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Immer Drama um Tamara

Unbeschwerte Komödie über Kolumnistin Tamara Drewe, die in ihren Heimatort zurückkehrt und neben männlichen Bewunderern auch neue Lebensperspektiven findet.

Immer Drama um Tamara Großansicht
(Bild: Prokino (Fox))
Verleih Prokino (Fox)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Großbritannien 2010
Regie Stephen Frears
Darsteller Gemma Arterton, Roger Allam, Bill Camp
Kinostart 30.12.2010
Einspielergebnis D € 940.688
Bes. (EDI) 148.931
Bes. (FFA) 142.345
Charthistory
Boxoffice USA $ 509.221
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 21.03.2015 (ARD)

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In ihren Heimatort und damit in die provinzielle Idylle Südenglands zurückgekehrt, erregt Tamara Drewe Aufsehen. Nach einer Nasen-OP ist die Kolumnistin bereits attraktiv renoviert - und das leicht vernachlässigte Elternhaus soll folgen. Auch in ihr Beziehungsleben kommt reichlich Farbe, als sie zunächst eine Affäre mit einem Rockstar, dann mit einem deutlich älteren berüchtigten Frauenhelden beginnt. Tamara Drewe sucht ihren Weg und findet schließlich mit einer neuen Lebensperspektive endlich auch die Liebe.

Sehr frei nach Thomas Hardys Roman "Am grünen Rand der Welt" erzählt Posy Simmonds' Graphic Novel von Liebeleien in der britischen Provinz. Stephen Frears' Adaption ist eine unbeschwerte Komödie, die oft bissig und frech, gelegentlich aber auch eine Provinzposse mit Boulevardcharakter ist. Weil der Film Perspektiven für fast alle Altersklassen bietet, ist "Tamara Drewe" mit fast allen Zuschauergenerationen kompatibel. Am meisten Spaß bereitet die jüngste Perspektive - mit Naturtalent Jessica Barden als rotziger Teengöre.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Stephen Frears' neue Komödie ist ein unbeschwerter Ausflug in britische Provinzlangeweile und romantische Liebeleien.

Sehr frei nach Thomas Hardys Roman "Am grünen Rand der Welt" entwickelte die britische Cartoonistin Posy Simmonds ihren Comicstrip "Tamara Drewe", der erst in der Tageszeitung "The Guardian" und schließlich auch als Graphic Novel erschien. Wie bei Hardy ist die Titelheldin stolz, umworben, aber romantisch unerfahren, gibt es auch einen bodenständigen Naturburschen, der lange warten muss, bis seine Liebe zu ihr Erfüllung findet. Stärker als die Parallelen zu den Hauptfiguren sind aber die zum Schauplatz, zum ländlichen Süden Englands, wo sanfte Hügel und sattgrünes Gras eine paradiesische Idylle suggerieren, die mit den menschlichen Konflikten kontrastiert.

Hier, in einem kleinen Ort, in dem bereits ein durchfahrendes Taxi zur Attraktion wird, langweilen sich zwei Teengirls zu Tode und ergeben sich bedingungslos ihrer romantischen Schwärmerei für den punkigen Drummer ihrer Lieblingsband, den es nach einem Gig hierher verschlagen wird. Denn aus einem Interview mit Kolumnistin Tamara Drewe (Gemma Arterton aus "Prince of Persia"), die in ihren Heimatort zurückgekehrt ist und von einer Zukunft als Schriftstellerin träumt, entwickelt sich eine Affäre. Zum Trost für die gebrochenen Teenagerherzen wird es nicht Tamaras einzige bleiben, denn auch Nicholas Hardiment (Roger Allam), der als Krimiautor und seiner Ehe zum Trotz auch als Fremdbestäuber große Erfolge verzeichnen kann, ist scharf auf Tamara, bei der auch Jugendliebe Andy langfristig landen möchte - er allerdings aus Liebe.

