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Twelve

Bestsellerverfilmung über das luxuriöse, scheinbar glamouröse, emotional aber frustrierende Leben reicher New Yorker Kids.

Twelve Großansicht
(Bild: Tobis)
Verleih Tobis
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2010
Regie Joel Schumacher
Darsteller Chace Crawford, Emma Roberts, Rory Culkin
Kinostart 14.10.2010
Einspielergebnis D € 545.274
Bes. (EDI) 80.475
Bes. (FFA) 83.346
Charthistory
Boxoffice USA $ 110.238
Charthistory
Filmtrailer Video

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White Mike, 17-jähriger Schulabbrecher, versorgt die reichen Söhne und Töchter der New Yorker Oberschicht mit Marihuana, überlässt das Handeln mit der neuen Powerdroge "Twelve" aber dem gefährlichen Dealer Lionel. Der Kontakt zwischen Penthouse und Straße führt schon bald zu zwei Morden, fast unbemerkt von den Kids, die im Rausch von Party, Sex und Drogen das andere Leben kaum wahrnehmen. Bis die große Glamourblase beim größten Event, der Geburtstagsfeier von High-School-Queen Sara, gewaltsam zum Platzen gebracht wird.

Joel Schumachers Adaption des Bestsellers "Zwölf", der Teenager Nick McDonell 2002 zum Kultautor machte, entwickelte seine episodische Story bedächtig, surft von einer Figur zur anderen, bis sich eine mahnende, auch spöttische Haltung gegenüber den meist oberflächlichen Lebensinhalten der Figuren verdichtet, unter denen sich nur wenige mit Sympathiewerten befinden. Die gewalttätige Klimax ist auch als Warnung vor einem Leben zu verstehen, das auf der Suche nach dem Kick keine Rücksicht auf die Gefühle von anderen nimmt.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Mit 70 adaptiert Hitregisseur Joel Schumacher das Kultbuch eines 17-Jährigen über Kids der New Yorker Oberschicht im Partyrausch und Lebensvakuum.

Zielorientierung, emotionale Bindungen, Antriebskraft - all das ist "Unter Null" bei den reichen Söhnen und Töchtern, die Bret Easton Ellis' gleichnamigen Bestseller von 1985 nachleben. Schauplatz ist nun nicht mehr die Metropole der West-, sondern der Ostküste, wo Nick McDonell in finanzieller Sorglosigkeit aufwuchs. Über das Oberflächenleben der Oberschicht schrieb McDonell den Bestseller "Zwölf", der nicht nur in Spurenelementen bereits den TV-Hit "Gossip Girl" inspirierte. Chace Crawford, einer der Stars des Hochglanz-Teendramas, muss also für Schumachers McDonell-Adaption sein Revier nicht verlassen, aber Abstriche im Glamourfaktor hinnehmen.

Als vom Tod seiner Mutter aus der Bahn geworfener Schulaussteiger White Mike vertickt er Marihuana, überlässt den Handel mit der neuen Powerdroge "Twelve" aber Profidealer Lionel (Curtis "50 Cent" Jackson). White Mike ist das Bindeglied für eine Reihe von ausschließlich jungen Figuren, die von einem Kick zum nächsten surfen und sich in ihrem Koordinatensystem, bestimmt von Sex, Party und Drogen, orientierungslos treiben lassen. Als Tourguide in diese Szene dient ein distanzierter, namenlos bleibender, im Original von Kiefer Sutherland gesprochener Erzähler, der für den Überblick in der episodischen Struktur und gelegentlich auch für spöttisch-zynische Kommentare sorgt. Es geht um High School-Queens, die vom Ruhm träumen und ihr männliches Gefolge manipulieren, um Spitzenschülerinnen, die sich für Drogen verkaufen, um Dealer, für die Mord zum Alltag gehört, um reine Seelen (Julia Roberts Nichte Emma), die mal von der Sünde kosten wollen, und um ungeliebte Abgestürzte, deren Frust sich schließlich in einem Amoklauf entlädt.

