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Die Schöne und das Biest

Live-Action-Adaption des romantischen Märchenklassikers.

Die Schöne und das Biest Großansicht
(Bild: Walt Disney)
Verleih Walt Disney
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2017
Regie Bill Condon
Darsteller Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans
Kinostart 16.03.2017
Einspielergebnis D € 32.832.753
Bes. (EDI) 3.406.255
Bes. (FFA) 3.422.393
Charthistory
Boxoffice USA $ 503.974.884
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Die ebenso hübsche wie kluge Belle lebt ein beschauliches Leben, das nur durch die Avancen des Dorfschönlings gestört wird. Doch als ihr Vater auf einer Reise in die Fänge eines Ungeheuers gerät, rettet sie ihn, indem sie sich an seiner statt als Gefangene anbietet und das Schloss des Ungeheuers betritt, das ebenso wie sein Besitzer verzaubert wurde.

Live-Action-Neuverfilmung des Märchenklassikers, deren Zeichentrickfilmadaption seinem Studio 1991 nicht nur einen Riesenhit bescherte, sondern auch Oscars für Musik und Song. Für das zauberhafte Update mit Emma Watson als "Schöne" lieferte Komponist Alan Menken auch neue Songs. Insbesondere die Teams von Ausstattung, Kostüm und Effekte durften sich austoben in der von Oscar-Preisträger und Musical-Spezialist Bill Condon in Szene gesetzten Romanze, die nur drei Jahre nach Christophe Gans' Märchenadaption in die Kinos kommt.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Disneys aufwändige Live-Action-Neuverfilmung bewahrt die besondere Magie des Animationshits.

