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Devil

Horrorfilm über eine Gruppe von Menschen, die mit einem Fahrstuhl stecken bleiben und darin dem Bösen begegnen.

Devil Großansicht
(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2010
Regie John Erick Dowdle
Darsteller Chris Messina, Logan Marshall-Green, Jenny O'Hara
Kinostart 13.01.2011
Einspielergebnis D € 1.381.927
Bes. (EDI) 195.240
Bes. (FFA) 192.520
Charthistory
Boxoffice USA $ 33.583.175
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 15.08.2013 (Vox)

nach oben Inhalt & Info

Es ist eine vertraute Alltagsszene in einem Bürogebäude: Ein Fahrstuhl, gefüllt mit einer Gruppe von Menschen, bleibt stecken. Zunächst wundert man sich, denkt sich aber nichts Böses. Plötzlich spielen sich mysteriöse Dinge in dem beengten Raum ab, die die fremden Personen nach und nach das Fürchten lehren. Ganz offenbar hat sich der Teufel höchstpersönlich in die Kabine eingeschlichen, um einen nach dem anderen zu richten. Ein Entkommen scheint unmöglich.

M. Night Shyamalan ("Signs", "Die Legende von Aang"), der als Drehbuchautor und Regisseur bestens mit den mysteriösen Stoffen des modernen Horrorkino vertraut ist, war maßgebend an der Umsetzung dieses Filmprojekts beteiligt: In diesem Fall einerseits als Förderer der Nachwuchsregisseure Drew und John Erick Dowdle, andererseits als Produzent. Für Freunde des unheimlichen, subtilen Grusels ohne übermäßig viel Blut genau das Richtige.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Von M. Night Shyamalan ("Die Legende von Aang") produzierter Horrorthriller, um fünf in einem Fahrstuhl festsitzende Fremde, die vom Teufel heimgesucht werden.

Shyamalans einst mit dem Blockbuster "The Sixth Sense" (1999) zementierter guter Ruf als Regisseur mit Gespür für Hochspannung und überraschende Schlusswendungen gilt seit Filmen wie "Das Mädchen aus dem Wasser" und "The Happening" als alles andere als "Unzerbrechlich". So liegt es auf der Hand, dass er sich für seine geplante "Night Chronicles"-Reihe in den Hintergrund zurück zog und lediglich die Storyidee lieferte und produzierte. Der erste Eintrag wurde von John Erick Dowdle nach einem Drehbuch vom "30 Days of Night"-Skripter Brian Nelson inszeniert. Dabei zeigen sich einige Parallelen zu Dowdles vorherigem Zombieschocker "Quarantäne", bei dem ebenfalls in klaustrophobischen Setting mehr auf subtilen Terror denn vordergründigen Splatter gesetzt wurde.

Mit dem Opening-Shot vom auf den Kopf gestellten Stadtpanorama Philadelphias erzeugt Kameramann Tak Fujimoto ("The Sixth Sense", "Das Schweigen der Lämmer") gleich zum Einstieg eine unter die Haut gehende unheilvoll-bedrohliche Atmosphäre. Es folgt der Selbstmord eines Mannes, der aus einem Hochhaus springt. Im selben Gebäude bleibt kurz darauf ein Fahrstuhl mit fünf Personen stecken. Diese umfassen einen nervösen Aushilfs-Sicherheitsmann, eine chice junge Frau, einen überheblichen Matratzenverkäufer, eine quengelige alte Dame und einen stillen Ex-Soldaten. Als das Licht kurz ausgeht, zieht sich eine der Frauen eine unerklärliche Bisswunde am Rücken zu und die ohnehin bereits gereizten Gemüter beginnen überzukochen. Jeder verdächtigt jeden, Misstrauen und Angst steigern sich und als das Licht erneut ausflackert, liegt eine Leiche am Fahrstuhlboden. Derweil versuchen Sicherheitsangestellte des Gebäudes eine Befreiungsaktion, während der herbei gerufene Detective Bowen (Chris Messina) die fragwürdige Vergangenheit aller feststeckenden Personen aufdeckt. Mehrfach geht in Folge das Licht aus, und nach einigem Gepolter ist nach Agatha Christies bewährten "Zehn kleine Negerlein"-Prinzip ein weiteres Mordopfer zu verbuchen.

