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The Da Vinci Code - Sakrileg

Starbesetzte Verfilmung des Sensations-Bestsellers "Sakrileg" von Dan Brown, in dem ein amerikanischer Symbolologe das Geheimnis der Mona Lisa entschlüsseln und mach anderen Code knacken muss.

The Da Vinci Code - Sakrileg Großansicht
(Bild: Sony Pictures)
Verleih Sony Pictures
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2006
Regie Ron Howard
Darsteller Tom Hanks, Audrey Tautou, Sir Ian McKellen
Kinostart 18.05.2006
Einspielergebnis D € 39.058.709
Bes. (EDI) 5.607.268
Bes. (FFA) 5.637.132
Charthistory
Boxoffice USA $ 217.536.138
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Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Der amerikanische Symbolologe Robert Langdon ist Verdächtiger im Fall Jacques Saunière, des ermordeten Direktors des Louvre, und gerät in die Fänge des gefürchteten Capitaine Bezu Fache. Mit Hilfe von Sophie Neveu, der Enkelin des Ermordeten, gelingt Langdon die Flucht - vor der Polizei und anderen finsteren Mächten, die Saunières Geheimnis kennen lernen wollen. Im Verlauf einer atemlosen Hatz von Frankreich nach England gilt es, zahllose Codes zu knacken, um Saunières Geheimnis zu lüften, der sich als Großmeister der Geheimorganisation Prieuré de Sion entpuppt.

Mit "Sakrileg" gelang Dan Brown ein Bestseller-Erfolg, der sich längst zum Phänomen ausgeweitet hat und der der "Potter"-Manie in nichts nachsteht. Als wäre der Name des meistverkauften Buches der letzten Jahre nicht schon zugkräftig genug, verpflichtete Sony Superstar Tom Hanks in der Hauptrolle und Blockbuster-Spezialist Ron Howard als Regisseur, der erstmals seit "Apollo 13" wieder mit Hanks arbeitet (zuvor hatten sie bereits "Splash" gemeinsam gedreht). Mit von der Partie bei der atemlosen Rätseljagd mit höchst kontroverser Auflösung sind Audrey Tautou, Ian McKellen, Jean Reno und Paul Bettany - nur das Beste vom Besten für einen Film, der zu den Ereignissen des Jahres 2006 gehören wird.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Der Film zum Buch zum Skandal: Ron Howard setzt Dan Browns Bestseller "The Da Vinci Dode - Sakrileg" in solider Blockbuster-Manier um.

Am Anfang war das Wort. Und das Wort war Dan Brown. Der schrieb einen Roman, der hieß "The Da Vinci Code", zu deutsch "Sakrileg", und erlangte damit 2003 über Nacht Weltruhm. Bis dahin war er, dadurch aufgefallen, dass sein 1998 erschienener Erstling "Digital Fortress" sich als bestverkauftes E-Book aller Zeiten entpuppte. Hier schon thematisierte der Autor seine Leidenschaft für Verschwörung und Geheimcodes, räsonierte über die Wechselwirkung von Wissenschaft und Religion. Folgerichtig trat dann in seinem zweiten Roman "Illuminati" erstmals ein Harvard-Professor namens Robert Langdon auf den Plan, der sich mit Ikonographie und Symbologie beschäftigt - und dies nun auch auf der Leinwand in der Adaption von Browns viertem Buch tut.

Mitten aus einer Signierstunde wird Langdon in den Louvre gerufen. Direktor Saunière ist erschossen worden, von einem weißhaarigen Mönch, nachdem dieser dem Museumschef noch ein Geheimnis entlockt hat. Vor Ort wartet schon der gefürchtete Ermittler Bezu Fache, der Langdons Hilfe erbittet. Hat der Tote sich doch vor seinem Ableben mit Blut ein Pentagramm auf den Leib gemalt, eine kryptische Zahlenbotschaft aufs altehrwürdige Parkett geschmiert. Eine Botschaft, ein Hinweis auf den Mörder? Vielleicht. Doch Fache sieht in Langdon den Täter. War er doch als letzter mit dem Opfer verabredet. Ehe es jedoch zur Verhaftung kommt, taucht Sophie Neveu auf. Selbst Kryptographin und Enkelin Saunièrs warnt sie den Professor und verhilft ihn zur Flucht. Der Beginn einer wilden Hatz.

