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Buena Vista International (Germany)

Programm

Firma erloschen

Männer wie wir

Eine schwule Fußballmannschaft tritt zum Schicksalsspiel gegen einen Hetero-Verein an.

Männer wie wir Großansicht
(Bild: Buena Vista)
Verleih Buena Vista
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland 2004
Regie Sherry Hormann
Darsteller Maximilian Brückner, Lisa Maria Potthoff, Dietmar Bär
Kinostart 07.10.2004
Einspielergebnis D € 921.998
Bes. (EDI) 166.084
Bes. (FFA) 171.872
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 18.08.2008 (RTL)

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Als sich Torwart Ecki zu seiner Homosexualität bekennt, fliegt er hochkant aus seiner Dorf-Mannschaft im münsterländischen Boldrup: Sein Vater bangt um seinen Ruf, die Fans finden's unerhört und lassen ihn die Fäuste spüren. Dann verknallt sich Ecki auch noch in einen Zivi, der die Liebe leider nicht erwidert. Zeit für den passionierten Fußballer, seine verlorene Ehre wieder zurückzuerobern - und seinen Platz zwischen den Pfosten.

Erfolgsgarantin Sherry Hormann kehrt nach "Irren ist männlich" und "Frauen sind was Wunderbares" mit einer neuen Komödie zurück ins Kino. Mit Witz und Gefühl erzählt sie eine Story, über Männer, die Fußball lieben, aber keine Männer lieben dürfen und bringt damit zwei scheinbar unvereinbare, aber publikumswirksame Themen mit prominenter Besetzung auf die Leinwand: Homosexualität und Fußball.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Homosexualität, Frau und Fußball - für Sherry Hormann kein Problem, die scheinbaren Gegensätze in dieser wunderbar leichten Komödie über Freundschaft, Vorurteile und sexueller Selbstfindung unter einen Hut zu bringen. Nachwuchstalent Maximilian Brückner schafft es in vier Wochen, eine wilde, schwule Mannschaft zusammenzusetzen, die unter der Knute von "Trainer" Rolf Zacher allen Schwierigkeiten trotzt und letztendlich nicht nur ins Tor, sondern auch ins Herz trifft.

Vorbei die Zeiten als Rosa von Praunheim mit aufklärerischen Schwulenfilmen provozierte, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Inzwischen darf man(n) sich auch in anspruchsvollen Komödien outen und erste sexuelle Erfahrungen sammeln wie in Marco Kreuzpaintners "Sommersturm" oder Sherry Hormanns "Männer wie wir". Die Regisseurin mit geübtem Händchen für Situationskomik geht das Thema locker an.

Jungbäcker Ecki mit großer Fußballleidenschaft arbeitet im Familienbetrieb des Papas im münsterländischen Boldrup, einem kleinen konservativen Kaff, wo alles seinen geordneten Gang geht. Als der Unglücksrabe im Tor des lokalen Fußballclubs seiner Mannschaft den Aufstieg vermasselt und sich auch noch als schwul bekennt, werfen ihn seine strammen Vereinskameraden raus, der Vater steht ob der Schande vor dem Herzinfarkt, die Spießer zerreißen sich genüsslich das Maul, nur Muttern hält zum Sohnemann. Den packt eine Riesenwut und er schwört voller Rachelust, mit einer schwulen Mannschaft in vier Wochen seinen alten Verein in die Wüste zu schicken. In der Großstadt Dortmund quartiert sich das naive Landei beim Schwesterlein ein und sucht siegessicher schwule Fußballer in Kneipen, Darkrooms oder Dönerläden. Bald hat er eine bunte Truppe zusammen, die auf einem heruntergekommenen Sportplatz unter den Anweisungen eines Ex-Fußballprofis erst einmal über die eigenen Füße stolpert. Bis das desolate Häuflein den Heteros zeigt, was Sache ist, geht's nicht nur dem runden Leder hinterher, sondern auch gruppenmäßig ziemlich rund.

