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Ein verlockendes Spiel

Romantische Komödie von und mit George Clooney, die an den Charme alter Hollywoodklassiker und die unschuldigen Anfänge des American Football erinnert.

Ein verlockendes Spiel Großansicht
(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2008
Regie George Clooney
Darsteller George Clooney, Renée Zellweger, John Krasinski
Kinostart 05.06.2008
Einspielergebnis D € 97.350
Bes. (EDI) 15.647
Bes. (FFA) 15.757
Charthistory
Boxoffice USA $ 31.199.215
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

1925 ist Football nur durch die Collegeteams populär, während die junge Profiliga von den Zuschauern ignoriert wird. Das ändert sich, als Spieler-Oldie Connolly für sein Team Carter Rutherford verpflichtet, der nicht nur Football-, sondern auch Kriegsheld ist. Reporterin Lexie soll das Saubermann-Image des Jungstars unter die Lupe nehmen, fällt flirtend aber auch Connolly auf, der sich auf ein Verführungsmatch gerne einlässt.

Nach starkem Politfokus in seinen letzten Arbeiten als Schauspieler und Regisseur setzt George Clooney in seiner dritten Inszenierung auf unbeschwerte Unterhaltung. Vorbilder für seine romantische Komödie sind die Screwball-Klassiker der goldenen Hollywood-Ära. Überzeugend erweist er ihnen in witzigen Dialogduellen mit Reneé Zellweger Reverenz, die, unterstützt von einer liebevollen Ausstattung, die Rahmenhandlung überstrahlen.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Komödie über die Anfänge des Profi-Footballs, die Wesensmerkmale ihres Stars und Regisseurs George Clooney spiegelt: charmant, entspannt und retro-romantisch.

Nach "Michael Clayton", "Syriana" und " Good Night, and Good Luck" drohte dem lässigen Sympathieträger eine neue Imagefixierung als missionarischer Politbotschafter. Clooneys dritte Regiearbeit ist eine bewusste Kurskorrektur, ist die Rückkehr zum unbeschwerten Unterhaltungskino. Gleichsam Liebeserklärung an die Screwball Comedies der großen Studio-Ära wie auch an die unschuldigen Anfänge des American Football blickt "Ein verlockendes Spiel" zurück auf eine Zeit, in der Gentlemen keine aussterbende Spezies waren und selbstbewusste Frauen Erotik eher subtil verbal als auffällig körperlich kommunizierten.

1925 war Profi-Football noch ein provinzielles Unternehmen. Verwundert beobachtet eine stoische Kuh das merkwürdige sportliche Treiben - so verdichtet Clooney witzig die Essenz einer Ära, der mit der Kommerzialisierung ein Wandel bevorsteht. Um sein Team und die Profiliga vor der Auflösung zu retten, verpflichtet Spieler-Oldie Connolly (Clooney) den Jungstar Rutherford (John Krasinski). Die Riesengage scheint gut angelegt, schließlich ist der König des College-Footballs auch ein Kriegsheld, der eine Übermacht deutscher Soldaten zur Aufgabe brachte. Tatsächlich füllen sich sofort die Stadien, doch dem Aufschwung droht ein schnelles Ende. Reporterin Lexie (Reneé Zellweger) wird auf den neuen naiven Volkshelden angesetzt, entlockt ihm ein Geheimnis, das seine Zukunft und das Ansehen des Sports in Frage stellt.

