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Johnny English - Jetzt erst recht

Fortsetzung der Actionkomödie mit Rowan Atkinson über den tollpatschigen Geheimagenten Johnny English, der in seiner neuen Mission den chinesischen Premier retten muss.

Johnny English - Jetzt erst recht Großansicht
(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Großbritannien, Frankreich u.a. 2011
Regie Oliver Parker
Darsteller Rowan Atkinson, Gillian Anderson, Dominic West
Kinostart 06.10.2011
Einspielergebnis D € 10.600.645
Bes. (EDI) 1.627.343
Bes. (FFA) 1.625.690
Charthistory
Boxoffice USA $ 8.269.105
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 22.09.2013 (RTL)

nach oben Inhalt & Info

Nach einem gescheiterten Auftrag in Mosambik zieht sich der MI7-Topspion Johnny English fernab der Zivilisation nach Tibet zurück, um sich von der peinlichen Schmach zu erholen. Doch es dauert nicht lange, bis seine Dienste wieder gefragt sind: Das Leben des chinesischen Premierministers ist in Gefahr, und dadurch droht ein nuklearer Krieg. Gut, dass der Geheimagent sich noch von einem tibetischen Mönch in asiatischer Kampfkunst hat unterweisen lassen. Johnny English ist bereit für seine nächste Mission.

Acht Jahre nach dem erfolgreichen ersten "Johnny English"-Film kehrt der schusselige Geheimagent, gespielt vom britischen Star-Komiker Rowan Atkinson, wieder zurück auf die Leinwand. Regie führte diesmal Oliver Parker, bekannt durch Verfilmungen von Oscar-Wilde-Klassikern wie "Das Bildnis des Dorian Gray". Ebenfalls zu sehen ist zudem Ex-James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan ("James Bond - Stirb an einem anderen Tag"). Eines ist allerdings klar: Das "Mr. Bean"-Image wird Atkinson wohl nie loswerden, doch gerade das macht den Reiz des Films aus.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Star-Komiker Rowan Atkinson hat seine kreative Pause genutzt und findet als trotteliger Bond-Verschnitt unter der Regie von Oliver Parker ("Othello") zu alter Stärke zurück.

Wenn man sich für ein Sequel acht Jahre Zeit lässt, dann darf man als Zuschauer einiges erwarten. Und die Fortsetzung der lupenreinen James-Bond-Persiflage, deren Original rund 3,5 Millionen deutsche Besucher in die Kinos lockte, kann sich fürwahr sehen lassen. Denn auch "Johnny English - Jetzt erst recht" (den deutschen Untertitel "lieh" man sich passenderweise vom dritten "Stirb langsam"-Teil) ist erneut voll und ganz auf den britischen Star-Komiker Rowan Atkinson zugeschnitten. Dieser entfacht einmal mehr in bester "Mr. Bean"-Manier ein prächtiges Sketch-Feuerwerk, das schon im Teaser seinen ersten Höhepunkt hat, wenn English in einem tibetischen Kloster Körper und Geist in Einklang zu bringen sucht, indem er unter anderem einen tonnenschweren Stein, der mit einem Seil an seinen Weichteilen befestigt ist, hinter sich her ziehen muss. Derart gestählt gelingt es dem Geheimagenten seiner Majestät dennoch nicht, seine Tollpatschigkeit und Naivität in den Griff zu bekommen. Die Folge sind großartige Solonummern, wenn er etwa am Steuer eines Hubschraubers sitzend mit den Rotorblättern eine ganze Baumallee wegrasiert, die Mutter seiner Chefin auf einem Kindergeburtstag windelweich prügelt, weil er diese mit einer chinesischen Auftragskillerin verwechselt, oder sich in einem mit Turbomotor ausgestatteten Rollstuhl eine wilde Verfolgungsjagd mit der Londoner Polizei liefert.

