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Maleficent - Die dunkle Fee

Märchen-Update, das die Fee aus "Dornröschen" ins Zentrum rückt, mit Angelina Jolie als Hauptdarstellerin und Produzentin.

Maleficent - Die dunkle Fee Großansicht
(Bild: Walt Disney)
Verleih Walt Disney
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2014
Regie Robert Stromberg
Darsteller Angelina Jolie, Sharlto Copley, Elle Fanning
Kinostart 29.05.2014
Einspielergebnis D € 13.514.240
Bes. (EDI) 1.450.252
Bes. (FFA) 1.506.364
Charthistory
Boxoffice USA $ 241.407.328
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Maleficent ist eine glückliche Tochter im Feenreich. Als Mädchen verliebt sie sich in den Menschensohn Stefan. Doch als Erwachsener lässt er sich von seinem Ehrgeiz leiten statt von der ihr geschworenen Liebe. Um König im benachbarten Menschenreich zu werden, raubt er ihr ihre Flügel. Maleficent rächt sich an ihm, als er eine Tochter bekommt und verflucht sie zum ewigen Schlaf, wenn sie 16 Jahre alt geworden ist. Sie beobachtet im Stillen und zu Beginn mit Argusaugen, wie Aurora zu einem fröhlichenund wunderschönen Mädchen heranwächst und beginnt an ihrer Tat zu zweifeln.

Märchen-Update in 3D, das gleichermaßen in der Tradition moderner Neuerzählungen wie "Alice im Wunderland" steht wie in der klassischer Disney-Animationen, hier im speziellen "Dornröschen". Dessen Figur der bösen Fee wird zur Hauptfigur erhoben und zugeschnitten auf Superstar Angelina Jolie, die gestützt von Kostüm, Makeup und Effekten eine imposante Erscheinung abgibt und auch als Produzentin mitwirkte. Robert Stromberg, Effekte-Spezialist und Oscar-gekrönter Produktionsdesigner bei "Avatar" und "Alice im Wunderland", gibt hier sein beachtliches Regiedebüt. Elle Fanning wirkt als süße Königstochter Aurora als emotionales Zentrum.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Die böse Fee ist in Disneys neuem 3D-Märchenfilm gar nicht so böse. Angelina Jolie, die auch produzierte, macht eine tolle Figur als Titelheldin.

Eine alt(bekannt)e Geschichte neu erzählen will Disneys neues Live-Action-Märchen. So kündigt es die Stimmeaus dem Off zu Beginn an und Peter Stromberg ("Alice im Wunderland", "Avatar"), preisgekrönter Produktionsdesigner und Effekte-Spezialist, setzt es in seinem Regiedebüt um, wobei sich das neu vor allem auf die neue Kombination von bekannten Elementen und das Verschieben von Schwerpunkten bezieht. Sein "Maleficent - Die dunkle Fee" bewegt sich gleichermaßen in der Nachfolge von modernen Updates wie Disneys "Alice im Wunderland" oder "Snow White & the Huntsmen" (beide produziert von Joe Roth, der auch hier als Produzent fungiert) wie den hauseigenen Animationsklassikern, insbesondere natürlich "Dornröschen", dem u.a. mit einer Neuinterpretation eines Songs Referenz erwiesen wird.

Dornröschens böse Fee befördert das Drehbuch von Linda Woolverton ("Alice im Wunderland") zur Hauptfigur, gespielt von Angelina Jolie, die maliziös und verletzlich erscheinen kann und in den tollen Kostümen eine ebenso imposante wie elegante Figur abgibt, die sich auch stark vom animierten Vorbild inspirieren ließ. Das makellose Gesicht mit den sich abhebenden Wangenknochen ist von Rick Baker modelliert wie das einer Elbin und früher Filmstars. Flügel verleihen ihr Engelsgestalt. Die werden ihr vom Geliebten und späteren König (Sharlto Copley) geraubt. Verratene Liebe ist das Motiv, das die Titelheldin erst zur dunklen Fee verwandelt und das neugeborene Mädchen des Königs mit dem bekannten Fluch, ewigen Schlaf, zu belegen. Das Mädchen heißt hier nicht Dornröschen, sondern Aurora. Mit überschäumender Lebensfreude und grenzenloser Freundlichkeit erobert sie bereits als Baby und Kleinkind (gespielt von Jolies Tochter) später in der Gestalt von Elle Fanning das Herz der Zuschauer und langsam auch das versteinerte von Maleficent, die am Ende wieder eine gute Fee werden darf. Fannings Aurora ist dennoch das eigentliche emotionale Zentrum des Filmes, das als Leistungsschau von Ausstattung, Kostüm, Makeup und Effekten beeindruckt, die Disney-Magie aber nicht durchgehend heraufbeschwören kann. Im Ton bewegt sich "Maleficent" zwischen weit entfernten Polen, sehr kindlich-niedlich mit Slapstick, den ulkigen kleinen Feen (gesprochen von den britischen Darstellerinnen Imelda Staunton, Lesley Manville, und Juno Temple), Trollen und anderen Feenweltbewohnern und düster-martialisch mit der Kampf-Szene im Menschen-Schloss oder der furchteinflößenden Dornen-Hecke. Optisch inspirieren ließ man sich von "Der Herr der Ringe", die auch in der Nacht leuchtende und von Mischwesen bevölkerte Dschungelwelt aus "Avatar", aber natürlich auch im hohen Maße den Disney-Klassikern und ihrer romantischen Bilderwelten. hai.

