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One Way

Gerichtssaal-Drama um Vergewaltigung und Mord mit Til Schweiger.

One Way Großansicht
(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland, Kanada 2006
Regie Reto Salimbeni
Darsteller Til Schweiger, Lauren Lee Smith, Sebastien Roberts
Kinostart 25.01.2007
Einspielergebnis D € 1.233.785
Bes. (EDI) 194.479
Bes. (FFA) 199.825
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 26.10.2009 (ZDF)

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Der New Yorker Marketing-Stratege und Frauenheld Eddie Schneider steht kurz vor dem Deal seines Lebens: die Hochzeit mit der Tochter seines Chefs und dem damit verbundenen Aufstieg in dessen renommierter Agentur. Doch noch bevor es zur Eheschließung kommt, überschlagen sich die Ereignisse. Eddies Schwager Anthony vergewaltigt eine Mitarbeiterin. Der wird prompt verhaftet, verschafft sich aber ausgerechnet durch Eddie Entlastung, indem er den angehenden Ehemann mit kompromittierenden Fotos eines Seitensprungs erpresst. Das Resultat: Eddie leistet sich einen Meineid und Anthony kommt frei. Nachdem der Werbe-Profi erst seine zukünftige Frau und dann seinen Job verliert, wird plötzlich auch noch Anthony tot aufgefunden. Eddie droht nun eine lebenslange Haftstrafe.

Gemeinsam mit Regisseur und Autor Reto Salimbeni hat Produzent und Hauptdarsteller Til Schweiger den Versuch unternommen, einen Entertainment-Film über Vergewaltigung zu machen. Den Figuren fehlt es jedoch an Tiefe, die Geschichte wirkt mit all ihren Wendungen unglaubwürdig und die Hochglanz-Optik des Werbefilmers Salimbeni wirkt bei den heiklen Szenen arg spekulativ. Das Komödiengenre liegt Schweiger besser.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Mit seinem Gerichtssaal-Drama versucht Produzent und Hauptdarsteller Til Schweiger sich auf unterhaltende Weise dem brisanten Thema Vergewaltigung zu nähern.

Als liebenswerter Loser, der sich als Rollstuhlfahrer ausgibt, um die Frau seines Herzens erobern zu können, sammelte Til Schweiger zuletzt einige Sympathiepunkte. "Wo ist Fred?" erreichte gut 800.000 Besucher, "Barfuß", der letzte große Schweiger-Film, hatte es auf gut 1,5 Millionen Zuschauer gebracht. Zahlen, von dem "One Way" wohl nur träumen kann, zu heiß das Eisen, das hier angepackt wird, zu konstruiert das Drehbuch, auf dem der Film basiert und zu düster der Plot, als dass er ein breites Publikum ansprechen könnte.

In "One Way" mimt Schweiger den überheblichen New Yorker Marketing-Strategen und genusssüchtigen Frauenhelden Eddie Schneider, der kurz vor dem Deal seines Lebens steht: die Hochzeit mit der Tochter seines Chefs und dem damit verbundenen Aufstieg in dessen renommierter Agentur. Doch noch bevor es zur Eheschließung kommt, überschlagen sich die Ereignisse. Eddies Schwager Anthony vergewaltigt eine Mitarbeiterin. Der wird prompt verhaftet, verschafft sich aber ausgerechnet durch Eddie Entlastung, indem er den angehenden, untreuen Ehemann mit kompromittierenden Fotos eines Seitensprungs erpresst. Das Resultat: Eddie leistet sich einen Meineid und Anthony kommt frei. Nachdem der Werbe-Profi erst seine zukünftige Frau und dann seinen Job verliert, wird plötzlich auch noch Anthony tot aufgefunden. Der Verdacht fällt sofort auf Eddie, der ohne Alibi da steht und dem nun eine lebenslange Haftstrafe droht...

