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Niko - ein Rentier hebt ab

Amüsant-turbulente und aufwendige europäische Computeranimationsproduktion um ein mutiges Rentierjunges.

Niko - ein Rentier hebt ab Großansicht
(Bild: Universum (Walt Disney))
Verleih Universum Film (Walt Disney)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland, Finnland u.a. 2008
Regie Michael Hegner,
Kari Juusonen
Kinostart 04.11.2010
Einspielergebnis D € 3.836.634
Bes. (EDI) 733.732
Bes. (FFA) 757.695
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 24.12.2011 (ZDF)

nach oben Inhalt & Info

Der Rentierjunge Niko träumt davon, endlich fliegen zu können. Wie sein Vater, den er nie kennengelernt hat, von dem er aber weiß, dass er zu jener magischen Truppe gehört, die den Schlitten des Weihnachtsmannes durch die Lüfte zieht. Deshalb macht er sich mit Flughörnchen Julius und Wieseldame Wilma auf die Reise zu Papas Rentierherde. Nachdem das Trio ein Rudel hungriger Wölfe abgeschüttelt hat, kommt Niko endlich im Land des Weihnachtsmannes an. Jetzt muss er nur noch seinen Vater finden und natürlich fliegen lernen.

Auch wenn in dieser aufwendigen europäischen Animationsproduktion in Sachen Klima, Action und Figurenkonstellation vieles an die tricktechnisch übermächtige "Ice Age"-Trilogie erinnert, erreicht das winterlich-weihnachtliche Märchen durch Charme und Sympathie, Wortwitz und Esprit eine Menge Originäres. Hörenswert Barbara Schöneberger als Wiesel Wilma, sehenswert der Stunt am Wasserfall und empfehlenswert das pädagogisch wertvolle Räsonieren über Freundschaft, Einsamkeit und den Glauben an sich selbst.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Aufwändige europäische Computeranimationsproduktion, die sich an das Erfolgsrezept der "Ice Age"-Filme hält, aber viel eigenen Charme, Witz und Esprit entwickelt.

Kaum haben sich Kind und Kegel von der dritten Eiszeit erholt, da geht es im Kino auch schon winterlich weiter. Doch "Niko, ein Rentier hebt ab" hat nicht nur das frostige Klima mit "Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los" gemein, in Sachen Action und Figurenkonstellation findet man ebenfalls Parallelen zu Hollywoods Animations-Überflieger der Saison. So wird auch bei der finnisch-deutsch-dänisch-irischen Koproduktion die eine oder andere Schneelawine los getreten und auf Eisplatten munter drauf losgesurft. Außerdem gibt es drei Hauptcharaktere - statt Mammut, Faultier und Säbelzahntiger sind dies im aktuellen Fall ein Wiesel, ein Flughörnchen und der titelgebende Rentierjunge Niko.

Letzterer träumt davon, fliegen zu können. Wie sein Vater, den er nie kennen gelernt hat, von dem er aber weiß, dass er zu jener magischen Truppe gehört, die den Schlitten des Weihnachtsmannes durch die Lüfte zieht. Als einer seiner Flugversuche mal wieder gründlich in die Hose geht und Niko so erneut zum Gespött der ganzen Herde wird, nimmt er Reißaus und macht sich zusammen mit seinem väterlichen Kumpel, dem Flughörnchen Julius, auf ins Land des Weihnachtsmannes. Dabei treffen die beiden nicht nur auf die beredte Wieseldame Wilma, sie müssen sich auf ihrer weiteren Reise zu dritt auch noch mit einem Rudel mindestens so hungriger wie hinterlistiger Wölfe herumschlagen. Doch weil Niko Mut besitzt, einen eisernen Willen und gute Freunde hat, schafft er es tatsächlich bis ins gelobte Land. Jetzt muss er nur noch seinen Vater finden und fliegen lernen. Nichts leichter als das.

