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Harriet - Der Weg in die Freiheit

Die schwarze Aktivistin Harriet Tubman befreite 1849 unter Lebensgefahr Sklaven im US-Süden. Biopic nach wahrer Geschichte.

Harriet - Der Weg in die Freiheit Großansicht
(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2019
Regie Kasi Lemmons
Darsteller Cynthia Erivo, Leslie Odom Jr., Janelle Monáe
Kinostart 09.07.2020
Einspielergebnis D € 333.092
Bes. (EDI) 43.221
Bes. (FFA) 43.188
Charthistory
Boxoffice USA $ 43.051.130
Charthistory

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Zweifach Oscar-nominiertes Drama über eine Frau, die für die Sklavenbefreiung kämpft. Kai Lemmons inszenierte Cynthia Erico als Titelheldin in dem Film, der eine wahre Heldengeschichte als Western erzählt.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Universal
O-Titel Harriet
Land / Jahr USA 2019
Kategorie Spielfilm
Genre Drama / Biographie
Kinostart 09.07.2020
Laufzeit 126
FSK ab 12 Jahre
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 333.092
Bes. (EDI) 43.221
Bes. (FFA) 43.188
Charthistory
USA-Start 01.11.2019, bei Focus Features
Boxoffice USA $ 43.051.130
Web-Link https://upig.de/micro/harriet-der-weg-in-die-freiheit
nach oben Cast & Crew
Produzenten Debra Martin Chase, Gregory Allen Howard, Daniela Taplin Lundberg
Koproduzenten Rebecca Cammarata, Jeffrey Lampert, Charles Pugliese
Ausf. Produzenten Nnamdi Asomugha, Bill Benenson, Pen Densham, Shea Kammer, Kristina Kendall, Charles D. King, Elizabeth Koch, John Watson
Regie Kasi Lemmons
Drehbuch Gregory Allen Howard, Kasi Lemmons
Darsteller Cynthia Erivo (Harriet Tubman), Leslie Odom Jr. (William Still), Janelle Monáe (Marie Buchanon), Joe Alwyn, Clarke Peters, Vanessa Bell Calloway, Omar J. Dorsey, Henry Hunter Hall, Tim Guinee, Vondie Curtis-Hall
Kamera John Toll
Schnitt Wyatt Smith
Musik Terence Blanchard
Produktionsdesign Warren Alan Young
Kostüme Paul Tazewell
Casting Kim Coleman
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Harriet - Der Weg in die Freiheit Universal Pictures Germany DVD, ab 12, 121 Min. Kauf
Harriet - Der Weg in die Freiheit Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 12, 126 Min. Kauf
Harriet - Der Weg in die Freiheit Universal Pictures Germany DVD, ab 12, 121 Min. Leih
Harriet - Der Weg in die Freiheit Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 12, 126 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Amerikas Süden im 19. Jahrhundert. Harriet Tubman ist eine Sklavin wie viele andere. Unter brandgefährlichen Umständen gelingt ihr die Flucht aus ihrer Plantage - ihre Familie muss Harriet zurücklassen. Diese Erfahrung prägt die junge Frau und lässt sie nicht mehr in Ruhe. Als Aktivistin kann sie sich aber des Gefühls nicht erwehren, dass ihr Engagement einfach so verpufft. Entschlossen gründet sie die Underground Railroad, eine Organisation, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, aktiv Sklaven zu befreien.

Zweifach Oscar-nominiertes Drama über eine legendäre schwarze Frau, die für die Sklavenbefreiung kämpfte und mit Hilfe der Underground Railroad unzählige Menschenleben rettete. Die großartige Kasi Lemmons inszenierte Cynthia Erivo ("The Outsider") als Titelheldin in dem Film, der seine wahre Heldengeschichte wie einen Western erzählt und damit das Genre förmlich auf den Kopf stellt.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Die schwarze Aktivistin Harriet Tubman befreite 1849 unter Lebensgefahr Sklaven im US-Süden. Überlegen realisiertes Biopic nach wahrer Geschichte, mit dem Kasi Lemmons der tollen Cynthia Erivo die Rolle ihres Lebens beschert.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollFBW-Pressetext:

Das historische Drama erzählt von Harriet Tubman, die 1849 als geflohene Sklavin im Untergrund vielen anderen Menschen zur Flucht verhalf. Der Film beeindruckt durch seine inspirierende Geschichte und das mitreißende Spiel seiner Hauptdarstellerin. Lebendiges Historienkino.

