässt: Er düpiert seinen verständnisvollen Vater, ein gescheiterter Schriftsteller, der als empathischer Highschoollehrer sein Glück gefunden hat, kanzelt seine Familie ab und trennt sich sogar von seiner Freundin, um nicht abgelenkt zu werden.

Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass dieser Andrew, von dem großartigen Miles Teller bis zur Selbstaufgabe gespielt, ein unsympathisches Arschloch ist. Und doch fiebert man mit ihm und seinem großen Traum, weil Chazelle seinen Film als physisches Erlebnis inszeniert hat. Angetrieben von vertrackten Jazz-Standards wie "Whiplash" (Don Ellis) und "Caravan" (Count Basie), ist dieses Duell zweier unerbittlicher Männer geschnitten wie ein Actionfilm, auf höchstes Tempo und maximalen Effekt getrimmt. Manche dramaturgischen Entwicklungen wirken erzwungen und übertrieben, aber man bleibt doch immer dabei, atemlos, bis zum finalen Schlagzeugsolo und einer der genialsten Schnitt-Gegenschnitt-Abfolgen, die man sich denken kann. Weil "Whiplash" pures Kino ist. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Sony Pictures
O-Titel Whiplash
Land / Jahr USA 2014
Kategorie Spielfilm
Genre Drama
Produktionsfirmen Blumhouse Productions/Bold Films/Right of Way Films
Kinostart 19.02.2015
Laufzeit 107
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 473.737
Bes. (EDI) 67.944
Bes. (FFA) 69.132
Charthistory
USA-Start 10.10.2014, bei Sony Classics
Boxoffice USA $ 13.034.035
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.whiplash-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Jason Blum, David Lancaster, Michel Litwak, Helen Estabrook
Ausf. Produzenten Gary Michael Walters, Jeanette Volturno-Brill, Jason Reitman, Couper Samuelson
Regie Damien Chazelle
Drehbuch Damien Chazelle
Darsteller Miles Teller (Andrew Neyman), J.K. Simmons (Terence Fletcher), Melissa Benoist (Nicole), Paul Reiser (Jim), Austin Stowell (Ryan), Nate Lang (Carl), Chris Mulkey (Onkel Frank), Damon Gupton (Mr. Kramer)
Kamera Sharone Meir
Schnitt Tom Cross
Musik Justin Hurwitz
Produktionsdesign Melanie Jones
Ton Thomas Curley, Ben Wilkins, Craig Mann
Kostüme Lisa Norcia
Casting Terri Taylor
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
87. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2014, Los Angeles, 22.02.2015 Bester Nebendarsteller J.K. Simmons
87. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2014, Los Angeles, 22.02.2015 Bester Schnitt Tom Cross, Tom Cross
87. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2014, Los Angeles, 22.02.2015 Bester Ton Thomas Curley, Ben Wilkins, Craig Mann
68. British Academy Film Award   2015, London, 08.02.2015 Bester Nebendarsteller J.K. Simmons
68. British Academy Film Award   2015, London, 08.02.2015 Bester Schnitt Tom Cross
68. British Academy Film Award   2015, London, 08.02.2015 Bester Ton Thomas Curley, Ben Wilkins, Craig Mann
72. Golden Globe
Golden Globe Großansicht
2015, Los Angeles, 11.01.2015 Bester Nebendarsteller J.K. Simmons
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Whiplash (4K Ultra HD) Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 12, 107 Min. Kauf
Whiplash Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 103 Min. Kauf
Whiplash Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 12, 107 Min. Kauf
Whiplash Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 103 Min. Leih
Whiplash Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 12, 107 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Whiplash
Soundtrack/Songtrack Diverse Whiplash
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Andrew will seinem Vorbild Buddy Rich nacheifern und der beste Jazzdrummer werden - dafür ist er bereit, jeden Preis zu bezahlen. In einer New Yorker Eliteschule wird bald schon Fletcher auf den jungen Einzelgänger aufmerksam, seines Zeichens bekannt als bester Lehrer des Konservatoriums, aber auch als unerbittlicher, grausamer Pauker. Auch Andrew lernt dessen Launen schnell kennen, erweist sich aber als sein bester Schüler, bis er zu einem wichtigen Konzert auch aus Selbstverschulden zu spät kommt.

Mit unglaublicher Intensität erzählt Damien Chazelle in seiner zweiten Regiearbeit vom Wettstreit eines Musiklehrers und eines Schlagzeugtalents, die beide bereit sind, für die Kunst bis zum Äußersten und darüber hinaus zu gehen. Wo "Club der toten Dichter" auf "Full Metal Jacket" prallt, entsteht ein Musikfilm mit der Power und Energie eines Actionfilms, in dem die beiden Hauptdarsteller Miles Teller und J.K. Simmons über sich selbst hinauswachsen. Eine Sensation in Sundance und Cannes. Aufregender kann Kino nicht sein.

Quelle: mediabiz.de

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Ein junger Jazzschlagzeuger prallt an einem New Yorker Konservatorium auf einen ebenso genialen wie sadistischen Lehrer. Elektrisierendes Drama, das eine Geschichte als Actionfilm im Jazzrhythmus erzählt.

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Datum Stadt Festivalname
16.01.2014 - 26.01.2014 Park City 30. Sundance Film Festival
14.05.2014 - 25.05.2014 Cannes 67. Festival de Cannes
04.09.2014 - 14.09.2014 Toronto 39. Toronto International Film Festival

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