Quelle: Blickpunkt:Film

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  • Szene aus Maleficent - Die dunkle Fee (VoD-/BluRay-/DVD-Trailer)Szene aus Maleficent - Die dunkle Fee (VoD-/BluRay-/DVD-Trailer)
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  • Szene aus MaleficentSzene aus Maleficent
  • Szene aus MaleficentSzene aus Maleficent
 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Walt Disney
O-Titel Maleficent
Land / Jahr USA 2014
Kategorie Spielfilm
Genre Fantasy
Produktionsfirmen Roth Films
Kinostart 29.05.2014
Laufzeit 96
FSK ab 6 Jahre
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Bildformat Digital 3D
Einspielergebnis D € 13.514.240
Bes. (EDI) 1.450.252
Bes. (FFA) 1.506.364
Charthistory
USA-Start 30.05.2014, bei Walt Disney
Boxoffice USA $ 241.407.328
Filmtrailer Video
Web-Link http://movies.disney.com/maleficent
nach oben Cast & Crew
Produzenten Joe Roth
Ausf. Produzenten Angelina Jolie, Sarah Bradshaw, Don Hahn, Palak Patel, Matthew Smith
Regie Robert Stromberg
Drehbuch Linda Woolverton
Darsteller Angelina Jolie (Maleficent), Sharlto Copley (König Stefan), Elle Fanning (Aurora), Sam Riley (Diaval), Imelda Staunton (Flora), Juno Temple (Sonnenschein), Lesley Manville (Fauna), Kenneth Cranham (König Henry), Brenton Thwaites (Prinz Phillip)
Kamera Dean Semler
Schnitt Chris Lebenzon, Richard Pearson
Produktionsdesign Gary Freeman
Kostüme Anna B. Sheppard
Maske Rick Baker
Casting Lucy Bevan
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Maleficent - Die dunkle Fee (4K Ultra HD + Blu-ray, Ungekürzte Fassung) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 12, 97 Min. Kauf
Maleficent - Die dunkle Fee (Kinofassung) The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 6, 92 Min. Kauf
Maleficent - Die dunkle Fee (Ungekürzte Fassung) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 12, 97 Min. Kauf
Maleficent - Die dunkle Fee (Blu-ray 3D, + Blu-ray 2D, Ungekürzte Fassung) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 12, 97 Min. Kauf
Maleficent - Die dunkle Fee (Ungekürzte Fassung) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 12, 97 Min. Leih
Maleficent - Die dunkle Fee (Blu-ray 3D, Ungekürzte Fassung) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 12, 97 Min. Leih
Maleficent - Die dunkle Fee The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 6, 92 Min. Leih
Enthalten in:
Maleficent - Die dunkle Fee / Cinderella (2 Disc Collection)Maleficent - Die dunkle Fee / Cinderella (2 Disc Collection)
Walt Disney Company (Germany), The!
Walt Disney Company (Germany), The!
DVD, ab 6, 194 Min.
Blu-ray Disc, ab 12, 202 Min.
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score James Newton Howard James Newton Howard Maleficent - Die dunkle Fee
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Als Mädchen verliebt sich Maleficent in den Menschensohn Stefan. Als Erwachsener lässt der sich von seinem Ehrgeiz leiten statt von der ihr geschworenen Liebe. Um König im Menschenreich zu werden, raubt er ihr ihre Flügel. Maleficent rächt sich an ihm, als er eine Tochter bekommt, und verflucht sie zum ewigen Schlaf, wenn sie 16 Jahre alt geworden ist. Sie beobachtet im Stillen und zu Beginn mit Argusaugen, wie Aurora zu einem fröhlichen und wunderschönen Mädchen heranwächst - und beginnt an ihrer Tat zu zweifeln.

