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Jagdsaison

Jagdsaison Großansicht
(Bild: Tobis)
Verleih Tobis
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland 2022
Regie Aron Lehmann
Darsteller Rosalie Thomass, Almila Bagriacik, Marie Burchard
Kinostart 18.08.2022

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Verleih Tobis
O-Titel Jagdsaison
Land / Jahr Deutschland 2022
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Tobis Filmproduktion
Koproduktionsfirmen Rialto Film, SevenPictures Film
Produktionsförderung MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (EUR 200.000),
Medienboard Berlin-Brandenburg (EUR 600.000)
Kinostart 18.08.2022
Laufzeit 90
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Web-Link https://tobis.de/titel/jagdsaison, https://www.youtube.com/watch?v=ibsZWw3KF0A
nach oben Cast & Crew
Produzenten Timm Oberwelland, Theodor Gringel, Sebastian Zühr, Peter Eiff
Koproduzenten Felix Wendlandt, Laura Keller, Dr. Stefan Gärtner, Tomas Radoor
Regie Aron Lehmann
Drehbuch Lea Schmidbauer, Rosalie Thomass, Aron Lehmann
Darsteller Rosalie Thomass, Almila Bagriacik, Marie Burchard, Golo Euler, August Wittgenstein, Tobias Licht, Michael Klammer, Thorsten Merten, Luc Feit, Cornelius Schwalm
Kamera Andreas Berger
Schnitt Ana de Mier y Ortuno
Musik Annette Focks, Pia Hoffmann
Produktionsdesign Theresia Anna Ficus
Ton Maj-Linn Preiß, Tina Laschke, Adrian Baumeister
Kostüme Ramona Petersen
Maske Valentina Schwez, Aljona Kassner, Gerda Ziegler
Casting Anja Dihrberg
nach oben Pressetext

Eva (Rosalie Thomass) versteht die Welt nicht mehr. Seit sie von ihrem Mann für die schöne und erfolgreiche Bella (Almila Bagriacik) verlassen wurde, läuft alles schief. Nicht nur, dass "die Neue" keine Gelegenheit auslässt, sich bei Evas kleiner Tochter beliebt zu machen, neuerdings versteht sich Bella auch noch prächtig mit Evas bester Freundin Marlene (Marie Burchard). Die hat aber gerade anderes im Sinn. Gelangweilt vom ehelichen Sex nach Stundenplan hat sie sich auf einen heißen Flirt mit dem attraktiven Peter (August Wittgenstein) eingelassen, der am kommenden Wochenende mit ein paar Freunden ganz in der Nähe auf die Jagd gehen und dabei nicht nur Rebhühner erlegen will. Bella, die als Influencerin äußerst erfolgreich ist, bucht dank ihrer guten "Connections" kurzentschlossen ein Ladies-Luxus-Wochenende im benachbarten Wellness-Hotel und rät Marlene, sich den Kerl dort ordentlich "aus dem Kopf zu vögeln." Um das zu verhindern, schließt sich Eva zähneknirschend als Dritte im Bunde an und sorgt zwischen Waxing, Whirlpool und Wilderei für jede Menge Chaos. Doch schließlich stellen die drei Frauen ganz nebenbei fest: "Gemeinsam sind wir unschlagbar...!"

