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Lucy

SF-Actionfilm von Luc Besson über eine junge Frau, die über eine Droge zu Superkräften kommt und zur rächenden Amazone mutiert.

Lucy Großansicht
(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Frankreich 2014
Regie Luc Besson
Darsteller Scarlett Johansson, Morgan Freeman, Amr Waked
Kinostart 14.08.2014
Einspielergebnis D € 12.774.305
Bes. (EDI) 1.643.448
Bes. (FFA) 1.638.563
Charthistory
Boxoffice USA $ 126.546.825
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Lucy ist eine partybegeisterte US-Studentin in Taipeh, die durch ihren neuen Freund in die Fänge des Drogenbosses Mr. Jang gerät. Ihr wird ein Beutel der neuen Superdroge CPH4 in den Bauch eingenäht, der aufplatzt. Dadurch steigt ihr Wissen ins Unermessliche, sie wird telekinetisch begabt und empfindet weder Schmerz noch Emotionen. Ihre neuen Fähigkeiten setzt sie bei der Jagd auf Mr. Chang und seinen Schergen ein. Gleichzeitig ist ihr klar, dass sie nur 24 Stunden zu leben hat. Sie bittet Neurologie-Professor Dr. Norman um Hilfe.

Mit dem philosophischen Sci-Fi-Action-Thriller mit Scarlett Johansson in der Titelrolle knüpft Regisseur Luc Besson an seine Tradition starker Frauenfiguren wie "Nikita" oder "Johanna von Orleans" an. Er bietet reichlich fulminante Kick-Ass-Action und wirft in knalligem Popkultur-Stil auch existenzielle Fragen auf, die er in exzentrisch-elektrisierender Weise beantwortet. Das mag als krude Mischung anmuten, doch "Lucy" ist nicht zuletzt dank Johanssons klasse Performance faszinierende und überraschende Unterhaltung.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Philosophischer Sci-Fi-Action-Thriller von Luc Besson, turbo-frauengepowert mit Scarlett Johansson in der Titelrolle.

Starke Frauenfiguren sind eine Spezialität für den innovativ-stilvollen Action-Maître Besson, belegt durch seine Hits wie "Nikita" und "Das Fünfte Element". In Johansson (zuletzt die Stimme zum Verlieben in "Her" und ein verführerisches Alien in "Under the Skin") findet Besson die perfekte Besetzung für seine Hauptfigur, die per Droge eine um 100 Prozent gesteigerte Gehirnkapazität entwickelt. Die Prämisse gleicht "Ohne Limit", doch während dessen Protagonist seine neuen Fähigkeiten vorrangig für egozentrisch motivierte Wunscherfüllung nutzt, mutiert Lucy zu einem rationalen Überwesen, das sein grenzenloses Wissen altruistisch an die Menschheit weiterleiten möchte. Darüber hinaus ist sie von Rache an einem skrupellosen Drogenhändler getrieben, so dass auch reichlich fulminanter Kick-Ass-Action Vorschub geleistet wird. Besson, der zudem das Drehbuch verfasste, ist an weit mehr als traditionellem Actionspektakel interessiert. Er wirft in knalligem Popkultur-Stil existenzielle Fragen über Vergänglichkeit und Kostbarkeit des Lebens und der menschlichen Entstehungsgeschichte auf, und versucht in exzentrisch-elektrisierender Weise auch Antworten zu geben.

Lucy ist eine partybegeisterte US-Studentin in Taipeh, die durch ihren neuen Freund in die Fänge des Drogenbosses Mr. Jang (formidabel furchteinflößend: Choi-Min sik aus "Oldboy") gerät. Ihr wird ein Beutel der neuen Superdroge CPH4 in den Bauch eingenäht, der aufplatzt. Eine F/X-Sequenz verdeutlicht das innere Feuerwerk, das ihre kognitiven Fähigkeiten dramatisch erhöht. Fortan kann sie Cloud-Daten als Informationsstränge sehen, ist sie telekinetisch begabt und empfindet alsbald weder Schmerz noch Emotionen. Dies kommt ihr bei der Jagd auf Mr. Chang und seinen schwarzgekleideten Schergen zu Gute, die sie unerbittlich zur Strecke bringt. Gleichzeitig ist ihr klar, dass sie nur 24 Stunden zu leben hat. Sie bittet Neurologie-Professor Dr. Norman (Morgan Freeman nach "Transcendence" wieder ein Wissenschaftler) um Hilfe.

