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Freaky

High-Concept-Horrorkomödie über eine Jugendliche und einen Psychokiller, die einen Bodyswitch hinlegen.

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(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2020
Regie Christopher Landon
Darsteller Kathryn Newton, Vince Vaughn, Uriah Shelton
Kinostart 24.06.2021
Einspielergebnis D € 288.844
Bes. (EDI) 32.669
Charthistory

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Das Leben der 17-jährigen Millie Kessler ändert sich radikal, als das Mauerblümchen vom Serienmörder 'Blissfield Butcher' als nächstes Opfer gewählt wird. Sie hat Glück und überlebt, doch, weil der Serienkiller versehentlich einen uralten Fluch auslöst, tauschen die Teenagerin und der Killer ihre Körper. Millie will undbedingt ihren Körper zurück, während der Butcher Gefallen an seinem neuen Aussehen findet.

High-Concept-Horrorkomödie, in der der Regisseur der "Happy Deathday"-Filme und langjährige Blumhouse-Mitstreiter Christopher Landon den Klassiker "Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag" variiert und sich auch ein bisschen vor "Freitag, der 13." verneigt. Hauptfigur ist wieder eine Teenagerin, hier gespielt von Kathryn Newton aus "Big Little Lies", die vom Mauerblümchen zur Killerqueen wird.

Quelle: Blickpunkt:Film

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High-Concept-Horrorkomödie über eine Jugendliche und einen Psychokiller, die einen Bodyswitch hinlegen.

Christopher Landon hat sich seine Nische geschaffen in Jason Blums umtriebiger Horrorschmiede Blumhouse Productions. Nachdem er sich zunächst als Drehbuchautor diverser "Paranormal Activity"-Filme profiliert hatte, hat sich der 45-jährige Sohn der Hollywoodlegende Michael Landon mittlerweile einen Namen gemacht mit Schockern, die mit den Prämissen bekannter High-Concept-Komödien spielen. Waren seine beiden "Happy Deathday"-Filme Variationen der "Und täglich grüßt das Murmeltier"-Idee, bereitet "Freaky" nunmehr den Klassiker "Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag" mit Jamie Lee Curtis und Lindsay Lohan neu auf, nur dass hier nicht Mutter und Tochter den Körper tauschen, sondern eine unauffällige Teenagerin und ein dämonischer Psychokiller, der stets am Freitag dem 13. zur Tat schreitet (und "Freaky" sich auf diese Weise auch kurz vor dem langlebigen Slasher-Franchise aus dem Haus Paramount verneigt). Wie bei Landon üblich, steht eine Jugendliche im Mittelpunkt des Geschehens, die eigentlich in einem Film wie diesem ein klassisches Opfer wäre, durch cleveres Auf-den-Kopf-Stellen der Genrekonventionen aber eine Chance erhält, zu sich selbst zu stehen und über sich selbst hinauszuwachsen.

Diversität wird ohnehin groß geschrieben in den Filmen Landons, der sich bereits 1999 als homosexuell geoutet hat und seither immer wieder die Homophobie in Hollywood aufs Korn genommen hat. In seinen Arbeiten als Regisseur macht er es gekonnt und spielerisch und ohne jemals außer Acht zu lassen, dass das Publikum sich vor allem gruseln will. Vor diesem Hintergrund darf man es durchaus als kleinen Coup werten, dass Landon für die Hauptrolle des Blissfield Butchers den auch für seine eher konservative politische Weltsicht bekannten Vince Vaughn gewinnen konnte. Der hat sichtlich Spaß an der Rolle, speziell wenn er nach dem Körpertausch die Gelegenheit erhält, als 16-Jährige dem Affen ziemlich viel Zucker zu geben.

So weit wie ein imdb-User, der Vaughn attestierte, er würde ein jugendliches Mädchen besser spielen, als es die meisten jugendlichen Mädchen täten, würde ich nicht gehen wollen. Gerade weil er so affektiert und überzogen agiert, macht es Spaß ihm zuzusehen, während Kathryn Newton aus "Big Little Lies" den Sprung vom Mauerblümchen zur Killer Queen in knallroter Lederjacke, die ein paar Sportproleten deren eigene Medizin schlucken lässt, cool durchzieht. Vielleicht ist sie nicht ganz so überzeugend wie die umwerfende Jessica Rothe in den "Happy Deathday"-Filmen, wie auch "Freaky" den Landon-Vorgängern nicht ganz das Wasser reichen kann. Aber man sieht ihr mit Vergnügen zu, wie sie eine Schneide der Verwüstung durch die Highschool schlägt.

In den USA war das gut genug für den ersten Platz in den Kinocharts. Auch in Deutschland darf man die Hoffnung nicht aufgeben, dass die große Leinwand der Ort sein wird, an dem dieser gelungene Teen-Slasher zunächst sein Publikum finden wird.

Thomas Schultze.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universal
O-Titel Freaky
Alternativ-/Arbeitstitel Untitled Universal Event Film / Untitled Body Swap Thriller / Freaky Friday the 13th / Freaky - Körpertausch mit Blutrausch
Land / Jahr USA 2020
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie / Horror
Kinostart 24.06.2021
Laufzeit 102
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 288.844
Bes. (EDI) 32.669
Charthistory
USA-Start 13.11.2020, bei Universal
Web-Link http://upig.de/micro/freaky, https://www.youtube.com/watch?v=MHDTWoKwMmk
nach oben Cast & Crew
Regie Christopher Landon
Darsteller Kathryn Newton, Vince Vaughn, Uriah Shelton
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