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Rogue One: A Star Wars Story

Erstes Spin-off der "Star Wars"-Saga, in dem die Geschichte des Himmelfahrtskommandos erzählt wird, wie die Rebellen in den Besitz der Pläne zum Todesstern kamen.

Rogue One: A Star Wars Story Großansicht
(Bild: Walt Disney)
Verleih Walt Disney
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2016
Regie Gareth Edwards
Darsteller Felicity Jones, Diego Luna, Ben Mendelsohn
Kinostart 15.12.2016
Einspielergebnis D € 44.449.083
Bes. (EDI) 3.955.253
Bes. (FFA) 3.985.956
Charthistory
Boxoffice USA $ 532.171.696
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Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Der erste Spin-off-Film der wertvollsten Filmmarke aller Zeiten ist ein Film für die Fangemeinde, die genau das bekommt, was sie sich seit "Das Imperium schlägt zurück" immer gewünscht hat: ein atemloses, düsteres und in Erzählung und Auflösung konsequentes Combat-Movie, einen echten "Krieg der Sterne", der vor allem aus Schlachten besteht. Die Handlung, die grob der Blaupause von "Das dreckige Dutzend" folgt ist reduziert. Regisseur Gareth Edwards ("Godzilla") fühlt sich sichtlich wohl, was die Geek-Aspekte des Films betrifft, weniger erfolgreich ist er bei der Arbeit mit den Schauspielern. Deren Arbeit wird übertrumpft von den Machern der CGI-generierten Figuren.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Erstes Spin-off der "Star Wars"-Saga, in dem die Geschichte des Himmelfahrtskommandos erzählt wird, wie die Rebellen in den Besitz der Pläne zum Todesstern kamen.

Das Imperium legt nach. Das Disney-Imperium, wohlgemerkt, und sein neues Kronjuwel Lucasfilms. Ein Jahr nach dem siebten Film der regulären "Star Wars"-Saga, "Das Erwachen der Macht", der den Grundstein legte für alles Kommende und mit 2,3 Mrd. Dollar zum weltweit zweiterfolgreichsten Kinotitel aller Zeiten avancierte, folgt nun der erste der Spin-off-Filme, die fortan stets in den Zwischenjahren ohne neue reguläre "Krieg der Sterne"-Episoden gestartet werden sollen (ein Film über den jungen Han Solo ist für 2018 bereits in Arbeit). Wie J.J. Abrams' Reboot des Franchise im vergangenen Jahr fällt "Rogue One" also eine wichtige Rolle in der Erzähl- und vor allem Auswertungsstrategie der wertvollsten Filmmarke aller Zeiten zu: Er muss die Grundidee der Spin-offs etablieren und dabei einerseits kompatibel mit den Pfeilern der Saga sein, andererseits sich aber auch abheben von dem, was man bereits kennt und was die gewaltige Fangemeinde auf der ganzen Welt längst verinnerlicht hat, als sei es so wichtig zum Leben wie Luft und Wasser.

In dieser Hinsicht muss man sagen: Mission accomplished. Es ist ein Film für die Fangemeinde, die genau das bekommt, was sie sich seit "Das Imperium schlägt zurück" immer gewünscht hat: ein atemloses, düsteres und in Erzählung und Auflösung konsequentes Combat-Movie, einen echten "Krieg der Sterne", der vor allem aus Schlachten besteht und auf den restlichen Quatsch, der Filme meistens ausmacht, freizügig verzichtet. Mehr Handlung, als wie man sie sich bereits anhand der Trailer zusammenreimen konnte, gibt es nicht in diesem B-Movie, das grob der Blaupause von "Das dreckige Dutzend" folgt: Es werden Figuren vorgestellt, zusammengebracht und dann auf ein Himmelfahrtskommando geschickt, 135 Minuten lang. Fertig. Was man sieht, ist das, was man bekommt: Keine überflüssige Figurenzeichnung, keine lästigen Nebenhandlungen, keine umständlichen Themen, Subtexte oder Motive, die die Aufmerksamkeit von den unablässigen Gefechten ablenken könnten.