Besson mengt in seinem zum Nachdenken anregenden Action-Film-Cocktail eine Reihe von Filmreferenzen, etwa an Stanley Kubricks "2001 - Odyssee im Weltraum" und "Matrix", sowohl etliche Naturaufnahmen, die seine Evolutionstheorie und die damit einhergehende Jäger/Gejagte-Metapher bebildern. Die visuellen Effekte (insbesondere Lucys "Auflösung" sowie ihre finale Transformation stechen ins Auge) werden kunstgerecht von ILM beigesteuert, während der Orchesterscore (wie bei jedem Besson-Film) von Eric Serra komponiert wurde. Zudem bietet der eklektische Soundtrack Klänge u.a. von Mozart, Beck und The Crystal Method. Dies mag wahllos zusammengewürfelt klingen, doch nicht zuletzt dank Johanssons klasse Performance, bietet "Lucy" eine hohe Dosis faszinierend-unberechenbarer Unterhaltung. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universal
O-Titel Lucy
Land / Jahr Frankreich 2014
Kategorie Spielfilm
Genre Action / Science Fiction
Produktionsfirmen EuropaCorp/TF1 Films Production
Kinostart 14.08.2014
Laufzeit 89
FSK ab 12 Jahre
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 12.774.305
Bes. (EDI) 1.643.448
Bes. (FFA) 1.638.563
Charthistory
USA-Start 25.07.2014, bei Universal
Boxoffice USA $ 126.546.825
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.lucy-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Luc Besson, Virginie Silla, Christopher Lambert
Ausf. Produzent Marc Shmuger
Regie Luc Besson
Drehbuch Luc Besson
Darsteller Scarlett Johansson (Lucy), Morgan Freeman (Professor Norman), Amr Waked (Französischer Polizist), Choi Min-sik (Kang), Analeigh Tipton, Pilou Asbæk (Richard), Mason Lee (Schauspieler), Frédéric Chau, Claire Tran
Sprecher D Luise Helm (Lucy), Klaus Sonnenschein (Professor Norman), Patrice-Luc Doumeyrou (Pierre Del Rio)
Kamera Thierry Arbogast
Schnitt Julien Rey, Luc Besson
Musik Eric Serra, Alexandre Mahout
Produktionsdesign Hugues Tissandier
Kostüme Olivier Bériot
Casting Nathalie Cheron
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2014, München, 18.08.2014 1000 Besucher pro Kopie am Startwochenende  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Lucy Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 85 Min. Kauf
Lucy Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 12, 89 Min. Kauf
Lucy (Limited Edition, Steelbook)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 12, 89 Min. Kauf
Lucy Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 85 Min. Leih
Lucy Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 12, 89 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Lucy ist eine US-Studentin in Taipeh, die durch ihren neuen Freund in die Fänge des Drogenbosses Mr. Jang gerät. Ihr wird ein Beutel der neuen Superdroge CPH4 in den Bauch eingenäht. Als dieser aufplatzt, steigt ihr Wissen ins Unermessliche, sie wird telekinetisch begabt und empfindet weder Schmerz noch Emotionen. Ihre neuen Fähigkeiten setzt sie bei der Jagd auf Mr. Chang und seine Schergen ein. Gleichzeitig ist ihr bewusst, dass sie nur noch 24 Stunden zu leben hat. Sie bittet Neurologie-Professor Dr. Norman um Hilfe.

Mit dem philosophischen SciFi-Action-Thriller mit Scarlett Johansson in der Titelrolle knüpft Regisseur Luc Besson an seine Tradition starker Frauenfiguren wie "Nikita" oder "Johanna von Orleans" an. Er bietet reichlich fulminante Action und wirft in knalligem Popkultur-Stil auch existenzielle Fragen auf, die er in exzentrisch-elektrisierender Weise beantwortet. Das mag als krude Mischung anmuten, doch "Lucy" ist nicht zuletzt dank Johanssons klasse Performance faszinierende und überraschende Unterhaltung.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Eine junge Frau kommt über eine Droge zu Superkräften und wandelt sich zur rächenden Amazone. SF-Actionthriller von Luc Besson mit Scarlett Johansson, der sehenswerte Effektarbeit mit philosophischen Überlegungen verbindet.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Am Anfang war ein Koffer. Von ihrem Freund Richard wird Lucy genötigt, diesen in ein Hotel in Taipeh zu bringen. Dort wartet ein rabiater Drogenboss auf sie, lässt sie niederschlagen und benutzt sie als Drogenkurier für einen völlig neuen Stoff. Plötzlich jedoch reißt die Verpackung des Drogenpäckchens in Lucys Bauch auf. Die Substanz verteilt sich in Lucys Körper. Als sie danach die Augen aufschlägt, ist sie nicht mehr dieselbe. Denn die Nutzung ihrer Gehirnkapazität steigt zunehmend an. Und Lucy begibt sich auf die Suche. Nach Antworten - und nach Rache an ihren Peinigern. Luc Bessons neuer Film ist ein rasanter und aufregender Mix aus Action und Science-Fiction. Von Anfang an streift der Film auch philosophische Fragen und Überlegungen: Wie viel unserer Hirnkapazität nutzt der Mensch? Wie viel könnte er nutzen? Und wie viel sollte er nutzen, bevor er selbst daran zu Grunde geht? All diese Fragen wirken wie ein Teppich, auf dem sich Lucys Geschichte abspielt. Scarlett Johansson ist die Idealbesetzung für diese Figur. Wirkt sie in den anfänglichen Szenen verletzlich, verwirrt und verzweifelt, so verwandelt sich mit der bewusstseinserweiternden Substanz auch ihr Auftreten und ihre Leinwandpräsenz. Cool, beherrscht, fast roboterhaft und doch sexy dominiert sie die Handlung und kämpft sich durch bis zum phänomenalen Showdown in Paris. Morgan Freeman als Gehirnforscher ist gewohnt souverän und nimmt mit seinen Erklärungen, die Besson immer wieder kunstvoll mit Metaphern aus der Natur bebildert, den Zuschauer an die Hand. Die Action-Sequenzen und die Verfolgungsjagden sind meisterlich inszeniert, der Soundtrack treibt die Spannung noch zusätzlich an. So entsteht ein atemloses Kino-Erlebnis, an dessen Ende die Aufforderung Lucys steht: "Vor einer Milliarde Jahre hat man uns das Leben geschenkt. Macht was draus!" LUCY ist grandioses Action-Kino mit philosophischem Tiefgang.

