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Forrester - Gefunden!

Mit Sean Connery besetztes Drama um die Freundschaft zwischen einer Literaturlegende und einem 16-jährigen Afroamerikaner.

Forrester - Gefunden! Großansicht
(Bild: Columbia TriStar)
Verleih Columbia TriStar
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2000
Regie Gus Van Sant
Darsteller Sir Sean Connery, Rob Brown, F. Murray Abraham
Kinostart 01.03.2001
Einspielergebnis D € 4.262.575
Bes. (EDI) 680.554
Bes. (FFA) 721.463
Charthistory
Boxoffice USA $ 51.768.623
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Filmtrailer Video

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Während die Welt den dank eines einzigen Romans berühmten Schriftsteller Forrester aus den Augen verloren hat, findet das 16-jährige Literaturtalent Jamal in ihm einen Mentor. Während der Einsiedler durch das schwarze Streetkid wieder Kontakt zur Welt bekommt, braut sich in Jamals exklusiver Schule ein Gewitter zusammen, als man ihn des Plagiats beschuldigt.

Mit erzählerischen Anleihen bei "Good Will Hunting" steuert Gus Van Sant auch diese Story eines Hochbegabten, die sich auf eine ungewöhnliche Freundschaft konzentriert und Charaktere mit Wiedererkennungswert präsentiert. Sean Connery und Newcomer Rob Brown hamonieren gut, obwohl das Drehbuch ihre Beziehung wie auch andere zu oberflächlich porträtiert.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Kalt geduscht von der enttäuschenden Aufnahme seines Hitchcock-Klons "Psycho" kehrt Gus Van Sant auf das Terrain seines vorletzten Films und größten Hits zurück. Ein Genius von der Straße aus der Gussform von Will Hunting und ein literarisches Phantom wie J.D. Salinger inspirieren sich gegenseitig, bis Freundschaft beider Leben verändert. Kommerziell verspricht dieses Filmangebot dank solcher Persönlichkeitsreibung und der Mitwirkung Sean Connerys viel und rechnet sich mit traditionellem Erzählverhalten auch Oscarchancen aus.

