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K-Pax

Gefühlvolle Charakterstudie, in der ein Psychiatriepatient behauptet ein Außerirdischer vom Planeten K-Pax zu sein.

K-Pax
(Bild: Universum (Constantin))
Verleih Universum Film (Constantin)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2001
Regie Iain Softley
Darsteller Kevin Spacey, Jeff Bridges, Mary McCormack
Kinostart 17.10.2002
Einspielergebnis D € 628.436
Bes. (EDI) 108.601
Bes. (FFA) 108.910
Charthistory
Boxoffice USA $ 50.315.140
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Filmtrailer Video

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Bei einem Überfall wird ein unscheinbarer Mann verhaftet, der behauptet, er stamme vom Planeten K-Pax. Er landet in der Obhut von Dr. Mark Powell in einer psychiatrischen Klinik, in der er schnell die Sympathien seiner Mitpatienten gewinnt. Als der Fremde seine Rückreise zu seinem Heimatplaneten bekannt gibt, setzt Dr. Powell alles daran, dessen wahre Herkunft zu entschlüsseln.

Iain Softleys gefühlvolle Charakterstudie kommt trotz des Science-Fiction-Kontexts ohne genretypische Spezialeffekte aus. Kevin Spacey liefert als undurchschaubarer Protagonist erneut eine schauspielerische Glanzleistung, indem er mit distanzierter Überlegenheit und kindlicher Unschuld eine nachgerade heilige Figur kreiert. Jeff Bridges übernimmt die Rolle der Identifikationsfigur, die die urchristliche Wichtigkeit des Familiennukleus erkennen und damit eine wichtige Lektion lernen darf. Das Ende, das manche Zuschauer als verwirrend empfinden könnten, bietet Gesprächsstoff und lässt Raum für eigene Interpretationen.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Die Darstellung von angeschlagen-zynischen Heldenfiguren mit Bedarf an spiritueller Erneuerung ist mittlerweile zur Spezialität des zweifachen Oscargewinners Kevin Spacey ("American Beauty") geworden. In dieses Schema passt nun auch seine Rolle in der gefühlvollen Charakterstudie "K-Pax", in der er einen enigmatischen Psychiatriepatienten darstellt, der behauptet ein Außerirdischer vom Planeten K-Pax zu sein. Sein Arzt, gespielt von Jeff Bridges, ist hin- und hergerissen in dieser Mischung aus "Starman" und "Einer flog übers Kuckucksnest": Soll er ihm glauben oder ihn für den "besten Spinner" halten, der ihm jemals begegnet ist.

Für das Drehbuch wurde der gleichnamige Roman von Gene Brewer adaptiert, wobei in den USA bereits Fragen laut wurden, ob nicht womöglich der argentinische Film "Rantes - Der Mann, der nach Süden schaut" (1986) von Eliseo Subiela als ungenannte Vorlage diente. Auch in dieser Parabel über Himmel und Hölle geht es um einen Patienten in einer Nervenheilanstalt, der von sich behauptet, außerirdischer Herkunft zu sein. Regisseur Iain Softley ("Die Flügel der Taube") nutzt die gleiche Prämisse, verstärkt aber den Subtext, was wohl passieren würde, wenn Jesus Christus ein zweites Mal auf die Erde käme. Er beginnt sein mit religiösen Motiven durchsetztes Mysterienspiel damit, den Protagonisten (Spacey) inmitten von New Yorks Central Station, in geheimnisvolles Licht gebadet, unvermittelt auftauchen zu lassen. Da der seltsame Fremde namens Prot angibt, von einem anderen Planeten zu kommen, wird er umgehend in eine Nervenheilanstalt verfrachtet. Da er auf hohe Dosen von Medikamenten nicht reagiert, gelangt er in die Obhut des renommierten Psychiaters Dr. Mark Powell (Bridges). Der ist von seinem neuen Patienten alsbald fasziniert, da er nicht nur UV-Licht wahrnehmen kann, sondern auch - in einer Parabel auf das Neue Testament - eine Gruppe von Astrophysikern mit seinem fundierten Wissen von unpublizierten Fakten verblüfft. Der gute Doktor vernachlässigt seine Familie noch mehr als zuvor, ein Umstand, auf den ihn sein messianischer Patient unverblümt aufmerksam macht. Bald ist auch die versammelte Mannschaft von Mitpatienten - die im Stil von "Zeit des Erwachens" allesamt als liebenswerte Exzentriker ohne gravierende Geistesstörungen dargestellt werden - von Prot in den Bann gezogen. Wie Jack Nicholson in "Einer flog übers Kuckucksnest" übt Prot einen positiven Einfluss auf sein gesamtes Umfeld aus. Kurz vor dem Datum, das Prot für seine Rückkehr zum Heimatplaneten angekündigt hat, macht Dr. Powell eine erschütternde Entdeckung.