Besagtes Himmelfahrtskommando ist freilich ein heiliger Gral für die Fangemeinde, ein ebenso simpel wie clever konzipiertes Prequel zu "Eine neue Hoffnung", das nur ein Nebensatz in der Genealogie des Sternenkriegs sein könnte, jetzt aber ein ganzer Film geworden ist: Wie kamen die Rebellen in den Besitz der Pläne zum Todesstern, die Prinzessin Leia zu Beginn von "Episode IV" in den kleinen R2D2 einspeist? Es ist die tragische Geschichte der einsamen Einzelkämpferin Jyn Erso, Tochter von Galen Erso, Architekt des Todessterns, die eine Gruppe von Halsabschneidern, Renegaten und Freiheitskämpfern um sich schart, um entgegen des ausdrücklichen Befehls des Rebellenkonzils in einem gekaperten Raumschiff, das sie "Rogue One" taufen, losziehen, um als Erste dem Imperium mit Taten die Stirn zu bieten - und damit letztlich alles auszulösen, was ab "Eine neue Hoffnung" Filmgeschichte geschrieben hat.

Regisseur Gareth Edwards ("Godzilla") fühlt sich sichtlich wohl, was die Geek-Aspekte des Films betrifft: Er suhlt sich in Designs, Szenenbild und Gadgets. Er kann es nicht erwarten, seine Figuren in den Kampf zu schicken, auch wenn diese Kämpfe auch aus Altersfreigabegründen an Intensität und virtuoser Inszenierung nie an das heranreichen, was Spielberg, Scott und Gibson längst zum Standard gemacht haben. Weniger erfolgreich ist Edwards bei der Arbeit mit den Schauspielern. Obwohl mit Chris Weitz und Tony Gilroy zwei Vollprofis für das Drehbuch verantwortlich zeichnen, wirken Felicity Jones als Jyn und Diego Luna als Auftragskiller mit Gewissen etwas verloren im Zentrum der Handlung, wie ein entferntes Echo von Leia und Han Solo aus dem ersten Film, während die Nebenfiguren um sie herum die besten Momente bekommen und namhaftes Personal wie Mads Mikkelsen, Forest Whitaker oder Jimmy Smits am Rand verheizt wird. Was der Grund ist, warum in der letzten halben (und besten halben) Stunde des Films große Emotion nicht von den Ereignissen im Zentrum erzeugt wird, sondern von den Momenten der Wiedererkennung, wenn sich "Rogue One" nahtlos an "Episode IV" zu fügen beginnt. Der Clou ist dabei nicht, dass es ein Wiedersehen mit Darth Vader gibt, was in den Trailern bereits angekündigt wurde, sondern mit verblüffender Hilfe aus dem Computer auch mit anderen Figuren, die seit fast 40 Jahren zum Kanon der Filmgeschichte zählen. Dass sie ausdrucksvoller und eindringlicher spielen als die Schauspieler aus Fleisch und Blut ist eine bittere Ironie von "Rogue One". Sie wird allerdings übertönt vom Schlachtenlärm. Und wegen dem werden die Filmfans kommen. In Scharen. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Walt Disney
O-Titel Rogue One: A Star Wars Story
Alternativ-/Arbeitstitel Star Wars: Rogue One
Land / Jahr USA 2016
Kategorie Spielfilm
Genre Science Fiction / Abenteuer
Produktionsfirmen Lucasfilm/Walt Disney Pictures
Kinostart 15.12.2016
Laufzeit 134
FSK ab 12 Jahre
Bildformat Digital 3D
Einspielergebnis D € 44.449.083
Bes. (EDI) 3.955.253
Bes. (FFA) 3.985.956
Charthistory
USA-Start 16.12.2016, bei Walt Disney
Boxoffice USA $ 532.171.696
Filmtrailer Video
Web-Link http://de.starwars.com/filme/rogue-one
nach oben Cast & Crew
Produzenten Simon Emanuel, Kathleen Kennedy, Allison Shearmur, Tony To
Koproduzenten Kiri Hart, John Swartz
Ausf. Produzenten John Knoll, Jason D. McGatlin
Regie Gareth Edwards
Drehbuch Chris Weitz, Tony Gilroy
Idee John Knoll, Gary Whitta, George Lucas (Charaktere)
Darsteller Felicity Jones (Jyn Erso), Diego Luna (Cassian Andor), Ben Mendelsohn (Orson Krennic), Forest Whitaker (Saw Gerrera), Riz Ahmed (Bodhi Rook), Donnie Yen (Chirrut Imwe), Mads Mikkelsen (Galen Erso), Jiang Wen (Baze Malbus), Alan Tudyk (K-2SO), Genevieve O'Reilly (Mon Mothma), Jimmy Smits (Bail Organa), Valene Kane (Lyra Erso), Guy Henry (Motion-Capture Stand-In: Tarkin), Peter Cushing (digital: Tarkin), Ingvild Deila (Motion-Capture Stand-In: Leia), Carrie Fisher (digital: Leia)
