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Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith

Abschluss von George Lucas' Saga über die Verführung, Verbannung und Erlösung eines Jedi.

Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith Großansicht
(Bild: Fox)
Verleih Fox
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2005
Regie George Lucas
Darsteller Ewan McGregor, Natalie Portman, Hayden Christensen
Kinostart 19.05.2005
Einspielergebnis D € 37.614.409
Bes. (EDI) 5.620.503
Bes. (FFA) 5.608.868
Charthistory
Boxoffice USA $ 380.101.660
Charthistory
Erstausstrahlung 28.09.2008 (Pro7)

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Titel Land/Jahr Auftraggeber/Sender Produktionsfirma
Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith 3D USA 2005-2013 Lucasfilm Ltd./JAK Prods.
nach oben Inhalt & Info

Während sich der Krieg der Republik gegen die Separatisten verschärft, benutzt Kanzler Palpatine die Situation zum Ausbau seiner Macht. Immer mehr zieht er den Jedi Skywalker auf seine Seite, missbraucht seine Angst um den Verlust der großen Liebe, um ihn für seine Pläne zu gewinnen. Schließlich vollzieht sich die Wende, die Anakins Familie, viele Leben und die Ordnung in der Galaxie zerstört.

Im Finale der Saga dominiert Action den Plot, bekämpfen sich Gut und Böse auf exotischen Planeten, trifft man vertraute und neue Figuren, unter denen Droidengeneral Grievous einen starken Eindruck hinterlässt. Was sich die Fankurve wünscht, wird erfüllt - von Laserduellen, neuen Kreaturen bis hin zum düstereren Ton. Am Ende fühlt man zwar nicht die Harmonie eines Meisterstreichs, wohl aber Zufriedenheit.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Es ist vollbracht! Ein Vater stirbt, wird als Vader wiedergeboren, doch kein irdischer Jedi muss fürchten, wie er von der dunklen Seite der Macht verführt zu werden. Denn die Rache der Sith wird keinen Zorn zeugen unter den Schülern von Master Lucas, der mit dem Abschluss der Skywalker-Saga die Erwartungen auf einen starken, düsteren Abschied erfüllt. Alle losen Enden werden verknüpft und die Saat gesät für eine neue Hoffnung mit Nonstop-Action und einem Heldenfriedhof, der von Millionen besucht werden wird. "Die Furcht vor Verlust ein Pfad zur dunklen Seite ist", weiß Yoda. Nicht nur deshalb sollte der Verleih eine kommerzielle Enttäuschung bei diesem Blockbuster nicht befürchten.

Nach den Kinderjahren von "Episode I" und dem Romantikkitsch von "Episode II" bietet das Finale Grande wenig Angriffsflächen für die Fangemeinde. Lucas, der die Anakin-Amidala-Lovestory nie wirklich in den Griff bekam, zieht sich hier auffallend daraus zurück. Wenige Szenen thematisieren die Schwangerschaft und Anakins Angst, seine Frau zu verlieren - das Hauptmotiv für seine Annäherung an die dunkle Seite, die ihm verspricht, den Tod zu überwinden. Auch wenn Amidala im letzten Akt wieder in die Handlung eingreift, bleibt diese Beziehung skizzenhaft, wird überlagert von der Vater-Sohn-Dynamik zwischen dem Jedi und Kanzler Palpatine, der das Isolationsgefühl des Waisen benutzt, um ihn auf seine Seite zu ziehen. Wundern über die Attraktion der Schattenfraktion, die auch in der Faszination der Vader-Figur zum Ausdruck kommt, muss sich keiner. Sind die Jedi heroische, aber distanzierte Geschöpfe, die ihre Gefühle kontrollieren und damit nicht zulassen, leben die Sith mit ihren Emotionen, sind damit trotz ihrer Ziele und Taten menschlicher als die entrückten Nobelkrieger. Lucas ist fasziniert von diesem Aspekt, zeigt die Zerrissenheit Anakins und die Kluft zwischen rational und emotional.