TOBIS bläst zur JAGDSAISON. Nach der Erfolgskomödie DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT inszenierte Regisseur Aron Lehmann nun eine turbulente Komödie über einen verrückten Wochenendtrip dreier Freundinnen wider Willen, die zwischen Whirlpool, Waxing und Wilderei sämtliche Waffen einsetzen, um an das Ziel ihrer Wünsche zu gelangen. Handfester Zickenkrieg inklusive. Als fulminantes Frauenensemble in dieser action- und pointengeladenen Komödie brillieren Rosalie Thomass (EINE GANZ HEISSE NUMMER 1+2, DIE KÄNGURU-CHRONIKEN 1+2, EINE UNERHÖRTE FRAU), Marie Burchard (KURT, OSKARS KLEID, MEINEN HASS BEKOMMT IHR NICHT) und Almila Bagriacik (4 BLOCKS, NUR EINE FRAU, TATORT: BOROWSKI). Dabei prallen Wünsche und Wertvorstellungen mit voller Wucht aufeinander. Es geht um Verlangen, Vertrauen und Verrat, ebenso wie auch um Macht und Männer. Als Glücksversprechen in Gestalt eines scharfen Jägers fungiert August Wittgenstein (DAS BOOT-Serie). Zu den Protagonisten in weiteren Rollen gehören Golo Euler (FADO, TATORT) als verliebter Clown sowie Tobias Licht (DER BALLERMANN - EIN BULLE AUF MALLORCA), Michael Klammer (DR. KLEIN, ENFANT TERRIBLE) und Thorsten Merten (CURVEBALL, KOHLHAAS, HALBE TREPPE).

TOBIS bläst zur JAGDSAISON. Nach der Erfolgskomödie DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT inszenierte Regisseur Aron Lehmann nun eine turbulente Komödie über einen verrückten Wochenendtrip dreier Freundinnen wider Willen, die zwischen Whirlpool, Waxing und Wilderei sämtliche Waffen einsetzen, um an das Ziel ihrer Wünsche zu gelangen. Handfester Zickenkrieg inklusive. Als fulminantes Frauenensemble in dieser action- und pointengeladenen Komödie brillieren Rosalie Thomass (EINE GANZ HEISSE NUMMER 1+2, DIE KÄNGURU-CHRONIKEN 1+2, EINE UNERHÖRTE FRAU), Marie Burchard (KURT, OSKARS KLEID, MEINEN HASS BEKOMMT IHR NICHT) und Almila Bagriacik (4 BLOCKS, NUR EINE FRAU, TATORT: BOROWSKI). Dabei prallen Wünsche und Wertvorstellungen mit voller Wucht aufeinander. Es geht um Verlangen, Vertrauen und Verrat, ebenso wie auch um Macht und Männer. Als Glücksversprechen in Gestalt eines scharfen Jägers fungiert August Wittgenstein (DAS BOOT-Serie). Zu den Protagonisten in weiteren Rollen gehören Golo Euler (FADO, TATORT) als verliebter Clown sowie Tobias Licht (DER BALLERMANN - EIN BULLE AUF MALLORCA), Michael Klammer (DR. KLEIN, ENFANT TERRIBLE) und Thorsten Merten (CURVEBALL, HALBE TREPPE).

Quelle: tobis.de

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Prädikat: Besonders wertvollFBW-Pressetext:

Nicht nur ist Eva extrem genervt davon, dass sich Bella, die neue Freundin ihres Ex-Manns, so gut mit ihrer Tochter versteht. Jetzt ist Bella auch noch mit ihrer besten Freundin Marlene befreundet! Als die Beiden ein Wellness-Wochenende planen, bei dem Marlene ihrer Affäre nachjagen will, beschließt Eva kurzerhand, sie zu begleiten. Um das Schlimmste zu verhindern. Der ungewöhnliche Roadtrip der drei Freundinnen wider Willen lässt es auf der Kinoleinwand mit jeder Menge Slapstick und einer großen Spielfreude der Darstellerinnen so richtig krachen.

