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Dumbo

Realverfilmung des Disney-Animations-Klassikers um einen kleinen Zirkuselefanten, der fliegen kann.

Dumbo Großansicht
(Bild: Walt Disney)
Verleih Walt Disney
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2019
Regie Tim Burton
Darsteller Colin Farrell, Eva Green, Danny DeVito
Kinostart 28.03.2019
Einspielergebnis D € 5.380.978
Bes. (EDI) 704.583
Bes. (FFA) 714.055
Charthistory
Boxoffice USA $ 114.759.006
Charthistory
Filmtrailer Video

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Holt Farrier und vor allem seine Kinder Milly und Joe kümmern sich begeistert um den neuesten Zugang im Zirkus von Max Medici, ein Elefantenbaby mit riesigen Ohren namens Dumbo. Die Kinder entdecken, dass Dumbo fliegen kann. Doch kann er seine ungewöhnliche Fähigkeit auch in einer Nummer beweisen, die den Zirkus retten könnte? Die Geschwister glauben fest daran.

Gefühlvolle und opulente Neu- und Realverfilmung des Disney-Animations-Klassikers von Tim Burton, der bereits "Alice im Wunderland" für das Studio auf modernen Stand brachte. Er setzt sie mit renommierten Stars wie Colin Farrell, Michael Keaton und Eva Green aus seiner "Insel der besonderen Kinder" und den zwei talentierten Newcomern Nico Parker, ihrer Mutter Thandie Newton wie aus dem Gesicht geschnitten, und Finley Hobbins sowie mit erfahrenen Kreativen im Szenen- und Kostümbild und VFX souverän um.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
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Verleih Walt Disney
O-Titel Dumbo
Alternativ-/Arbeitstitel Untitled Disney Fairy Tale
Land / Jahr USA 2019
Kategorie Spielfilm
Genre Fantasy / Drama
Kinostart 28.03.2019
Laufzeit 112
FSK ab 6 Jahre
FBW-Prädikat Wertvoll
Bildformat Digital 3D
Einspielergebnis D € 5.380.978
Bes. (EDI) 704.583
Bes. (FFA) 714.055
Charthistory
USA-Start 29.03.2019, bei Walt Disney
Boxoffice USA $ 114.759.006
Filmtrailer Video
Web-Link https://disney.de/filme/dumbo-2019, https://www.youtube.com/watch?v=PjBvLx7B79U
nach oben Cast & Crew
Produzenten Katterli Frauenfelder, Derek Frey, Ehren Kruger, Justin Springer
Ausf. Produzenten Tim Burton, Nigel Gostelow
Regie Tim Burton
Drehbuch Ehren Kruger
Buchvorlage Helen Aberson, Harold Pearl
Darsteller Colin Farrell (Holt Farrier), Eva Green (Colette Marchant), Danny DeVito (Max Medici), Michael Keaton (V.A. Vandevere), Nico Parker (Milly Farrier), Finley Hobbins (Joe Farrier), Alan Arkin, Lucy DeVito, Joseph Gatt, Sandy Martin, Deobia Oparei, Sharon Rooney, Lars Eidinger
Kamera Ben Davis
Schnitt Chris Lebenzon
Musik Danny Elfman
Produktionsdesign Rick Heinrichs
Kostüme Colleen Atwood
Casting Deborah Maxwell Dion, Susie Figgis
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Dumbo The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 6, 108 Min. Kauf
Dumbo The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 112 Min. Kauf
Dumbo (Blu-ray 3D + Blu-ray) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 112 Min. Kauf
Dumbo (4K Ultra HD + Blu-ray) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 112 Min. Kauf
Dumbo The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 6, 108 Min. Leih
Dumbo The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 112 Min. Leih
Dumbo (Blu-ray 3D) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 112 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Holt Farrier und vor allem seine Kinder Milly und Joe kümmern sich begeistert um den neuesten Zugang im Zirkus von Max Medici, ein Elefantenbaby mit riesigen Ohren namens Dumbo. Die Kinder entdecken, dass Dumbo fliegen kann. Doch kann er seine ungewöhnliche Fähigkeit auch in einer Nummer beweisen, die den Zirkus retten könnte? Als ein reicher Impresario auf Dumbo aufmerksam wird und in seinen Themenpark holen will, heißt es vorsichtig sein.