Wie schon in den ersten Prequels wird eine starke neue Figur als Repräsentant des Bösen eingeführt. General Grievous, eine komplette CGI-Kreation, verbindet als Cyborg Organisches und Mechanisches und hat als Anführer der Droiden-Armee Palpatine entführt. Das resultiert zu Beginn des Films in der einzigen, aber eindrucksvollen Raumschlacht und schließlich in der Tötung Count Dookus durch den jungen Skywalker. Ein Mosaikstein im Masterplan des Kanzlers, der in seinem Schützling das Misstrauen gegen die Jedi sät, die vermeintlich Senat und Republik kontrollieren wollen. Als Anakin trotz seiner Leistungen nicht zum Master ernannt wird, geht die Saat auf. Das Drehbuch trennt Meister und Schüler, lässt Obi-Wan Grievous verfolgen, damit das Gift Palpatines bei Anakin wirken kann. Mit der Enttarnung des Kanzlers als Sith Lord und dem Duell mit Jedi-Master Windu, der im Kampf eherne Ordens-Regeln bricht, vollzieht sich die Wende, bricht Anakins Weltbild zusammen. Vom väterlichen Mentor, der alle Jedi töten will, als Darth Vader getauft, wird dieser zur Vernichtungsmaschine, die sogar Kinder tötet. Parallelen zum Dritten Reich, die bereits in der ersten Trilogie deutlich wurden, sind offensichtlich - auch in der Architektur. Auf einem Vulkanplaneten kommt es schließlich zur finalen, in ihren Effekten nicht immer überzeugenden Abrechnung zwischen Obi-Wan und seinem Schüler, vollzieht sich der letzte Schritt der Verwandlung Vaders.

