Into the Wild

Intensive Adaption des Tatsachenromans von Jon Krakauer über einen jungen Mann, der 1992 seine alte Existenz hinter sich ließ, um in der Wildnis zu leben.

Into the Wild Großansicht
(Bild: Tobis)
Verleih Tobis
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2007
Regie Sean Penn
Darsteller Emile Hirsch, Marcia Gay Harden, William Hurt
Kinostart 31.01.2008
Einspielergebnis D € 1.585.650
Bes. (EDI) 234.263
Bes. (FFA) 270.388
Charthistory
Boxoffice USA $ 18.173.360
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 14.11.2010 (ARD)

nach oben Inhalt & Info

Christopher McCandless ist ein herausragender Sportler und Student an der Emory University, seine Aussichten für eine erfolgreiche Zukunft sind bestens. Nach seinem Studienabschluss entscheidet er sich im April 1992 spontan, seine bisherige Existenz hinter sich zu lassen. Er spendet seine Ersparnisse von 25.000 Dollar und verbrennt sein letztes Bargeld. Er trampt nach Alaska, um allein in die Wildnis nördlich des Mount McKinley zu wandern.

In seinem gleichnamigen Tatsachenroman versucht "Into Thin Air"-Autor Jon Krakauer anhand von Tagebucheintragungen, Gesprächen und Postkarten, dem Leben und Sterben von Christopher McCandless auf die Spur zu kommen. Sean Penn nimmt sich des schwierigen Thema in seiner vierten - und besten! - Regiearbeit an und macht daraus einen Film, der gleichzeitig einfühlsame Charakterstudie, packendes Abenteuer und eindringliches Survival-Drama ist, mit einem überragenden Emile Hirsch ("Speed Racer") in der Hauptrolle. Pearl-Jam-Sänger Eddie Vedder steuerte Songs zum Soundtrack bei.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Nach der Buchvorlage von Jon Krakauer zauberte Sean Penn einen rauschartigen Abenteuerfilm über die Suche eines jungen Mannes nach sich selbst.

Christopher McCandless war 22 Jahre alt, ein Modellathlet und hervorragender Schüler, als er 1990 nach seinem Studienabschluss seine Ersparnisse verbrannte, sein bisheriges Leben hinter sich ließ und spurlos verschwand. Zwei Jahre später wurde sein Leichnam von Wanderern in einem verlassenen Bus in der Wildnis von Alaska gefunden. McCandless war zwei Wochen zuvor verhungert, nachdem er giftige Beeren gegessen hatte, die ihn paralysierten. Schriftsteller Jon Krakauer ("Into Thin Air") begab sich für seinen Tatsachenroman "In die Wildnis" auf Spurensuche, sammelte Postkarten und Briefe McCandless', sprach mit Bekannten und Freunden und wertete seine bisweilen kyrptischen Tagebucheinträge aus, um die Leerstellen aufzufüllen und die Reise einer getriebenen Seele durch Amerika nachzuzeichnen. Diese Spurensuche mit ihrem skelettartige Gerüst von Vermutungen und Überlegungen füllt Sean Penn in seiner vierten Regiearbeit mit Leben: Mit seinem Team folgte er sklavisch der Marschroute McCandless', ließ seinen herausragenden Hauptdarsteller Emile Hirsch förmlich mit dem Protagonisten verschmelzen und sammelte auf dem Trip von Kalifornien über den Grand Canyon, Mexiko und Washington bis nach Alaska atemberaubende Filmaufnahmen, in denen sich Fiktion und Realität fast nicht trennen lassen: Es ist ein Abenteuerfilm voller Sturm und Drang, über Selbstfindung und Eigenverantwortung, ein Reisetagebuch, das McCandless' Lieblingsschriftstellern Tolstoi, London und Kerouac jederzeit gerecht wird wie auch W. H. Davies' "Supertramp - Autobiographie eines Vagabunden", dessen Titel der junge Mann als Inspiration für den Namen nimmt, mit dem er sich den Menschen auf seiner Wanderschaft vorstellt: Alexander Supertramp. Natürlich ist der schwärmerisch und literarisch in Kapitel aufgeteilte Selbstfindungstrip auch das elegische und zunehmend bittere Porträt eines anderen Amerika voller Ideale und echten Typen, das verloren zu gehen droht. So lernt McCandless ein rastloses Drifter-Paar kennen, zwei ausgeflippte Skandinavier, den überschwänglichen Vorarbeiter einer Farm, der vom FBI gesucht wird, eine süße Hippie-Nymphe und schließlich einen einsamen Witwer. Alle schließen den Jungen ins Herz, alle strecken ihm die Hand aus. Allen stößt Chris vor den Kopf, der seinen Weg gehen muss, auch wenn es sein Verderben bedeutet. In rauschartige Bilderkaskaden und bewegende Folksongs von Eddie Vedder verpackt, ist "In die Wildnis" durch und durch wild, rebellisch, unangepasst - ein Film, der einen gefangen nimmt und nicht mehr loslässt, bis zum bitteren Ende. ts.