Märchen-Update in 3D, das gleichermaßen in der Tradition moderner Neuerzählungen wie "Alice im Wunderland" steht wie in der klassischer Disney-Animationen, hier im speziellen "Dornröschen". Dessen Figur der bösen Fee wurde zugeschnitten auf Superstar Angelina Jolie, die gestützt von Kostüm, Makeup und Effekten eine imposante Erscheinung abgibt. Elle Fanning wirkt als Königstochter Aurora als emotionales Zentrum. Robert Stromberg, Oscar-gekrönter Produktionsdesigner bei "Avatar", gibt hier sein beachtliches Regiedebüt.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Die böse Fee verflucht die Menschen, doch beginnt mit der Zeit, an ihrer Tat zu zweifeln. Visuell berauschendes Märchen-Update, das die Fee aus "Dornröschen" ins Zentrum rückt, mit Angelina Jolie in der Hauptrolle.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin, die am Tag ihrer Geburt von einer bösen Fee mit einem Fluch belegt wurde. Vor ihrem 16. Geburtstag werde sie sich an einer Spindel stechen und in einen hundertjährigen Schlaf fallen. So beginnt es, das Märchen vom "Dornröschen". Doch was, wenn alles ganz anders war? Jedes Märchen dreht sich um den ewigen Kampf Gut gegen Böse. Der neue Film aus dem Hause Disney geht ein außergewöhnliches Wagnis ein: Er erzählt einen Märchenklassiker neu, aus der Perspektive der vermeintlich bösen dunklen Fee Maleficent. Als diese eine junge Fee war, verliebte sie sich in den Menschenjungen Stefan, der sie jedoch verriet, um König zu werden. Verbittert zog sich Maleficent in das Land der Moore zurück und schwor kaltblütig Rache. Als Stefan und seiner Frau die kleine Aurora geboren wird, scheint der Moment der Vergeltung gekommen. Doch mit einem hat Maleficent nicht gerechnet: dass dieses kleine Wesen ihr Herz berührt. Mit epochaler Wucht und einem perfekten Mix aus Realfilm und digitaler Animation inszeniert Robert Stromberg die Neufassung eines traditionellen Volksmärchens. Dabei lässt sich der Film Zeit, den Zuschauer in die Welt der Menschen und Elfen einzuführen, in der anfangs noch Licht und Farben dominieren und die nach und nach in ein Reich der Düsternis und Rätsel verwandelt wird. Herrscherin dieser Welt ist Maleficent, die Angelina Jolie mit eindrücklicher Ambivalenz verkörpert. Ihre Erscheinung als emanzipierte Heldin ist imposant und furchteinflößend zugleich, ihr Gesicht eine kühle Maske aus Eis und Stein. Ihr aber dabei zuzusehen, wie ihr Zynismus und ihre abgebrühte Haltung der Liebe eines Kindes nicht lange Stand halten können, ist für den Zuschauer unterhaltsam und tief berührend. An Details mangelt es dem digitalen Spektakel nicht, auf der Leinwand entsteht eine faszinierend lebendige Welt voller fantastischer Wesen und Ereignisse. MALEFICENT ist die gelungene und überwältigende Neuinterpretation eines Klassikers, die das Neue einfügt und sich vor dem Alten verbeugt. Und die zeigt, dass Gut und Böse keine unumstößlichen Fixpunkte sind. Auch im Märchen nicht.

Gutachten:

Jede Neuverfilmung eines berühmten Klassikers ist ein großes Wagnis. Dies gilt auch für einen der beliebtesten Disney- Märchenverfilmungen DORNRÖSCHEN (Sleeping Beauty). Eine dem Vorbild inhaltlich kongruente und lediglich im Design und den technischen Möglichkeiten von heute neue Gestaltung hätte vermutlich nur fehlschlagen können und die Enttäuschung der Zuschauer zur Folge gehabt. So lobt die Jury die Disney-Studios und das Team von MALEFICENT für seinen Mut, inhaltlich die bekannte Geschichte mit einem gelungenen originellen Drehbuch weitgehend auf den Kopf gestellt zu haben. Im Mittelpunkt ist nun eine gute Fee, welche ihre Heimat, das wunderbare Moorland, gegen die Habgier des davor liegenden Königreiches beschützt. Obwohl sie an die Macht und Beständigkeit von Liebe nicht glauben mag, lässt sie sich doch um dieses Gefühl betrügen. Sie wird verraten, was ihr Herz versteinern lässt. Aus Rachsucht belegt sie die Tochter des Königs mit dem legendären Fluch, sich noch vor dem 16. Geburtstag mit einer Spinnnadel zu stechen und im Anschluss in den ewigen Schlaf zu fallen.
So weit und so gut noch in etwa die alte Geschichte. Dass aber Maleficent, die Fee, im Verlauf der vielen Jahre dieses Kind ins Herz schließt und sie den Fluch wieder von ihm nehmen möchte, ist eine vollkommen neue Variante. Ein Faktum, das aber auch ihre Macht übersteigt. Dass der erlösende Kuss der ewigen Liebe dann nicht dem Prinzen vorbehalten bleibt, ist eine ebenso reizvolle Veränderung der Urgeschichte. Das gilt auch für die sechzehnjährige Dauerfehde mit dem König, die zu Schlachten mit dem Einsatz von Schauwerten digitaler Technik der Spitzenklasse führt und den Zuschauer überwältigt.
Einige Mitglieder der Jury vermissen gerade im Bereich der Bildgestaltung und seiner digitalen Möglichkeiten bei den diversen Kämpfen und auch der zweifelsohne phantasievoll gestalteten Moorlandschaft noch mehr innovative Abhebung von schon bekannten filmischen Vorgaben. Darstellerisch aber beeindruckt vor allem Angelina Jolie, welche offensichtlich mit Lust die verschiedenen charakterlichen Facetten einer Fee mit hellen und zugleich dunklen Seiten bestens zu zeigen vermag.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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