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Elysium

Visionäre Science-Fiction-Action vom Macher von "District 9", in der ein einfacher Arbeiter eine Revolution anzettelt.

Elysium Großansicht
(Bild: Sony Pictures)
Verleih Sony Pictures
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2013
Regie Neill Blomkamp
Darsteller Matt Damon, Jodie Foster, Sharlto Copley
Kinostart 15.08.2013
Einspielergebnis D € 7.664.282
Bes. (EDI) 988.801
Bes. (FFA) 988.138
Charthistory
Boxoffice USA $ 93.050.117
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 29.11.2015 (RTL)

nach oben Inhalt & Info

Im Jahr 2154 haben sich die Reichen der Welt von der Erde verabschiedet und leben in Saus und Braus auf der Raumstation Elysium, während auf dem Planeten der Rest der Menschheit versklavt und hilflos seinem Schicksal ausgeliefert ist. Ohne sein Zutun gerät der ehemalige Troublemaker Max de Costa in einen Teufelskreis, der ihn mit der Autorität zusammenprallen lässt. Von Freunden wird er schwer verletzt wieder zur Kampfmaschine zusammengesetzt und macht es sich zur Mission, der Ungerechtigkeit ein Ende zu setzen.

Vier Jahre nach "District 9" kehrt der visionäre südafrikanische Regisseur Neill Blomkamp mit einem weiteren verblüffenden Science-Fiction-Filmprojekt, das als überdeutliche Parabel auf Missstände in der Gegenwart hinweist, ohne allerdings auf Action und Spannung zu verzichten. Matt Damon gibt eine ausgezeichnete Figur ab als muskelbepackter Spielball des Schicksals, aber im Mittelpunkt des in Mexico City gedrehten Films über die Schere zwischen Reich und Arm stehen doch die einmal mehr überwältigenden Designs und Effekte.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Der Regisseur von "District 9" bleibt seinem Prinzip treu und liefert Science-Fiction-Unterhaltung mit prickelnder Action und politischer Dringlichkeit.

2009 hatte der in Kanada lebende Südafrikaner Neill Blokamp mit "District 9" ein verwegenes Regiedebüt vorgelegt. Mit einem Budget von gerade einmal 30 Mio. Dollar realisiert, verwies die Science-Fiction-Parabel Hollywood mit ihren nahtlos in die ungeschminkt schmutzige Township-Szenerie verwobenen Computereffekten nicht nur technisch in seine Schranken. Blomkamp unterstrich mit seiner Actionmär unterdrückter Außerirdischer auf der Erde auch, dass großer Effektezauber nicht automatisch mit Inhaltsleere und Geistlosigkeit einhergehen muss: "District 9" hatte Punch und Seele und Herz und funktionierte auch ganz ausgezeichnet als politische Parabel auf die Apartheid in Blomkamps Heimat Südafrika.

Jetzt hat Blomkamp nachgeladen. Stilistisch und thematisch ist er sich treu geblieben, alles wurde aber eine Nummer größer angelegt. Noch mehr Feuerkraft besitzt "Elysium", noch mehr frappierende Effekt- und Designarbeit, noch deutlicher tritt der schon in "District 9" evidente Einfluss des Vorbilds Paul Verhoeven zu Tage, dessen maßgebliche Genre-Meisterwerke "Total Recall" und "RoboCop" die Blaupause lieferten für die Prämisse des Films und das Schicksal der von Matt Damon gespielten Hauptfigur Max De Costa - nur dass Blomkamp anders als Verhoeven nicht Zyniker, sondern Humanist ist und dieser Max im Jahr 2154 auf der anderen Seite des Gesetzes steht: Er ist kein Vollstrecker, sondern gehört zu den bemitleidenswerten Kreaturen, die zum Leben auf der Erde und damit in der Hölle verdammt sind. Während die wenigen Reichen den überbevölkerten, verschmutzten Planeten verlassen haben und auf der für alle anderen unerreichbaren Raumstation Elysium das Paradies über Erden genießen können, müssen die Besitzlosen auf dem ähnlich wie in "Dredd" zu einem einzigen großen Slum angewachsenen Heimatplaneten in einer armseligen Existenz für deren Luxus schuften.

