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Firma erloschen

Evolution

Von "Ghostbusters" inspirierte Komödie über außerirdischen Urschleim, der die Erde erobert.

Evolution Großansicht
(Bild: Columbia TriStar)
Verleih Columbia TriStar
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2001
Regie Ivan Reitman
Darsteller David Duchovny, Orlando Jones, Seann William Scott
Kinostart 19.07.2001
Einspielergebnis D € 7.826.536
Bes. (EDI) 1.380.727
Bes. (FFA) 1.382.311
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Boxoffice USA $ 38.311.134
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Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Nachdem außerirdischer Urschleim in Arizona die Entwicklungsgeschichte irdischen Lebens im Superzeitraffer nachspielt, muss der zunehmend monströser werdenden Alien-Evolution sofort Einhalt geboten werden. Eine Aufgabe, bei der das Militär versagt, zwei Collegedozenten und ein Arbeitsloser aber mit dem Elan von Großwildjägern triumphieren.

Der Geist von "Ghostbusters" spukte in den Köpfen mehrerer Autoren, die den ursprünglich als Thriller geplanten Film zu einer verkappten Neuauflage des Komödienhits machten. Auch wenn ein großer Komiker wie Bill Murray fehlt und der Humor eher rektal als verbal Zeichen setzt, garantieren vor allem die eindrucksvollen visuellen Effekte familientaugliche Unterhaltung.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Mit einer spektakulären Geistervertreibung landete Komödienspezialist Ivan Reitman seinen größten Hit, doch die Geister, die er damit rief, wird er nicht mehr los. Reitmans neuer Film "Evolution" recyclt Typen und Handlungsmuster von "Ghostbusters", setzt dem Zeitgeschmack folgend auf Verdauungshumor oder Slapstick und folgt, von "Akte X"-Star David Duchovny und einer ansehnlichen Effekteparade angeführt, einer Gewinnformel, die auch ohne großen gedanklichen Aufwand Zuschauermillionen möglich machen könnte.

