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Le Weekend

Melancholische Tragikomödie um ein britisches Ehepaar, das Jahrzehnte nach seiner Hochzeitsreise nach Paris für ein Wochenende dorthin zurückkehrt.

Le Weekend Großansicht
(Bild: Prokino (Fox))
Verleih Prokino (Fox)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Großbritannien 2013
Regie Roger Michell
Darsteller Jim Broadbent, Lindsay Duncan, Jeff Goldblum
Kinostart 30.01.2014
Einspielergebnis D € 743.753
Bes. (EDI) 111.134
Bes. (FFA) 111.216
Charthistory
Boxoffice USA $ 2.155.857
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Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 18.07.2015 (BR3)

nach oben Inhalt & Info

Eine britisches Ehepaar Ende fünfzig reist nach Paris, um nach 30 Jahren Ehe der Liebe neuen Schwung zu geben. Der Weekend-Trip verläuft anders als geplant. Das Hotel aus den Flitterwochen ist eine Bruchbude, die neue Luxusbleibe eigentlich unerschwinglich. Man zankt sich. Als dann noch Jeffs Freund aus Cambridge-Tagen auftaucht, spitzt sich die emotionale Lage zu, wird die sowieso schon fragile Beziehung auf eine schwere Probe gestellt.

Drehbuchautor Hanif Kureishi und Regisseur Roger Michell gelingt in ihrer dritten Zusammenarbeit eine augenzwinkernde Hommage an das französische Kino und eine zärtliche Betrachtung über das Suchen und Wiederfinden der Liebe, die das Herz wie ein alter Cognac wärmt. Wie Jim Broadbent und Lindsay Duncan die Lust am Leben und an der Anarchie mit Hilfe von Jeff Goldblum neu entdecken und ihre Beziehung neu definieren, richtet sich an alle, die noch an das große Gefühl glauben.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

30 Jahre nach dem Honeymoon kehrt ein britisches Paar nach Paris zurück und versucht ein Flitterwochen-Revival.

Wenn sich zwei wie Erfolgsautor Hanif Kureishi ("Mein wunderbarer Waschsalon") und Roger Michell, unvergesslich seit "Notting Hill", zusammen tun, dann muss das Ergebnis super sein. Ist es auch. Auf Paris als Stadt der Liebe in rotem Zuckerguss und die alt bekannten Klischees oder auf Woody Allens Postkartenbilder verzichtet Michell großzügig. Die Metropole offenbart sich aus der Perspektive englischer Touristen als Gewirr von Straßen und Menschen. Er lässt Nick und Meg in die französische Hauptstadt reisen, die ihrer Ehe nach 30 Jahren neuen Schwung geben möchten und ein Flitterwochen-Revival versuchen. Der Start ist holprig. Das einst romantische Hotel ist inzwischen eine Bruchbude, die Suite im Hotel viel zu teuer, sodass Megs Kreditkarte am Ende streikt und die Luxus-Bleibe durch den Hintereingang verlassen werden muss. Dazwischen liegt ein Wochenende voller Erinnerungen, ziemlich viel Zoff und eine emotionale Auffrischung mit Tücken. Man liegt sich in den Haaren und in den Armen.