Vom Aufstand der Besitzlosen gegen die Besitzenden erzählt "Elysium" in einer Variation der Geschichte der Eloy und Morlocks aus Wells' "Die Zeitmaschine". Und Max wird zum zögernden Helden der Rebellion, nachdem er ohne sein Zutun in einen bürokratischen Teufelskreis gerät, der ihn zunächst zur Zeitbombe und schließlich zu einer Mischung aus Mensch und Maschine werden lässt: Um sich und die Welt zu retten, muss er den Weg in das bestens bewachte Elysium schaffen - nur dort gibt es die medizinischen Möglichkeiten, ihn zu retten. Aber dazu muss er vorbei an der von Jodie Foster mit eisiger Kälte gespielten Regierungsbeamtin Rhodes und ihrem Mann fürs Grobe auf der Erde, den monströsen Söldner Kruger, gespielt vom "District 9"-Helden Sharlto Copley mit sichtbarer Lust an tollwütiger Bösartigkeit. Und obwohl noch eine verzweifelte Romanze von Max mit seiner Kindheitsfreundin eine wichtige Rolle spielt, ist trotz viel Plot immer noch hinlänglich Raum für Action, die Blomkamp mit einmaliger Unmittelbarkeit inszeniert: Bei ihm fühlen sich die kämpferischen Auseinandersetzungen so echt an wie der Staub und Schmutz, in dem sie stattfinden - was auch daran liegen kann, dass die Szenen auf der Erde tatsächlich auf einer Müllhalde außerhalb von Mexico City gedreht wurden.

Lokal handeln, global denken: Blomkamp hat den Film als globales Abenteuer angelegt, allerdings nicht so plump, wie das große Studioproduktionen oft tun: Wenn er um seine beiden amerikanischen Stars Damon und Foster südafrikanische, brasilianische und mexikanische Schauspieler versammelt, ergibt das eben auch inhaltlich absolut Sinn in diesem prickelnden Genrefilm, der Bauch und Kopf und ein bisschen auch das Herz anspricht. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Sony Pictures
O-Titel Elysium
Land / Jahr USA 2013
Kategorie Spielfilm
Genre Science Fiction / Thriller
Produktionsfirmen Tristar Pictures/Media Rights Capital/QED International/Sony Pictures Entertainm
Kinostart 15.08.2013
Laufzeit 110
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 7.664.282
Bes. (EDI) 988.801
Bes. (FFA) 988.138
Charthistory
USA-Start 09.08.2013, bei Sony Pictures Releasing
Boxoffice USA $ 93.050.117
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.elysium-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Simon Kinberg, Bill Block, Neill Blomkamp
Ausf. Produzenten Sue Baden-Powell, Bill Block
Regie Neill Blomkamp
Drehbuch Neill Blomkamp
Darsteller Matt Damon (Max De Costa), Jodie Foster (Ministerin Delacourt), Sharlto Copley (Kruger), Alice Braga (Frey), Diego Luna (Julio), Wagner Moura (Spider), William Fichtner (Carlyle), Talisa Soto, Michael Shanks, Josh Blacker (Crowe)
Kamera Trent Opaloch
Schnitt Julian Clarke, Lee Smith
Musik Ryan Amon
Produktionsdesign Philip Ivey
Ton Dave Whitehead
Kostüme April Ferry
Casting Francine Maisler
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Video Download Award
Video Download Award Großansicht
2014, München, 04.04.2014 Gold - 250.000 bezahlte Downloads in 100 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Elysium (4K Ultra HD) Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 16, 110 Min. Kauf
Elysium Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 16, 106 Min. Kauf
Elysium Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 16, 110 Min. Kauf
Elysium Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH DVD, ab 16, 106 Min. Leih
Elysium Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Blu-ray Disc, ab 16, 110 Min. Leih
Enthalten in:
District 9 / Chappie / Elysium (Steelbook)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Entertainment Deutschland
Blu-ray Disc, ab 16, 341 Min.
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Ryan Amon Elysium
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Im Jahr 2154 haben sich die Reichen der Welt von der Erde verabschiedet und leben in Saus und Braus auf der Raumstation Elysium, während auf dem Planeten der Rest der Menschheit versklavt und hilflos seinem Schicksal ausgeliefert ist. Ohne sein Zutun gerät der ehemalige Troublemaker Max de Costa in einen Teufelskreis, der ihn mit der Autorität zusammenprallen lässt. Von Freunden wird er schwer verletzt wieder zur Kampfmaschine zusammengesetzt und macht es sich zur Mission, der Ungerechtigkeit ein Ende zu setzen.

Vier Jahre nach "District 9" kehrt der visionäre südafrikanische Regisseur Neill Blomkamp zurück mit einem weiteren verblüffenden Science-Fiction-Filmprojekt, das als überdeutliche Parabel auf Missstände in der Gegenwart hinweist, ohne allerdings auf Action und Spannung zu verzichten. Matt Damon gibt eine ausgezeichnete Figur ab als muskelbepackter Spielball des Schicksals, aber im Mittelpunkt des in Mexico City gedrehten Films über die Schere zwischen Reich und Arm stehen doch die einmal mehr überwältigenden Designs und Effekte.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Ein einfacher Arbeiter wird zum Leitbild der Revolution der Armen, die sich gegen die Reichen auf der Raumstation Elysium erheben. Visionäre Science-Fiction-Action vom Macher von "District 9", der auch mit Hollywoodstars vor der Kamera unangepasstes Genrekino macht.

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Sender Datum Zeit Quote Marktanteil
RTL 29.11.2015 20:14 3.09 Mio. 9%
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