Oliver Parker, den man aufgrund seiner Vorgeschichte ("Othello", "Das Bildnis des Dorian Gray") nicht unbedingt als erste Wahl für eine Action-Comedy auf dem Zettel gehabt hätte, erweist sich nichtdestotrotz in den Inszenierungen der "lauten" Passagen als sattelfest, während bei den leiseren Tönen sein Gespür für Charakterzeichnung und Schauspielführung zur Geltung kommt - etwa bei "Akte X"-Legende Gillian Armstrong als staubtrockene MI7-Chefin Pegasus, Ex-Bond-Girl (!) Rosamund Pike als freundliche Hypnose-Spezialistin und Daniel Kuluuya als Johnnys bemitleidenswerter Partner Tucker, der nicht nur wegen seines Rollennamens an Jackie Chans "Rush Hour"-Sidekick Chris Tucker erinnert. Durch ihr (Zu-)Spiel bringen sie die Performance von Mr. Atkinson, der wie immer dann besonders gut ist, wenn er dialoglos seine Miene spielen lässt, hervorragend zur Geltung. lasso.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
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Verleih Universal
O-Titel Johnny English 2
Alternativ-/Arbeitstitel Johnny English Reborn
Land / Jahr Großbritannien/Frankreich/USA 2011
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Working Title Films (GB)/StudioCanal (FR)/Universal Pictures (US)
Kinostart 06.10.2011
Laufzeit 101
FSK ab 6 Jahre
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 10.600.645
Bes. (EDI) 1.627.343
Bes. (FFA) 1.625.690
Charthistory
USA-Start 21.10.2011, bei Universal
Boxoffice USA $ 8.269.105
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.johnnyenglish.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Tim Bevan, Chris Clark, Eric Fellner
Koproduzenten Ronaldo Vasconcellos
Ausf. Produzenten Rowan Atkinson, William Davies, Debra Hayward, Liza Chasin
Regie Oliver Parker
Drehbuch Hamish McColl
Darsteller Rowan Atkinson (Johnny English), Gillian Anderson (MI7 Agent Pamela Thornton), Dominic West (Simon Ambrose), Rosamund Pike (Kate Sumner), Daniel Kaluuya (Agent Tucker), Richard Schiff (Fisher), Williams Belle (Ling), Pik-Sen Lim (Killer-Putze), Eric Carte (Agent One), Roger Barclay (Agent Two), Togo Igawa (Ting Wang), Miles Jupp (Techniker), Tim McInnerny (Quartermain), Eleanor Wyld (Rezeptionistin 1), Mandi Sidhu (Rezeptionistin 2), Margaret Clunie (Rezeptionistin 3)
Sprecher D Lutz Mackensy (Johnny English), Nico Sablik (Agent Tucker), Johannes Berenz (Simon Ambrose), Ranja Bonalana (Kate Sumner), Franziska Pigulla (Pamela Thornton)
Kamera Danny Cohen
Schnitt Guy Bensley
Musik Ilan Eshkeri
Produktionsdesign Jim Clay
Kostüme Beatrix Aruna Pasztor
Maske Graham Johnston
Casting Lucy Bevan

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sonstige … Tobias Schmidt (Produktionsmanager: Organisation Presse-Event)
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Titel Vertrieb System Handelsform
Johnny English - Jetzt erst recht (Special Edition)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 98 Min. Kauf
Johnny English - Jetzt erst recht Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 98 Min. Kauf
Johnny English - Jetzt erst recht (2 Discs, inkl. Digital Copy) Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 6, 101 Min. Kauf
Johnny English - Jetzt erst recht Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 98 Min. Leih
Johnny English - Jetzt erst recht Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 6, 101 Min. Leih
Enthalten in:
Johnny English / Johnny English - Jetzt erst recht (2 Discs)
Nicht lieferbar
Johnny English / Johnny English - Jetzt erst recht (2 Discs)
Universal Pictures Germany GmbH
Universal Pictures Germany GmbH
DVD, ab 6, 181 Min.
Blu-ray Disc, ab 6, 188 Min.
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Harry Gregson-Williams Johnny English - Jetzt erst recht!
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Nach einem gescheiterten Auftrag in Mosambik zieht sich der MI7-Topspion Johnny English fernab der Zivilisation nach Tibet zurück, um sich von der peinlichen Schmach zu erholen. Doch es dauert nicht lange, bis seine Dienste wieder gefragt sind: Das Leben des chinesischen Premierministers ist in Gefahr, und dadurch droht ein nuklearer Krieg. Gut, dass der Geheimagent sich noch von einem tibetischen Mönch in asiatischer Kampfkunst hat unterweisen lassen. Johnny English ist bereit für seine nächste Mission.