Niemand versteht es, Märchen so perfekt auf die Leinwand zu zaubern, wie die Disney Studios. Dort klopft man seit geraumer Zeit die großen Animationsfilme daraufhin ab, ob sie sich für eine Live-Action-Adaption eignen. Nach "Schneewittchen" ("Cinderella") und "Dornröschen" ("Maleficent)" läuft jetzt die Neuverfilmung des Zeichentrick-Welterfolgs "Die Schöne und das Biest" mit richtigen Schauspielern und phantasievollen CGI-Wesen in den Kinos. Und über die großartige Besetzung, die prächtige Ausstattung, die bunte Farbenpracht und die zahlreichen verrückten und amüsanten Einfälle, die dieses perfekte Spektaktel so unterhaltsam machen, und das dabei auch noch alle Regeln moderner Diversität beachtet, kann man nur staunen. Bis in die szenische Auflösung orientiert sich der Film verblüffend genau an seiner Vorlage. Auch die Oscar-gekrönte Musik von Alan Menken steht wieder im Mittelpunkt. Mal mit mal ohne Dorfchor brechen die Figuren alle paar Filmmeter in die schönsten Songs aus. 160 Mio. Dollar hat sich Disney den Spaß kosten lassen, und schon das Boxoffice des ersten Wochenendes wird diesen Betrag übertreffen. Auch im Remake lebt das Mädchen Belle (bezaubernd gespielt und gesungen von Emma Watson, die dafür auf die Hauptrolle in "La La Land" verzichtete) in einem bunten Dorf voller Bauerntölpel, allen voran der bildungsferne Schönling Gaston (Luke Evans), der ihr vergeblich den Hof macht. Dessen Getreuer LeFou (Josh Gad) wiederum hat nur Augen für seinen Herrn, ein Umstand, der dem Film beinahe ein Aufführungsverbot in Putins Reich eingetragen hätte. Im nahen verwunschenen Schloss haust das Biest (Dan Stevens aus "Downton Abbey"), dem seine Hartherzigkeit den Fluch, als hässliche Bestie zu leben, eingetragen hat, den nur die reine Liebe lösen kann. Als Belle die Suche nach ihrem Vater aufs Schloss verschlägt, ahnt der Zuschauer, wie es ausgehen wird. Bis dahin sind atemberaubende Set Pieces zu bewundern und eine Eingangsmusikszene, die in ihren schönsten Momenten an "The Sound of Music" erinnert. Überhaupt hat Regisseur Bill Condon, der für "Chicago" und "Dreamgirls" mal Buch, mal Regie verantwortete und der "Twilight Saga" zu ihrem Höhepunkt verhalf, seine ganze Liebe zum Musical in diesen Film gelegt. Im ständigen Fluss aus Bildern und Musik ragen Augenblicke heraus, die an die schönsten Technicolor-Filme der 50er und 60er Jahre erinnern, darunter ein Kerzenleuchter, der es mit Gene Kelly in "Singing in the Rain" aufnimmt. Ausstattung, Szenenbild und visuelle Effekte sind das Beste, was Hollywood zu bieten hat. Herz und Gefühl werden von den Darstellern genauso überzeugend angesprochen wie von den sprechenden Uhren, Leuchtern und Teekannen, hinter denen sich Stars wie Ewan McGregor oder Emma Thompson in Cameos verstecken. Nichts anderes als einen großen Hit hat Disney hier geschaffen, der auch die Herzen der Zuschauer erreichen wird. Mit "Dumbo" und "Mulan" sind schon die nächsten Live-Action-Adaptionen in Planung bei dem Studio, das sich am besten auf die Vermarktung von Brands versteht. uh.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Walt Disney
O-Titel Beauty and the Beast
Land / Jahr USA 2017
Kategorie Spielfilm
Genre Fantasy / Musical
Kinostart 16.03.2017
Laufzeit 130
FSK ab 6 Jahre
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Bildformat Digital 3D
Einspielergebnis D € 32.832.753
Bes. (EDI) 3.406.255
Bes. (FFA) 3.422.393
Charthistory
USA-Start 17.03.2017, bei Walt Disney
Boxoffice USA $ 503.974.884
Filmtrailer Video
Web-Link http://filme.disney.de/die-schoene-und-das-biest-2017
nach oben Cast & Crew
Regie Bill Condon
Drehbuch Stephen Chbosky, Evan Spiliotopoulos
Darsteller Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Kevin Kline, Josh Gad, Hattie Morahan, Haydn Gwynne, Ewan McGregor, Sir Ian McKellen, Emma Thompson, Audra McDonald, Stanley Tucci, Gerard Horan, Ray Fearon, Nathan Mack
Kamera Tobias A. Schliessler
Schnitt Virginia Katz
Musik Alan Menken
Produktionsdesign Sarah Greenwood
Kostüme Jacqueline Durran
Casting Lucy Bevan
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2017, München, 28.03.2017 1 Mio. Besucher in 10 Tagen  
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2017, München, 21.03.2017 1000 Besucher pro Kopie am Startwochenende  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Die Schöne und das Biest (4K Ultra HD + Blu-ray) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 130 Min. Kauf
Die Schöne und das Biest The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 6, 125 Min. Kauf
Die Schöne und das Biest The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 130 Min. Kauf
Die Schöne und das Biest (Blu-ray 3D + Blu-ray) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 130 Min. Kauf
Die Schöne und das Biest The Walt Disney Company (Germany) DVD, ab 6, 125 Min. Leih
Die Schöne und das Biest The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 130 Min. Leih
Die Schöne und das Biest (Blu-ray 3D) The Walt Disney Company (Germany) Blu-ray Disc, ab 6, 130 Min. Leih
Enthalten in:
Die Schöne und das Biest / Cinderella (2 Discs)
Walt Disney Company (Germany), The!
DVD, ab 6
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Die ebenso hübsche wie kluge Belle lebt ein beschauliches Leben, das nur durch die Avancen des arroganten Dorfschönlings gestört wird. Doch als ihr Vater auf einer Reise in die Fänge eines Ungeheuers gerät, rettet sie ihn, indem sie sich an seiner statt als Gefangene anbietet und das Schloss des Ungeheuers betritt, das ebenso wie sein Besitzer verzaubert wurde. Die unwiderstehliche Gegenwart Belles erinnert das Biest daran, was es heißt, ein Mensch gewesen zu sein.