Auffallend an Van Sants Drama, das seine Überlänge nicht begründen kann, ist der zurückgenommene Ton, der im Unterschied zu "Good Will Hunting" das große Gefühl, die melodramatischen Spitzen scheut, obwohl darauf hinführende Situationen durchaus und recht konventionell entwickelt werden. Ungewöhnlich auch Van Sants Weltbild, das sich vom einstigen Realismus entfernt und mit dem Märchenhaften flirtet. Friedlich wie die Bronx und die Homeboys gibt sich insgesamt auch der Film, auch wenn die Spitzen gegen den Rassismus, die akademische Doppelmoral (schwarzer Student gut für den Sportplatz, schlecht für den Hörsaal) und das Klassenbewusstsein auch innerhalb einer Minderheit unübersehbar sind. Im Mittelpunkt des Drehbuchs von Neuling Mike Rich steht das reizvolle Aufeinandertreffen des 16-jährigen Afroamerikaners Jamal (Newcomer Rob Brown mit Ghandi-gleicher Zentrierung und innerer Ruhe) mit einem legendären Einsiedler (Sean Connery, auch Koproduzent des Films), der seit Jahrzehnten seine Wohnung nicht mehr verlassen hat. Der exzentrische silberhaarige Exot in einer dominant schwarzen Nachbarschaft ist nach der ersten Begegnung mit Jamal zunächst der erwartete Brummbär, der aber schnell handzahm wird, nachdem er in den Notizbüchern des Jungen literarisches Talent erkennt. Dieses ist auch einer renommierten Privatschule nicht verborgen geblieben, die Jamal auch seiner Qualitäten als Basketballer wegen aufnimmt. Als zentraler dramatischer Konflikt des Films erweist sich das Misstrauen eines Literaturprofessors, der das hoch begabte Bronx-Original auf einen Kopisten reduziert. Dieses aus Frust und Eifersucht gespeiste Salieri-Syndrom befällt im Film F. Murray Abraham, der seine Charakterdisposition aus "Amadeus" abrufen darf. Von Jamals berühmtem Mentor, der in die Anonymität verschwundenen Literaturlegende Forrester, der niemand anderes als der Bronx-Eremit ist, ahnt er nichts. Größeren Durchblick hat da schon der Zuschauer, dessen Vorahnungen Handlung und Figuren des Films nie enttäuschen. So wird der Einsiedler wieder Kontakt zur Welt, Jamal Rehabilitation und Abraham seine Zurechtweisung bekommen. Wie viele andere Drehbücher zuvor unternimmt auch dieses keinen Versuch, künstlerisches Talent nicht nur zu behaupten, sondern auch zu beweisen. Worin die literarischen Qualitäten von Mentor wie auch Schüler bestanden, erfährt man nicht, zumal Van Sant in der Sequenz, wo sich dies auch ohne Pathos sehr gut zeigen ließe, sich in die Musik zurückzieht. So bleibt es bei einem routinierten, viele Themen anreißenden, leicht zugänglichen Stück Erzählkino, das auch ohne echte Brillanz in Buch und Regie seinen kommerziellen Weg gehen wird. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
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Verleih Columbia Tristar
O-Titel Finding Forrester
Land / Jahr USA 2000
Kategorie Spielfilm
Genre Drama
Produktionsfirmen Laurence Mark/Fountainbridge Films
Kinostart 01.03.2001
Laufzeit 136
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Bildformat Widescreen
Tonformat Dolby-SR/SDDS
Einspielergebnis D € 4.262.575
Bes. (EDI) 680.554
Bes. (FFA) 721.463
Charthistory
USA-Start 19.12.2000, bei Sony Pictures Releasing
Boxoffice USA $ 51.768.623
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.forrester-der-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Laurence Mark, Sir Sean Connery, Rhonda Tollefson
Ausf. Produzenten Dany Wolf, Jonathan King
Regie Gus Van Sant
Drehbuch Mike Rich
Darsteller Sir Sean Connery (William Forrester), Rob Brown (Jamal Wallace), F. Murray Abraham (Prof. Robert Crawford), Anna Paquin (Claire Spence), Busta Rhymes (Terrell), April Grace (Ms. Joyce), Michael Pitt (Coleridge), Michael Nouri (Dr. Spence), Richard Easton, Glenn Fitzgerald (Massie), Zane R. Copeland jr. (Damon), Stephanie Berry (Janice), Fly Williams (Fly), James T. Williams (Student), Damany Mathis (Kenzo), Damian Lee (Clay), Matthew Noah Word (John Hartford), Charles Bernstein (Dr. Simon)
Kamera Harris Savides
Schnitt Valdis Oskarsdóttir
Musik Bill Brown
Produktionsdesign Jane Musky, Darrell K. Keister
Ton Brian Miksis
Kostüme Ann Roth
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Forrester - Gefunden!
Nicht lieferbar
AVU-Video-Vertriebs-GmbH VHS, ab 12, 131 Min. Kauf
Forrester - Gefunden!
Nicht lieferbar
Columbia TriStar Home Entertainment (CTHE) VHS, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 131 Min. Kauf
Forrester - Gefunden!
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 131 Min. Kauf
Enthalten in:
Signatures - Sean Connery (7 DVDs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland
DVD, ab 16, 809 Min.
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Bill Frisell/Miles Davis/Ornette Coleman Finding Forrester Nicht lieferbar
Soundtrack/Original Score Bill Frisell/Miles Davis/Ornette Coleman Finding Forrester Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Vor 40 Jahren hat William Forrester einen modernen Klassiker geschrieben, einen Roman, den jeder Schüler in Amerika kennt. Das Werk wurde mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet und unmittelbar danach verschwand der Autor von der Bildfläche. Bis eines Tages der 16-jährige Afro-Amerikaner Jamal - Basketball-Ass und heimlicher Nachwuchsschriftsteller - durch Zufall ins Leben der exzentrischen Literaturlegende tritt. Zwischen den beiden gegensätzlichen Männern entwickelt sich eine Freundschaft, die bald auf eine harte Probe gestellt wird...

Ein anspruchsvolles Thema (Literatur), ein charismatischer Titelheld (Sean Connery) und ein brillanter Newcomer (Rob Brown als Jamal) - das ist das Holz, aus dem preisgekrönte Spielfilme geschnitzt sind. Mit "Forrester - Gefunden!" zeigt sich Gus Van Sant sichtlich erholt vom kommerziellen Desaster seines "Psycho"-Remakes und knüpft nahtlos an die Qualität seines Meisterwerks "Good Will Hunting" an. Gut gespielt, sorgfältig ausgestattet und einfühlsam inszeniert ist dieses Intellektuellen-Drama ein absolutes Muss für Cineasten.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Seit er vor 40 Jahren für seinen Roman mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde, lebt William Forrester völlig zurückgezogen - bis er eines Tages den 16jährigen Afroamerikaner Jamal kennenlernt, der neben seiner Leidenschaft für Basketball auch schriftstellerische Ambitionen hat. Einfühlsames Intellektuellen-Drama mit einem charismatischen Sean Connery, neben dem Newcomer Rob Brown überzeugt.

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