Begründung:

Auch wenn (oder gerade weil) sich Luc Besson in den letzten Jahren mehr aufs Produzieren denn auf die Regie konzentriert hat, blickt das Publikum und die Fachwelt gespannt auf jedes neue Werk von ihm und zieht fast unweigerlich Vergleiche zu früheren Erfolgen wie LEON DER PROFI, NIKITA oder DAS FÜNFTE ELEMENT. Im Falle von LUCY sind dies wahrlich keine schlechten Vergleiche, denn mit seinem neuen Werk (man möchte fast Opus sagen), knüpft Besson nach einigen schwächeren Filmen wieder an die ganz großen Erfolge früherer Jahre an und kombiniert geschickt massentaugliches Actionkino mit Twist und nahezu philosophischen Betrachtungen über das Leben und den Sinn des Daseins.

Die Geschichte spielt in nicht allzu ferner Zukunft. Lucy (Scarlett Johansson) ist ein Party-Girl, das sich in Taiwan nicht ganz freiwillig darauf einlässt, als Kurier einer neuen Superdroge namens CPH4 zu fungieren. Dann aber geschieht das Unvorhersehbare: Der in ihrem Bauch eingenähte Beutel mit der blauen kristallinen Substanz platzt auf und verteilt sich in ihrem Körper. Und plötzlich wird aus der ganz normalen jungen Frau eine Art Superwesen, die erstaunliche geistige Fähigkeiten entwickelt. Von Albert Einstein stammt der berühmte Satz, dass wir nur 10 Prozent unserer geistigen Fähigkeiten nutzen, Lucy aber schafft es, zuerst 20, dann 30, dann 40 Prozent ihrer Gehirnkapazitäten freizuschalten. Weil dies noch niemals zuvor einem Menschen gelang, steht selbst der Hirnforscher Professor Norman (Morgan Freeman) gleichermaßen fasziniert wie hilflos vor der Frau und bestaunt deren rasante Wandlung, von der niemand absehen kann, wo sie endet. Für wissenschaftliche Untersuchungen bleibt aber kein Platz, denn das Drogensyndikat von Mr. Jang will seinen Stoff zurück und zudem verhindern, dass Lucy ihr Insiderwissen an die Polizei weitergibt.

Es besteht kein Zweifel, dass Luc Bessons LUCY in allererster Linie ein Film ist, der unterhalten möchte - und genau das gelingt ihm ausgezeichnet. Die Exposition, die Lucy mitten in den Schlamassel hinein befördert, ist ein Musterbeispiel an erzählerischer Effizienz, auch wenn die junge Frau nicht gerade der Prototyp der verfolgten Unschuld ist. Gekonnt steigert Besson im weiteren Verlauf der Geschichte immer mehr das Tempo, flicht mit Parallelmontagen von Lucys Überlebenskampf zu Professor Normans Vortrag über die Evolution des menschlichen Gehirnes körperliche Rasanz mit geistigem Wachstum zusammen und bringt am Ende die beiden unterschiedlichen Ebenen auf eine Linie.

Zwar weist der Film einige gewaltige Logiklöcher auf, doch insgesamt überwiegt - auch aufgrund der mit Höchstgeschwindigkeit voranschreitenden Inszenierung und einer großartig aufspielenden Scarlett Johansson - das Sehvergnügen und die Denkanregung durch wahrhaft existenzielle Fragen, die der Film aufwirft. Und am Schluss gibt es sogar eine kleine Verneigung vor Stanley Kubricks 2001 - ODYSSEE IM WELTRAUM, die überhaupt nicht anmaßend, sondern vielmehr charmant und gewitzt wirkt.

Die Jury sprach dem Film, der sich nahtlos an Bessons große Erfolge anschließt, das Prädikat "besonders wertvoll" zu.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Datum Stadt Festivalname
06.08.2014 - 16.08.2014 Locarno 67. Festival internazionale del film Locarno

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