Gemeinsam mit Regisseur und Autor Reto Salimbeni hat Produzent und Hauptdarsteller Til Schweiger den Versuch unternommen, einen Entertainment-Film über Vergewaltigung zu machen. Gemeinsam mit Regisseur und Autor Reto Salimbeni hat Til Schweiger den Drahtseilakt gewagt, einen Entertainment-Film über Vergewaltigung zu machen. Es sei dahingestellt, ob die eher simple Herangehensweise die hehren Ziele der Filmemacher transparent machen kann. Doch hat "One Way" auch noch mit gewissen anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Figuren sind einfach gezeichnet, die Geschichte wirkt bemüht. Die Hochglanzoptik des Werbefilmers Salimbeni bebildert die Welt der Schönen und Reichen adäquat, wirkt bei den heiklen Szenen aber nicht immer ganz passend. Der Zwitter aus Thriller und Gerichtssaaldrama für den internationalen Markt ist außer mit Schweiger noch in zwei Nebenrollen prominent besetzt:So gibt "The Green Mile"-Hüne Michael Clarke Duncan in einer Traumsequenz einen als General verkleideten Racheengel, während Julia Roberts' nicht ganz so berühmter Bruder Eric einen Kurzauftritt als Schneiders Anwalt absolviert. Es ist lobenswert, dass Schweiger seinen Starstatus nutzt, um auch als Produzent Kinostoffe zu realisieren. Bisher liegt ihm dabei das Genre Komödie immer noch ein bisschen mehr als das dramatische Fach. lasso.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universal
O-Titel One Way
Alternativ-/Arbeitstitel Blaze (AT) / One Way - Eine fatale Entscheidung (TV-Titel)
Land / Jahr Deutschland/Kanada 2006
Kategorie Spielfilm
Genre Thriller
Produktionsfirmen Barefoot Films
Koproduktionsfirmen Universal Pictures Germany
Förderung FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 300.000)
Produktionsförderung Film- und Medienstiftung NRW
Verleihförderung FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 250.000),
Film- und Medienstiftung NRW (EUR 100.000)
Drehort Toronto, Köln und Umgebung, u.a.
Drehzeit Januar 2006
Kinostart 25.01.2007
Laufzeit 116
FSK ab 16 Jahre
FBW-Prädikat Wertvoll
Einspielergebnis D € 1.233.785
Bes. (EDI) 194.479
Bes. (FFA) 199.825
Charthistory
Filmtrailer Video
nach oben Cast & Crew
Produzenten Shannon Mildon, Til Schweiger, Josef Steinberger, Ingo Vollkammer, Tom Zickler
Ausf. Produzenten Klaus Hefele, Dirk Lisowsky, Julie Ruthenbeck-Mittweg, Reto Salimbeni
Regie Reto Salimbeni
Drehbuch Reto Salimbeni
Darsteller Til Schweiger (Eddie Schneider), Lauren Lee Smith (Angelina Sable), Sebastien Roberts (Anthony Birk), Michael Clarke Duncan (Der General), Eric Roberts (Nick Swell), Daniel Kash (Bert Zikinsky), Stefanie von Pfetten (Judy Birk), Art Hindle (Russel Birk), Sonja Smits (Linda Birk), Ned Bellamy (Steve Dorn), Kenneth Welsh (William Henderson)
Kamera Paul Sarossy, Mark Willis
Schnitt Charles Ladmiral
Musik Stefan Hansen, Dirk Reichardt
Produktionsdesign Matthew Davies
Kostüme Noreen Landry
Line Producer Mark Popp (Supervising Line Producer)

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Produktion Mark Popp (Superv. Line Prod. & Exec. Prod.)
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
One Way WVG Medien Blu-ray Disc, ab 16, 112 Min. Kauf
One Way Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 112 Min. Kauf
One Way Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 112 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse One Way Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Der New Yorker Marketingstratege und Frauenheld Eddie Schneider steht kurz vor dem Deal seines Lebens: die Hochzeit mit der Tochter seines Chefs und dem damit verbundenen Aufstieg in dessen renommierter Agentur. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Eddies Schwager Anthony vergewaltigt eine Mitarbeiterin. Der wird prompt verhaftet, verschafft sich aber ausgerechnet durch Eddie Entlastung, indem er den angehenden Ehemann mit kompromittierenden Fotos eines Seitensprungs erpresst. Eddie leistet sich einen Meineid und Anthony kommt frei. Und damit beginnen Eddies Probleme erst so richtig.

Gemeinsam mit Regisseur und Autor Reto Salimbeni hat Produzent und Hauptdarsteller Til Schweiger den Versuch unternommen, einen nach allen Regeln des Genres funktionierenden Thriller über eine Vergewaltigung zu drehen. Um dem Sujet gerecht zu werden, fehlt jedoch der nötige Tiefgang. Aber als Krimi im wohlfeilen Hochglanzformat macht "One Way" seine Sache ganz gut und kann sich auf die ungebrochene Zugkraft von Til Schweiger, hier in einer ungewohnt ernsten Rolle, verlassen.

Quelle: mediabiz.de

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: WertvollDer aufstrebende Kreativmanager einer Werbeagentur kommt moralisch in Konflikt, als er den Sohn seines Chefs wegen der brutalen Vergewaltigung einer Kollegin vor Gericht entlasten soll. Dem daraus gestrickten Lügengebäude kann er nicht entkommen und gerät letztlich selbst unter Verdacht.

Til Schweiger als zu einer moralischen Entscheidung gezwungener Sunnyboy bietet eine überzeugende darstellerische Leistung. Die Vorstellung eines neuen Marketingkonzepts für eine Fluglinie ist ein kleines Kabinettstück und setzt zu Beginn des Films wichtige Akzente. Auch in den Nebenrollen überwiegend gut besetzt, besonders etwa der "Bösewicht", entwickelt der Film sein nachvollziehbares dramaturgisches Konfliktpersonal und hält den Mittelstrang ("Wie war es wirklich?") lang in der Schwebe. Der Zuschauer wird so Zeuge der starken Wandlung eines aalglatten Erfolgsmenschen, der auch wahrheitswidrige Aussagen vor Gericht nicht scheut, um seine Karriere nicht zu gefährden, hin zum nachdenklichen, fast gebrochenen Menschen, der erst begreift, welches Unrecht seiner Kollegin angetan wurde, als er selbst ins Visier der Fahnder geraten ist.

Die kinogerechte Interpretation eines bekannten Themas ist handwerklich anspruchsvoll und deutlich über Fernsehformat erzählt. Die Geschichte von "Lügen lohnt sich nicht" wird hier als eine gut konstruierte Geschichte erzählt, die auch in den Gerichtsszenen interessant, glaubwürdig und spannend ist, wobei immer neue ausgelegte Fährten den Spannungsbogen bis zum überraschenden Ende hochhalten.

Gegenstimmen gab es in der FBW-Jury, weil einige der Charaktere, so etwa die Ehefrau des Karrieristen letztlich als etwas blass und zu sehr engelhaft wahrgenommen wurden. Auch schien das Genre des (weiblichen) Rachefilms in den Möglichkeiten, die der Stoff geboten hätte, nur ansatzweise umgesetzt, der Film dann doch mehr auf den männlichen Protagonisten hin ausgerichtet, so die Minderheitsmeinung.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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