In übernatürliche Bahnen gelenkt wird diese an eine Episode von "Twilight" erinnernde Gruselmär sowohl mit Storystützen vermittelndem Voiceover als auch den Dialogzeilen eines der religiösen Sicherheitsmännern, der umgehend vermutet, dass der Teufel seine Hand im Spiel haben muss. Manche Plotpunkte mögen dabei etwas plump wirken, doch insgesamt wird mit geringem Aufwand und unbekannter Schauspielerriege effektiv ein solides Maß an Spannung heraufbeschworen. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Universal
O-Titel Devil
Alternativ-/Arbeitstitel The Night Chronicles / Devil - Fahrstuhl zur Hölle
Land / Jahr USA 2010
Kategorie Spielfilm
Genre Horror
Produktionsfirmen Media Rights Capital/Night Chronicles
Kinostart 13.01.2011
Laufzeit 80
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 1.381.927
Bes. (EDI) 195.240
Bes. (FFA) 192.520
Charthistory
USA-Start 17.09.2010, bei Universal
Boxoffice USA $ 33.583.175
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.universalpictures.com/devil
nach oben Cast & Crew
Produzenten M. Night Shyamalan, Sam Mercer
Ausf. Produzenten Drew Dowdle, Trish Hofmann
Regie John Erick Dowdle
Drehbuch Brian Nelson
Buchvorlage M. Night Shyamalan
Darsteller Chris Messina (Detective Bowden), Logan Marshall-Green (Tony, Mechaniker), Jenny O'Hara (alte Frau), Bojana Novakovic (Sarah, junge Frau), Bokeem Woodbine (Ben, Wachmann), Geoffrey Arend (Vince, Verkäufer), Jacob Vargas (Ramirez), Matt Craven (Lustig), Joshua Peace (Detective Markowitz), Caroline Dhavernas (Elsa Nahai), Joe Cobden (Dwight), Zoie Palmer (Cheryl), Vincent Laresca (Henry)
Sprecher D Sascha Rotermund (Detective Bowden), Björn Schalla (Tony), Sonja Deutsch (alte Frau), Natascha Geisler (Sarah, junge Frau), Matti Klemm (Ben, Wachmann), Marcel Collé (Vince, Verkäufer), Nico Mamone (Ramirez), Hans-Jürgen Dittberner (Lustig), Christoph Banken (Detective Markowitz), Rainer Fritzsche (Dwight)
Kamera Tak Fujimoto
Schnitt Elliot Greenberg
Musik Fernando Velazquez
Produktionsdesign Martin Whist
Kostüme Erin Benach
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Devil Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 77 Min. Kauf
Devil Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 80 Min. Kauf
Devil (Steelbook)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 80 Min. Kauf
Devil Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 77 Min. Leih
Devil Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 80 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

In einem Bürogebäude bleibt ein Fahrstuhl, gefüllt mit einer Gruppe von Menschen, stecken. Zunächst wundert man sich, denkt sich aber nichts Böses. Plötzlich spielen sich mysteriöse Dinge in dem beengten Raum ab, die die fremden Personen nach und nach das Fürchten lehren. Ganz offenbar hat sich der Teufel höchstpersönlich in die Kabine eingeschlichen, um einen nach dem anderen zu richten. Ein Entkommen scheint unmöglich - außer man findet heraus, wer der Teufel ist.

M. Night Shyamalan ("Signs", "Die Legende von Aang"), der als Drehbuchautor und Regisseur bestens mit den mysteriösen Stoffen des modernen Horrorkinos vertraut ist, war maßgebend an der Umsetzung dieses Filmprojekts beteiligt: Einerseits als Förderer der Nachwuchsregisseure Drew und John Erick Dowdle, andererseits als Produzent des spannenden Horrorfilms, der im Kino unter Wert lief. Für Freunde des unheimlichen, subtilen Grusels ohne übermäßig viel Blut genau das Richtige.

Quelle: mediabiz.de

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