Auch wenn das computeranimierte, winterlich-weihnachtlich angehauchte Märchen des Regie-Duos Michael Hegner ("Hilfe! Ich bin ein Fisch!") und Kari Juusonen, einem finnischen Spezialisten für Puppenanimation, eines der teuersten europäischen Produktionen dieser Art ist, so kann es in Sachen Farbgebung, Bewegungsabläufe und 3D-Anmutung nicht ganz mit der hoch-budgetierten Konkurrenz von Pixar. Dreamworks und Co. mithalten. Dieses kleine Manko wird aber durch Charme und Sympathie, Wortwitz und Esprit mehr als wett gemacht. Zwar fletschen die Wölfe ein paar Mal zu oft die Zähne und werden deshalb die furchtsamen Erstkinogänger wohl zu sehr verschrecken, dafür ist der Vorschlag eines gemäßigten Raubtieres, man könne es doch mal als Vegetarier versuchen und Moos fressen, mindestens einen Lacher wert. Hinzu kommen eine Barbara Schöneberger als Wiesel Wilma in stimmlicher Höchstform (sie gibt zum Abspann auch eine schöne wie eigenwillige Variation der Weihnachtsschnulze "Jingle Bells" zum Besten), komische Anspielungen, etwa auf Bully Herbigs "Mopsgeschwindigkeit" aus "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1", die hier zur "Weihnachtsgeschwindigkeit" wird, und ein paar deftige Rülpser der fliegenden Rentier-Rüpel, die gerade bei den Kleinen gut ankommen werden. Weil der Mix aus Komödie und Action (der Stunt auf dem Baumstamm am Wasserfall ist sehenswert) auch noch ein wenig über Freundschaft, Einsamkeit und den Glauben an sich selbst räsoniert, hat er neben einem pädagogisch besonders wertvollen Prädikat auch noch jede Menge Zuschauer verdient. Was trotz diverser Auszeichnungen (u.a. mit den "finnischen Oscars") nicht ganz leicht sein dürfte. Schließlich liegt "Niko" hierzulande keiner eingeführten Marke (siehe Laura, Lilli, Lillifee, Felix oder Mondbär) zu Grunde und ist voll und ganz auf Mundpropaganda angewiesen. lasso.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
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Verleih Universum Film (Walt Disney)
O-Titel The Way to the Stars
Alternativ-/Arbeitstitel Tie tähtiin / Niko & the Way to the Stars (AT)
Land / Jahr Deutschland/Finnland/Dänemark/Irland 2008
Kategorie Spielfilm
Genre Trickfilm / Abenteuer
Produktionsfirmen Ulysses Filmproduktion, Animaker Oy, A. Film
Koproduktionsfirmen Studio Rakete, Magma Films, Universum Filmverleih
Förderung Eurimages (EUR 600.000),
DFFF - Deutscher Filmförderfonds (EUR 252.834)
Produktionsförderung FilmFörderung Hamburg (EUR 380.000)
Verleihförderung MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (EUR 100.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 100.000)
Drehzeit 11.06.2007
Kinostart 04.11.2010
Erster Start 05.11.2009
Laufzeit 79
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
FBW-Prädikat Wertvoll
Einspielergebnis D € 3.836.634
Bes. (EDI) 733.732
Bes. (FFA) 757.695
Charthistory
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.niko-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Hannu Tuomainen, Petteri "Spede" Pasanen
Koproduzenten Benjamina Mirnik-Voges
Ausf. Produzenten Marc Gabizon, Emely Christians, Ralph Christians, Anders Mastrup, Tania Reichert-Facilides
Producer Jana Bohl, Irene Sparre Hjorthøj, Moe Honan
Regie Michael Hegner, Kari Juusonen
Drehbuch Hannu Tuomainen, Marteinn Thorisson
Sprecher Olli Jantunen (Niko), Hannu-Pekka Björkman (Julius), Vuokko Hovatta (Wilma), Vesa Vierikko (Musta Susi), Jussi Lampi (Räyskä), Risto Kaskilahti (Rimppa/Uljas), Minttu Mustakallio (Essie), Juha Veijonen (Raavas)
Sprecher D Pete Stefanov (Niko), Olaf Reichmann (Julius), Barbara Schöneberger (Wilma), Sabine Arnhold (Oona), Ingo Albrecht (Schwarzer Wolf), Rainer Fritzsche (Specs), Thomas-Nero Wolff (Smiley), Irina von Bentheim (Essie), Tilo Schmitz (Anführer), Katharina Ritter (Saga), Detlef Bierstedt (Dasher), Dennis Schmidt-Foß (Pranger), Hans Hohlbein (Cupid), Michael Iwannek (Donner), Bernhard Völger (Blitz), Karlo Hackenberger (Comet), Joachim Kaps (Vixen), Tim Moeseritz (Dancer), Peter Groeger (Großvater), Jürgen Kluckert (Weihnachtsmann)
Schnitt Per Risager
Musik Stephen McKeon
Line Producer Viola Lütten, Lise Ann Mangino
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Niko - ein Rentier hebt ab Universum Film DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 75 Min. Kauf
Niko - ein Rentier hebt ab Universum Film Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 79 Min. Kauf
Niko - ein Rentier hebt ab Universum Film DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 75 Min. Leih
Niko - ein Rentier hebt ab Universum Film Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 79 Min. Leih
Enthalten in:
Niko - Ein Rentier hebt ab / Niko 2 - Kleines Rentier, großer Held (2 Discs)
Universum Film GmbH
DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 147 Min.
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Das Rentierjunge Niko träumt davon, endlich fliegen zu können. Wie sein Vater, den er nie kennen gelernt hat, von dem er aber weiß, dass er zu jener magischen Truppe gehört, die den Schlitten des Weihnachtsmannes durch die Lüfte zieht. Deshalb macht er sich mit Flughörnchen Julius und Wieseldame Wilma auf die Reise zu Papas Rentierherde. Nachdem das Trio ein Rudel hungriger Wölfe abgeschüttelt hat, kommt Niko endlich im Land des Weihnachtsmannes an. Jetzt muss er nur noch seinen Vater finden und natürlich fliegen lernen.