Acht Jahre nach dem ersten "Johnny English"-Film kehrt der schusselige Geheimagent, gespielt von Starkomiker Rowan Atkinson, wieder zurück auf die Leinwand. Regie führte diesmal Oliver Parker, bekannt durch Verfilmungen von Oscar-Wilde-Klassikern wie "Das Bildnis des Dorian Gray". Ebenfalls zu sehen ist zudem Ex-James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan ("Stirb an einem anderen Tag"). Eines ist allerdings klar: Das "Mr. Bean"-Image wird Atkinson wohl nie loswerden, doch gerade das macht den Reiz des Films aus.

Quelle: mediabiz.de

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Johnny English, Topspion des britischen Geheimdienstes MI7, hat sich nach einem desaströs gescheiterten Einsatz in ein tibetanisches Kloster zurückgezogen. Doch bald ist es mit der meditativen Ruhe vorbei. Der chinesische Premierminister soll ermordet werden, der Welt droht ein nuklearer Krieg. Und dies soll und kann natürlich nur einer verhindern: Johnny English, die geheimste Geheimwaffe Ihrer Majestät. Acht Jahre ist es her, dass der britische Komiker Rowan Atkinson seine Figur Johnny English als Farce auf die Bond-Filme auf die Leinwand brachte. Und erneut entsteht durch die Vielzahl an Genre-Zitaten im Rahmen einer rasant erzählten Geschichte und vieler amüsanter Einfälle perfekt gemachte Kino-Unterhaltung. Rowan Atkinson glänzt als Johnny English in einem komisch-genialen Mix aus Slapstick, chaotischen Aktionen und distinguiertem britischen Snobismus. Mission geglückt!

Gutachten:

Um es vorweg zu nehmen: Die Fans von Mr. Bean bzw. von Rowan Atkinson kommen bestimmt auf ihre Kosten und bekommen sogar im Abspann noch einen Leckerbissen serviert. Auch all jene, denen der Sinn nach einem amüsanten Kinovergnügen steht, werden sicherlich nicht enttäuscht. Das Team um Oliver Parker versteht sein Handwerk. Parodien oder Persiflagen auf das Genre des Agenten-Action-Films sind nicht neu und wer sich daran wagt, muss die technischen Standards erfüllen und jede Menge Einfälle investieren. Das scheint hier vollauf gelungen zu sein. Wohltuend wirkt bereits am Anfang der Ortswechsel von London nach Tibet. Vor faszinierender Bergkulisse reinigt sich der gescheiterte Geheimagent von einer erlittenen Schande und erwirbt wichtige Eigenschaften, die er später bei seinem neuen Abenteuer braucht. Beim MI7 hat sich viel verändert, stellt Johnny fest, als er dort eintrifft und wieder seinen Job antritt. Der Geheimdienst braucht inzwischen ein Unternehmen wie Toshiba als Sponsor. Das Personal wird auf Effizienz getrimmt und soll sich politisch korrekt verhalten. Romantik ist verflogen und Heldenmut keine Tugend mehr. Allerdings gibt es natürlich immer noch die seit Bond berühmten Hightech-Waffen, mit denen Johnny English nun - unterstützt von einem jungen Assistenten - für seine Majestät kämpft. Dominic West spielt überzeugend den Bösewicht Simon Ambrose, der ein idealer Kontrahent für Johnny English ist.
Rowan Atkinson bekommt viel Gelegenheit für Slapstick und darf beim Showdown sogar clowneskes Rouge auf die Lippen schminken. Auch wichtige andere Zutaten (Verwechslungen, Verfolgungsjagden, artistische Höchstleistungen usw.) kommen zum Einsatz. Autoren und der Regisseur beweisen viel Einfallsreichtum. Besonders gute Effekte werden erzielt, wenn der Held nicht bloß durch Tollpatschigkeit lächerlich wirkt, sondern auch seine im tibetischen Kloster erworbenen altertümlichen Fähigkeiten anwenden kann und auf diese Weise die überlegenen Gegner bezwingt. Der Film-Spaß bietet zwar keine sensationellen Innovationen, wird dafür aber auch nicht durch ambitionierte Experimente getrübt. Rowan Atkinson (und mit ihm das gesamte Schauspielerensemble) ist stark genug, um ein konventionelles, aber deshalb keineswegs überholtes Kinovergnügen zu bereiten. Diese Professionalität ist viel wert und daher votierte die FBW-Jury für das Prädikat "besonders wertvoll".

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Sender Datum Zeit Quote Marktanteil
RTL 22.09.2013 20:14 2.49 Mio. 7,4%
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