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The Cabin in the Woods

"Tanz der Teufel" trifft "Truman Show": Fünf Jugendliche brechen auf zum Wochenende in einer entlegenen Hütte und ahnen nicht, dass jeder ihrer Schritte manipuliert wird.

The Cabin in the Woods Großansicht
(Bild: Universum (24 Bilder))
Verleih Universum Film (24 Bilder)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2012
Regie Drew Goddard
Darsteller Kristen Connolly, Chris Hemsworth, Anna Hutchison
Kinostart 06.09.2012
Einspielergebnis D € 1.350.186
Bes. (EDI) 188.149
Bes. (FFA) 183.429
Charthistory
Boxoffice USA $ 42.043.633
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 04.06.2015 (Vox)

nach oben Inhalt & Info

Fünf Freunde brechen auf zu einem unbeschwerten Wochenende in einer entlegenen Waldhütte in der Mitte von nirgendwo. Sie ahnen nicht, dass sie Schritt auf Tritt von einer Gruppe von Wissenschaftlern überwacht werden, die von einem Labor tief unter der Erde aus alle ihre Schritte manipulieren und steuern. Es dauert nicht lange, da wecken die Fünf im Keller der unheimlichen Hütte böse Geister: Eine Familie von Redneck-Zombies macht Jagd auf sie. Rettung scheint aussichtslos, weil die Wissenschaftler den Killern alle Bälle zuspielen.

So würde wohl "Scream" aussehen, wenn der augenzwinkernde Horrorschocker von J.J. Abrams ersonnen worden wäre: Drew Goddard und sein Produzent Joss Whedon spielen mit einem "Tanz der Teufel"-Szenario, ziehen alle Register des Backwoods-Slasher-Genres und lassen es zusätzlich auf eine "Truman Show"-Prämisse stoßen. Damit erfinden sie das Genre zwar nicht unbedingt neu, aber eine ebenso intelligente wie unterhaltsame Auffrischung ist der bestechend umgesetzte Film allemal. Mit Chris Hemsworth und Richard Jenkins machen nicht von ungefähr Schauspieler aus der ersten Riege mit.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

"Tanz der Teufel" trifft "Truman Show": Der Ausflug von fünf Studenten zu einer Waldhütte gerät zu einem Horrortrip.

Fünf Jugendliche brechen auf zu einem entspannten Wochenende in einer entlegenen Waldhütte in der Mitte von Nirgendwo. So weit, so "Tanz der Teufel". Aber "Cabin in the Woods" stülpt nicht nur buchstäblich eine elektronisch verstärkte Käseglocke über die unerbittlichen Ereignisse im amerikanischen Hinterland, so wie einst die Regierung in "Die Simpsons - Der Film" Springfield von der Außenwelt isolierte: Während das Regiedebüt von Drew Goddard einerseits den gängigen Konventionen des Backwoods-Teenie-Slashers entspricht, wann immer er die fünf Protagonisten in den Mittelpunkt des Geschehens rückt und nach ersten Fun and Games gegen einen Trupp von Hillbilly-Zombies mit wenig Aussicht auf Erfolg ums Überleben kämpfen lässt, wahrt der Film immer auch postmodernen Abstand.

Im wahrsten Sinne des Wortes zieht er eine zweite Ebene ein, in dem er von der ersten Szene auch zwei mit gebotenem Zynismus gestärkte Wissenschaftler - Richard Jenkins und Brad Whitford als eine Art Waldorf und Statler der Euthanasie - zeigt, die, das wird schnell offenbar und ist kein Spoiler, von einem Labor tief unter der Erde aus den ungerechten Kampf in der titelgebenden Hütte und seinem Umfeld manipulieren und steuern. Wie alles genau zusammenhängt, was das grausame Menschenexperiment zwischen "Truman Show" und "Big Brother" zu bedeuten hat, offenbart sich nach und nach. Und sorgt dafür, dass "Cabin in the Woods" in seiner zweiten Hälfte zwar immer noch dem genreerfahrenen Publikum zuzwinkert, aber eine Eigendynamik entwickelt, in dem die anfängliche Distanz ganz unmittelbar Blutsuppe unterhaltsamster Art weicht, die sich gehörig vor dem Urmeister der modernen Horrorliteratur, H.P. Lovecraft, verbeugt.

Ein wenig fühlt man sich bei der handwerklich blitzsauberen Fingerübung an "Scream" erinnert, wissend um und spielend mit den Fallstricken eines vermeintlich ausgelutschten Genre, in diesem Fall nur eben nicht von Wes Craven und Kevin Williamson, sondern wie es wohl J.J. Abrams tun würde, der mit "Lost" oder "Fringe" durchaus vergleichbare Universen aus der Taufe gehoben hatte. Oder eben Joss Whedon, der mit "Buffy" seinen eigenen Meilenstein in der Popkultur hinterlassen hat und hier tatsächlich als Produzent eines der Masterminds des Filmes ist - im wahrsten Sinne des Wortes ein Marionettenspieler, der seine Figuren wie an unsichtbaren Seilen tanzen lässt und gnadenlosen Determinismus herrschen lässt, bis sie ihre Fesseln kappen und den Film in unergründete Gefilde lenken.