Sein erstes Schnaufen ist eine opernhafte Verbeugung vor den Erwartungen der Fans, denen sich der ganze Film verpflichtet hat. Viele traumhafte Panoramen gibt es zu bestaunen, wie auch zahlreiche rasante Laserduelle und Verfolgungsjagden. In den Actionszenen dominiert das Element Mensch, dominiert der Zweikampf, der so viele Gliedmaßen und Opfer kostet wie kein Teil der "Star Wars"-Reihe zuvor. Wie gewohnt werden viele unterschiedliche Planeten in den Plot integriert, darunter auch der Heimatplanet der Wookies, die allerdings nur ein kurzes Gastspiel geben. Auch wenn Hayden Christensen das emotionale Spektrum seiner Figur nicht ausspielen kann, wird die Tragödie Vaders, die in verblendeter Wahrnehmung und kompletter Verstümmelung gipfelt, deutlich. Darauf kam es Lucas an, der keinen Grund hat, sich mit Yodas "Versagt ich habe" zu solidarisieren. Alles fügt sich, alles endet, und trotz kleiner Defizite ist es eine Leistung des Films, dass man diesen Abschied wirklich bedauert. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Fox
O-Titel Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith
Land / Jahr USA 2005
Kategorie Spielfilm
Genre Science Fiction / Abenteuer
Produktionsfirmen Lucasfilm Ltd./JAK Prods.
Drehort Sydney (Australien)
Drehzeit 30.06.2003 - September 2003
Kinostart 19.05.2005
Laufzeit 140
FSK ab 12 Jahre
Tonformat Dolby-SRD EX
Einspielergebnis D € 37.614.409
Bes. (EDI) 5.620.503
Bes. (FFA) 5.608.868
Charthistory
USA-Start 20.05.2005, bei 20th Century Fox
Boxoffice USA $ 380.101.660
Web-Link http://www.starwars.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Rick McCallum
Ausf. Produzent George Lucas
Regie George Lucas
Drehbuch George Lucas
Darsteller Ewan McGregor (Obi-Wan Kenobi), Natalie Portman (Padmé Amidala), Hayden Christensen (Anakin Skywalker), Christopher Lee (Count Dooku), Samuel L. Jackson (Mace Windu), Frank Oz (Yoda), Ian McDiarmid (Palpatine), Temuera Morrison (Commander Cody), Jimmy Smits (Senator Bail Organa), Anthony Daniels (C-3PO), Kenny Baker (R2-D2), Bruce Spence (Tion Meddon), Peter Mayhew (Chewbacca), Genevieve O'Reilly (Senator Mon Mothma), Ahmed Best (Jar Jar Binks), Jay Laga'aia (Captain Typho), Joel Edgerton (Owen Lars), Bonnie Piesse (Beru Whitesun-Lars), Oliver Ford Davies (Gouverneur Sio Bibble), Bodie Taylor (Clone-Trooper), Keisha Castle-Hughes (Königin von Naboo), Rebecca Jackson Mendoza (Königin von Alderaan), Kee Chan (Malé-Dee), Warren Owens (Fang Zar), Christopher Kirby (Giddean Danu), Silas Carson (Ki-Adi-Mundi/Nute Gunray), Matt Sloan (Plo Koon), Kenji Oates (Saesee Tiin), Ben Cooke (Kit Fisto), Mary Oyaya (Luminara Unduli), Nalini Krishan (Barriss Offee), Graeme Blundell (Ruwee Naberrie), Trisha Noble (Jobal Naberrie), Claudia Karvan (Sola Naberrie), Wayne Pygram (Gouverneur Tarkin), David Bowers (Mas Amedda), Rohan Nichol (Captain Antilles), Jeremy Bulloch (Captain Colton), Amanda Lucas (Terr Taneel), Jett Lucas (Zett Jukassa), Tux Akindoyeni (Agen Kolar), Matt Rowan (Senator Orn Free Taa), Amy Allen (Aayla Secura), Keira Wingate (Ryoo Naberrie), Hayley Mooy (Pooja Naberrie), Sandi Finlay (Sly Moore), Katie Lucas (Chi Eekway), Rena Owen (Nee Alavar), Kristy Wright (Motée), Coinneach Alexander (Whie), Mousy McCallum (Bene)
Kamera David Tattersall
Schnitt Roger Barton, Ben Burtt
Musik John Williams
Produktionsdesign Gavin Bocquet, Peter Russell, Ian Gracie, Phil Harvey, David Lee
Ton Brian Simmons
Kostüme Trisha Biggar
Casting Christine King
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
DIVA - Der Deutsche Entertainment Preis
DIVA - Der Deutsche Entertainment Preis Großansicht
2006, München, 26.01.2006 Publikumspreis - Der Deutsche Videopreis  
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2005, München Platin - 5 Mio. Besucher in 50 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (Steelbook Edition, 2 Discs) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 12, 140 Min. Kauf
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 134 Min. Kauf
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2 Discs) Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 140 Min. Kauf
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (4K Ultra HD + 2 Blu-rays) Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 140 Min. Kauf
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2 DVDs)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 134 Min. Kauf
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (Einzel-DVD)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 134 Min. Kauf
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany VHS, ab 12, 134 Min. Kauf
Enthalten in:
Star Wars - Trilogie: Der Anfang, Episode I-III (3 Discs)
Nicht lieferbar
Star Wars - Trilogie: Der Anfang, Episode I-III (3 Discs)
Nicht lieferbar
Star Wars - Trilogie: Der Anfang, Episode I-III (3 DVDs)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Enterta
Twentieth Century Fox Home Enterta
Twentieth Century Fox Home Enterta
Blu-ray Disc, ab 12
DVD, ab 12, 398 Min.
DVD, ab 12, 398 Min.
Kauf
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Diverse John Williams Star Wars - Episode III: Revenge Of The Sith Nicht lieferbar
nach oben Games zum Film
Title Art System Vertrieb
Star Wars: Episode III - Die Rache der SithVideo Game PlayStation 2 NBG
Star Wars: Episode III - Die Rache der SithVideo Game Xbox NBG
Star Wars: Episode III - Revenge Of The SithVideo Game Nintendo DS Ubisoft
Star Wars: Episode III - Revenge Of The Sith Game Game Boy Advance Ubisoft
Star Wars: Battlefront II Game PlayStation 2 NBG
Star Wars: Battlefront II Game Xbox NBG
Star Wars: Battlefront II Game PC Activision Blizzard
Star Wars: Battlefront II Game PSP Activision Blizzard
Star Wars: Episode III - Die Rache der SithVideo Game PlayStation 2 NBG
Star Wars: Episode III - Die Rache der SithVideo Game Xbox NBG
Star Wars: Battlefront II Game PlayStation 2 Activision Blizzard
Star Wars: Battlefront II Game PSP Activision Blizzard
Star Wars: Battlefront II Game Xbox NBG
Star Wars: Battlefront II Game PC NBG
Star Wars: Episode III - Revenge Of The Sith Game Game Boy Advance ak tronic
Star Wars: Episode III - Revenge Of The SithVideo Game Nintendo DS ak tronic
Star Wars: Episode III - Die Rache der SithVideo Game PlayStation 2 ak tronic
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Nichts weniger als das Rätsel um den Sinneswandel des schmucken Jung-Jedis Anakin zum bösen Helmträger wird im vorerst letzten Abenteuer der Sternensaga gelüftet. Zuvor aber gibt's noch ausgiebig interstellare Klonkriege sowie die mit den Zwillingen Luke Skywalker und Leia schwangere Amidala zu bestaunen und es gilt, den fiesen Sith-Lord Sidious schachmatt zu setzen, bis es schließlich zur finalen Auseinandersetzung zwischen dem immer böser werdenden Anakin und seinem tief enttäuschten Ex-Mentor Obi-Wan Kenobi kommt.

Fast 30 Jahre nachdem der "Krieg der Sterne" ausbrach, schließt Mastermind George Lucas seinen mega-gehypten Sechsteiler ab. "Die Rache der Sith" ist sicherlich der düsterste aller "Star Wars"-Episoden. Alles andere aber ist altbewährtes bombastisches Effekte-Kino auf allerhöchstem Niveau. Dabei halten sich temporeiche Action-Sequenzen und ruhige Dialog-Szenen in etwa die Waage. Dazu gibt's die berühmten Laserschwert-Duelle und sogar ein Wiedersehen mit alten Figuren.

Quelle: mediabiz.de

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