Die dritte Zusammenarbeit zwischen Kureishi und Michell nach "Venus" und "The Buddha of Suburbia" über das Suchen und Wiederfinden der Liebe wärmt das Herz wie ein guter alter Cognac. Die Stärke in diesem sowieso starken Werk liegt in dem imponierenden Aufgebot an Schauspielern. Wenn Oscarpreisträger Jim Broadbent mit Charakterdarstellerin Lindsay Duncan alle Höhen und Tiefen durchleben, dann ist man mittendrin im Gefühlschaos, bibbert um ein Happy End. Wie Hefe im Teig wirkt der weltmännische und sehr amerikanische Jeff Goldblum als Nicks Freund aus Cambridge-Tagen. Seine Figur provoziert die Katharsis der Endfünfziger in dieser tragikomischen und streckenweise sehr melancholischen Geschichte. Die Musik ist - wie der ganze Film - eine kleine Hommage an das französische Kino. So verwendet Komponist Jeremy Sams schon zu Beginn auf der Zugreise Musik von Miles Davis aus Louis Malles "Fahrstuhl zum Schafott", auch eine doppeldeutige Interpretation der folgenden Handlung. Im Fahrwasser eines pointierten Drehbuchs mit brillanten Dialogen und anrührenden Momenten, nimmt dieses Filmjuwel Kurs auf einen unvergesslichen Weekend-Trip, bei dem die Protagonisten ihre Lust an der Anarchie, auf das Leben und die Liebe wieder entdecken - und das alles mit britischem Humor und Understatement. mk.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Prokino (Fox)
O-Titel Le Week-End
Land / Jahr Großbritannien 2013
Kategorie Spielfilm
Genre Drama / Lovestory
Produktionsfirmen Film4/Free Range Films
Kinostart 30.01.2014
Laufzeit 93
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Einspielergebnis D € 743.753
Bes. (EDI) 111.134
Bes. (FFA) 111.216
Charthistory
USA-Start 14.03.2014, bei Music Box
Boxoffice USA $ 2.155.857
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.leweekend-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Kevin Loader
Koproduzenten Bertrand Faivre
Ausf. Produzenten Sue Bruce Smith, Philip Knatchbull, Louisa Dent
Regie Roger Michell
Drehbuch Hanif Kureishi
Darsteller Jim Broadbent (Nick Burrows), Lindsay Duncan (Meg Burrows), Jeff Goldblum (Morgan), Olly Alexander (Michael), Judith Davis (Eve), Xavier de Guillebon, Denis Sebbah, Charlotte Léo
Sprecher D Roland Hemmo (Nick Burrows), Dagmar Dempe (Meg Burrows), Pierre Peters-Arnolds (Morgan), Patrick Roche (Michael), Samira El Quassil (Eve)
Kamera Nathalie Durand
Schnitt Kristina Hetherington
Musik Jeremy Sams
Produktionsdesign Emmanuelle Duplay
Ton Martin Beresford
Kostüme Natalie Ward
Maske Karen Hartley Thomas
Line Producer Rosa Romero
Casting Elodie Demey
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Le Weekend EuroVideo Medien DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 89 Min. Kauf
Le Weekend EuroVideo Medien DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 89 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Ein britisches Ehepaar Ende fünfzig reist nach Paris, um nach 30 Jahren Ehe der Liebe neuen Schwung zu geben. Der Weekend-Trip verläuft anders als geplant. Das Hotel aus den Flitterwochen ist eine Bruchbude, die neue Luxusbleibe eigentlich unerschwinglich. Man zankt sich. Als dann noch Jeffs Freund aus Cambridge-Tagen auftaucht, spitzt sich die emotionale Lage zu, wird die sowieso schon fragile Beziehung auf eine schwere Probe gestellt.

Drehbuchautor Hanif Kureishi und Regisseur Roger Michell gelingt in ihrer dritten Zusammenarbeit eine augenzwinkernde Hommage an das französische Kino und eine zärtliche Betrachtung über das Suchen und Wiederfinden der Liebe, die das Herz wie ein alter Cognac wärmt. Wie Jim Broadbent und Lindsay Duncan die Lust am Leben und an der Anarchie mit Hilfe von Jeff Goldblum neu entdecken und ihre Beziehung neu definieren, richtet sich an alle, die noch an das große Gefühl glauben.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Ein britisches Ehepaar kehrt Jahrzehnte nach seiner Hochzeitsreise nach Paris für ein Wochenende in die Stadt zurück. Melancholische Tragikomödie und Hommage an das französische Kino mit Jim Broadbent und Lindsay Duncan.

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Datum Stadt Festivalname
22.10.2013 - 27.10.2013 Hof 47. Internationale Hofer Filmtage

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