Sky_left Advertisement
Advertisement Superbanner
 

Mr. Bean macht Ferien

Rowan Atkinson alias Mr. Bean stürzt diesmal Frankreich ins Chaos.

Mr. Bean macht Ferien Großansicht
(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Großbritannien 2007
Regie Steve Bendelack
Darsteller Rowan Atkinson, Willem Dafoe, Karel Roden
Kinostart 29.03.2007
Einspielergebnis D € 18.491.047
Bes. (EDI) 3.412.945
Bes. (FFA) 3.411.366
Charthistory
Boxoffice USA $ 32.553.210
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 02.05.2010 (RTL)

nach oben Kompilation
Titel Land/Jahr Auftraggeber/Sender Produktionsfirma
Holiday Havoc with Mr. Bean Großbritannien 1995-2007
nach oben Inhalt & Info

Mr Bean hat den andauernden englischen Regen satt. Urlaubsreif und mit seiner Videokamera bewaffnet, zieht er eine Spur der Verwüstung durch Südfrankreich und schafft es dabei sogar in den Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes. Gleichzeitig hält man ihn aufgrund eines Missverständnisses auch noch für einen Kidnapper.

Knapp zehn Jahre nach seinem ersten Kinoausflug "Bean - Der ultimative Katastrophenfilm", der starke 5,8 Mio. Zuschauer in die deutschen Kinos lockte, ist Rowan Atkinson in seiner bekanntesten Rolle zurück. Wie immer ist hierbei kein noch so entlegenes Fettnäpfchen vor ihm sicher.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Ein weiterer "ultimativer Katastrophenfilm" mit Rowan Atkinson, der als Zappelphilipp "Mr. Bean" diesmal als Urlauber in Frankreich für Chaos sorgt.

Fällt einem für Frankreich in Sachen Kino bei den Buchstaben BB sofort Brigitte Bardot ein, drängen sich für Großbritannien die Herren Bond und Bean auf. Lockte Ersterer in "Casino Royale" hierzulande gerade rund 5,3 Millionen Kinobesucher an, hat sich Letzterer rar gemacht. Aus dem Jahre 1997 stammt "Bean - Der ultimative Katastrophenfilm", den damals 5,8 Millionen Zuschauer sehen wollten, eine Zahl, die geradezu nach einer Fortsetzung schrie. Nun ist Mr. Bean zurück, in Hochform verschlägt es ihn vom regnerischen London ins sonnige Frankreich. Dank des Hauptgewinns bei einer Kirchentombola, auf der sich sein vermeintliches Nietenlos 6I6, richtig herum als 9I9 gelesen, als Hauptgewinn entpuppt.

Mit ebenfalls gewonnenem Camcorder bewaffnet geht's per Eurostar nach Paris, wo in der Seine-Metropole nach Beans wenig appetitanregendem Genuss einer Meersfrüchteplatte - der Charakterdarsteller Jean Rochefort glänzt als stoischer Oberkellner - der Zug nach Cannes bestiegen werden muss. "Die Ferien des Monsieur Hulot" lassen grüßen, wobei beim französischen Hit der Held fünf Minuten reiste, um dann am Strand für 90 Minuten Chaos zu sorgen, während Atkinson dies nach dem Prinzip "Der Weg ist das Ziel" umgekehrt macht. Dennoch steht der Brite mit seiner Art Komik Jacques Tati näher als dem traurigen Tramp Charlie Chaplin oder dem Bewegungswunder Buster Keaton. Sein Witz zündet langsam, will gut ausgespielt sein. Am Timing Stan Laurels hat sich Atkinson geschult, der Mini-Unachtsamkeit folgt auch bei ihm die unabwendbare Maxi-Katastrophe.

Auf sprachlicher Ebene ist dagegen Beschränkung angesagt. Auf drei Worte reduziert sich Beans "Französisch", oui, non und gracias, aller Rest ist nonverbal. So wird die Kommunikation mit seinen (unfreiwilligen) Reisebegleitern schwierig, dem aufgeweckten kleinen Russen Stéphane und der hübschen Französin Sabine. Ersteren hat er seit einem "unglücklichen" Zwischenfall am Gare de Lyon am Hals, Letztere, eine ehrgeizige Nachwuchsmimin, weil er einen Weltkriegs-Werbespot (!) für Joghurt im Wortsinn sprengt. Dabei zieht er sich den Zorn des ebenso ambitionierten wie eitlen Arthouse-Regisseurs Carson Clay - augenzwinkernd gegen den Strich besetzt: Willem Dafoe - zu; nur um beim furiosen Finale auf den Filmfestspielen von Cannes wieder auf diesen zu treffen.

