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Sony Pictures Entertainment Deutschland

Programm


Spiel ohne Regeln

Familienfreundliche Variante von Robert Aldrich harter Gefängnis-Football-Dramedy.

Spiel ohne Regeln Großansicht
(Bild: Sony Pictures)
Verleih Sony Pictures
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2005
Regie Peter Segal
Darsteller Adam Sandler, Chris Rock, Burt Reynolds
Kinostart 22.09.2005
Einspielergebnis D € 1.379.669
Bes. (EDI) 224.925
Bes. (FFA) 232.402
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Boxoffice USA $ 158.018.439
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Der ehemalige NFL-Footballstar Paul "Wrecking" Crewe landet im texanischen Staatsgefängnis. Direktor Hazen verlangt, dass sein neuer Starinsasse ein Häftlingsteam zusammenstellt, an dem sich die halbprofessionelle Mannschaft der Gefängniswärter warmspielen kann. Doch aus dem Team von Verlierern wird bald ein ernst zu nehmender Gegner.

War es für Burt Reynolds anno 1974 "Die härteste Meile", die es in der Footballdramedy zu bewältigen galt, schlägt sich Adam Sandler beim Remake in derselben Rolle gewohnt lässig-lustig im "Spiel ohne Regeln" durch. Inszeniert wurde das Update von Sandler-Dauerkollaborateur Peter Segal, der seine Ode an den Underdog mit Respekt für die Vorlage mit mehr familienfreundlichem Humor inszeniert.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

War es für (den hier erneut in einer tragenden Nebenrolle mitwirkenden) Originalstar Burt Reynolds anno 1974 "Die härteste Meile", die es in der hart gesottenen Robert-Aldrich-Footballdramedy zu bewältigen galt, schlägt sich Adam Sandler beim Remake in derselben Rolle gewohnt lässig-lustig im "Spiel ohne Regeln" durch. Inszeniert wurde das Update von Sandler-Dauerkollaborateur Peter Segal ("50 erste Dates", "Die Wutprobe"), der seine Ode an den Underdog mit einigem Respekt für die Vorlage mit mehr familienfreundlichem Humor inszeniert. Am US-Boxoffice führte dieser abgeänderte Spielplan zu einem kommerziellen Touchdown und dem bislang besten Opening in Sandlers Karriere.

Der Anfang ist das Ende - und zwar das Ende einer einst strahlenden Karriere. Knapp wird gezeigt, wie der ehemalige NFL-Footballstar Paul "Wrecking" Crewe im Suff von Cops verfolgt den Bentley seiner Freundin demoliert. Damit wird seine Bewährung wegen Spielbetrugs (er hatte absichtlich Punkte verloren) aufgehoben und er landet in einem texanischen Staatsgefängnis unter Direktor Hazen (James Cromwell). Der verlangt, dass sein neuer Starinsasse ein Häftlingsteam zusammenstellt, an dem sich die halbprofessionelle Mannschaft der Gefängniswärter warmspielen kann. Die Wärter (zum Teil von schrankgroßen ehemaligen Football- und Wrestling-Stars wie Brian Bosworth und Steve Austin gespielt) sind ein hundsgemeiner Haufen sadistischer Rednecks, was gleich zu Anfang mit einer brutalen Abreibung, die Crewe von Captain Knauer (William Fichtner) verpasst bekommt, demonstriert wird. Auch bei seinen Mitgefangenen stößt Crewe auf null Sympathie und ist wegen seiner früheren "unamerikanischen" Mogelei ein geächteter Außenseiter. Lediglich der gewiefte Hausmeister (Chris Rock, Sandlers früherer "Saturday Night Live"-Kollege) freundet sich mit Paul an und hilft ihm beim mühseligen Unterfangen.

Zunächst tritt nur der übliche Trupp von Verlierern (vom bierbäuchigen Fettwanst zum unsportlichen Möchtegernspieler) an. Ein Lichtblick ist der blitzschnelle Meggert (Rapper Nelly in seinem ordentlichen Filmdebüt). Seine Demütigung durch die rassistischen Wärter führt schließlich dazu, dass die Gang der superathletischen Schwarzen bei der Mannschaft einsteigt und so eine echte Chance besteht, den verhassten Gegnern die verdiente Abreibung zu erteilen. So wird der große Spieltag (dazu steigert sich der Stadionrock-Hymnen-lastige Soundtrack zur Frenetik) zum kathartischen Spektakel, bei dem sich das ewig unterdrückte und machtlose dreckige Dutzend der Häftlinge wenigsten einmal gegenüber den unfairen Autoritätsfiguren behaupten können.