Um Wahrheit, Legendenbildung, Ehre und moralische Verantwortung geht es in diesem Debütdrehbuch zweier Sportautoren, das seine reizvollsten Momente im verbalen Flirtmatch seiner beiden Stars findet. Auch wenn die Vorbilder mit noch frecheren Dialogduellen und lebhafteren Nebenfiguren glänzten, gelingen Clooney und Zellweger spritzig-witzige Szenen, ergänzt von dosiertem Slapstick als Spiegel der Zeit der großen Stummfilmkomik. Clooneys Verweise auf Sergeant York, einen realen Kriegshelden, den Gary Cooper und Howard Hawks vollends zum Mythos machten, werden dem Normalzuschauer wohl so verborgen bleiben wie die Hommage an die Screwball-Queens. Wenn Zellweger wie Rosalind Russell auf dem Chef-Pult thront, wie Veronika Lake die Locken als Gesichtsvorhang trägt oder wie Carole Lombard vergiftend und verzaubernd sein kann, ist das Cineastenbonus für eine charmant altmodische, liebevoll ausgestattete Komödie mit sympathischer Ausstrahlung, die Clooney erneut als Mann für besondere Fälle ausweist. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universal
O-Titel Leatherheads
Land / Jahr USA 2008
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Casey Silver Productions/Smoke House
Drehort North- und South Carolina, USA
Kinostart 05.06.2008
Laufzeit 114
FSK ab 6 Jahre
FBW-Prädikat Wertvoll
Einspielergebnis D € 97.350
Bes. (EDI) 15.647
Bes. (FFA) 15.757
Charthistory
USA-Start 04.04.2008, bei Universal
Boxoffice USA $ 31.199.215
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.ein-verlockendes-spiel.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Grant Heslov, Casey Silver
Ausf. Produzenten Barbara A. Hall, Jeffrey Silver, Robert Newmyer, Sydney Pollack
Regie George Clooney
Drehbuch Duncan Brantley, Rick Reilly
Darsteller George Clooney (Dodge Connolly), Renée Zellweger (Lexie Littleton), John Krasinski (Carter Rutherford), Stephen Root (Suds), Wayne Duvall (Coach Ferguson), Jonathan Pryce (CC Frazier), Jack Thompson (Harvey), Max Casella (Mack Steiner), Matt Bushell (Curley), Nick Paonessa (Zoom), Malcolm Goodwin (Bakes), Robert Baker (Stump), Tim Griffin (Ralph), Keith Loneker (Big Gus)
Kamera Newton Thomas Sigel
Schnitt Stephen Mirrione
Musik Randy Newman
Produktionsdesign James Bissell
Kostüme Louise Frogley
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Ein verlockendes Spiel Koch Films DVD, ab 6, 109 Min. Kauf
Ein verlockendes Spiel Koch Films Blu-ray Disc, ab 6, 114 Min. Kauf
Ein verlockendes Spiel
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 109 Min. Kauf
Ein verlockendes Spiel Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 110 Min. Leih
Enthalten in:
Ein verlockendes Spiel / Ein (un-)möglicher Härtefall (2 DVDs)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany
DVD, ab 12, 205 Min.
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Diverse Leatherheads
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

1925 ist Football nur durch die Collegeteams populär, während die junge Profiliga von den Zuschauern ignoriert wird. Das ändert sich, als Spieler-Oldie Connolly für sein Team den attraktiven Carter Rutherford verpflichtet. Die Riesengage scheint gut angelegt, schließlich ist der König des College-Footballs auch ein Kriegsheld. Tatsächlich füllen sich sofort die Stadien. Reporterin Lexie wird auf den naiven Volkshelden angesetzt, entlockt ihm ein Geheimnis, das seine Zukunft und das Ansehen des Sports in Frage stellt.

Nach starkem Politfokus in seinen letzten Arbeiten als Schauspieler und Regisseur setzt George Clooney in seiner dritten Inszenierung auf unbeschwerte Unterhaltung. Vorbilder für seine romantische Komödie sind die Screwball-Klassiker der goldenen Hollywood-Ära. Überzeugend erweist er ihnen in witzigen Dialogduellen mit Reneé Zellweger Reverenz, die, unterstützt von einer liebevollen Ausstattung, die Rahmenhandlung überstrahlen. Bisweilen etwas zu drollig, aber dank der Besetzung sehenswert.

