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Doctor Strange in the Multiverse of Madness

Zweiter Soloauftritt von Doctor Strange, der unter der Regie von Sam Raimi zu einem wilden Ritt und Horrorfilm wird.

Doctor Strange in the Multiverse of Madness Großansicht
(Bild: Walt Disney)
Verleih Walt Disney
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2022
Regie Sam Raimi
Darsteller Benedict Cumberbatch, Elizabeth Olsen, Rachel McAdams
Kinostart 04.05.2022
Einspielergebnis D € 13.778.076
Bes. (EDI) 1.270.109
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Boxoffice USA $ 292.615.327
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Doctor Strange setzt alles daran, das Mädchen America Chavez zu retten, die über höchst ungewöhnliche Fähigkeiten verfügt, sie allerdings nicht kontrollieren kann. Sie kann im Multiversum von Universum zu Universum reisen. Diese Fähigkeit will eine Bösewicht nutzen, um sich unvorstellbare Macht anzueignen, mit der er die gesamte Welt zerstören könnte. Strange holt Wanda Maximoff zu Hilfe, doch wenn er sich selbst in den diversen Universen schon nur bedingt trauen kann, wie dann anderen?

Zweiter Soloauftritt von Doctor Strange, in dem der Marvelmagier selbst zur Gefahr für die Menschheit wird. Sam Raimi, Regisseur der "Spider-Man"-Filme mit Tobey Maguire, kehrt mit dem Film zu Marvel zurück und inszeniert neben Benedict Cumberbatch in der Titelrolle Elizabeth Olsen als Wanda und Benedict Wong als Chefzauberer. Die Geschichte vertieft die Idee der Multiversen.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass der ursprünglich für den zweiten Standalone-Film mit dem unkonventionellen "Avengers"-Helden vorgesehene Regisseur Scott Derrickson für das Sequel einen Horrorfilm angekündigt hatte, dann aber von Sam Raimi ersetzt wurde, der eben nicht nur mit der ersten "Spider-Man"-Trilogie Kinogeschichte schrieb, sondern zu Beginn seiner Karriere als Macher der "Evil Dead"-Filme eines der ewigen Horror-Franchises erschaffen hatte. So gerne man "Doctor Strange in the Multiverse of Madness" auch von Derrickson gesehen hätte, Raimi ist eine begnadete Wahl. Mit einem Herz, das immer für Exploitation und B-Movies schlägt, für die dornigeren Blüten am Wegesrand des Mainstreams, drückt Raimi seinem ersten Kinofilm seit "Die fantastische Welt von Oz" vor neun Jahren seinen Stempel auf.

Der Film ist quirliger und verspielter als manch anderer Titel aus dem MCU, er umarmt auch die trashigen Aspekte der IP mit ganzer Seele: Sieht Benedict Cumberbatch hier nicht tatsächlich ein bisschen sehr aus wie ein Bruder von Vincent Price? Keine Zeit wird verloren in diesem wilden Ritt, in dem Doctor Strange alles daransetzen muss, das Mädchen America Chavez zu retten, die über ungewöhnliche Fähigkeiten verfügt, sie allerdings nicht kontrollieren kann: Sie kann im Multiverse von Universum zu Universum reisen und ist damit eine Schlüsselfigur für den Bösewicht dieser Saga, für den es entscheidend ist, etwas in einer anderen Welt zu finden, was ihm in seiner Welt versagt bleibt. Wanda Maximoff, gespielt von Elizabeth Olsen, scheint die richtige Begleiterin nach den Erfahrungen in "WandaVision", doch damit beginnen schon nach den turbulenten ersten 20 Minuten die Schwierigkeiten. Wenn Doctor Strange in den diversen Universen schon sich selbst nur bedingt trauen kann, wie dann anderen?

Nur selten ist "Doctor Strange 2" der Film, den man erwartet hat. Gut. Nur hin und wieder ist er der Film, den man sehen will. Nicht so gut. Oft ist es ein Film, der einen verblüfft, weil er durch die Genres hetzt, dass es eine Art hat. Schon besser. Fantasy und Action vereint er, jede Menge Horror mit tanzenden Teufeln und bösen Toten, und schließlich ist er ein Märchen, wie nicht zuletzt Disneys "Schneewittchen" nahelegt, den man irgendwann in einem Fernseher flimmern sieht: Die böse Hexe macht's aus. Vor allem aber bringt dieser Film, der stets mehr wirkt wie eine Überbrückung, ein Bindeglied, als ein in sich geschlossenes Abenteuer, die vierte Phase des MCU endlich in Stellung. Es wird zusammengeführt, was auf seine Zusammenführung harrte, seitdem Fox von Disney gekauft wurde. Jetzt stehen Mastermind Kevin Feige alle Türen offen. Die Fans werden dankbar sein. Und das ist entscheidend.

Thomas Schultze.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Walt Disney
O-Titel Doctor Strange in the Multiverse of Madness
Alternativ-/Arbeitstitel Untitled Marvel / Doctor Strange 2
Land / Jahr USA 2022
Kategorie Spielfilm
Genre Action / Science Fiction
Kinostart 04.05.2022
Laufzeit 126
FSK ab 12 Jahre
Bildformat Digital 3D
Einspielergebnis D € 13.778.076
Bes. (EDI) 1.270.109
Charthistory
USA-Start 06.05.2022, bei Walt Disney
Boxoffice USA $ 292.615.327
Web-Link https://www.disney.de/filme/doctor-strange-in-the-multiverse-of-madness
nach oben Cast & Crew
Ausf. Produzent Scott Derrickson
Regie Sam Raimi
Drehbuch Michael Waldron
Darsteller Benedict Cumberbatch (Dr. Stephen Strange), Elizabeth Olsen, Rachel McAdams, Xochitl Gomez, Sir Patrick Stewart, Michael Stuhlbarg, Chiwetel Ejiofor
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2022, München, 17.05.2022 1 Mio. Besucher in 10 Tagen  
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2022, München, 09.05.2022 1000 Besucher pro Kopie am Startwochenende  
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