Mit HARRIET - DER WEG IN DIE FREIHEIT erzählen die Regisseurin und Drehbuchautorin Kasi Lemmons und der Co-Autor Gregory Allan Howard die Geschichte einer der großen Heldinnen der US-amerikanischen Geschichte. Von Beginn an taucht man als Zuschauer in die fesselnde Lebensgeschichte von Harriet ein, auch dank des eindringlichen Spiels von Cynthia Erivo, die Harriet als stolze junge Frau darstellt, die in ihrem Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit eine unbequeme und gerade deswegen auch so authentische Protagonistin ist. Eine exzellente Bild- und Lichtgestaltung sowie die detailgenaue Ausstattung erwecken das Historische zum Leben, der Score - angefüllt mit Gospels - unterstützt das Dramatische und durch den großen erzählerischen Bogen taucht man ein in diese faszinierende Lebensgeschichte, die in Deutschland vielen unbekannt sein dürfte, und bleibt durch viele klug gesetzte Spannungsbögen immer ganz nah dran.

Zum Inhalt: Maryland, 1849: Nach dem Tod des Gutsbesitzers soll die Sklavin Minty verkauft werden. Die junge Frau, die die lebenslangen Demütigungen nicht mehr ertragen kann, beschließt zu fliehen. Als Harriet Tubman beginnt sie ein neues Leben in Philadelphia, wo sie sich einer Untergrundorganisation anschließt, die ein klares Ziel verfolgt: Möglichst vielen Menschen, die in Sklaverei leben müssen, den Weg in die Freiheit zu ermöglichen.

FBW-Jury-Begründung:

Regisseurin Kasi Lemmons hat mit HARRIET - DER WEG IN DIE FREIHEIT das faszinierende Porträt einer großen Freiheitskämpferin des 19. Jahrhunderts verfilmt, die hierzulande nicht übermäßig bekannt ist. Mit einer perfekt austarierten Spannungskurve erzählt, führt der Film sein Publikum in die Geschichte der US-Sklaverei. Anders als etwa 12 YEARS A SLAVE analysiert Lemmons' Film nicht vordergründig die Perversion des Systems von Sklaverei in den USA als solches, sondern richtet den Blick vornehmlich darauf, Strategien aufzuspüren, die Sklav*innen für ihr Leben in der Unterjochung entwickelt haben. Entsprechend ist der Film auf unterschiedlichen Ebenen geprägt von christlichen Einflüssen, denn der Glaube, so die klar formulierte These des Films, hat den Sklav*innen auf verschiedenen Ebenen zur Gemeinschaft verholfen. Glaube ist gewissermaßen zum Prinzip ihres Protestes geworden, und so wird Harriet im allegorischen Sinne denn auch zu Moses, der mit Gottes Zuversicht sein Volk in Sicherheit bringt. Dieser alttestamentarische Anklang wird im Film noch verstärkt durch Gotteserscheinungen, die Harriet in ihrem Tun bestärken. Sie werden wie der gesamte Film mit einem konsequenten Pathos erzählt, das als Stilmittel den Zusammenhang von Religion, Überleben und Gemeinschaft geschickt unterstreicht. Die Gospelmusik als Ausdruck dessen spielt denn auch in Kasi Lemmons' Film eine tragende Rolle. Mit Cynthia Erivo besetzte die Regisseurin eine Musicaldarstellerin als Harriet, die dafür 2020 vollkommen zurecht für den Oscar nominiert wurde. Fantastische Gesangseinlagen prägen den Film, dessen gesamtes von Terence Blanchard stammendes musikalisches Konzept sich absolut organisch in dieses Bild der Spiritualität einfügt, die letztlich den Weg in die Freiheit ebnet. Von John Toll meisterhaft fotografiert und in der Ausstattung opulent und doch authentisch gestaltet, bietet HARRIET - DER WEG IN DIE FREIHEIT auf visueller wie intellektueller Ebene großes Kino.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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