Firma erloschen

Transsiberian

Zwei Amerikaner bekommen es auf der Reise mit der transsibirischen Eisenbahn mit allerlei finsteren Gesellen zu tun.

Transsiberian Großansicht
(Bild: Universum (Walt Disney))
Verleih Universum Film (Walt Disney)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Großbritannien, Deutschland u.a. 2007
Regie Brad Anderson
Darsteller Woody Harrelson, Emily Mortimer, Kate Mara
Kinostart 11.12.2008
Einspielergebnis D € 186.198
Bes. (EDI) 31.705
Bes. (FFA) 30.360
Charthistory
Boxoffice USA $ 2.083.095
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 06.02.2012 (ZDF)

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Nach getaner Missionsarbeit in China machen sich die beiden Amerikaner Roy und Jessie auf eine romantische Reise mit der transsibirischen Eisenbahn. Doch leider sind sie in ihrem Abteil nicht allein. Und so müssen sie sich im Folgenden mit Drogendealern und korrupten Polizisten rumschlagen.

Regisseur Brad Anderson, der mit "The Machinist" ein Indie-Kleinod schuf, beweist mit "Transsiberian" erneut sein Geschick für Stil und Inszenierung. Auf inhaltlicher Ebene gibt es allerdings einige Unglaubwürdigkeiten und Stereotypen zu bemängeln, was der Spannung aber keinen Abbruch tut.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Per Eisenbahn reisen Woody Harrelson und Emily Mortimer durchs verschneite Sibirien und erleben Abenteuer mit Drogendealern und korrupten Polizisten.

Der Transsibirien-Express inspirierte schon Generationen von Literaten, und viele schrieben über Abenteuer und Agenten. Nun haben sich die Zeiten geändert, und statt Diplomaten, Schatzsuchern oder Dunkelmännern bereisen leger gewandete Rucksacktouristen aus aller Herren Länder die einst von versklavten Regimegegnern auf Leichenbergen in die Wildnis geschlagene Strecke. Was nicht heißt, dass die Dunkelmänner ausgedient hätten.

Roy und Jessie missionierten für eine amerikanische Freikirche in China und gönnen sich nach Beendigung ihrer Tätigkeit eine Belohnung, in dem sie höchst romantisch den Zug nehmen, statt mit dem Flugzeug zu eilen. Auf der mehrtätigen Reise durch Sibirien und die Mongolei nach Moskau möchte man Land und Leute betrachten, und vielleicht ein bisschen traute Zweisamkeit im Schlafabteil genießen. Leider sind sie in letzterem nicht allein, es stellt sich heraus, dass man es mit Abby und Carlos teilen muss. Sie stille Amerikanerin, er ein suspekter Gigolo aus irgendeinem spanischsprachigen Land. Roy und Jessie sind ohne Arg, doch die neuen Freunde danken es ihnen schlecht.

Außerhalb von Nordamerikas natürlichen Grenzen ist Feindesland. So erzählen es "Hostel" und Co., und so erzählt es "Transsiberian", der neue Film von Brad Anderson ("The Machinist"). Hollywood hat das Ausland in seinen Werken schon mal freundlicher und romantischer betrachtet als gegenwärtig, doch vielleicht ist ja das schlechte Gewissen, es sich mit allen verdorben zu haben, Ursache für die grassierende Xenophobie im Kino. Hier sind Russen bedrohliche Trunkenbolde und Latinos immergeile Drogendealer, beide stets bereit, einen Amerikaner zu belügen oder zu missbrauchen, zu opfern oder totzufoltern (so weit kommt's noch), wie die Geschicke des Tages es eben erfordern.

Stil und Handwerk gemahnen an Thriller der 60er und 70er Jahre und in den besten Momenten an Hitchcock. Anderson nimmt sich Zeit für Betrachtungen und Charakterisierungen, verzichtet statt dessen auf hektische Schnittmontagen und authentizitätsheischende Mätzchen. So kommt es als ziemliche Überraschung daher, wenn nach einer gemächlichen ersten Halbzeit, in der das Ganze zuweilen eher einem heiteren Beziehungsspielchen gleicht, die Auseinandersetzung losbricht und im Frontalzusammenstoß zweier Züge gipfelt. Nicht immer frei von Unglaubwürdigkeiten, doch schön anzuschauen und spannend allemal. ab.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