Von Beginn an zeigen Regisseur Aron Lehmann und die Autorinnen Lea Schmidbauer und Rosalie Thomass, dass sie mit ihrer Komödie JAGDSAISON keine leisen Töne anschlagen. Die zahlreichen Gags vermeiden auch intime Themen nicht und wollen nicht subtil, sondern mit voller frontaler Deutlichkeit verstanden werden. Dass der Film trotz aller Deftigkeit auch viel Herz besitzt, liegt an der grandiosen Chemie zwischen den drei Hauptdarstellerinnen Rosalie Thomass, Almila Bagriacik und Marie Burchard. Bagriacik ist mit ihrer passiv-aggressiven Zickigkeit und ihrer überbetonten Zen-Haftigkeit die perfekte Antagonistin für Thomass als chaotisch-verpeilte Eva, die vom eigenen Erwachsensein überfordert zu sein scheint und nichts auf die Reihe kriegt. Burchard ist kongenial besetzt als Puffer zwischen den beiden Fronten, die trotz Reife und Ausgeglichenheit nun auch darauf pocht, sich endlich einmal etwas zu nehmen, was sie will. Gegen jede Vernunft und das ewige Verantwortungsbewusstsein. Die einzelnen Figuren sind wunderbar ausgearbeitet, doch besonders als Trio lassen sie gemeinsam die Funken auf der Leinwand sprühen. Auch der Rest des Ensembles, in dem ausnahmsweise mal die Männer wie Golo Euler, August Wittgenstein oder auch Thorsten Merten als "schmückendes Beiwerk" fungieren, hat augenscheinlich einen großen Spaß an dem, was in dem detailreich ausgestatteten Wellnesshotel-Setting geschieht. Mit entwaffnender Leichtigkeit, einem stimmungsvollen Party-Soundtrack und jeder Menge skurriler Einfälle ist JAGDSAISON ein wilder Trip für die Lachmuskeln.

FBW-Jury-Begründung:

Der Anfang des Films legt sofort die Spur, in der sich die Komödie JAGDSAISON bewegt. Sie ist turbulent und bunt, schreckt vor keiner Steigerung chaotischer Ereignisse zurück und erfreut sich einer gut aufgelegten Riege von Schauspielerinnen und Schauspielern.
Wesentlich zum Gelingen des Films trägt natürlich bei, ob die Komik funktioniert, aber auch inwiefern die Hauptdarstellerinnen den Film zu tragen in der Lage sind. Rosalie Thomass spielt Eva bravourös. Besonders hervorgehoben wurde in der Jury, wie es ihr gelingt, eine Frau zu spielen, die in sehr vielfältiger Art und Weise dem entspricht, was im positiven Sinne als "edgy" bezeichnet wird. Sie ist ausgefallen und schrill, doch nicht nur bezüglich ihrer äußerlichen Erscheinung, sondern auch in ihrem Handeln und in ihren Wertevorstellungen. Sie weicht von vielen weiblichen Stereotypen erfrischend ab. Vielleicht ist die Tollpatschigkeit ein wenig zu stark ausgeprägt, doch daraus resultiert ein Großteil der Situationskomik. Auch Almila Bagriacik und Marie Burchard spielen ihre Parts bravourös, gerade auch deshalb, weil sie nicht nur als ein wenig ernsthafteres Pendant zu Eva fungieren (wie das nicht selten in komischen Figurenpaaren bzw. -trios angelegt wird), sondern ihre eigenen komödiantischen Eigenarten entwickeln.
Der Komik kann dabei nicht vorgeworfen werden, dass sie immer wieder zum Slapstick wird. Schon die Anfangssequenz zeigt ja deutlich, wie weit der Film in seiner überbordenden Komik zu gehen bereit ist. Slapstick ist zudem kein Qualitätsmerkmal. Es handelt sich ja um eine Spielart der Komik. Sie muss nur funktionieren, auch wenn sie derbe Züge annimmt und eine tabubrechende Körperkomik annimmt. Dies ist in JAGDSAISON überwiegend der Fall und kann durchaus als gelungene deutsche Humor-Variante von Filmen à la Judd Apatow betrachtet werden.
In Bezug auf den Humor gab es in der Jury auch unterschiedliche Meinungen. Manche Witze wurden von einzelnen Jurymitgliedern als "platt" eingeordnet, was aber, so das Ergebnis der Diskussion, bei dem enormen Tempo des Films und der hohen Dichte an komischen Situationen aber verzeihlich ist.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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