Sprecher James Earl Jones (Darth Vader)
Kamera Greig Fraser
Schnitt John Gilroy, Colin Goudie, Jabez Olssen
Musik Michael Giacchino
Produktionsdesign Doug Chiang, Neil Lamont
Ton Christopher Scarabosio
Kostüme David Crossman, Glyn Dillon
Casting Jina Jay
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2017, München, 03.01.2017 Gold - 3 Mio. Besucher in 30 Tagen  
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2016, München, 27.12.2016 Silber - 2 Mio. Besucher in 20 Tagen  
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2016, München, 20.12.2016 1 Mio. Besucher in 10 Tagen  
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2016, München, 20.12.2016 1000 Besucher pro Kopie am Startwochenende  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Rogue One: A Star Wars Story (Steelbook Edition, 2 Discs) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 12, 134 Min. Kauf
Rogue One: A Star Wars Story The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 12, 128 Min. Kauf
Rogue One: A Star Wars Story (2 Discs) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 12, 134 Min. Kauf
Rogue One: A Star Wars Story (4K Ultra HD + 2 Blu-rays) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 12, 134 Min. Kauf
Rogue One: A Star Wars Story (Blu-ray 3D + Blu-ray + DVD) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 12, 134 Min. Kauf
Rogue One: A Star Wars Story The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 12, 128 Min. Kauf
Rogue One: A Star Wars Story The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 12, 134 Min. Kauf
Rogue One: A Star Wars Story (Blu-ray 3D + Blu-ray + DVD, Steelbook) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 12, 134 Min. Kauf
Rogue One: A Star Wars Story The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 12, 128 Min. Leih
Rogue One: A Star Wars Story The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 12, 134 Min. Leih
Rogue One: A Star Wars Story (Blu-ray 3D) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 12, 134 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Das Imperium baut seine Macht aus. Mit dem neu errichteten Todesstern will man künftig die komplette Galaxie nach Belieben kontrollieren. Doch die Rebellenallianz setzt auf ein Himmelfahrtskommando von todesmutigen Renegaten, angeführt von der zu allem entschlossenen Jyn Erso, um die Pläne des Todessterns zu stehlen. Jyn ist die Tochter des Mannes, der dazu gezwungen wurde, die Station zu konstruieren - und in den Plänen hat er eine Information hinterlassen, wo der Schwachpunkt zu finden ist.

Ein Jahr nach dem Franchise-Reboot mit "Das Erwachen der Macht" folgt das erste Spinoff aus dem "Star Wars"-Universum, mit dem die inhaltliche Lücke zwischen "Episode III" und "Episode IV" geschlossen wird. Mit Felicity Jones und Diego Luna und einer Riege prominenter Nebendarsteller stark besetzt, inszenierte Gareth Edwards ("Godzilla") seinen Film als grimmiges Combat-Movie, das neben großartigem Setdesign vor allem auf wildes Schlachtgetümmel - sowie ein paar hübsche Überraschungen für die Fangemeinde - setzt.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Eine kleine Truppe Abtrünniger begibt sich auf ein Himmelfahrtskommando, um die Pläne des Todessterns zu stehlen. Erster Spinoff-Film aus dem "Star Wars"-Universum, der die Lücke zwischen "Episode III" und "Episode IV" füllt.

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