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Mama

Horrorthriller über einen Rachegeist, der zwei traumatisierte Mädchen beschützt, aber Störungen in dieser gespenstischen Mutter-Kind-Beziehung tödlich bestraft.

Mama Großansicht
(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Spanien, Kanada 2012
Regie Andy Muschietti
Darsteller Jessica Chastain, Nikolaj Coster-Waldau, Megan Charpentier
Kinostart 18.04.2013
Einspielergebnis D € 4.360.232
Bes. (EDI) 571.518
Bes. (FFA) 585.463
Charthistory
Boxoffice USA $ 71.588.220
Charthistory
Filmtrailer Video

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Fünf Jahre waren die jungen Nichten von Lucas verschwunden. Als sie in einer Waldhütte entdeckt werden, sind sie völlig verwildert, verängstigt und aggressiv. Lucas nimmt sich mit seiner Verlobten den zwei Mädchen an. Noch ahnt er nicht, dass deren Aussage, von einer Erscheinung, die sie "Mama" nennen, beschützt worden zu sein, kein Produkt einer traumatisierten Psyche ist. "Mama" existiert, bleibt auch im neuen Heim der Mädchen präsent und reagiert auf jede Störung der Mutter-Kind-Beziehung mit tödlicher Konsequenz.

Einen dreiminütigen Kurzfilm, der 2008 Genreprofis wie Guillermo del Toro oder Juan Carlos Fresnadillo, auf ihn aufmerksam machte, lässt Andres Muschietti zu einem überzeugenden Langfilmdebüt mit Schockgarantie reifen. Nur im Showdown arbeitet der Argentinier mit reduziertem atmosphärischem Fingerspitzengefühl, sonst aber souverän mit den Konventionen des Horrorfilms. "Mama" lebt im Schatten, ist ein verstörend präsentierter Rachegeist, der den Zuschauer auch nach dem Kinobesuch nicht verlassen will.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Eine etwas andere Mutter-Kind-Beziehung verursacht in Andres Muschiettis Regiedebüt ungebetene Hausbesuche mit Schockgarantie.

Ein dreiminütiger, auf diversen Internetportalen zu bestaunender Kurzfilm machte Mexikos Horrorguru Guillermo del Toro und spanische Genreprofis wie Juan Carlos Fresnadillo auf Muschietti aufmerksam. Vier Jahre später ist die atmosphärische Talentprobe des Argentiniers zu einem Thriller ausgetrieben, der einen Shootingstar wie Jessica Chastain anlockte und nicht nur ihre Figur spontan vereisen lässt.

Aus Loyalität zu ihrem Lover Lucas (Nicolaj Coster-Waldau) ist Chastains Gothic Girl Annabel über Nacht zu zwei Kindern gekommen. Nachdem sie fünf Jahre verschwunden waren, werden die zwei jungen Nichten von Lucas völlig verwildert in einer einsamen Waldhütte entdeckt und schließlich in die Obhut ihres Onkels übergeben. Wie ein mit dem Fall betrauter Therapeut hält auch Lucas die Behauptung der traumatisierten, in Verhalten und Bewegung verstörend agierenden Mädchen, eine Frau hätte sie in all den Jahren beschützt, für eine Fluchtfantasie gestörter Psychen. Doch der Zuschauer weiß längst, dass "Mama" existiert, nicht von dieser Welt und zudem unwillig ist, "ihre" Kinder aufzugeben.

