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End of Days - Nacht ohne Morgen

Düsteres Endzeit-Abenteuer, in dem Arnold Schwarzenegger als abgerissener Ex-Cop gegen den Teufel antritt.

End of Days - Nacht ohne Morgen Großansicht
(Bild: Buena Vista)
Verleih Buena Vista
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 1999
Regie Peter Hyams
Darsteller Arnold Schwarzenegger, Gabriel Byrne, Robin Tunney
Kinostart 02.12.1999
Einspielergebnis D € 12.728.550
Bes. (EDI) 2.111.122
Bes. (FFA) 2.130.140
Charthistory
Boxoffice USA $ 66.753.863
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nach oben Inhalt & Info

Der abgerissene Ex-Cop Jericho Cane verdingt sich an der Seite seines Partners Chicago als Sicherheitsbeamter. Zum Jahrtausendwechsel wird er in ein Katz-und-Mausspiel verwickelt, in dessen Mittelpunkt die unschuldige Christine steht. Denn der Teufel persönlich ist auf die Erde gekommen, um Christine zur Frau zu wählen und das Ende der Welt zu besiegeln - und nur Cane kann ihn stoppen.

Nach zweijähriger Pause bietet Arnold Schwarzenegger in einem düsteren Endzeitschocker im Stil von "Sieben" eine beachtliche Leistung in seiner komplexesten Rolle - ohne daß atemberaubende Action- und Stuntsequenzen zu kurz kämen. Peter Hyams hat das 100-Mio.-Dollar-Budget mit gnadenloser Konsequenz auf die Leinwand gezimmert und "End of Days" zum ultimativen Y2K-Filmerlebnis gemacht.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Nach Terminatoren und Predatoren stellt sich der Superstar nach einer zweieinhalbjährigen Auszeit nun am Ende der Tage seinem größten Gegner: dem Teufel selbst. Von Peter Hyams mit einem Maximum an pyrotechnischem Effekt ausgestattet, erinnert "End of Days" an gute alte Okkultschocker wie "Das Omen", allerdings mit der Feuerkraft einer 100-Mio.-Dollar-Produktion. Das steigert die Schauwerte, lenkt aber mehr als einmal von der reizvollen Geschichte eines gefallenen Mannes ab, der seine persönliche Erlösung sucht.

Drei Jahre, nachdem er mit dem Interesse an dem später mit Denzel Washington realisierten "Dämon" erstmals Sympathie für den Teufel bekundete, hat sich Arnold Schwarzenegger jetzt doch noch sein ganz persönliches "Sieben" gegönnt. Das Timing ist perfekt: Der Jahrtausendwechsel ist wie geschaffen, um Beelzebub für immer in die Hölle zu schicken und Schwarzenegger als Action-Phönix aus der Asche auferstehen zu lassen. Die einstige Ikone der späten Achtziger und frühen Neunziger gibt sich redlich Mühe, mit der Zeit zu gehen: In dieser maßvoll finsteren, mit religiösen Symbolen geradezu gespickten Untergangsserenade spielt der bisweilen überforderte Grazer nicht den muskelbepackten Strahlemann, sondern einen gebrochenen Typen, der an der Flasche hängt und aufgrund des Todes von Frau und Kind mit dem Selbstmord spielt. Wenn man Schwarzenegger als Jericho Cane in seiner ersten Szene erlebt, wie er sich die Waffe an die Schläfe hält, ist das schon ein starkes Bild. Leider hält dieser Schock nur bedingt vor. Denn natürlich muß er - Alkoholismus hin, Suiziddepression her - auch noch ein Elitebodyguard sein, der alsbald in einer ebenso ausgedehnten wie herzlich überflüssigen Stuntsequenz, von einem Helikopter baumelnd, einen Attentäter über Hochhäuser verfolgt. Cane kann ihn stellen, sieht sich aber gezwungen, den Mann niederzuschießen. Die Ermittlungen führen den Ex-Cop zu dem 20jährigen Mädchen Christine, die Zeit ihres Lebens von bedrohlichen Visionen und Alpträumen verfolgt wurde. Mit gutem Grund: Denn sie ist die Auserwählte, mit der sich Satan zur Neujahrsnacht vermählen will, um sein Schreckensregime auf der Erde fortzusetzen.