Schumacher, der sich mit "St. Elmo's Fire - Die Leidenschaft brennt tief" bereits 1985 als verständnisvoller Jugendonkel bewies, entwickelt den Film bedächtig, geht in ungewöhnlichen, theaterhaften Rückblenden auf prägende Momente in der Vergangenheit einiger Figuren ein, lässt die Temperatur des Films über ein paar Tage Beobachtungszeitraum bis zur Klimax ansteigen, die man über die individuelle Gewaltexplosion hinaus auch als allgemeine Metapher für Aufwachen sehen kann. Denn diese Kids, unter denen sich nur wenige Sympathiefiguren ausmachen lassen, verschlafen ihr Leben, obwohl sie glauben, es besonders intensiv zu erfahren. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Tobis
O-Titel Twelve
Land / Jahr USA 2010
Kategorie Spielfilm
Genre Drama
Produktionsfirmen Gaumont/Original Media/Radar Pictures
Kinostart 14.10.2010
Laufzeit 95
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 545.274
Bes. (EDI) 80.475
Bes. (FFA) 83.346
Charthistory
USA-Start 06.08.2010, bei Hannover
Boxoffice USA $ 110.238
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.twelve-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Charlie Corwin, Sidonie Dumas, Ted Field, Jordan Melamed, Bob Salerno
Koproduzenten Michael Bederman
Ausf. Produzent J. Andrew Greenblatt
Regie Joel Schumacher
Drehbuch Jordan Melamed
Buchvorlage Nick McDonell
Darsteller Chace Crawford (White Mike), Emma Roberts (Molly), Rory Culkin (Chris), 50 Cent (Lionel), Emily Meade (Jessica), Esti Ginzberb (Sara), Zoë Kravitz (Gabby), Philip Ettinger (Hunter), Billy Magnussen (Claude), Jeremy Allen White (Charlie)
Sprecher D Sebastian Schulz (White Mike), Luisa Wietzorek (Molly), Fabian Hollwitz (Chris), Tobias Kluckert (Lionel), Anne Helm (Jessica), Nicole Hannak (Sara), Tanya Kahana (Gabby), Tim Knauer (Hunter), Nico Sablik (Claude), Konrad Bösherz (Charlie)
Kamera Steven Fierberg
Schnitt Paul Zucker
Musik Harry Gregson-Williams
Produktionsdesign Ethan Tobman
Kostüme David C. Robinson
Casting Lauren Bass
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Twelve Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 91 Min. Kauf
Twelve Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 95 Min. Kauf
Twelve Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 91 Min. Leih
Twelve Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 95 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

White Mike, 17-jähriger Schulabbrecher, versorgt die reichen Söhne und Töchter der New Yorker Oberschicht mit Marihuana, überlässt das Handeln mit der neuen Powerdroge "Twelve" aber dem gefährlichen Dealer Lionel. Der Kontakt zwischen Penthouse und Straße führt schon bald zu zwei Morden, fast unbemerkt von den Kids, die im Rausch von Party, Sex und Drogen das andere Leben kaum wahrnehmen. Bis die große Glamourblase beim größten Event, der Geburtstagsfeier von High-School-Queen Sara, gewaltsam zum Platzen gebracht wird.

Joel Schumachers Adaption des Bestsellers "Zwölf", der Teenager Nick McDonell 2002 zum Kultautor machte, entwickelte seine episodische Story bedächtig, surft von einer Figur zur anderen, bis sich eine mahnende, auch spöttische Haltung gegenüber den meist oberflächlichen Lebensinhalten der Figuren verdichtet, unter denen sich nur wenige mit Sympathiewerten befinden. Die gewalttätige Klimax ist auch als Warnung vor einem Leben zu verstehen, das auf der Suche nach dem Kick keine Rücksicht auf die Gefühle von anderen nimmt.

Quelle: mediabiz.de

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Datum Stadt Festivalname
21.01.2010 - 31.01.2010 Park City 26. Sundance Film Festival

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