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Diana

Drama um die letzten Jahre von Prinzessin Di, ihr Ringen um persönliches Glück und ihr humanitäres Engagement.

Diana Großansicht
(Bild: Concorde)
Verleih Concorde
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Großbritannien, USA 2013
Regie Oliver Hirschbiegel
Darsteller Naomi Watts, Naveen Andrews, Douglas Hodge
Kinostart 09.01.2014
Einspielergebnis D € 370.482
Bes. (EDI) 50.380
Bes. (FFA) 50.095
Charthistory
Boxoffice USA $ 298.132
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Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

London 1995. Prinzessin Diana lebt von Prinz Charles getrennt im Kensington Palace und wartet auf die Scheidung. Bei einem Krankenbesuch begegnet sie dem Herzchirurgen Dr. Hasnat Khan und verliebt sich in ihn. Mit ihm findet Diana nicht nur das private Glück, sie entdeckt auch, dass sie ihre Popularität für karitative Zwecke nutzen kann. Sie träumt von einer ganz normalen Ehe, überlegt sogar, mit dem Mediziner in dessen Heimat Pakistan zu ziehen. Doch den Doktor schreckt die Idee ab. Er will die Beziehung geheim halten, fürchtet die Öffentlichkeit und die Paparazzi.

Auf die letzten zwei Lebensjahre von Diana, der Prinzessin von Wales, konzentriert sich der deutsche Regisseur Oliver Hirschbiegel in seinem (Liebes-)Drama, das auf Kate Snells Bestseller "Diana: Her Last Love" basiert. Mit Fingerspitzen- und Taktgefühl nähert er sich seiner tragischen, von Naomi Watts perfekt verkörperten Heldin an und versucht so weit es geht, Klischees zu vermeiden. Als angebeteter Arzt überzeugt Naveen Andrews ("Lost"), der sich stark zurücknimmt, eine Klasse für sich sind Bildgestaltung und Lichtsetzung von Kameramann Rainer Klausmann.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Oliver Hirschbiegels (Liebes-)Drama kreist um die letzten beiden Lebensjahre der Prinzessin der Herzen, die Naomi Watts perfekt zum Leben erweckt.

Sie war die meistfotografierte Frau der Welt, die Königin des Boulevards und vielleicht die tragischste Figur der modernen Geschichte: Diana, Princess of Wales, bürgerlich Diana Frances Spencer. Eine Heldin wie aus einem Märchen - Traumhochzeit, ménage à trois, Schlammschlachtscheidung, tragischer Unfalltod inklusive. Nun ist der Film da - "Diana" heißt er schlicht und ist doch anders als erwartet.

Oliver Hirschbiegel ("Der Untergang") hat sich an den heiklen Stoff gewagt, das Drehbuch des renommierten Bühnenautors Stephen Jeffreys ("The Libertine") mit Fingerspitzen- und Taktgefühl adaptiert. Im London des Jahres 1995 setzt die Handlung ein. Diana (Naomi Watts) lebt bereits von Prince Charles getrennt und wartet im Kensington Palace - gefangen im goldenen Käfig - auf die Scheidung. Sie leidet darunter, dass sie ihre beiden Söhne nur selten sehen darf, und versucht, ihr Leben neu zu ordnen. Da lernt sie bei einem Krankenbesuch den aus Pakistan stammenden Herzchirurgen Dr. Hasnat Khan (Naveen Andrews) kennen, zu dem sie sich sogleich hingezogen fühlt.

Als langen Rückblick legt Hirschbiegel sein (Liebes-)Drama, das auf Kate Snells Bestseller "Diana: Her Last Love" basiert, an. Nach dem Autounfall im Off, bei dem Diana und der Millionenerbe Dodi al-Fayed (Cas Anvar) zu Tode kommen, springt der Film in der Zeit zurück, zeigt wie Lady Di versucht, wieder Boden unter die Füße zu bekommen. Sie liebt ihren "Mr Wonderful" Khan, weil "er mich nicht wie eine Prinzessin behandelt", sie, mit Perücke getarnt, in einen Jazzclub ausführt und dazu anspornt, ihre Popularität für etwas Produktives zu nutzen. Und schon im Umschnitt ist sie dann in Afrika zu sehen, wo sie sich für das Verbot von Landminen stark macht.