Es hilft, daß der Gehörnte von einem Vollblutschauspieler wie Gabriel Byrne gespielt wird: ein Verführer und kein Zerstörer, der mit seiner Eleganz beinahe einen Hauch von Licht in die ewige Düsternis der Inszenierung bringt. Leider vertraut Peter Hyams weder auf Byrnes Ausstrahlung noch auf die an sich ergreifende Geschichte eines lebensüberdrüssigen Mannes, der erst wieder lernen muß, was es bedeutet am Leben zu sein, um sich schließlich für die Menschheit opfern zu können. Doch jeder Ansatz von Tragik oder Tiefe erstickt in einem nimmer enden wollenden Sperrfeuer von Explosionen und Feuersbrünsten, ebenso wie die witzigen Querverweise auf Schwarzeneggers Oeuvre (Kreuzigung wie in "Conan", Opfergang wie in "T2" etc.) und ein hinreißendes "Die üblichen Verdächtigen"-Zitat ("Der größte Trick des Teufels war es, die Welt davon zu überzeugen, daß er nicht existiert"). Natürlich können in diesem Spektakel auch die Schauspieler keinen Stich machen, obwohl man vor allem von Robin Tunney als des Teufels Braut und Kevin Pollak als Schwarzeneggers Sidekick gerne mehr gesehen hätte. So rast der Film ohne größere Reibung aber mit einigen wirksamen Schocks auf seinen Showdown und besten Gimmick zu: Denn erst als der bis an die Zähne bewaffnete Schwarzenegger die Artillerie beiseite legt und auf den Glauben vertraut, kann das Böse besiegt werden. Das würde man auch dem Film wünschen: Ein Mehr an emotionaler Resonanz und innerer Logik hätte auch diesem Behemoth gut zu Gesicht gestanden. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Buena Vista
O-Titel End of Days
Land / Jahr USA 1999
Kategorie Spielfilm
Genre Horror / Thriller
Produktionsfirmen Beacon Pictures
Kinostart 02.12.1999
Laufzeit 122
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 12.728.550
Bes. (EDI) 2.111.122
Bes. (FFA) 2.130.140
Charthistory
USA-Start 26.11.1999, bei Universal
Boxoffice USA $ 66.753.863
nach oben Cast & Crew
Produzenten Armyan Bernstein, Bill Borden
Koproduzenten Paul Deason, Andrew W. Marlowe
Ausf. Produzenten Marc Abraham, Thomas A. Bliss
Regie Peter Hyams
Drehbuch Andrew W. Marlowe
Darsteller Arnold Schwarzenegger (Jericho Cane), Gabriel Byrne (The Man), Robin Tunney (Christine York), Kevin Pollak (Chicago), Renee Olstead (Amy), Matt Gallini (Mönch), Rod Steiger (Father Kovak), Udo Kier (Dr. Donald Abel), CCH Pounder (Det. Margie Francis), Derrick O'Connor (Thomas Aquinas), Miriam Margolyes (Mabel), Victor Varnado (Albino), Michael O'Hagan (Kardinal), Mark Margolis (Pope)
Kamera Peter Hyams
Schnitt Steven Kemper
Musik John Debney
Produktionsdesign Richard Holland, Charlie Daboub
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
11. VideoWinner
VideoWinner Großansicht
2000, München, 01.02.2001 Verleih - Silber  
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
1999, München 1 Mio. Besucher in 10 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
End of Days CMS - Complete Media Services DVD, ab 16, 117 Min. Kauf
End of Days - Nacht ohne Morgen The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 16, 118 Min. Kauf
End of Days - Nacht ohne Morgen
Nicht lieferbar
Buena Vista Home Entertainment VHS, ab 16, 118 Min. Kauf
End of Days - Nacht ohne Morgen
Nicht lieferbar
Warner Home Entertainment Germany DVD, ab 16, 118 Min. Kauf
Enthalten in:
Die Herrschaft des Feuers / End of Days - Nacht ohne Morgen (2 Discs)
Nicht lieferbar
Walt Disney Company (Germany), The
DVD, ab 16, 215 Min.
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Filmmusik-Neuaufnahme Studio 99 Movies 2000 - The Story So Far ... Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Der verbitterte Ex-Cop Jericho Cane verdingt sich an der Seite seines Partners Chicago als Sicherheitsbeamter. Da wird er zum Jahrtausendwechsel in ein Katz-und-Maus-Spiel verwickelt, in dessen Mittelpunkt die unschuldige Christine steht. Wegen ihr ist der Teufel auf die Erde gekommen. Dieser setzt nun alles daran, die Jungfrau noch vor der Millenniums-Nacht zu verführen. Sollte ihm dies gelingen, würde der Fürst der Finsternis zum Herrscher von Himmel und Hölle aufsteigen. Dieses Unterfangen will Jericho um jeden Preis verhindern.

Mit der von Action-Fachmann Peter Hyams ("TimeCop") furios aufbereiteten Endzeit-Mär meldet sich Arnold Schwarzenegger nach zweijähriger Filmpause eindrucksvoll zurück. Obwohl es natürlich jede Menge Stunteinlagen und Kampfsequenzen zu bestauen gibt, zeigt sich der Mega-Star hier in einer seiner bislang komplexesten Rollen. Ihm ebenbürtig erweist sich Gabriel Byrne als Satan und Robin Tunney als apartes Opferlamm. Für eine kräftige Portion Humor sorgt schließlich Kevin Pollak als "Big Arnies" Sidekick. Spannender, düsterer apokalyptische Thriller.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Rechtzeitig zum Jahrtausendwechsel begibt sich der Leibhaftige auf die Erde, um die Jungfrau Christine zu verführen. Ex-Cop Jericho Cane ist damit allerdings nicht einverstanden. Endzeit-Mär vom Action-Spezialisten Peter Hyams, in der sich Arnie - neben den üblichen Stunts und Kampfeinlagen - auch einmal von einer etwas komplexeren Seite zeigen darf.

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