Das ist bisweilen genial orchestriert, balanciert absolut gekonnt zwischen Horror und befreiendem Humor, beherrscht den spielerischen Umgang mit dem Medium. Kein Wunder also, dass hier Schauspieler vom Kaliber eines Chris "Thor" Hemsworth oder eben Jenkins und Whitford gewonnen werden konnten - auch wenn ein klingender Name hier nicht garantiert, dass ihre Figuren auch tatsächlich das Ende erleben werden. Und auch wenn der klinische, durchaus menschenverachtende Zynismus der komplexen Struktur bisweilen abstoßend wirken mag: Goddard und Whedon halten ihrem Publikum nur den Spiegel vor, wenn sie ihre Story lachend in die Kreissäge steuern. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universum Film (24 Bilder)
O-Titel The Cabin in the Woods
Land / Jahr USA 2012
Kategorie Spielfilm
Genre Horror
Produktionsfirmen AFX Studios/Metro-Goldwyn-Mayer/Mutant Enemy/United Artists
Kinostart 06.09.2012
Laufzeit 95
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 1.350.186
Bes. (EDI) 188.149
Bes. (FFA) 183.429
Charthistory
USA-Start 13.04.2012, bei Lionsgate
Boxoffice USA $ 42.043.633
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.thecabininthewoods.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Joss Whedon
Ausf. Produzent Jason Clark
Regie Drew Goddard
Drehbuch Drew Goddard, Joss Whedon
Darsteller Kristen Connolly (Dana), Chris Hemsworth (Curt), Anna Hutchison (Jules), Fran Kranz (Marty), Jesse Williams (Holden), Richard Jenkins (Sitterson), Bradley Whitford (Hadley), Brian White (Truman), Amy Acker (Lin)
Kamera Peter Deming
Schnitt Lisa Lassek
Musik David Julyan
Produktionsdesign Martin Whist
Kostüme Shawna Trpcic
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
The Cabin in the Woods (4K Ultra HD + Blu-ray) Universum Film Blu-ray Disc, ab 16, 95 Min. Kauf
The Cabin in the Woods Universum Film DVD, ab 16, 91 Min. Kauf
The Cabin in the Woods Universum Film Blu-ray Disc, ab 16, 95 Min. Kauf
The Cabin in the Woods Universum Film Blu-ray Disc, ab 16, 95 Min. Leih
The Cabin in the Woods Universum Film DVD, ab 16, 91 Min. Leih
Enthalten in:
The Cabin in the Woods / Tucker & Dale vs Evil (2 Discs)The Cabin in the Woods / Tucker & Dale vs Evil (2 Discs)
Universum Film GmbH
Universum Film GmbH
DVD, ab 16, 175 Min.
Blu-ray Disc, ab 16, 183 Min.
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score David Julyan The Cabin In The Woods
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Fünf Freunde brechen auf zu einem unbeschwerten Wochenende in einer entlegenen Waldhütte in der Mitte von nirgendwo. Sie ahnen nicht, dass sie Schritt auf Tritt von einer Gruppe von Wissenschaftlern überwacht werden, die von einem Labor tief unter der Erde aus alle ihre Schritte manipulieren und steuern. Es dauert nicht lange, da wecken die Fünf im Keller der unheimlichen Hütte böse Geister: Eine Familie von Redneck-Zombies macht Jagd auf sie. Rettung scheint aussichtslos, weil die Wissenschaftler den Killern alle Bälle zuspielen.

So würde der augenzwinkernde Horrorschocker "Scream" wohl heute aussehen: Regisseur Drew Goddard und sein Produzent und Coautor Joss Whedon ("Marvel's The Avengers") spielen mit einem "Tanz der Teufel"-Szenario, ziehen alle Register des Backwoods-Slasher-Genres und lassen es zusätzlich auf eine apokalyptische "Truman Show"-Prämisse stoßen. Damit erfinden sie das Genre zwar nicht neu, aber eine ebenso intelligente wie unterhaltsame Auffrischung ist der bestechend umgesetzte Film allemal.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Fünf junge Leute verbringen das Wochenende in einer Blockhütte und stoßen auf Redneck-Zombies. Und mehr. Klassische Zutaten originell variiert im doppelbödigen Horrorspaß für hartgesottene Freunde des besonderen Genrefilms.

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