The Strangers

Atmosphärisch dichter Gruselfilm auf den Spuren von "Motel" und "Funny Games".

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(Bild: Kinowelt)
Verleih Studiocanal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2007
Regie Bryan Bertino
Darsteller Liv Tyler, Scott Speedman, Gemma Ward
Kinostart 20.11.2008
Einspielergebnis D € 544.613
Bes. (EDI) 82.064
Bes. (FFA) 82.466
Charthistory
Boxoffice USA $ 52.534.295
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 20.08.2010 (Pro7)

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Kristen und ihr Freund James streiten sich auf dem Weg zum abgelegenen Ferienhaus seiner Eltern. Dort angekommen, werden sie beim Versöhnungssex vom Pochen an der Haustür unterbrochen. Das ist erst der Anfang einer Horrornacht. Drei Fremde in Masken terrorisieren das Paar, erst zünden sie das Auto an, dann treiben sie ihr grausames Spiel immer dreister und erbarmungsloser.

Solide gespielter Hausinvasions-Horrorthriller, der sich von "Shining" (minus Geisterwesen), "Motel" und insbesondere "Funny Games" inspirieren lässt und damit zwar nicht mit Originalität, dafür aber mit Spannung punkten kann. Liv Tyler trägt mit ihrer Performance zum Gelingen des Fantasy-Filmfest-Titels bei, der sich zwischen Psychoschocker und Slasher bewegt.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Solide gespielter Hausinvasions-Horrorthriller, der dem Slashergenre zwar keine kreative Bluttransfusion verleiht, dennoch mit messerscharfer Spannung aufwartet.

"Von wahren Begebenheiten inspiriert" verkündet eine Texteinblendung zu Beginn und ein sonorer Sprecher bezieht sich auf einen ungelösten Kriminalfall von 2005. Regisseur und Drehbuchautor Bryan Bertino gab jedoch zu, dass es sich dabei um keinen spezifischen authentischen Fall handelt, sondern er für sein Debüt vorrangig von den Manson-Morden Anregung fand. Gleichzeitig lassen sich unter anderem Parallelen zu "Shining" (minus Geisterwesen), "Motel" und insbesondere "Funny Games" ausmachen. Allerdings betreibt Bertino kein medienpädagogisches Experiment zur Anprangerung von Voyeurismus und Verrohung, sondern skizziert mit minimalistischem Stil ein nervenaufreibendes Katz- und Mausspiel, das in einer Tragödie endet. Anders als bei Haneke bleiben die Täter hinter Gesichtsmasken verschanzt anonym und evozieren somit den klassischen Boogeyman-Bedrohungsfaktor von "Halloween" und "Freitag der 13." Bevor das Tätertrio beginnt seine Opfer zu terrorisieren, werden die beiden Protagonisten relativ bedächtig eingeführt. Kristen (Liv Tyler) und ihr Freund James (Scott Speedman) befinden sich nach einer Hochzeitsfeier auf dem Weg zum abgelegenen Ferienhaus seiner Eltern. Die Stimmung zwischen ihnen ist mehr als angespannt, da sie sich womöglich trennen werden. Beim angepeilten Versöhnungssex werden sie plötzlich vom lauten Pochen an der Haustür unterbrochen. Eine junge Frau will wissen, ob Tamara da wäre. Sie schicken sie weg, doch das Übel nimmt nun seinen Lauf. Zunächst wird Kristen tyrannisiert, als James sie alleine lässt, um Zigaretten zu kaufen. Verschreckende Soundeffekte und spannungsschwangere Stille sowie der Anblick eines Maskenmanns vor dem Fenster treiben sie an den Rand der Hysterie. Als James zurückkehrt währt sein anfänglicher Unglauben nicht lange, nachdem er sein Auto zertrümmert vorfindet. Ihre Peiniger (ein Mann, zwei Frauen) treiben ihr grausames Spiel nun immer dreister und erbarmungsloser, bis sie am bitteren Ende ihre Masken fallen lassen und sich ihren Opfern (aber nicht dem Publikum) offenbaren.

Bertino verzichtet auf Gore-Gimmicks der neueren Torture-Porn-Schule und hält sich auch hinsichtlich von Kamera- und Schnittspielereien im Zaum. Der atmosphärische Score beinhaltet viel Alt-Country (Wilco, Gillian Welch) und die Kompositionen von tomandandy.