Selbstsüchtigkeit in verschiedenen Abstufungen charakterisiert die meisten dieser Figuren - Freundlichkeit, Treue und Uneigennützigkeit aber Hardiments Frau, die Mittelpunkt eines Nebenkriegsschauplatzes ist, bei dem es nicht um Beziehungen geht. Sie nämlich umsorgt einige Autoren, die sich zum Schreiben aufs Land zurückgezogen haben. Dieses Milieu nutzt der Film für einen spöttischen Exkurs über die Kluft zwischen kommerziellem Erfolg und Anspruch, wobei nicht nur der Produzent, sondern auch der Konsument ins Visier gerät. Die Dominanz der Klatschkultur und die Oberflächenrezeption heutiger Leser sind allgegenwärtig in dieser kleinen, charmanten und sympathischen Komödie, die zwischen bissig, frech und Provinzposse mit Boulevardcharakter für jede Generation Perspektiven bietet. Die jüngste ist dabei die amüsanteste und Naturtalent Jessica Barden als rotzige Teengöre ein Versprechen für die Zukunft. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
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Verleih Prokino (Fox)
O-Titel Tamara Drewe
Land / Jahr Großbritannien 2010
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Ruby Films/BBC Films/WestEnd Films
Kinostart 30.12.2010
Laufzeit 110
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 940.688
Bes. (EDI) 148.931
Bes. (FFA) 142.345
Charthistory
USA-Start 08.10.2010, bei Sony Classics
Boxoffice USA $ 509.221
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.immer-drama-um-tamara.de/de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Alison Owen, Tracey Seaward, Paul Trijbits
Ausf. Produzenten Christine Langan, Sharon Harel, Maya Amsellem
Regie Stephen Frears
Drehbuch Moira Buffini
Buchvorlage Posy Simmonds
Darsteller Gemma Arterton (Tamara Drewe), Roger Allam (Nicholas Hardiment), Bill Camp (Glen McCreavy), Dominic Cooper (Ben Sergeant), Luke Evans (Andy Cobb), Tamsin Greig (Beth Hardiment), Jessica Barden (Jody Long), Charlotte Christie (Casey Shaw), James Naughtie (Interviewer), John Bett (Diggory), Josie Taylor (Zoe), Bronagh Gallagher (Eustacia), Pippa Haywood (Tess), Susan Wooldridge (Penny Upminster), Amanda Lawrence (Mary), Zahra Ahmadi (Nadia Patel), Cheryl Campbell (Lucetta), Alex Kelly (Jodys Mutter), Emily Bruni (Caitlin), Lola Frears (Poppy Hardiment), Tom Allen (Vintner), Patricia Quinn (Posy Hippy), Walter Hall (Army Geek), Joel Fry (Steve Culley), Lois Winstone (Fran Redmond)
Sprecher D Stephanie Kellner (Tamara Drewe), Walter von Hauff (Nicholas Hardiment), Pierre Peters-Arnolds (Glen McCreavy), Stefan Günther (Ben Sergeant), Torben Liebrecht (Andy Cobb), Madeleine Stolze (Beth Hardiment), Gabrielle Pietermann (Jody Long), Marcia von Rebay (Casey Shaw), Elisabeth von Koch (Zoe), Kathrin Gaube (Eustacia), Katharina Lopinski (Tess), Anita Höfer (Penny Upminster), Katharina Iacobescu (Nadia Patel), Elisabeth Günther (Lucetta), Marina Köhler (Jodys Mutter), Shirin Lotze (Caitlin), Marieke Oeffinger (Poppy Hardiment), Paul Sedlmeir (Vintner), Nina Kapust (Posh Hippy), Ulf J. Söhmisch (Army Geek), Florian Fischer (Steve Culley), Constanze Lindner (Fran Redmond), Gerhard Jilka (Diggory), Gerd Meyer (Interviewer)
Kamera Ben Davis
Schnitt Mick Audsley
Musik Alexandre Desplat
Produktionsdesign Alan Macdonald
Kostüme Consolata Boyle
Casting Leo Davis
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Immer Drama um Tamara STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 12, 106 Min. Kauf
Immer Drama um Tamara STUDIOCANAL Home Entertainment Sales Blu-ray Disc, ab 12, 110 Min. Kauf
Immer Drama um Tamara
Nicht lieferbar
EuroVideo Medien DVD, ab 12, 106 Min. Kauf
Immer Drama um Tamara
Nicht lieferbar
EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 12, 110 Min. Kauf
Immer Drama um Tamara EuroVideo Medien DVD, ab 12, 106 Min. Leih
Immer Drama um Tamara EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 12, 110 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Alexandre Desplat Tamara Drewe Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

In ihren Heimatort und damit in die provinzielle Idylle Südenglands zurückgekehrt, erregt Tamara Drewe Aufsehen. Nach einer Nasen-OP ist die Kolumnistin bereits attraktiv renoviert - und das leicht vernachlässigte Elternhaus soll folgen. Auch in ihr Beziehungsleben kommt reichlich Farbe, als sie zunächst eine Affäre mit einem Rockstar, dann mit einem deutlich älteren berüchtigten Frauenhelden beginnt. Tamara Drewe sucht ihren Weg und findet schließlich mit einer neuen Lebensperspektive endlich auch die Liebe.

Sehr frei nach Thomas Hardys Roman "Am grünen Rand der Welt" erzählt Posy Simmonds' Graphic Novel von Liebeleien in der britischen Provinz. Stephen Frears' Adaption ist eine unbeschwerte Komödie, die oft bissig und frech, gelegentlich aber auch eine Provinzposse mit Boulevardcharakter ist. Durch seine Perspektiven für fast alle Altersklassen ist der Film mit fast allen Zuschauergenerationen kompatibel. Neben Hauptdarstellerin Gemma Arterton bereitet am meisten Spaß die jüngste Perspektive - mit Naturtalent Jessica Barden als rotziger Teengöre.

Quelle: mediabiz.de

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Datum Stadt Festivalname
12.05.2010 - 23.05.2010 Cannes 63. Festival de Cannes
09.09.2010 - 19.09.2010 Toronto 35. Toronto International Film Festival
30.09.2010 - 09.10.2010 Hamburg 18. Filmfest Hamburg

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