Auch wenn in dieser aufwändigen europäischen Animationsproduktion in Sachen Klima, Action und Figurenkonstellation vieles an die tricktechnisch übermächtige "Ice Age"-Trilogie erinnert, erreicht das winterlich-weihnachtliche Märchen durch Charme und Sympathie, Wortwitz und Esprit eine Menge Originäres. Hörenswert Barbara Schöneberger als Wiesel Wilma, sehenswert der Stunt am Wasserfall und empfehlenswert das pädagogisch wertvolle Räsonieren über Freundschaft, Einsamkeit und den Glauben an sich selbst.

Quelle: mediabiz.de

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: WertvollKurztext:

Niko beneidet die Rentiertruppe, die den Schlitten des Weihnachtsmannes auf rasanten Fahrten durch die Lüfte trägt. Einer davon soll sogar sein Vater sein, den er nun endlich einmal kennen lernen möchte. Doch in das Land des Weihnachtsmannes gelangt man als kleines Rentier nicht so leicht, noch dazu wenn einem gefräßige Wölfe dicht auf den Fersen sind! Mit diesem tierischen Abenteuer in der verschneiten Winterlandschaft macht uns die deutsch-finnische Animation ein ganz besonderes märchenhaftes Weihnachtsgeschenk: Der übermütige Niko, der über sich hinauswachsen und den Glauben an sich selbst finden muss, und seine aufgeweckten Freunde bieten spaßige Familienunterhaltung, voll intelligentem Witz und guter Spannung. Und natürlich gibt es für alle ein weihnachtliches Happy End!

Gutachten:

Der qualitative Standard europäischer CGI-Animationsfilme kann sich sehen lassen, wie Niko und seine Freunde erfreulicher Weise unter Beweis stellen. Obwohl der Look des Films möglichst breitentauglich auch nach amerikanischen Vorbildern ausgefallen ist, sind europäische Elemente unverkennbar. Auf der Suche nach seinem Vater, einem Mitglied der berühmt-berüchtigten Rentierfliegerstaffel des Weihnachtsmanns kommt eine moderne Patchworkfamilie zum Vorschein, die nicht als Dysfunktion dargestellt wird, sondern als gesellschaftliche Realität und Normalität.

Bis Niko seinen Vater findet, erlebt er alle möglichen mal gefährlichen, mal lustigen Abenteuer, die den Spannungsbogen aber auch für kleine Kinogänger nie überstrapazieren. Dies ist der Stoff, aus dem kleine Kinderträume heutzutage sind und was ein Mut machender Kinderfilm braucht. Hier wird kurzweiliges Kinovergnügen für die ganze Familie präsentiert, denn auch erwachsene Kinogänger werden nicht unterfordert, sondern werden durchaus auch ihren Spaß an den drolligen Flugversuchen und Rutschpartien haben.

Die Figuren und die Eislandschaften sind liebevoll gestaltet die musikalischen Einlagen bleiben dezent und das Tempo ist kindgemäß. Vor allem die beiden Sidekicks funktionieren sehr gut. Und zum Schluss hat jeder sein Happy-End.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Datum Stadt Festivalname
24.09.2009 - 03.10.2009 Hamburg 17. Filmfest Hamburg

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