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Prinzessin Lillifee

Verfilmung der Kultfigur Lillifee mit einem neuen Abenteuer im Feenreich.

Prinzessin Lillifee Großansicht
(Bild: Universum (Walt Disney))
Verleih Universum Film (Walt Disney)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland 2009
Regie Alan Simpson,
Ansgar Niebuhr,
Xu Zhi-Jian
Kinostart 26.03.2009
Einspielergebnis D € 4.559.379
Bes. (EDI) 876.192
Bes. (FFA) 895.279
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 13.11.2011 (Kika)

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Prinzessin Lillifee und ihr Freund Pupsi, das Schwein, haben sich einer Aufgabe voll und ganz verschrieben: Das Feenreich Rosarien soll von Frieden, Schönheit und Harmonie beherrscht werden. Plötzlich sind viele Rosarier in Aufruhr. Im Nachbardorf sorgen einige aufmüpfige Feen für Ärger, indem sie ihre Zauberkräfte zu rücksichtslosen Wettspielchen nutzen und überall Chaos stiften. Um wieder zu einem harmonischen Zusammenleben zu finden, versucht Lillifee, ein Feenmusical zu organisieren. Die aufgebrachten Trolle, Nixen, Kobolde und Bewohner sollen entschädigt werden. Doch ihr Plan droht zu scheitern.

Nachdem die Bücher von Monika Finsterbusch um Prinzessin Lillifee und ihre Freunde die Mädchenherzen im Sturm erobert haben, erscheint jetzt der gleichnamige Film, jedoch mit einer ganz neuen Geschichte. Als animierter Zeichentrickfilm in klassischer Manier wird er der Bilderbuchaufmachung mit seinen Rosa- und Glitzereffekten gerecht. Ebenso nah an der Buchvorlage ist die Figur Lillifee in ihrem vielschichtigen Charakter gezeichnet: Es geht nicht nur um eine oberflächliche Welt, sondern auch um Ärger, Verzweiflung und Selbstbewusstsein.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

"Mondbär"-Produzentin Gabriele M. Walther bleibt dem ganz jungen Publikum treu und lässt mit der nächsten Coppenrath-Marke Mädchenherzen höher schlagen.

Endlich gibt es jemanden, der sich der Weltwirtschaftskrise trotzig entgegenstemmt - ein kleines Märchenwesen namens Prinzessin Lillifee, das sich vor allem durch seine Lieblingsfarbe auszeichnet: Rosa, und dazu möglichst viel glitzerndes Gold und Silber. Nachdem sich die Marke Lillifee in Buchform und in sämtlichen Derivaten, die ein Kleinmädchenherz höher schlagen lässt, etabliert hat, war der Weg frei für den Kinoauftritt der zuckersüßen Pink-Prinzessin. Zu verdanken haben wir dies einmal mehr Gabriele M. Walther, die nach den beiden "Felix"-Filmen im letzten Herbst mit "Der Mondbär - Das große Kinoabenteuer" einen Erfolg (rund 700.000 Besucher) bei den allerjüngsten Filmfans verzeichnen konnte. Im Gegensatz zu vergleichbaren Kinderabenteuern basiert "Prinzessin Lillifee" weder auf einer TV-Serie noch auf den populären Büchern von Monika Finsterbusch. Produzentin und Koautorin Walther, die dieses Mal auch einen Credit für die "inhaltliche Gesamtkonzeption" hat, entwickelte vielmehr gemeinsam mit ihrem langjährigen Drehbuch-Partner Mark Slater eine Original-Story. Wobei Geschichte fast schon zu viel gesagt ist, denn ein Großteil der handlichen 75 Minuten wird darauf verwendet, die Charaktere einzuführen und zu etablieren. An vorderster Front natürlich Lillifee, ihr rosa Märchenschloss, die rosa Kleidersammlung und das rosa Schweinchen Pupsi, das mit ihr über das herrliche Rosarien fliegen darf. Doch dann braut sich etwas im Reich zusammen. Weil sich die meisten Feen wie etwa Feuer, Eis und Wind ziemlich arrogant benehmen, wollen alle anderen Rosarier das Land verlassen und ihr Glück in Blutopia versuchen. Als die Prinzessin auch noch ihre Zauberkraft zu verlieren droht - plötzlich spuckt ihr Sternenstab nur noch Dornengestrüpp und hässliche Nachtfalter - beschließt sie, die zerstrittenen Feen zu vereinen. Und was würde sich besser dazu eignen als eine gemeinsame Musical-Aufführung auf der schönen Waldbühne?