Meisterlich, komisch wie unheimlich, etabliert Muschietti die Präsenz der Erscheinung in einer Totalen, die drei menschliche Protagonisten in unterschiedlichen Räumen und dabei auch unmissverständlich die Anwesenheit eines neuen Hausgasts zeigt. Als sich die Kinder von diesem zu lösen beginnen, wird der Geist, der sich bisher nur ihnen offenbarte, zu einer tödlichen Bedrohung, die sich nicht mehr verstecken will. Dunkle Gänge, flackerndes Licht, Schränke, die nicht nur Textilien Raum bieten, beunruhigende, das Monströse andeutende Geräusche, dämonisch wirkende Kinder, deren Loyalitäten unsicher sind, und ein Rachegeist, der trotz einer traumatischen Vorgeschichte nicht primär Mitgefühl weckt - souverän und nur im Showdown mit reduziertem atmosphärischem Fingerspitzengefühl arbeitet der im Hintergrund von Del Toro unterstützte Debütant Muschietti mit den Konventionen des Genres, inszeniert eine Reihe gruseliger Sequenzen, die die Titelfigur nachhaltig auch in Zuschauerträume einladen und schließlich nur eine Reaktion zulassen. Kein Mutterschutz für "Mama"! kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Universal
O-Titel Mama
Land / Jahr Spanien/Kanada 2012
Kategorie Spielfilm
Genre Horror
Produktionsfirmen Toma 78
Kinostart 18.04.2013
Laufzeit 100
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 4.360.232
Bes. (EDI) 571.518
Bes. (FFA) 585.463
Charthistory
USA-Start 18.01.2013, bei Universal
Boxoffice USA $ 71.588.220
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.mama-film.at
nach oben Cast & Crew
Produzenten Barbara Muschietti, J. Miles Dale
Ausf. Produzent Guillermo Del Toro
Regie Andy Muschietti
Drehbuch Andy Muschietti, Neil Cross, Barbara Muschietti
Darsteller Jessica Chastain (Annabel Jones), Nikolaj Coster-Waldau (Lucas / Jeffrey Desanges), Megan Charpentier (Victoria), Isabelle Nélisse (Lilly), Daniel Kash (Dr. Dreyfuss), Javier Botet (Mama), Jane Moffat (Jean Podolski), Morgan McGarry (Victoria, jung), David Fox (Burnsie), Christopher Marren (Cop), Julia Chantrey (Nina), Hannah Cheesman (Beautiful Mama/Skinny Woman), Dominic Cuzzocrea (Ron), Ray Kahnert (Richter), Diana Gordon (Louise), Matthew Edison (Cop, jung), Maya Dawe (Lilly, jung), Sierra Dawe (Lilly, jung)
Sprecher D Nana Spier (Annabel Jones), Peter Flechtner (Lucas/Jeffrey Desanges), Celina Gaschina (Victoria), Lucy Fandrych (Lilly)
Kamera Antonio Riestra
Schnitt Michele Conroy
Musik Fernando Velazquez
Produktionsdesign Anastasia Masaro
Kostüme Luis M. Sequeira
Casting Robin D. Cook
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Mama Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 96 Min. Kauf
Mama Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 100 Min. Kauf
Mama Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 96 Min. Leih
Mama Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 100 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Fernando Valázquez Mama
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Fünf Jahre waren die jungen Nichten von Lucas verschwunden. Als sie in einer Waldhütte entdeckt werden, sind sie völlig verwildert, verängstigt und aggressiv. Lucas nimmt sich mit seiner Verlobten den zwei Mädchen an. Noch ahnt er nicht, dass deren Aussage, von einer Erscheinung, die sie "Mama" nennen, beschützt worden zu sein, kein Produkt einer traumatisierten Psyche ist. "Mama" existiert, bleibt auch im neuen Heim der Mädchen präsent und reagiert auf jede Störung der Mutter-Kind-Beziehung mit tödlicher Konsequenz.

Einen dreiminütigen Kurzfilm, der 2008 Genreprofis wie Guillermo del Toro oder Juan Carlos Fresnadillo auf ihn aufmerksam machte, lässt Andres Muschietti zu einem überzeugenden Langfilmdebüt mit Schockgarantie reifen. Nur im Showdown arbeitet der Argentinier mit reduziertem atmosphärischem Fingerspitzengefühl, sonst aber souverän mit den Konventionen des Horrorfilms. "Mama" lebt im Schatten, ist ein verstörend präsentierter Rachegeist, der den Zuschauer auch nach dem Kinobesuch nicht verlassen will.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Ein Rachegeist beschützt zwei traumatisierte Mädchen und bestraft Störungen dieser gespenstischen Beziehung tödlich. Herausragend effektiver Horrorthriller, in dem Jessica Chastain ihren Ruf als Ausnahmeschauspielerin belegt.

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