Opulente Neu- und Realverfilmung des Disney-Animations-Klassikers von Tim Burton, der bereits "Alice im Wunderland" für das Studio auf modernen Stand brachte. Er setzt seinen prächtigen, aber auch etwas düsteren Film mit renommierten Stars wie Colin Farrell, Michael Keaton und Eva Green und den zwei talentierten Newcomern Nico Parker, ihrer Mutter Thandie Newton wie aus dem Gesicht geschnitten, und Finley Hobbins sowie mit erfahrenen Kreativen im Szenen- und Kostümbild und VFX souverän um.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Zwei Kinder entdecken, dass ein verlachter kleiner Elefant in einem etwas heruntergekommenen Wanderzirkus fliegen kann. Etwas düster geratene Realverfilmung des Disney-Animations-Klassikers, in der Tim Burton mit seinem perfekten visuellen Gespür überzeugt.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: WertvollKurztext:

Mit DUMBO gelingt Tim Burton eine bezaubernde Real-Neuverfilmung des zeitlosen Disney-Klassikers rund um einen kleinen Elefanten, der mit seinen großen Ohren fliegen lernt - und damit die ganze Zirkuswelt erobert.

Dumbo soll die neue Attraktion im Zirkus Medici werden. Doch der kleine Elefant hat riesengroße Ohren, über die er immer wieder stolpert. Der Zirkusdirektor ist entsetzt: Wie soll ihm Dumbo Geld in die Kasse spülen, wenn alle ihn auslachen? Nur Milly und Joe Ferrier und ihr Vater Holt kümmern sich liebevoll um den kleinen tollpatschigen Elefanten. Als dieser eines Tages mit seinen Ohren durch die Lüfte fliegt, ist dies natürlich eine Sensation, die sich in Windeseile verbreitet und die jeder Zirkusbesucher sehen will. Und auch der windige Zirkusunternehmer Vandemere hat sofort eine Idee, wie er Dumbo auch für sich ausnutzen kann. Im Jahr 1941 schuf Walt Disney mit DUMBO einen Klassiker des Animationsfilms. Nun gelingt es Meisterregisseur Tim Burton, die Abenteuer des kleinen fliegenden Elefanten als Realfilm für eine neue Generation auf die Leinwand zu zaubern. Der Zuschauer selbst fühlt sich wie in einer Manege, denn Burton und sein Team verstehen es in jedem Bild, eine Traumwelt der Magie und des Zaubers zu erschaffen und Träume filmisch wahr werden zu lassen, seien es die fantastisch verspielten Kostüme von Colleen Atwood, die schwebend bewegliche Kamera von Ben Davis oder die überbordende Musik von Danny Elfman. Natürlich darf auch das Skurrile nicht fehlen, was vor allen Dingen die Figuren auszeichnet. Mit großem Spielspaß agiert Danny de Vito als ausgefuchster Zirkusdirektor - und Michael Keaton steht ihm als windiger Geschäftsmann in nichts nach. Colin Farell als Holt sorgt für einen großen Sympathiefaktor, ebenso wie Nico Parker und Finley Hobbins, die als Milly und Joe genau die richtigen Identifikationsfiguren für ein junges Publikum darstellen. Im Zentrum der Geschichte steht Dumbo und seine herzzerreißende Geschichte, die dank beeindruckender CGI-Effekte so täuschend echt wirkt, dass man denken könnte, hier fliegt in der Tat ein kleiner Elefant durch die große weite Zirkuswelt. Mit Augenzwinkern und viel Herz verbreitet der Film seine Botschaft, dass Familie - egal in welcher Form - das Wichtigste ist und jedes Wesen auf dieser Welt die Freiheit verdient hat, dort zu leben, wo man möchte. Ein schönes neues Gewand für einen zeitlosen Klassiker der Familienunterhaltung.