  • Szene aus TranssiberianSzene aus Transsiberian
  • Szene aus TranssiberianSzene aus Transsiberian
  • Szene aus Interview mit Thomas Kretschmann (Kolzak)Szene aus Interview mit Thomas Kretschmann (Kolzak)
  • Szene aus Interview mit Regisseur und Drehbuchautor Brad AndersonSzene aus Interview mit Regisseur und Drehbuchautor Brad Anderson
 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Universum Film (Walt Disney)
O-Titel Transsiberian
Alternativ-/Arbeitstitel Transsiberian - Reise in den Tod (TV-Titel)
Land / Jahr Großbritannien/Deutschland/Spanien 2007
Kategorie Spielfilm
Genre Thriller / Kriminalfilm
Produktionsfirmen Filmax Group/Lietuvos Kinostudija/Scout Productions
Koproduktionsfirmen Universum Filmverleih
Kinostart 11.12.2008
Laufzeit 111
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 186.198
Bes. (EDI) 31.705
Bes. (FFA) 30.360
Charthistory
USA-Start 18.07.2008, bei First Look Pictures
Boxoffice USA $ 2.083.095
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.transsiberian.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Julio Fernández
Koproduzenten Todd Dagres, Tania Reichert-Facilides, Álvaro Augustín
Ausf. Produzent Carlos Fernández
Regie Brad Anderson
Drehbuch Brad Anderson, Will Conroy
Darsteller Woody Harrelson (Roy), Emily Mortimer (Jessie), Kate Mara (Abby), Eduardo Noriega (Carlos), Thomas Kretschmann (Kolzak), Sir Ben Kingsley (Grinko), Andrius Paulavicius, Alfredas Butkevicius
Kamera Xavi Giménez
Schnitt Jaume Martí
Produktionsdesign Alain Bainée
Kostüme Thomas Oláh
Casting John Hubbard, Andrius Paulavicius
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Transsiberian Universum Film DVD, ab 16, 106 Min. Kauf
Transsiberian Universum Film Blu-ray Disc, ab 16, 110 Min. Kauf
Transsiberian Universum Film DVD, ab 16, 107 Min. Kauf
Transsiberian Universum Film DVD, ab 16, 107 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Nach getaner Missionsarbeit in China macht sich das amerikanische Ehepaar Roy und Jessie auf eine Reise mit der transsibirischen Eisenbahn, die ihnen helfen soll, Abstand zu gewinnen und die angeknackste Ehe zu retten. Die beiden bekommen in ihrem Abteil Gesellschaft von einem Paar von Weltenbummlern, die nicht nur auf privater Ebene Bewegung in die Sache bringen. Alsbald müssen sich Roy und Jessie mit Drogendealern und korrupten Polizisten rumschlagen, und haben schließlich auch Blut an ihren Händen.

Regisseur Brad Anderson, der mit "The Machinist" zuletzt ein gefeiertes Independent-Kleinod schuf, beweist mit "Transsiberian" erneut sein Geschick für Stil und Inszenierung. Er schickt Woody Harrelson und Emily Mortimer auf eine mörderische Reise, die sich freimütig bei Motiven von Alfred Hitchcock bedient und stark auf ihre ungewöhnlich reizvolle Kulisse setzt. Am Schluss gibt es auch noch hinlänglich Action, an der auch Ben Kingley und Thomas Kretschmann beteiligt sind.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Pressestimmen

Wenn "The Machinist"-Mastermind Brad Anderson zwei naive Amerikaner nach Sibirien schickt, entsteht daraus natürlich kein romantischer Trip, sondern ein finsterer Thriller um Korruption und Drogenhandel, bei dem nichts ist, wie es scheint. Top-besetztes, spannendes Kriminalstück.

Treffpunkt Kino

Regisseur Brad Anderson, der mit "The Machinist" ein Indie-Kleinod schuf, beweist mit "Transsiberian" erneut sein Geschick für Stil und Inszenierung. Auf inhaltlicher Ebene gibt es allerdings einige Unglaubwürdigkeiten und Stereotypen zu bemängeln, was der Spannung aber keinen Abbruch tut.

Blickpunkt:Film

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Sender Datum Zeit Quote Marktanteil
ZDF 06.02.2012 22:16 2.79 Mio. 14,9%
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