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Verleih Tobis
O-Titel Into the Wild
Land / Jahr USA 2007
Kategorie Spielfilm
Genre Abenteuer / Drama
Produktionsfirmen Paramount Vantage/River Road Films
Kinostart 31.01.2008
Laufzeit 148
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 1.585.650
Bes. (EDI) 234.263
Bes. (FFA) 270.388
Charthistory
USA-Start 21.09.2007, bei Paramount Vantage
Boxoffice USA $ 18.173.360
Filmtrailer Video
nach oben Cast & Crew
Ausf. Produzenten Sean Penn, Art Linson, William Pohlad
Regie Sean Penn
Drehbuch Sean Penn
Buchvorlage Jon Krakauer
Darsteller Emile Hirsch (Christopher McCandless), Marcia Gay Harden (Billie McCandless), William Hurt (Walt McCandless), Jena Malone (Carine McCandless), Brian Dierker (Rainey), Catherine Keener (Jan Burres), Vince Vaughn (Wayne Westerberg), Kristen Stewart (Tracy), Hal Holbrook (Ron Franz), Thure Lindhardt (Thomas), Signe Egholm Olsen (Sonja), Cheryl Francis Harrington (Sozialarbeiterin)
Kamera Eric Gautier
Schnitt Jay Cassidy
Musik Eddie Vedder, Kaki King, Michael Brook
Produktionsdesign Derek R. Hill
Kostüme Mary Claire Hannan
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
65. Golden Globe
Golden Globe Großansicht
2008, Los Angeles, 13.01.2008 Bester Song Eddie Vedder
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Into the Wild Universum Film Blu-ray Disc, ab 12, 148 Min. Kauf
Into the Wild Universum Film DVD, ab 12, 142 Min. Kauf
Into the Wild Universum Film DVD, ab 12, 142 Min. Kauf
Into the Wild Universum Film DVD, ab 12, 142 Min. Leih
Enthalten in:
Große Kinomomente - Gesamtausgabe 1 (46 DVDs)
Nicht lieferbar
Große Kinomomente - Gesamtausgabe 1 (50 DVDs)
Nicht lieferbar
Universum Film GmbH
Universum Film GmbH
DVD, ab 16
DVD, nicht unter 18
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Eddie Vedder Into The Wild (Digipack) Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Christopher McCandless ist ein herausragender Sportler und Student an der Emory University, seine Aussichten für eine erfolgreiche Zukunft sind bestens. Nach seinem Studienabschluss entscheidet er sich im April 1992 spontan, seine bisherige Existenz hinter sich zu lassen. Er spendet seine Ersparnisse von 25.000 Dollar und verbrennt sein letztes Bargeld. Er trampt nach Alaska, um alleine in die Wildnis nördlich des Mount McKinley zu wandern. Er sucht nach persönlicher Erfüllung und erkennt zu spät, dass es eine Reise ohne Wiederkehr ist.

In seinem gleichnamigen Tatsachenroman versucht "Into Thin Air"-Autor Jon Krakauer anhand von Tagebucheintragungen, Gesprächen und Postkarten, dem Leben und Sterben von Christopher McCandless auf die Spur zu kommen. Sean Penn nimmt sich des schwierigen Thema in seiner vierten - und besten! - Regiearbeit an und macht daraus einen Film, der gleichzeitig einfühlsame Charakterstudie, packendes Abenteuer und eindringliches Survival-Drama ist, mit einem überragenden Emile Hirsch ("Speed Racer") in der Hauptrolle.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Pressestimmen

Rauschhaft inszeniert Sean Penn in seiner bisher besten Regiearbeit diesen Trip von Kalifornien über den Grand Canyon, Mexiko und Washington nach Alaska. Faszinierend mischen sich in den atemberaubenden Aufnahmen Fiktion und Realität.

Treffpunkt Kino

"In die Wildnis" ist durch und durch wild, rebellisch, unangepasst - ein Film, der einen gefangen nimmt und nicht mehr loslässt.

Blickpunkt:Film

Oft ist Penns vierte Regiearbeit nah am Kitsch. Doch die Tatsache, dass dieser Junge im August 1992 von einem Elchjäger tot aufgefunden wurde und Jon Krakauer seine Geschichte rekonstruierte in seinem Erfolgsroman, erheben Penns ausschweifend pathetisches Werk über seine Bilder hinaus.

Abendzeitung, 31. Januar 2008

Man kann den Film leicht als einverständnisinnige Illustration eines Aussteigertraums missverstehen ... Aber man sollte auf Details achten.

Stuttgarter Zeitung, 31. Januar 2008

Was an Geschichte fehlt, wird durch Atmosphäre und Panorama-Totalen wettgemacht.

Die Tageszeitung, 31. Januar 2008

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