Klischeehaft wirkt streckenweise der Plot - Paparazzi, Luxusyacht, Candle-Light-Dinner mit Hamburgern einer Fastfood-Kette und dazu ein erlesener Tropfen aus dem royalen Weinkeller -, etwas holprig sind manche Dialoge. Dennoch gelingt Hirschbiegel ein recht differenziertes Bild Dianas, das die Oscar-nominierte Naomi Watts ("The Impossible") in Gestik und Mimik glaubwürdig - und mit perfekter Frisur - zum Leben erweckt. Überaus gelungen sind Bildgestaltung und Lichtsetzung von Kameramann Rainer Klausmann, akkurat und authentisch das Produktions- bzw. Kostümdesign. geh.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Concorde
O-Titel Diana
Alternativ-/Arbeitstitel Caught in Flight
Land / Jahr Großbritannien/USA 2013
Kategorie Spielfilm
Genre Drama / Biographie
Produktionsfirmen Ecosse Films/Renaissance Films
Drehort Kroatien, Mosambik, London, Südengland.
Kinostart 09.01.2014
Laufzeit 113
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 370.482
Bes. (EDI) 50.380
Bes. (FFA) 50.095
Charthistory
USA-Start 01.11.2013, bei Entertainment One
Boxoffice USA $ 298.132
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.diana-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Robert Bernstein, Douglas Rae
Koproduzenten Walter Ayres, Matt Delargy, Geneviève Lemal, Igor Nola, James Saynor, Paul Ritchie, Sean Wheelan
Ausf. Produzenten Tim Haslam, Mark Woolley, Xavier Marchand
Regie Oliver Hirschbiegel
Drehbuch Stephen Jeffreys
Buchvorlage Kate Snell
Darsteller Naomi Watts (Prinzessin Diana), Naveen Andrews (Dr. Hasnat Khan), Douglas Hodge (Paul Burrell), Geraldine James (Oonagh Toffolo), Charles Edwards (Patrick Jephson), Daniel Pirrie (Jason Fraser), Cas Anvar (Dodi Fayed), Juliet Stevenson (Sonia)
Kamera Rainer Klausmann
Schnitt Hans Funck
Musik Keefus Ciancia, David Holmes
Produktionsdesign Kave Quinn
Kostüme Julian Day
Casting Reg Poerscout-Edgerton
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Diana
Nicht lieferbar
EuroVideo Medien DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 108 Min. Kauf
Diana
Nicht lieferbar
EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 113 Min. Kauf
Diana EuroVideo Medien DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 108 Min. Kauf
Diana EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 113 Min. Kauf
Diana EuroVideo Medien DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 108 Min. Leih
Diana EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 113 Min. Leih
Enthalten in:
The Queen / Diana (2 Discs)The Queen / Diana (2 Discs)
EuroVideo Medien GmbH
EuroVideo Medien GmbH
DVD, ab 6, 207 Min.
Blu-ray Disc, ab 6, 216 Min.
Kauf
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

London 1995. Prinzessin Diana wartet von Prinz Charles getrennt auf die Scheidung. Bei einem Krankenbesuch begegnet sie dem Herzchirurgen Dr. Hasnat Khan und verliebt sich in ihn. Mit ihm findet Diana das private Glück und entdeckt, dass sie ihre Popularität für karitative Zwecke nutzen kann. Sie träumt von einer ganz normalen Ehe, überlegt sogar, mit dem Mediziner in dessen Heimat Pakistan zu ziehen. Doch den Doktor schreckt die Idee ab. Er will die Beziehung geheim halten, fürchtet Öffentlichkeit und Paparazzi.

Auf die letzten zwei Lebensjahre von Diana, der Prinzessin von Wales, konzentriert sich Oliver Hirschbiegel in seinem (Liebes-)Drama, das auf Kate Snells Bestseller "Diana: Her Last Love" basiert. Mit Fingerspitzen- und Taktgefühl nähert er sich seiner tragischen, von Naomi Watts perfekt verkörperten Heldin an und versucht so weit es geht, Klischees zu vermeiden. Als angebeteter Arzt überzeugt Naveen Andrews ("Lost"), der sich stark zurücknimmt, eine Klasse für sich ist die Lichtsetzung von Rainer Klausmann.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Nach der Trennung von Prinz Charles verliebt sich Diana in einen pakistanischen Chirurgen. Biopic von Oliver Hirschbiegel, das sich auf die zwei letzten Lebensjahre der Princess of Wales konzentriert.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Sie war eine der meistfotografierten Frauen der Welt, eine Stil-Ikone und durch ihren tragischen Tod 1997 auch eine Legende, um die sich viele Geschichten ranken. Nach ihrer Scheidung vom britischen Thronfolger lebt Prinzessin Diana im Kensington Palace, um sie herum zahlreiche Angestellte und immer wieder Paparazzi, die mit ihren Kameras Jagd auf sie machen. Einsam und unsicher wendet sie sich ihren wenigen Freunden zu und den vielzähligen wohltätigen Organisationen, für die sie tätig ist. Bei einem Besuch im Krankenhaus begegnet Diana dem idealistischen Herzchirurgen Dr. Hasnat Khan, in den sie sich verliebt. Heimlich beginnen die beiden eine Affäre. Doch die Frau Diana, die mit Khan glücklich werden will, kann ihrem Bild als "Lady Di", die immer der Öffentlichkeit gehören wird, nie ganz entfliehen. Der Mensch mit seinen ganz normalen Sehnsüchten und Wünschen hinter der prominenten Maske - dies zeigt der Film von Regisseur Oliver Hirschbiegel gekonnt. Er porträtiert Diana, die Naomi Watts präzise in Mimik und Gestik verkörpert, als eine Frau, die gegen alle Widerstände um die Liebe zu einem Mann kämpft. Daneben jedoch zeigt der Film auch eine "Geschäftsfrau", die gelernt hat, die Presse geschickt zu leiten und für ihre Zwecke zu nutzen. Und die sich, gerade in den letzten Jahren ihres Lebens, für viele wichtige humanitäre Organisationen stark machte und so beispielsweise den Kampf gegen Landminen weit vorantrieb. Die Kamera von Rainer Klausmann fängt exzellente Bilder ein, die sowohl die Enge des goldenen Käfigs als auch die Weite einer herbeigesehnten Freiheit widerspiegeln. Am 31. August 1997 kam Diana bei der Flucht vor den Fotografen in Paris ums Leben. Doch die Legende lebt weiter, wie auch der Film deutlich macht. Ein wunderschön fotografiertes und hervorragend gespieltes Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit.