Frei nach einer Zeile des Titelsongs "Flieg mit mir über die Welt, wir zaubern sie bunt bis sie dir gefällt" stehen hier Freundschaft, Harmonie und Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund. Spannung und Dramatik werden auf ein Minimum reduziert, damit selbst das Wickelkind keinen Schrecken bekommt. Dazwischen macht Pupsi seine Späße und sorgt mal im Dirndl, mal im Prinzessinnenkleid für Lacher. Die süßliche bis liebevolle Animation legt viel Wert auf die möglichst naturgetreue Wiedergabe von Licht und Schatten, der Schnitt ist zuweilen originell wie etwa die Überblendung vom runden Gesicht der Plätzchen-Fee auf den Vollmond und Brigitte Hobmeier überrascht als stimmungsvolle Interpretin der Lillifee-Lieder. Dass der Fantasy-Märchen-Mix sich Anleihen bei den Klassikern "Dornröschen" und "Der Froschkönig" ebenso holt wie bei modernen Superhelden wie den "Fantastic Four", versteht sich von selbst und ist auch legitim. Hauptsache, die Kleinen werden gut unterhalten und freuen sich schon auf die rosa glitzernde Fortsetzung "Prinzessin Lillifee und das Einhorn". lasso.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
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Verleih Universum Film (Walt Disney)
O-Titel Prinzessin Lillifee
Land / Jahr Deutschland 2009
Kategorie Spielfilm
Genre Kinderfilm / Zeichentrick
Produktionsfirmen ndF: neue deutsche Filmgesellschaft mbH, Caligari Film- und Fernsehproduktions GmbH, WunderWerk
Koproduktionsfirmen Universum Filmverleih, Beta Film
Senderbeteiligung Westdeutscher Rundfunk (WDR) D+A/Logistik/B+A
Förderung DFFF - Deutscher Filmförderfonds (EUR 320.000)
Projektförderung Film- und Medienstiftung NRW (EUR 500.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 300.000)
Verleihförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 150.000),
Film- und Medienstiftung NRW (EUR 100.000)
Drehort München, NRW, Hongkong
Drehzeit März 2007 - März 2008
Kinostart 26.03.2009
Laufzeit 73
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Einspielergebnis D € 4.559.379
Bes. (EDI) 876.192
Bes. (FFA) 895.279
Charthistory
Weltvertrieb Beta Cinema, Wunderbox
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.prinzessin-lillifee-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Gabriele M. Walther, Frank Piscator
Koproduzenten Tania Reichert-Facilides, Eric Welbers, Siegmund Grewenig, Ismael Feichtl
Producer Thomas Bodenstein, Hubert Weiland
Redaktion Heike Sistig, Fee Zingler, Manuela Schöbel-Lumb
Regie Alan Simpson, Ansgar Niebuhr, Xu Zhi-Jian
Drehbuch Mark Slater, Gabriele M. Walther
Buchvorlage Monika Finsterbusch
Sprecher Maresa Sedlmeier (Lillifee), Sabine Bohlmann (Clara / Wolke), Max Felder (Feuer), Stefan Günther (Iwan), Julia Haacke (Cindy), Gudo Hoegel (Carlos), Domenic Redl (Pechfee), Patrick Roche (Eis), Barbi Schiller (Wind), Sandra Schwittau (Pupsi), Andrea Wick (Plätzchen), Angela Wiederhut (Glücksfee)
Schnitt Sascha Wolff-Täger, Michael Krotky
Musik Wolfgang Simm
Herstellungsleitung Gisela Schäfer
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Prinzessin Lillifee (Geschenkedition mit Krone)
Nicht lieferbar
Universum Film DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 70 Min. Kauf
Prinzessin Lillifee Universum Film DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 70 Min. Kauf
Prinzessin Lillifee Universum Film Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 73 Min. Kauf
Prinzessin Lillifee Universum Film DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 70 Min. Leih
Enthalten in:
Prinzessin Lillifee / Prinzessin Lillifee und das letzte Einhorn (2 Discs)Prinzessin Lillifee / Prinzessin Lillifee und das letzte Einhorn (2 Discs)
Universum Film GmbH
Universum Film GmbH
DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 139 Min.
DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 139 Min.
Kauf
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Prinzessin Lillifee und ihr Freund Pupsi, das Schwein, haben sich einer Aufgabe verschrieben: Das Feenreich Rosarien soll von Frieden, Schönheit und Harmonie beherrscht werden. Doch im Nachbardorf sorgen aufmüpfige Feen für Ärger, indem sie ihre Zauberkräfte zu rücksichtslosen Wettspielchen nutzen. Um wieder zu einem harmonischen Zusammenleben zu finden, versucht Lillifee ein Feenmusical zu organisieren. Die aufgebrachten Trolle, Nixen, Kobolde und Bewohner sollen entschädigt werden. Doch ihr Plan droht zu scheitern.

Nach den Büchern von Monika Finsterbusch um Prinzessin Lillifee hat nun auch der Film die Herzen der Mädchen im Sturm erobert. Als animierter Zeichentrick in klassischer Manier wird er der Bilderbuchaufmachung mit seinen Rosa- und Glitzereffekten gerecht. Ebenso nah an der Buchvorlage ist die Figur Lillifee in ihrem vielschichtigen Charakter gezeichnet: Es geht nicht nur um eine oberflächliche Welt, sondern auch um Ärger, Verzweiflung und Selbstbewusstsein. War ein Hit im Kino.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Pressestimmen

Monika Finsterbuschs beliebte Kinderbuchreihe dient als Vorlage für den rosafarbenen Mädchentraum. Alan Simpson, der bereits mit "Heidi" punkten konnte, realisiert Lillifees ersten Kinoauftritt im zauberhaften, klassischen Zeichentrickformat.

Treffpunkt Kino

Die süßliche bis liebevolle Animation legt viel Wert auf die möglichst naturgetreue Wiedergabe von Licht und Schatten, der Schnitt ist zuweilen originell und Brigitte Hobmeier überrascht als stimmungsvolle Interpretin der Lillifee-Lieder. Dass der Fantasy-Märchen-Mix sich Anleihen bei den Klassikern "Dornröschen" und "Der Froschkönig" ebenso holt wie bei modernen Superhelden wie den "Fantastic Four", versteht sich von selbst und ist auch legitim. Hauptsache, die Kleinen werden gut unterhalten und freuen sich schon auf die rosa glitzernde Fortsetzung "Prinzessin Lillifee und das Einhorn".

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