Von Horror- und Sciencefictionspezialist Don Jakoby ("John Carpenters Vampire") in seinem ursprünglichen Drehbuch als Alien-Thriller konzipiert, machte "Evolution" titelgerecht die Entwicklung zur kommerziell wohl mehr versprechenden Buddy-Komödie durch. Weil mögliche Gruselreste getilgt wurden, Grausamkeiten sich allenfalls auf den Humor beschränken und im Bild, mit Ausnahme von durch eine Riesenamöbe flach gepresster Soldaten, niemand nennenswert Schaden erleidet, ist "Evolution" nahezu familientauglich. Der Titel des Films steht für seine originellste Idee, die Entwicklung des Lebens auf Erden durch außerirdischen Urschleim binnen weniger Tage wiederholen zu lassen und damit, angesichts extraterrestrialer Mutationen, die bisherige menschliche Dominanz zu gefährden. Wie mancher Klassiker des Sciencefiction-Genres eröffnet der Film mit einem Meteoriten, der als Träger einer außerirdischen Saat zuerst Neugier weckt, dann Schrecken sät. Der allerdings fällt schwerpunktmäßig harmlos komisch aus, wenn zwei Collegedozenten (David Duchovny, Orlando Jones) und ein überschaubar intelligenter Möchtegernfeuerwehrmann (Seann William Scott aus "American Pie" und "Road Trip") sich den Kreaturen, die zunehmend monströser werden, entgegenstellen. Julianne Moore, sonst und auch zuletzt in "Hannibal" auf dramatische Rollen festgelegt, bildet als schusselige Wissenschaftlerin mit Jones' schwarzem Clown und Scotts Hohlkopf - beides klassische Stereotypen- das Trio komischer Sidekicks für den smarten Verführer Duchovny. In einem realitätsfreien Raum beschränkt sich die Handlung des Films auf die Rivalität zwischen ziviler Wissenschaft und Militär sowie auf das explosive Wachstum des Alienschleims, der den Sprung vom Einzeller bis zum "Congo"-Primaten innerhalb weniger Tage bewältigt. Die menschlichen Stars treten allerdings deutlich in den Hintergrund, wenn die mutierenden Rivalen aus dem Computer die Bühne zu dominieren beginnen. Eindeutiger Höhepunkt in der Leistungsschau visueller Effekte ist der paläontologische Jurassic Park mit einem imposanten Saurierfriedhof, der Geburt einer Flugechse und deren anschließender Flugvorstellung in einer belebten Mall. Optisch setzt der Film hier zu früh seinen Höhepunkt, weil die am Ende über Arizona dahinkriechende Zellmasse, vor allem aber die Affenmenschen, die aus dem Kostümhandel, nicht aus dem Computer kommen, hinter den heutigen technischen Möglichkeiten zurückbleiben. Die derzeitige Evolutionsspitze, die Spezies Mensch, hätte man hier gerne in einer außerirdischen Mutation gesehen, was aber mit deren Auslöschung vielleicht moralische Fragen aufgeworfen hätte. So geht der Film mit seinem jetzigen Finale auf Nummer sicher, lässt sich in der Alienlockung- und -vernichtung vom absurden Ton von "Mars Attacks" inspirieren und schließt mit einem Werbespot, der gleichermaßen Selbstironie und Product Placement demonstriert. Wenn diese Mischung erfolgreich ist, darf damit gerechnet werden, dass die Evolution in einem Sequel ihre Fortsetzung findet. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Columbia Tristar
O-Titel Evolution
Land / Jahr USA 2001
Kategorie Spielfilm
Genre Science Fiction / Komödie
Produktionsfirmen Montecito Picture Co.
Kinostart 19.07.2001
Laufzeit 102
FSK ab 12 Jahre
Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 7.826.536
Bes. (EDI) 1.380.727
Bes. (FFA) 1.382.311
Charthistory
USA-Start 08.06.2001, bei Dreamworks
Boxoffice USA $ 38.311.134
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.countingdown.com/evolution/ http://www.evolution-der-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Daniel Goldberg, Ivan Reitman, Joe Medjuck
Koproduzenten Paul Deason
Ausf. Produzenten Tom Pollock, Jeff Apple, David Rodgers
Regie Ivan Reitman
Drehbuch David Diamond, David Weissman, Don Jakoby
Darsteller David Duchovny (Dr. Ira Krane), Orlando Jones (Harry Block), Seann William Scott (Wayne Green), Julianne Moore (Allison Reed), Ted Levine (General Woodman), Ethan Suplee (Deke), Katharine Towne (Nadine), Michael Bower (Danny), Pat Kilbane (Officer Johnson), Ty Burrell (Flemming), Gregory Itzin (Cartwright), Dan Aykroyd (Govenor Lewis)
Kamera Michael Chapman
Schnitt Sheldon Kahn, Wendy Greene Bricmont
Musik John Powell
Produktionsdesign J. Michael Riva, Richard F. Mays
Ton William B. Kaplan
Kostüme Aggie Guerard Rodgers
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Evolution Koch Films DVD, ab 12, 97 Min. Kauf
Evolution (Steelbook) Koch Films Blu-ray Disc, ab 12, 101 Min. Kauf
Evolution
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH UMD, ab 12, 102 Min. Kauf
Evolution
Nicht lieferbar
AVU-Video-Vertriebs-GmbH VHS, ab 12, 97 Min. Kauf
Evolution
Nicht lieferbar
Columbia TriStar Home Entertainment (CTHE) VHS, ab 12, 97 Min. Kauf
Evolution
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 12, 97 Min. Kauf
Enthalten in:
Best of Hollywood - 2 Movie Collector's Pack: Evolution / Welcome to the Jungle (2 DVDs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland
DVD, ab 16, 198 Min.
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score John Powell Evolution Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Mitten in der Wüste Arizonas landet ein Meteorit, der es in sich hat. Auf ihm tummeln sich außerirdische Einzeller, die ihren Entdeckern Ira Kane und Harry Block - zwei Kleinstadt-Lehrer - den Nobelpreis einbringen sollen. Doch da mutieren die extraterrestrischen Lebewesen in atemberaubender Geschwindigkeit zu menschenmordenden Ungeheuern. Nun müssen Ira und Harry die Bedrohung schnellstens stoppen. Unterstützt werden sie dabei von einer ungeschickten Alienforscherin und einem tölpelhaften Feuerwehr-Anwärter.

Ursprünglich als Alien-Thriller geplant, funktionierte "Ghostbusters"-Regisseur Ivan Reitman "Evolution" zu einer flotten Buddy-Komödie und familientauglichen Persiflage auf Darwins Selektionstheorie um. Dabei recycelt er zwar Elemente der Geisterjäger-Abenteuer aus den Achtzigern, setzt aber in puncto Action, Fäkalhumor und digitale Tricks auf Zeitgeschmack. Dazu frech aufspielende Mimen wie "Akte X"-Star David Duchovny und Orlando Jones in einer derb-vergnüglichen Effekteparade.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

In Arizona landet ein Meteorit, auf dem sich außerirdische Einzeller tummeln. Dummerweise mutieren die Lebewesen in atemberaubender Geschwindigkeit zu menschenmordenden Ungeheuern... Flotte SciFi-Buddy-Komödie von "Ghostbusters"-Regisseur Ivan Reitman mit David Duchovny.

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