"Das Ganze ist eigentlich eine einzige große Schnitzeljagd, garniert mit brisanten Zutaten", so brachte Hanks im Vorfeld den Film auf den Punkt. Wäre man gehässig, könnte man sogar sagen, dass das enorm gehypte Opus nichts anderes als eine Art moderne Variante von "Indiana-Jones" darstellt, ohne Steven Spielbergs Fabulierlust, Tempo und Verspieltheit. Hier wie da geht es um den Heiligen Gral, um Religionsauslegung, Zeichendeutung und daraus resultierende Macht. Browns "Sündenfall" besteht darin, dass er Jesu "Familienstand" und dessen Beziehung zu Maria Magdalena thematisiert und "falsch" interpretiert. Gewisse Kirchenkreise wittern da offensichtlich Häresie, wo es doch eigentlich nur um einen klassischen Hitchcock'schen McGuffin geht, einen schmackhaften Köder für ein mehr oder minder spannendes Kriminalrätsel. Dessen eingedenk, kann man sich getrost in Ron Howards routiniert abgespulten Thriller fallen lassen.

Der erfolgsverwöhnte Macher von Big-Budget-Produktionen wie "Apollo 13" weiß wie ein Blockbuster auszusehen hat, kennt sich aus mit den Versatzstücken klassischen Spannungskinos. Die Schlagschatten fallen lang und düster, der Killer - Paul Bettany, der Bösewicht aus "Firewall" - operiert als fiese, sich selbst geißelnde Tötungsmaschine und die Musik Hans Zimmers schwelgt im Sakralen. Zum lustvoll ausspielenden Ensemble zählen Sir Ian McKellen ("X-Men") als scheinbar allwissender Religionsforscher, Jürgen Prochnow ("Das Boot") als zwielichtiger Banker, Alfred Molina als machthungriger Bischof und Jean Reno als nicht abzuschüttelnder Flic. Die Sympathien gehören derweilen Superhirn Hanks, dessen unvorteilhafte Frisur besonders ins Auge sticht, und seiner rehäugigen "Assistentin" Audrey Tautou ("Die fabelhafte Welt der Amélie"), die wohl nicht von ungefähr auf den Namen Sophie, griechisch für Weisheit, hört.

