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Money Monster

Wirtschafts- und Medien-Thriller um einen Finanzguru, der in seiner Fernsehshow von einem enttäuschten Anleger als Geisel genommen wird.

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(Bild: Sony Pictures)
Verleih Sony Pictures
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2016
Regie Jodie Foster
Darsteller George Clooney, Julia Roberts, Jack O'Connell
Kinostart 26.05.2016
Einspielergebnis D € 3.794.471
Bes. (EDI) 459.438
Bes. (FFA) 459.484
Charthistory
Boxoffice USA $ 40.959.010
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Der als Finanzgenie gehypte Lee Gates moderiert eine erfolgreiche Wirtschaftsshow, in der er Empfehlungen für Aktien ausspricht. Doch stimmen seine Tipps nicht immer. Eines Tages stürmt Kyle Budwell mitten in die Aufnahme der Show und zückt eine Pistole. Er hat all sein Geld verloren und macht Gates verantwortlich dafür. Gates weist seine Prouzentin Nancy Fenn an, die Kameras laufen zu lassen.

Jodie Foster meldet sich mit einem im Finanz- und Medienmilieu angesiedelten, zeitgemäßen, brisanten Thriller als Regisseurin zurück und gewann mit George Clooney und Julia Roberts zwei prominente Schauspielkollegen für Hauptrollen. Clooney kann sein Charisma perfekt als Moderator einsetzen. Der junge Jack O'Connell, der bereits Lorbeeren gesammelt hat, gibt den Entführer im quasi in Echtzeit spielenden, hochspannendem Szenario.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Kompetenter Thriller um den Moderator einer Finanzshow, der vor laufender Kamera als Geisel genommen wird.

Das Herz am rechten und politisch linken Fleck hat Jodie Fosters erste Regiearbeit seit "Der Biber". "Money Monster" der im Wettbewerb des Festival de Cannes außer Konkurrenz Premiere feierte, ist sicherlich der glatteste, aber auch am besten geölte Film in der Filmemacherkarriere der Oscargewinnerin, aber er ist längst nicht so glatt und vorhersehbar, wie es die wenig gelungenen Trailer Glauben haben lassen. Natürlich liegt man nicht falsch, wenn man den Vergleich zu Sidney Lumets klassischer Mediensatire "Network" zieht. Ebenso wenig hat man unrecht, wenn man Parallelen zu Costa-Gavras' Geiselnahmethriller "Mad City" mit John Travolta und Dustin Hoffman zieht.

Und doch ist "Money Monster" ein durch und durch auf eigenen Beinen stehender Film, der einerseits seine Genregeschichte professionell durchzieht und dabei ein paar ganz clevere Haken schlägt, andererseits aber auch eine Momentaufnahme einer Zeit, in der keine noch so große persönliche Tragödie nicht sofort in sozialen Netzwerken ein virtuelles Eigenleben annimmt. Insofern prangert Foster hier nur an der Oberfläche ein kaputtes politisches System des Turbokapitalismus an. Vielmehr geht es ihr um die Abstumpfung einer Gesellschaft, in der jede Schlagzeile nur dazu dient, sich den nächsten schnellen Kick zu holen.

Folgerichtig schneidet Foster auch stets auf das Publikum im ganzen Land, das vor den Bildschirmen sitzt, während sich im Studio, in dem die Sendung "Money Monster" aufgezeichnet wird, die Lage zuspitzt. Eigentlich sollte es ein Sendetag wie jeder sein für den aalglatten Moderator Lee Gates, der sich von anderen nur dahingehend unterscheidet, als dass es der letzte für seine langjährige Regisseurin und Vertraute Patty Fenn ist. Das ändert sich schlagartig, als Gates vor laufender Kamera von dem nach einer Empfehlung Gates' um sein Vermögen betrogenen Arbeiter Kyle als Geisel genommen wird: Er verlangt Genugtuung von Gates und dem CEO der Firma, deren Börsenabsturz ihn um seine gesamten Ersparnisse gebracht hat. Während die Polizei drastische Wege sucht, um die Situation zu bereinigen, beginnen Gates und Patty zu erkennen, dass Kyle nicht ganz Unrecht hat mit seinen Anschuldigungen.