Wie bei den meisten guten Komödien ist auch hier die von Hamish McColl und Robin Driscoll verfasste Story dünn, zugeschneidert auf das Mimiktalent Atkinson. Heftig hat der unglückselige Zappelphilipp wieder mit den Tücken der Technik zu kämpfen, etwa wenn sich seine Krawatte im Geldeinzugsschlitz eines Sandwich-Automaten verfängt. Gewohnt sind die Nackenschläge, die er augenrollend einstecken muss. Nacheinander verliert er Dokumente, Geld und Fahrschein, wird aus dem Zug geworfen und im Klohäuschen von einem Lastwagen überrollt. Routiniert setzt Regisseur Steve Bendelack die (zum Teil altbekannten) Slapstick-Späße in Szene, vertraut mit einer unauffälligen Inszenierung ganz auf seinen Star, auf dessen Präsenz und Rhythmusgefühl. "Mr. Bean macht Ferien" heißt dieser Film schließlich - und der Titel hält genau das, was er verspricht. geh.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Mediathek
Großansicht
Bild 1 von 19

...(19 Bilder)

Text.
Bild: ...Filmdetails

Szene

  • Szene aus Mr. Bean macht Ferien
  • Szene aus Flirt mit dem Anhalter.
  • Szene aus Tour de Bean.
  • Szene aus Kampf mit dem Riesenscampi.
 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Universal
O-Titel Mr. Bean's Holiday
Land / Jahr Großbritannien 2007
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Kinostart 29.03.2007
Laufzeit 90
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Einspielergebnis D € 18.491.047
Bes. (EDI) 3.412.945
Bes. (FFA) 3.411.366
Charthistory
USA-Start 24.08.2007, bei Universal
Boxoffice USA $ 32.553.210
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.mr-bean-macht-ferien.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Peter Bennet-Jones, Tim Bevan, Eric Fellner
Koproduzenten Liza Chasin, Debra Hayward, Caroline Hewitt
Ausf. Produzenten Simon McBurney, Richard Curtis
Regie Steve Bendelack
Drehbuch Robin Driscoll, Hamish McColl
Darsteller Rowan Atkinson (Mr. Bean), Willem Dafoe (Carson Clay), Karel Roden (Emil), Max Baldry (Stepane), Jean Rochefort (Maitre D), Emma de Caunes (Sabine)
Kamera Baz Irvine
Schnitt Tony Cranstoun
Musik Howard Goodall
Produktionsdesign Michael Carlin
Kostüme Pierre-Yves Gayraud
Casting Nina Gold
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2007, München Silber - 2 Mio. Besucher in 20 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Mr. Bean macht Ferien Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 6, 86 Min. Kauf
Mr. Bean macht Ferien Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 86 Min. Kauf
Mr. Bean macht Ferien
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany HD DVD, ab 6, 89 Min. Kauf
Mr. Bean macht Ferien Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 86 Min. Leih
Mr. Bean macht Ferien
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany HD DVD, ab 6, 89 Min. Leih
Enthalten in:
Bean - Der ultimative Katastrophenfilm / Mr. Bean macht Ferien (2 Discs)
Universal Pictures Germany GmbH
DVD, ab 6, 176 Min.
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Nachdem Mr. Bean den englischen Regen satt hat und während einer Losziehung in seiner heimatlichen Kirche unverhofft eine Reise ins schöne Frankreich gewinnt, zieht er urlaubsreif und mit seiner ebenfalls gewonnenen Videokamera bewaffnet los, um eine Spur der Verwüstung durch Südfrankreich zu ziehen. Dabei hat er mit allerlei kulturelle, kulinarischen und sprachlichen Hürden zu kämpfen, schafft es letztlich aber sogar bis in den Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes.

Nachdem das letzte Kinoabenteuer Mr. Beans ("Mr. Bean - Der ultimative Katastrophenfilm") bereits zehn Jahre zurückliegt, schlüpfte der britische Komiker Rowan Atkinson 2007 erneut in seine bekannteste Rolle. In typischer Slapstick-Manier stolpert der Gesichtsakrobat dabei immer leicht infantil von einem Schlamassel ins nächste. Dass dabei nicht jeder Gag zündet, hat Fans und Freunde des Komikers nicht davon abgehalten, ihm zum Kinoerfolg zu verhelfen.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Pressestimmen

Fast zehn Jahre und diverse Komödien hat es gedauert, bis das schlaksige Slapstick-Genie Atkinson wieder Mr. Beans Schuhe anzieht, um ein fabelhaftes Kinocomeback zu feiern. Unnachahmlich verbreitet der schrullige Tollpatsch wüstes Chaos und irre Komik.

Treffpunkt Kino

Seine Energie verbraucht Bean für seine Mission, sein Ferienfilm ist eine Komödie der Missgeschicke und eine Hymne an die Ausdauer.

Abendzeitung, 29. März 2007

Dass diese von Steve Bendelack ("The League of Gentlemen") inszenierte Komödie, die hie und da an den großen Eigensinnsrecken Jacques Tati und dessen Figur des Monsieur Hulot erinnert, keine Illusionen hat, zeigt ihre Karikatur der Filmfestspiele von Cannes.

Stuttgarter Zeitung, 29. März 2007

In dem 90-minütigen Film gibt es zu viele Durststrecken, um ihn wirklich zufrieden zu verlassen.

stern.de, 28. März 2007

Wahrlich erholsam ist diese Langsamkeit heutzutage, in diesen actionhektischen Jahren, dieser Verzicht auf aufdringlich-komische Effekte.

Süddeutsche Zeitung, 5. April 2007

nach oben Newsarchiv

Mediabiz Datenbank

News

mehr News

Programmplaner

  • Film

    Vorschau bis: KW 2028/51

    Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.

    Heute neu:

    Gemeldete Starts:
    0
    Aufgenommene Filme:
    1
    Filmkritiken:
    0
 
Sky_right Advertisement