Quelle: mediabiz.de

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: WertvollKurztext:

USA 1925: der Erste Weltkrieg liegt noch nicht lang zurück, und Football ist noch keine bedeutende Sportart, sondern ein Mann-gegen-Mann-Sport. In erster Linie besticht George Clooneys dritte Regiearbeit durch eine perfekte Inszenierung: Kostüme und Ausstattung sind eine Augenweide, die Kameraführung ist exquisit und die Darsteller allesamt erstklassig. Es ist ein großes Vergnügen, Renee Zellweger und Clooney bei ihrem mimischen und sprachlichen Schlagabtausch zu folgen.

Gutachten:

USA 1925, der Erste Weltkrieg liegt noch nicht lang zurück, und Football ist noch keine bedeutende Sportart, sondern ein Mann-gegen-Mann-Sport, bei dem die cleverere Mannschaft die Regeln bestimmt und die stärkere siegt. Eine Zeit, in der es scheinbar leicht war, ein Held zu sein oder zu werden.

In erster Linie besticht der Film durch seine perfekte Inszenierung: Kostüme und Ausstattung sind eine Augenweide, die Kameraführung ist exquisit und die Darsteller allesamt erstklassig, angeführt von zwei A-Stars aus Hollywood.

Als Football-unkundiger Europäer erhält man einen interessanten Blick in die Geschichte des Sports, geschickt vorangetrieben durch die amüsante Lovestory, angesiedelt in einer Männerdomäne innerhalb einer Männerdomäne: Zeitungs-, genauer gesagt, Sportreporter. Es ist ein großes Vergnügen, Zellweger und Clooney bei ihrem mimischen und sprachlichen Schlagabtausch zu folgen.

Vermutlich hätte man dem Werk gerade in den Sportszenen noch mehr abverlangen können, wenn man als Außenstehender etwas mehr von den Spielregeln verstanden hätte, um die sportliche Entwicklung bzw. die ironische Stagnation durch einsetzendes Regelwerk besser nachvollziehen zu können. Ohne dieses Wissen schleichen sich jedoch bei den Sportszenen nach und nach Ermüdungen ein.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


nach oben Pressestimmen

Eine edel besetzte und Funken schlagende romantische Komödie.

Treffpunkt Kino

Charmant, entspannt und retro-romantisch.

Blickpunkt:Film

Auf den bewährten Clooney-Charme ist ohnehin Verlass, ebenso auf Clooneys Mischung aus politischen Untertönen und scheinbar unbeschwerter Unterhaltung. In nostalgischen Erinnerungen zu schwelgen, ist bei ihm stets auch ein stiller Vorwurf an die Gegenwart.

Frankfurter Rundschau, 5. Juni 2008

Der Esprit der Dialoge und der Slapstick der Action unterdrücken von Anfang an jeden Zweifel an der Leichtigkeit des Unternehmens. Aber sie sind auch Teil der großen Finte, die Clooney direkt vor unseren Augen inszeniert.

Die Welt, 5. Juni 2008

Clooney kann sich nicht richtig entscheiden, was er will. So pendelt "Ein verlockendes Spiel" zwischen Sportfilm mit Slapstick und überdrehter Screwball-Komödie voller liebenswerter, aber nicht immer passender Zitate - und ist dabei vor allem ein 20er-Jahre-Kostümschinken.

Abendzeitung, 5. Juni 2008

"Ein verlockendes Spiel" (...) bewegt sich mit gerührter Hingabe über das Gefechtsfeld einer anderen Ära, und Nostalgie wird dabei zur ermüdenden Behäbigkeit. Nach einer Weile fällt dieser Film auseinander in biedere kleine Sportmuseumsscherze, so als finde er sich noch in der Produktionsphase mit seinem Schicksal ab: an Regentagen zum Auftakt der Footballsaison als Bierwerbungsumfeld im TV versendet zu werden.

Stuttgarter Zeitung, 5. Juni 2008

In den Screwball-Momenten ist "Ein verlockendes Spiel" ein schöner Film geworden; aber fehlerfrei ist er nicht. Der Sportfilm-Aspekt, die Spielszenen auf dem Footballfeld, funktionieren überhaupt nicht, sind im Aufbau und in der Inszenierung viel zu unübersichtlich.

Süddeutsche Zeitung, 5. Juni 2008

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