Ganz professionell spult der Film sein Programm ab. Die Überraschungen sitzen ebenso wie seine clever gestreuten Gags. Und George Clooney und Julia Roberts sieht man gerne zu, wie sie sich als moderne Spencer Tracy und Katherine Hepburn die Bälle zuspielen. Wenn es einen Schwachpunkt gibt im Szenario, dann ist es die undankbare Figur, die Jack O'Connell zu spielen hat: Sein Kyle ist so überzogen eindimensional, dass er oftmals wie in einem Vakuum zu agieren scheint. Was zu Abzügen in der Gesamtnote führt, den guten Eindruck aber nicht mindert, den dieser kompetente Thriller mit politischer Würze hinterlässt. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Sony Pictures
O-Titel Money Monster
Land / Jahr USA 2016
Kategorie Spielfilm
Genre Thriller / Drama
Produktionsfirmen Allegiance Theater/Smokehouse Pictures/TriStar Pictures
Kinostart 26.05.2016
Laufzeit 99
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 3.794.471
Bes. (EDI) 459.438
Bes. (FFA) 459.484
Charthistory
USA-Start 13.05.2016, bei Sony Pictures Releasing
Boxoffice USA $ 40.959.010
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.moneymonster-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Lara Alameddine, George Clooney, Daniel Dubiecki, Grant Heslov
Ausf. Produzenten Benjamin Waisbren, Tim Crane, Kerry Orent, Regina Sculley
Regie Jodie Foster
Drehbuch Alan Di Fiore, Jamie Linden, Jim Kouf
Darsteller George Clooney (Lee Gates), Julia Roberts (Patty Fenn), Jack O'Connell (Kyle Budwell), Dominic West (Walt Camby), Caitriona Balfe (Diane Lester), Giancarlo Esposito (Captain Powell)
Kamera Matthew Libatique
Schnitt Matt Chesse
Musik Dominic Lewis
Produktionsdesign Kevin Thompson
Kostüme Susan Lyall
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Money Monster Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 95 Min. Kauf
Money Monster Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 12, 99 Min. Kauf
Money Monster Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 95 Min. Leih
Money Monster Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 12, 99 Min. Leih
Enthalten in:
Best of Hollywood - Equity / Money Monster
Nicht lieferbar
Best of Hollywood - Equity / Money Monster
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland
Sony Pictures Entertainment Deutschland
DVD, ab 12, 191 Min.
Blu-ray Disc, ab 12, 199 Min.
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Dominic Lewis Money Monster
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Der als Finanzgenie gehypte Lee Gates moderiert eine erfolgreiche Wirtschaftsshow, in der er Empfehlungen für Aktien ausspricht. Allerdings stimmen seine Tipps nicht immer. Was dazu führt, dass während einer Liveübertragung - die letzte von Gates' langjähriger Produzentin Nancy Fenn - der Arbeiter Kyle Budwell mitten in die Aufnahme der Show stürmt und eine Pistole zückt. Er hat all sein Geld verloren und macht Gates verantwortlich dafür. Nach und nach erkennt Gates, dass er selbst ruchlosen Geldmonstern aufgesessen ist.

Jodie Foster meldet sich mit einem im Finanz- und Medienmilieu angesiedelten, zeitgemäßen, brisanten Thriller als Regisseurin zurück und gewann mit George Clooney und Julia Roberts zwei überaus prominente Schauspielkollegen für die Hauptrollen. Clooney kann sein Charisma perfekt als Moderator einsetzen. Der junge Jack O'Connell, der bereits Lorbeeren gesammelt hat in Angelina Jolies "Unbroken", gibt den Entführer in dem quasi in Echtzeit spielenden, hochspannenden Szenario, das die eine oder andere Überraschung bereithält.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Ein Finanzguru wird in seiner Fernsehshow von einem enttäuschten Anleger als Geisel genommen. In Realzeit angelegter Medienthriller, der smart unterhält und seine Superstars perfekt einsetzt.

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Datum Stadt Festivalname
11.05.2016 - 22.05.2016 Cannes 69. Festival de Cannes

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