Die detaillierte Psychostudie kommt trotz des Science-Fiction-Kontexts ohne genretypische Spezialeffekte aus. Stattdessen macht sich Regisseur Softley Regenbogenfarbene Lichtprismen zunutze, um der erdgebundenen Atmosphäre einen Hauch von kosmischem Mysterium zu verleihen. Kevin Spacey liefert als undurchschaubarer Protagonist erneut eine schauspielerische Glanzleistung, indem er mit der scheinbar mühelosen Projektion von distanzierter Überlegenheit und kindlicher Unschuld eine nachgerade heilige Figur kreiert. Bridges, der vor zwei Dekaden für seine durchaus verwandte "Starman"-Darstellung eine Oscar-Nominierung erhielt - übernimmt die Rolle der Identifikationsfigur, die die urchristliche Wichtigkeit des Familiennukleus erkennen und damit eine wichtige Lektion lernen darf. Das Ende, das manche Zuschauer als verwirrend empfinden könnten, bietet Gesprächsstoff und lässt Raum für eigene Interpretationen. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universum Film (Constantin)
O-Titel K-Pax
Land / Jahr USA 2001
Kategorie Spielfilm
Genre Drama / Science Fiction
Produktionsfirmen IMF Internationale Medien und Film Beteiligungs GmbH, IM Internationalmedia AG, Lawrence Gordon Prods.
Kinostart 17.10.2002
Laufzeit 120
FSK ab 12 Jahre
Bildformat Widescreen
Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 628.436
Bes. (EDI) 108.601
Bes. (FFA) 108.910
Charthistory
USA-Start 26.10.2001, bei Universal
Boxoffice USA $ 50.315.140
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.k-pax.com http://www.kpax.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Lawrence Gordon, Lloyd Levin, Robert F. Colesberry
Koproduzenten Michael Levy
Ausf. Produzent Susan G. Pollock
Regie Iain Softley
Drehbuch Charles Leavitt
Buchvorlage Gene Brewer
Darsteller Kevin Spacey (Prot), Jeff Bridges (Dr. Mark Powell), Mary McCormack (Rachel Powell), Alfre Woodard (Dr. Claudia Villars), David Patrick Kelly (Howie), Saul Williams (Ernie), Peter Gerety (Sal), Celia Weston (Mrs. Archer), Ajay Naidu (Dr. Chakraborty), Tracy Vilar (Maria), Melanee Murray (Bess), John Toles-Bey (Russell), Kimberly Scott (Joyce Trexler), Conchata Ferrell (Betty McAllister), Vincent Laresca (Navarro), Mark Cristopher Lawrence (Simms), Brian Howe (Dr. Steve Becker), Mary Mara (Abby), Tess McCarthy (Natalie Powell), Natasha Dorfhuber (Gabby Powell), Brandon Michael Depaul (Josh (10)), Aaron Paul (Michael Powell (21)), William Lucking (Sheriff), Kelly Connell (Walter Fleen), Peter Maloney (Duncan Flynn), Lance E. Nichols (David Patel), Paul Linke (Stuart Hessler), Christopher Jason Brown (Danny Trexler), Greg Lewis (Dominic McAllister), Moet (Jennifer)
Kamera John Mathieson
Schnitt Craig McKay
Musik Edward Shearmur
Produktionsdesign John Beard, Alec Hammond
Ton Mark Weingarten
Kostüme Louise Mingenbach
Casting Debra Zane
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
K-Pax - Alles ist möglich (Deluxe Edition)
Nicht lieferbar
Universum Film DVD, ab 12, 115 Min. Kauf
K-Pax - Alles ist möglich
Nicht lieferbar
Universum Film DVD, ab 12, 115 Min. Kauf
K-Pax - Alles ist möglich
Nicht lieferbar
Universum Film VHS, ab 12, 115 Min. Kauf
K-Pax - Alles ist möglich
Nicht lieferbar
Universum Film VHS, ab 12, 115 Min. Leih
K-Pax - Alles ist möglich Universum Film DVD, ab 12, 115 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Edward Shemur K-Pax Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Bei einem Überfall wird ein unscheinbarer Mann verhaftet, der behauptet, er stamme vom Planeten K-Pax. Der selbsternannte Außerirdische, der sich Prot nennt, landet in der Obhut von Dr. Mark Powell in einer psychiatrischen Klinik, in der er zwar auf hohe Dosen von Medikamenten nicht reagiert, dafür aber schnell die Sympathien seiner Mitpatienten gewinnt. Als Prot die Rückreise zu seinem Heimatplaneten bekannt gibt, setzt Dr. Powell alles daran, dessen wahre Herkunft zu entschlüsseln - und macht eine erschütternde Entdeckung...

Die gefühlvolle Charakterstudie des Briten Iain Softley kommt trotz des Science-Fiction-Kontexts fast ohne genretypische Spezialeffekte aus. Darstellerische Glanzleistungen liefern der zweifache Oscar-Preisträger Kevin Spacey als verschrobener Messias und Jeff Bridges als dessen einfühlsamer Doktor. Das mit religiösen Motiven gespickte Psychogramm eines liebenswerten Spinners erinnert an "Einer flog übers Kuckucksnest" mit "Starman"-Touch. Großes Schauspiel-Kino zum Nachdenken und Diskutieren.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Ein unscheinbarer Mann, der sich Prot nennt, behauptet, vom Planeten K-Pax zu stammen. In einer psychiatrischen Klinik versucht Dr. Mark Powell seine wahre Herkunft zu entschlüsseln. Gefühlvolle Charakterstudie des Briten Iain Softley mit darstellerischen Glanzleistungen von Kevin Spacey und Jeff Bridges.

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