Gutachten:

Mit DUMBO bringt der Disney-Konzern einen weiteren seiner Markenklassiker in neuer Interpretation ins Kino. Im Gegensatz zum voll animierten Vorgänger von 1941 erzählt die Neuversion die Geschichte des fliegenden Elefanten als Realverfilmung - freilich versetzt mit jeder Menge computeranimierter Figuren und Settings. Die Grundkonstellation der Vorlage, dass nämlich der fliegende Elefant Dumbo einem darbenden Zirkus zur Blüte verhilft, wurde ebenso übernommen wie einzelne denkwürdige Momente des Klassikers, etwa die "Pink Elephant Parade", eine Zirkusnummer von fast psychedelischer Anmutung. Neue inhaltliche Schwerpunkte bilden die ausgeprägte Geschichte um eine Zirkusfamilie, die den Verlust der Mutter überwinden muss, sowie die Sensationslust des Antagonisten, der seinen Vergnügungspark um jeden Preis zu großem Erfolg führen will und damit auf gewisse Weise recht amüsant auf Disney selbst verweist. Intendiert dürfte dieser Verweis allerdings kaum gewesen sein, denn das alles in allem brave Setting lässt für Subversion wenig Raum.
Regisseur Tim Burton, einst Garant für schräge Figuren, eigenwillige Ausstattung und bizarren Humor, hat mit DUMBO seinen wohl konventionellsten und mainstreamorientiertesten Film geschaffen. Trotzdem (oder auch gerade deswegen) funktioniert der Film als Family Entertainment freilich sehr gut und dürfte diesbezügliche Erwartungen erfüllen. Große Schauwerte in den aufwändig gestalteten Szenerien, eine eindrucksvolle Starbesetzung, klar herausgearbeitete Identifikationsfiguren, hohes Tempo und mit Dumbo eine für alle Generationen überaus liebenswert angelegte Hauptfigur sorgen für handwerklich perfektes Unterhaltungskino. Insbesondere die CGI-Effekte genügen in ihrem Streben nach Fotorealismus, gerade was die Integration der Tiere, insbesondere der Elefanten, in die Realfilmwelt anbetrifft, höchsten Ansprüchen.
Es ist der typische Gut-Böse-Konflikt als Motor des Plots, der den Film bestimmt. Es werden viele Figuren eingeführt, sie werden letztendlich aber, so die Ansicht der Jury, nur oberflächlich charakterisiert. Beispielsweise der Vater, der als Kriegsverletzter in den Zirkus zurückkehrt, wirkt in seiner Versehrtheit, in seiner Trauer um seine verstorbene Frau und die zusätzliche Demütigung durch den Zirkusdirektor nicht glaubhaft genug. Die Umkehrung der Geschlechterverhältnisse, hier ist das junge Mädchen die Hoffnungsträgerin, bringt keine neuen Erkenntnisse. Allerdings stellt die Jury fest, dass Tim Burton auch in diesem Film die Kinder unaufdringlich inszeniert und sie damit als gleichberechtigt mit Erwachsenen wahrnimmt und darstellt, was den Film ganz besonders auszeichnet
Der Filmscore wurde von Teilen der Jury als zu dominant empfunden - die Jury erkannte hier eine große Nähe zu den Hollywood-Dramen des Classical Hollywoods der 30er und 40er Jahre. Der Film bietet definitiv eine Fülle von Themen an, die je nach Alter des Publikums zur Auseinandersetzung anregen können: Tod, Familie, Trennung, Freundschaft, Solidarität, Sensationsgier bis hin zur Kapitalismuskritik. Der Film spricht darüber hinaus viele unterschiedliche Familienbilder an - Dumbo wird mit seiner Mutter in die Freiheit entlassen, die Kinder bekommen eine "neue" Mutter und die ursprüngliche Zirkusfamilie findet wieder zusammen - allerdings, so die Jury, finden sich auch hier bekannte Stereotype und Rollenbilder wieder.
Was den Film aber abseits aller Kritik auszeichnet, sind seine visuellen und inszenatorischen Qualitäten, die dem Film hohe und beeindruckende Schauwerte verleihen und ihn somit zur überzeugenden Familienunterhaltung machen. Aus diesem Grund verleiht die Jury der FBW gerne das Prädikat "wertvoll".

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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