Sherry Hormann unterhält mit rasanten Fußballszenen, witzigen Dialogen und kleinen, persönlichen Geschichten. Wer liebt und kriegt wen (hetero- und homosexuell), wer traut sich Tacheles zu reden, wer setzt sich über Vorurteile hinweg. Ein unterhaltendes Plädoyer für Toleranz, leben und lieben lassen ohne moralinsaure Sauce oder Botschaftsdrang. Das Ensemble - darunter Christian Berkel als cooler Ledertyp und geschiedener Vater, Andreas Schmidt als schwuler Borussenfan und zwei heißblütige Brasilianer - lässt keine Gelegenheit zum Gay-Joke aus. Umwerfend als knorrige Type Rolf Zacher, der als ehemaliger Linksaußen vom BVB erst das Team-Treiben kritisch beäugt und dann im ausgebeulten Jogging-Anzug und mit eisernen Schleifermethoden zum Laufen und Toreschießen bringt. Prädikat der mit einfallsreichen Gags gespickten Screwball-Comedy: garantiert gefühlsecht. Spätestens wenn die Lattenknaller sich und ihre sangesfreudigen Fans unter den Klängen von "I will survive" in Stimmung bringen und in roséfarbenen Trikots übers Feld flitzen, sollte auch der größte humorresistente Skeptiker hemmungslos seinem Lachtrieb folgen. mk.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
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Verleih Buena Vista
O-Titel Männer wie wir
Alternativ-/Arbeitstitel Lattenknaller (AT)
Land / Jahr Deutschland 2004
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Hager Moss Film
Koproduktionsfirmen Medienfonds German Film Productions
Senderbeteiligung RTL Television
Projektförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 30.000)
Produktionsförderung Film- und Medienstiftung NRW (EUR 1.100.000),
FilmFernsehFonds Bayern (EUR 730.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 300.000)
Verleihförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 205.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 100.000),
Film- und Medienstiftung NRW (EUR 50.000)
Drehort Dortmund, Köln und Umgebung
Drehzeit 01.07.2003 - 28.08.2003
Kinostart 07.10.2004
Laufzeit 106
FSK ab 6 Jahre
Bildformat 35 mm/Widescreen
Einspielergebnis D € 921.998
Bes. (EDI) 166.084
Bes. (FFA) 171.872
Charthistory
USA-Start 28.04.2006, bei Regent Entertainment
Weltvertrieb TELEPOOL
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.maenner-wie-wir-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Kirsten Hager, Eric Moss, Andreas Schneppe
Koproduzenten David Groenewold
Redaktion Peter Studhalter, Eva Holtmann, Andrea Klüver
Regie Sherry Hormann
Drehbuch Benedikt Gollhardt
Darsteller Maximilian Brückner (Ecki), Lisa Maria Potthoff (Susanne), Dietmar Bär (Eckis Vater), Saskia Vester (Eckis Mutter), Rolf Zacher (Karl), Mariele Millowitsch (Elke), David Rott (Sven), Christian Berkel (Rudolf), Charly Hübner (Horst), Markus John (Tom), Andreas Schmidt (Jürgen), Hans Löw (Klaus), Billey Demirtas (Ercin), Edesson Batista de Jesus (Ronaldo), Edilton Pereira da Cruz (Ronaldinho), Willy Thomczyk (Wirt), Carlo Ljubek (Udo), Michael von Burg, Mirko Lang, Tobias Vandieken, Felix Vörtler, Jochen Stern
Kamera Hanno Lentz
Schnitt Eva Schnare
Musik Martin Todsharow
Produktionsdesign Thomas Freudenthal
Ton Andreas Wölki
Kostüme Gabriele Binder
Produktionsleitung Chris Evert
Casting Nessie Nesslauer
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Männer wie wir The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 6, 102 Min. Kauf
Männer wie wir The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 6, 102 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Männer wie wir Nicht lieferbar
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Torwart Ecki sitzt in der Patsche. Ganz tief! Er hat seiner Mannschaft den Aufstieg verpatzt, ist deshalb aus dem Kader geflogen und hat der Truppe wütend Revanche geschworen! Nun soll in seinem Heimatdorf in vier Wochen das entscheidende Gegenmatch stattfinden und Ecki hat noch nicht einmal eine eigene Elf. Und dann gibt's da noch eine Kleinigkeit: Der geplagte Schlussmann hat gerade erkannt, dass er schwul ist und will nun beweisen, dass Homos mindestens ebenso gut kicken können wie Heteros. Also muss ein Tucken-Team her.

Fußball, Homosexualität und eine Regisseurin? Das geht doch nicht zusammen! Doch, hier schon, denn Sherry Hormann ("Irren ist männlich") weiß, worauf es bei einer guten Komödie ankommt: auf die Liebe zu den Charakteren sowie deren sorgfältige Ausarbeitung. Und ganz nebenbei erzählt sie von Freundschaft, Vorurteilen und sexueller Selbstfindung, während Nachwuchstalent Maximilian Brückner seine Mannen um sich schart und Trainer Rolf Zacher allmählich an der Welt (ver)zweifelt. Ein Heimspiel für alle deutschen Comedy-Fans.

Quelle: mediabiz.de

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Sender Datum Zeit Quote Marktanteil
RTL 18.08.2008 20:15 3.22 Mio. 11,7%
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