Gutachten:

Ja, so könnte es gewesen sein. Der Film DIANA erzählt glaubwürdig und intensiv von den letzten beiden Jahren im Leben der geschiedenen Prinzessin von Wales. Dabei konzentrieren sich Drehbuchautor Stephen Jeffreys und Regisseur Oliver Hirschbiegel ganz auf die Perspektive der Protagonisten. Interessant ist dies auch gerade durch die Auslassungen. Der Ex-Gatte Charles tritt nicht auf und wird auch nur selten erwähnt, Dianas Söhne sieht man nur einmal aus größerer Entfernung und der Unfall wird weder gezeigt, noch werden irgendwelche Spekulationen über seine Ursache angestellt. Stattdessen ist der Film ein subtiles Porträt der damals berühmtesten Frau der Welt geworden, in dem vor allem deutlich gemacht wird, wie ausweglos einsam sie gelebt hat. Hirschbiegel war so klug, der Figur und nicht den Ereignissen genügend Raum zu geben. So wird deutlich, wie sehr Diana sich bemüht, ein halbwegs normales Leben zu führen. Dem Regisseur gelingen intime, aber nie voyeuristische Szenen, in denen etwa spürbar wird, wie leidenschaftlich ihr Verhältnis zu dem Herzchirugen Hasnat Khan war. Aber er macht auch in absurden Episoden deutlich, wie groß die Gier der Öffentlichkeit nach Neuigkeiten und Bildern von ihr war und wie es Diana immer schwerer fiel, sich kleine Freiräume zu schaffen. Immer wird sie mit großen, staunenden Augen erkannt, immer muss sie darauf reagieren, wie sie von Fotografen und Reportern, aber auch von Passanten, gejagt und bedrängt wird. Diese Widersprüche zerstören ihr privates Leben, und Hirschbiegel findet stimmige Bilder (wie etwa die vier Handys auf dem Bett, von denen keines klingelt), um zu zeigen, wie sie sich immer mehr in ihrer Einsamkeit verschließt. Andererseits lernt sie, souverän ihre öffentliche Rolle zu spielen, selbst ihr Image zu bestimmen und die Medien in ihrem Interesse zu lenken. So lernt sie für ihr berühmtes BBC-Interview vor dem Spiegel, sie weiß darum, wie wertvoll die Bilder von ihr mit einem afrikanischen Baby auf dem Arm oder in Schutzkleidung in einem Minenfeld sind und sie sorgt selbst dafür, welche Art von Paparazzi-Fotos von ihr veröffentlicht werden. Hirschbiegel stellt hier zwar täuschend echt einige der berühmen Bilder und Filmaufnahmen von Diana nach, aber er macht sich zum Glück auch von diesen Vorlagen frei und und bietet einen anderen als den erwarteten Blick auf sie. Dies gelingt ihm auch darum so gut, weil er mit Naomi Watts eine Schauspielerin gefunden hat, die nicht sklavisch Dianas Rehblick, ihre Körpersprache und Manierismen imitiert, sondern statt dessen versucht, der Essenz dieses Menschen auf die Spur zu kommen und sie auszudrücken. So ist DIANA ein überraschend vielschichtiger und einfühlsamer Film geworden, der das herrschende Image seiner Titelhelden eher hinterfragt als bestätigt.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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