Als tragender Effekt des Psychoschockers erweist sich darüber hinaus Tyler, da sie gekonnt die Angstskala von leichter Besorgnis, absoluter Bestürzung bis hin zu kapitulierender Mutlosigkeit porträtiert. US-Teenager auf Gruselsuche machten am Startwochenende überraschend zahlreich Bekanntschaft mit den furchterregenden Fremden. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
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Verleih Studiocanal
O-Titel The Strangers
Land / Jahr USA 2007
Kategorie Spielfilm
Genre Thriller / Horror
Produktionsfirmen Mandate Pictures/Vertigo Entertainment
Kinostart 20.11.2008
Erster Verleiher Kinowelt
Laufzeit 85
FSK k.J. (keine Jugendfreigabe)
Einspielergebnis D € 544.613
Bes. (EDI) 82.064
Bes. (FFA) 82.466
Charthistory
USA-Start 30.05.2008, bei Universal
Boxoffice USA $ 52.534.295
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.strangers.kinowelt.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Doug Davison, Nathan Kahane, Roy Lee
Ausf. Produzenten Kelli Konop, Joseph Drake, Sonny Mallhi, Trevor Macy, Marc D. Evans
Regie Bryan Bertino
Drehbuch Bryan Bertino
Darsteller Liv Tyler (Kristen), Scott Speedman (James), Gemma Ward (Dollface), Kip Weeks (Maskenmann), Glenn Howerton (Mike), Laura Margolis (Pin Up Girl)
Sprecher D Elisabeth Günther (Kristen), Dennis Schmidt-Foß (James)
Kamera Peter Sova
Schnitt Kevin Greutert
Musik tomandandy
Produktionsdesign John D. Kretschmer
Kostüme Susan Kaufmann
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
The Strangers Universum Film DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 82 Min. Kauf
The Strangers Universum Film Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 85 Min. Kauf
The Strangers (Steelbook Collection, Unrated)
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 84 Min. Kauf
The Strangers (Unrated)
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 84 Min. Kauf
The Strangers (Unrated)
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment Sales Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 87 Min. Kauf
The Strangers (unrated)
Nicht lieferbar
Kinowelt Home Entertainment DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 84 Min. Leih
The Strangers (unrated)
Nicht lieferbar
Kinowelt Home Entertainment Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 88 Min. Leih
Enthalten in:
666 - Horrormania Collection Vol. 3 (6 Discs)
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment
DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 529 Min.
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Kristen und ihr Freund James befinden sich nach einer Hochzeitsfeier auf dem Weg zum abgelegenen Ferienhaus seiner Eltern. Die Stimmung zwischen ihnen ist angespannt. Beim Versöhnen werden sie vom lauten Pochen an der Haustür unterbrochen. Sie schicken die junge Frau wieder weg. Doch das Übel nimmt nun seinen Lauf. Zunächst wird Kristen tyrannisiert, als James Zigaretten holt. Nachdem James zurückkehrt, wird sein Auto zertrümmert. Ihre Peiniger treiben das Spiel nun immer dreister und erbarmungsloser.

Solide gespielter Hausinvasions-Horrorthriller, der sich von "Shining", "Motel" und insbesondere "Funny Games" inspirieren lässt und so zwar nicht mit Originalität, dafür aber mit großer Spannung punkten kann. Der lose auf dem Terror der Manson-Family basierende Schocker, der in den USA ein veritabler Kinohit war, ist zudem mit Liv Tyler und Scott Speddman überaus namhaft besetzt, was der Mischung aus Psychothriller und Slasher nicht nur für Horrorfans Attraktivität verleiht.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Pressestimmen

Irgendwo zwischen "Funny Games" und dem Belagerungsthriller "Them!" findet "The Strangers" seine Nische des Terrors. Verstecken ist zwecklos, Konfrontation schließlich der einzige Ausweg. Zittern Sie mit, wenn Sie sich trauen - im Dunkeln, in Breitwand, in guter Gesellschaft.

Treffpunkt Kino

Solide gespielter Hausinvasions-Horrorthriller, der dem Slashergenre zwar keine kreative Bluttransfusion verleiht, dennoch mit messerscharfer Spannung aufwartet.

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