Und werden nicht gerade Anagramme gelöst, Nachrichten dechiffriert und Bilder Da Vincis interpretiert, bleibt Zeit für Action, etwa eine Flucht im Rückwärtsgang durch den Pariser Verkehr, für formal verspielte Rückblenden in die Zeit der Kreuzritter oder die eine oder andere Schießerei. Vor allem aber wird viel geredet, zu viel und darüber das Prinzip Kino streckenweise vergessen. Die opulenten Schauwerte - so durfte etwa im Louvre gedreht werden - verkommen zur Kulisse, das Bild rückt hinters Wort zurück und hemmt so den Fluss der Geschichte. Die letzte halbe Stunde ist eine Auflösung ohne echten Höhepunkt. Aber das trifft auch auf die Vorlage zu - und so bleibt "The Da Vinci Code - Sakrileg" typisches, handwerklich exzellent umgesetztes Retortenkino, das dem Roman in Nichts nachsteht. Der Siegeszug wird fortgesetzt. geh.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Sony Pictures
O-Titel The Da Vinci Code
Land / Jahr USA 2006
Kategorie Spielfilm
Genre Thriller / Abenteuer
Produktionsfirmen Columbia Pictures
Drehort Paris, Großbritannien
Drehzeit 08.07.2005
Kinostart 18.05.2006
Laufzeit 148
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 39.058.709
Bes. (EDI) 5.607.268
Bes. (FFA) 5.637.132
Charthistory
USA-Start 19.05.2006, bei Sony
Boxoffice USA $ 217.536.138
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.davincicode-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Brian Grazer, John Calley
Koproduzenten Kathleen McGill, Louisa Velis
Ausf. Produzenten Todd Hallowell, Dan Brown
Regie Ron Howard
Drehbuch Akiva Goldsman
Buchvorlage Dan Brown
Darsteller Tom Hanks (Robert Langdon), Audrey Tautou (Sophie Neveu), Sir Ian McKellen (Sir Leigh Teabing), Alfred Molina (Bischof Aringarosa), Jürgen Prochnow (André Vernet), Paul Bettany (Silas), Jean Reno (Bezu Fache), Jean-Yves Berteloot (Remy)
Kamera Salvatore Totino
Schnitt Dan Hanley, Mike Hill
Musik Hans Zimmer
Produktionsdesign Allan Cameron
Ton Ivan Sharrock
Kostüme Daniel Orlandi
Casting Janet Hirshenson
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
8. DVD Champion
DVD Champion Großansicht
2007, München, 14.11.2007 Internationaler Film  
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2006, München Platin - 5 Mio. Besucher in 50 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
The Da Vinci Code - Sakrileg (4K Ultra HD, 10th Anniversary Edition) Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 12, 149 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg (Anniversary Edition) Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 12, 149 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg (Project PopArt, Steelbook)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 12, 174 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg (Extended Version, Steelbook)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 12, 174 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg (Thrill Edition)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 143 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg (Thrill Edition, Extended Version, 2 Discs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 12, 174 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg (Extended Version)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 12, 174 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg (Extended Version, 2 Discs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 12, 174 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg (Kinoversion, Steelbook)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 143 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg (Extended Version, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 167 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg (Extended Version + Hörbuch, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 167 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg: Kryptogramm-Giftset (Limited Extended Version, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 167 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg (Kinoversion)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH UMD, ab 12, 148 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg (Einzel-DVD, Kinoversion) Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 143 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg (Extended Edition, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 167 Min. Kauf
The Da Vinci Code - Sakrileg Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 143 Min. Leih
The Da Vinci Code - Sakrileg (Extended Version) Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 167 Min. Leih
Enthalten in:
Best of Hollywood - 2 Movie Collector's Pack: Illuminati / The Da Vinci Code - Sakrileg (2 Discs)Best of Hollywood - 2 Movie Collector's Pack: Illuminati / The Da Vinci Code - Sakrileg (2 Discs)Best of Hollywood - 2 Movie Collector's Pack: Illuminati / The Da Vinci Code - Sakrileg (2 Discs)
Nicht lieferbar
Best of Hollywood - 2 Movie Collector's Pack: Illuminati / The Da Vinci Code - Sakrileg (2 Discs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland
Sony Pictures Entertainment Deutschland
Sony Pictures Entertainment Deutschland
Sony Pictures Entertainment Deutschland
DVD, ab 12, 276 Min.
Blu-ray Disc, ab 16, 287 Min.
Blu-ray Disc, ab 16, 320 Min.
DVD, ab 12, 276 Min.
Kauf
Kauf
Kauf
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nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Hans Zimmer The Da Vinci Code - Sakrileg
Soundtrack/Original Score The Global Stage Orchestra The Da Vinci Code Nicht lieferbar
nach oben Games zum Film
Title Art System Vertrieb
The Da Vinci Code - SakrilegVideo Game PlayStation 2 Take-Two Interactive
The Da Vinci Code - SakrilegVideo Game Xbox Take-Two Interactive
The Da Vinci Code - SakrilegVideo Game PC Take-Two Interactive
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Der Direktor des Louvre ist erschossen worden, von einem weißhaarigen Mönch, der dem Museumschef kurz zuvor gerade noch ein Geheimnis entlocken konnte. Der Ermittler Bezu Fache erbittet die Hilfe des amerikanischen Symbologen Robert Langdon, weil das Opfer rätselhafte Zeichen hinterlassen hat. Gemeinsam mit Sophie, der Enkelin des Museumschefs, macht Langdon sich auf eine Reise durch Europa, um hinter eine mächtige Verschwörung zu kommen, die den christlichen Glauben in seinen Grundfesten erschüttern kann.

Ron Howards routiniert abgespulter Blockbuster war einer der meisterwarteten Filme dieses Jahres. Die riesige Fangemeinde von Dan Browns Roman, der sich weltweit über 50 Millionen Mal verkaufte, störte sich freilich nicht an der Dialogschwere der Verfilmung, sondern genoss die beeindruckenden Originalschauplätze und den Auftritt des französisch-amerikanischen Starduos Tom Hanks und Audrey Tautou. Eventkino als perfekte Umsetzung von Eventliteratur.

Quelle: mediabiz.de

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