Real-Neuverfilmung des Märchenklassikers, dessen Zeichentrickfilmadaption Disney 1991 nicht nur einen Riesenhit bescherte, sondern auch Oscars für beste Musik und bestes Lied. Für das zauberhafte Update mit Emma Watson als "Schöne" lieferte Komponist Alan Menken auch neue Songs. Insbesondere die Teams von Ausstattung, Kostüm und Effekte durften sich austoben in der von Musical-Spezialist Bill Condon in Szene gesetzten Romanze, die sich in den Kinos als bislang erfolgreichste der Disney-Märchenneuverfilmungen erwies.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Ein hübsches Dorfmädchen lehrt ein verzaubertes Biest, was es heißt zu leben und zu lieben. Prächtige Live-Action-Adaption des romantischen Märchenklassikers, die ebenso verzaubert wie die Zeichentrickvorlage von 1991.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Aufgrund seiner Herzenskälte wird ein hochmütiger Prinz von einer Zauberin mit einem Fluch belegt und in ein schrecklich aussehendes Biest verwandelt. Verdammt zur Einsamkeit muss der Prinz, zusammen mit seinem in Einrichtungsgegenstände verwandelten Personal, auf Erlösung warten. Doch die kann nur erfolgen, wenn das Biest aus freien Stücken geliebt wird, bevor das letzte Blatt einer Rose fällt. Als die tapfere junge Belle das Schloss betritt, um ihren Vater zu befreien, den das Biest gefangen hält, denkt das Personal, nun sei die Chance auf Rettung gekommen. Doch das Biest macht es Belle nicht leicht, es zu mögen. Und bald schon wird das letzte Blatt zu Boden fallen. "Märchen schreibt die Zeit, in des Dichters Kleid - die Schöne und das Biest." Diese Zeilen eroberten 1991 die Herzen der Zuschauer, als Disney mit dem Animationsmeisterwerk DIE SCHÖNE UND DAS BIEST die Kinoleinwände verzauberte. Nun ist es Regisseur Bill Condon gelungen, diesen Märchenklassiker als Realverfilmung neu zu entdecken und dabei den Charme der animierten Vorlage zu bewahren und zu erweitern. Schon von der ersten Gesangseinlage, wenn Belle ihre kleine Heimatstadt beschreibt, greift der Funke über. Die bekannten Lieder in ihrer meisterlichen Komposition von Alan Menken und Howard Ashman werden in realen und dennoch märchenhaften Bildern neu interpretiert und erhalten durch neue Kompositionen von Tim Rice eine kongeniale Erweiterung, die auch die Geschichte rund um Belle und das Biest weiterentwickelt. Emma Watson spielt Belle als unabhängige junge Frau, die genau weiß, was sie will und im Laufe der Geschichte immer mehr zu einer selbstbestimmten Heldin erwächst. Dan Stevens verkörpert das Biest in einer großartigen Maske, hinter dessen grauenerregender Fassade von Minute zu Minute mehr Herzensgüte zum Vorschein kommt. Denn bevor das Biest geliebt werden kann, muss es erst lernen, selbstlos zu sein. Liebe ist nur ohne Zwang möglich - eine der vielen Botschaften, die sich als roter Faden durch die Geschichte zieht. Der Cast der Nebenfiguren ist mit Ewan McGregor, Emma Thompson, Ian McKellen und Kevin Kline hochkarätig besetzt und macht in der digitalen Verwandlung zu Kerzenleuchter, Teekanne und Kaminuhr großen Spaß. Und spätestens wenn "Sei hier Gast" erklingt und Animations- und Realfilm in einem schillernden und durchchoreografierten Bilderreigen verschmelzen, erstrahlt der Zauber. DIE SCHÖNE UND DAS BIEST ist eine liebevolle Verbeugung vor einem Klassiker. Und darüber hinaus ein eigenständiges und mitreißendes Werk.

Gutachten:

Dieser Film ist nicht nur ein Realfilm-Remake des Disney- Animationsklassikers DIE SCHÖNE UND DAS BIEST aus dem Jahr 1991, sondern erweitert die Geschichte auch um einige Nebenerzählstränge und Songs und erzählt so moderner, ohne dabei den Charme und Humor der Vorlage zu verlieren. Von Anfang an wird betont, dass die Heldin "Belle" nicht nur schön, sondern auch intelligent, eigensinnig und mutig ist. Sie erfindet eine Waschmaschine, erntet damit in ihrem Heimatdorf nur Hohn und Spott. Emma Watson spielt Belle sehr intensiv und glaubwürdig als eine emanzipierte Heldin, die bereit ist, sich für ihren schwächeren, aber auch aufrechten und liebenden Vater zu opfern. Geschickt in den Märchenstoff eingewoben ist auch die Geschichte des schwulen LeFou, der für seinen Kameraden Gaston schwärmt, bis er erkennt, dass dieser nur ein hohler und boshafter Angeber ohne jede innere Schönheit ist. Die fantastischen Elemente der Vorlage, also das Biest und die lebendigen Dinge in seinem Schloss, die dessen verwunschene Bewohner sind, wurden so gut digital animiert, dass die Grenzen zwischen real agierenden Schauspielern und animierten Figuren kaum zu erkennen sind. So kann Dan Stevens das Biest als zuerst verbiesterte Kreatur und dann immer mehr als traurigen romantischen Helden verkörpern und dabei zugleich menschlich und furchteinflößend wild wirken. Besonders schön wird mit diesem Kontrast in der Tanzszene im Ballsaal gespielt, bei der das Biest mit seiner Größe und den Hufen zugleich ganz Tier und ein eleganter Liebender ist. Die lebendigen Dinge haben jeweils eine ausgeprägte und komische Persönlichkeit, was zum einen dem raffinierten Drehbuch, zum anderen aber auch den Darstellern geschuldet ist. Diese leihen ihnen zuerst nur in der Originalfassung ihre Stimmen, haben dann aber zum Happy End selber auch kleine, sehr markante Auftritte, sodass sich Emma Thompson als die Teekanne, Ewan McGregor als der Kerzenleuchter Lumiere und Ian McKellen als Kaminuhr entpuppen. Der sorgt dann auch mit dem Satz "Ich möchte wieder eine Uhr sein" für einen der besten Lacher des Films. Drehbuch und Inszenierung halten eine subtile Balance, wenn sie einerseits dem Original in Stil und Stimmung treu bleiben (einige Sequenzen wurden fast Einstellung für Einstellung nachempfunden), aber auch mit neuem Erfindungsreichtum, Witz und einer überbordenden Opulenz überzeugen.

FBW-Jugend-Filmjury:

(www.jugend-filmjury.com)

Im Film DIE SCHÖNE UND DAS BIEST von Bill Condon geht es um Belle, die mit ihrem Vater in einem kleinen Dorf wohnt. Während eines Unwetters verirrt sich Belles Vater im Wald. Er gelangt schließlich zu einem verzauberten Schloss, wird dort jedoch vom Biest gefangen genommen. Belle macht sich auf die Suche und findet ihren Vater schließlich. Doch um ihn zu retten, ist Belle gezwungen einen verhängnisvollen Tausch einzugehen. Der Film hat uns äußerst gut gefallen. Die Handlung ist logisch aufgebaut und nah am Disney-Animationsfilm erzählt. Die Neuverfilmung ist allerdings rasanter und spannender, da es ein realistischer Film ist. Die Schauspieler sind vom Äußeren her gut gewählt und dem Animationsfilm von 1991 sehr ähnlich. Vor allem ist Emma Watson einfach die perfekte Besetzung der Belle. Dabei sind viele der bekannten Hollywood-Schauspieler eigentlich gar nicht so wichtig für den Film, denn die meisten Figuren treten sowieso nur als verzauberte Schlossbewohner auf. Viel tragender für den Film ist die Geschichte selbst. Wie von einem Disney-Film zu erwarten, sind uns die sehr realistischen Animationen positiv aufgefallen sowie auch die Farben. Die Farben unterstützen immer die Stimmung und auch wenn es einige düstere Szenen gibt, ist der Film im Allgemeinen sehr farbenfroh gestaltet. Auch die Maske und das Kostüm tragen zur Atmosphäre und einem stimmigen Gesamtbild bei. Die 3D-Effekte sind eher zurückhaltend eingesetzt und damit eigentlich überflüssig. Zur Musik ist zu sagen, dass die Lieder aus dem ersten Animationsfilm bekannt sind. Leider werden sie auf Deutsch gesungen. Dadurch bewegen sich die Lippen der Schauspieler nicht immer passend, sodass wir uns an manchen Stellen eine bessere Synchronisation gewünscht hätten. Der Film vermittelt uns, dass vor allem die inneren Werte zählen. Wir empfehlen den Film für Kinder ab 6 Jahren. Ansonsten sind wir uns einig, dass der Film für jedes Geschlecht und Alter geeignet ist und damit ein ganz besonderes, familiäres Erlebnis ist.

bezaubernd: 5 Sterne
dramatisch: 4 Sterne
rasant: 4 Sterne
romantisch: 4 Sterne
schön: 5 Sterne

Gesamtbewertung: 5 Sterne.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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