Drehbuchautor Tracy Kennan Wynn modernisierte das Originalskript von Sheldon Turner mit gängigen Popkulturreferenzen und tilgte weitgehend die Unflätigkeiten der ursprünglichen Dialoge (das einzige "Fuck" des Films bleibt Chris Rock vorbehalten). Originalgetreu übernommen wurden hingegen einige Szenen, manche Kameraeinstellungen und ein tragischer Plottwist, der seine Wirkung nicht verfehlt. Die ernsten Känge werden von Albernheiten (verschiedene bizarre Macken und sexuelleVorlieben der Sträflinge, eine Schlammschlacht in Zeitlupe) aufgewogen. Insgesamt dominiert ein überraschend liberaler Ton, da der Film seine Spitzen und Witze gleichmäßig verteilt und Minderheiten zwar für Gags herhalten müssen (dann aber homogen in die Gruppe der Underdogs eingegliedert werden), die eigentliche Zielscheibe des Spotts aber Establishment, Autoritäten und Gefängniswärter sind. Zudem ist Sandler in seiner Rolle des gefallenen Helden, der sich rehabilitieren will, angenehm sympathisch. Reynolds mimt diesmal einen ehemaligen Footballspieler und Coach, während Ed Lauter, der in der ersten Version Captain Knauer spielte, diesmal amüsant auf der anderen Seite der Gefängnisstäbe zu sehen ist. Ein schlagkräftiges Plädoyer für Jux und Dollerei, in dem ein gesellschaftskritisches Herz für die Außenseiter der Gesellschaft pocht. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Sony Pictures
O-Titel The Longest Yard
Land / Jahr USA 2005
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie / Drama
Produktionsfirmen Happy Madison/MTV Film
Drehort Neu Mexiko, Los Angeles
Drehzeit 19.07.2004
Kinostart 22.09.2005
Laufzeit 113
FSK ab 12 Jahre
Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 1.379.669
Bes. (EDI) 224.925
Bes. (FFA) 232.402
Charthistory
USA-Start 27.05.2005, bei Paramount
Boxoffice USA $ 158.018.439
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.spiel-ohne-regeln.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Jack Giaraputto, Adam Sandler
Koproduzenten Heather Parry
Ausf. Produzenten Adam Sandler, Van Toffler, David Gale, Barry Bernardi, Allen Covert, Tim Herlihy, Michael Ewing, Albert S. Ruddy
Regie Peter Segal
Drehbuch Sheldon Turner
Darsteller Adam Sandler (Paul "Wrecking" Crewe), Chris Rock (Caretaker), Burt Reynolds (Coach Nate Scarboro), James Cromwell (Gefängniswärter Hazen), Nelly (Megget), William Fichtner (Captain Knauer), Michael Irvin (Deacon Moss), Terry Crews (Cheeseburger Eddy), Bill Goldberg (Battle), Bill Romanowski (Guard Lambert), Brian Bosworth (Guard Garner), Bob Sapp (Switowski), Nicholas Turturro (Brucie), David Patrick Kelly (Unger), Kevin Nash (Guard Engleheart), Steve Austin (Guard Dunham), Dalip Singh (Turley), Cloris Leachman (Lynette), Tracy Morgan (Ms. Tucker), Lobo Sebastian (Torres), Ed Lauter (Duane), Courteney Cox, Jim Rome, Dan Patrick, Chris Berman, Rob Schneider
Kamera Dean Semler
Schnitt Jeff Gourson
Musik Teddy Castellucci
Produktionsdesign Perry Andelin Blake, Domenic Silvestri
Ton Thomas Causey
Kostüme Ellen Lutter
Casting John Papsidera
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Spiel ohne Regeln Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 109 Min. Kauf
Spiel ohne Regeln
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH UMD, ab 12, 113 Min. Kauf
Spiel ohne Regeln Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 109 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse The Longest Yard Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Ex-Footballstar Paul "Wrecking" Crewe sitzt nach Verletzung der Bewährungsauflagen und einem Unfall unter Alkoholeinfluss mächtig in der Klemme - und bald darauf im texanischen Staatsgefängnis. Dessen Direktor Hazen wittert seine Chance und lässt Paul ein Häftlingsteam zusammenstellen, an dem sich die halbprofessionelle Crew seiner sadistischen Wärter sportlich austoben kann. Doch Hazen hat sich gründlich verrechnet, trainiert Paul trotz anfänglicher Antipathie seine Knast-Loser doch schon bald zu ernstzunehmenden Gegnern.

Die "Partners in Crime" Adam Sandler und Peter Segal ("Die Wutprobe"/"50 erste Dates") schlagen erneut zu und landen auch mit ihrem gutgelaunten Remake der Sportkomödie "Die härteste Meile" von 1973 einen erneuten Touchdown. Deren Hauptdarsteller Burt Reynolds steht Sandler hier als Co-Coach zur Seite und sorgt neben den wahrhaft schwergewichtigen "echten" Ex-Footballern in den Rollen der Wärter für Star-Power. Zusammen ergibt das ein flottes Plädoyer für alle Underdogs und einen Top-Tipp für Komödienfans.

Quelle: mediabiz.de

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