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Detroit Rock City

Witzige 70er-Jahre Hommage rund um ein Konzert der Band Kiss und vier ihrer größten Fans.

Detroit Rock City Großansicht
Verleih Studiocanal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 1999
Regie Adam Rifkin
Darsteller Edward Furlong, Giuseppe Andrews, James DeBello
Kinostart 30.09.1999
Einspielergebnis D € 26.150
Bes. (EDI) 4.668
Bes. (FFA) 4.029
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Boxoffice USA $ 3.656.297
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Zweimal glauben sich vier Freunde am Ziel ihrer Träume, endlich ihre Musikgötter Kiss beim Konzert in Detroit leibhaftig agieren zu sehen. Zweimal scheitert das Vorhaben jämmerlich. Doch für die begehrten Tickets setzen die Teens alles ein und kommen ihren Idolen am aufregendsten Abend ihres Lebens auch im Verhalten näher als je zuvor.

Stilistisch ist die neue Komödie von Autor-Regisseur Adam Rifkin mit Splitscreens, High-Speed-Kamerabewegungen und schrägen Perspektiven ganz Cartoon, atmosphärisch und humoristisch eine nicht perfekte, aber weitgehend amüsante Mischung aus 70er Jahre-Nostalgie, guten Gags und derbem Humor im Geiste von 80er-Jahre-Hits wie "Porky's".

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

In die Zeit, als die Musikteufel noch nicht hoffähig waren, und Mütter um die Seele ihrer Söhne zitterten, hat Autor und Regisseur Adam Rifkin ("Highway Heat") seine neueste Komödie plaziert, in der vier Freunde unter Einsatz aller Mittel versuchen, sich Zugang zu einem Konzert ihrer Lieblingsband Kiss zu verschaffen. Das Ergebnis dieser Hommage an die Siebzigerjahre ist zwar nicht "Hotter Than Hell", aber in der gegenwärtigen Nostalgiewelle amüsante Software, um das letztes Jahr mit einem neuen Album und anschließender Tournee eingeleitete Comeback der harten Jungs auch in den Kinos zu würdigen.

Atmosphärische Einstimmung in die Zeit liefert eine witzige Ouvertüre, in der eine abgespannte Mutter eine Pretiose aus ihrer Liberace, The Carpenters und natürlich "Dr. Schiwago" umfassenden Plattensammlung auf den rotierenden Teller legt, um schließlich von den höllischen Tönen von Kiss an die Decke getrieben zu werden. Die schreckliche Verwechslung wird drastische Folgen haben für ihren Sohn (Sam Huntington), der vier begehrte Tickets für das Konzert der Band in Detroit ergattert hat, aber zusehen muß, wie sie vor seinen Augen von seiner Mutter, einer Comic-Variation von Piper Lauries legendärer bigotter "Carrie"-Glucke, abgefackelt werden. Obwohl die Freunde in einem Radioquiz weitere Tickets gewinnen, platzt ihr Glück vor dem Konzert ein zweites Mal. Natürlich gelingt dem Quartett am Ende dennoch der Zugang zu ihren Göttern, die - von ihrem finalen Kurzauftritt abgesehen - leider nicht in die Handlung integriert sind. Die Präsenz der Band ist somit lediglich hinter der Kamera, durch Produzent Gene Simmons gegeben, dessen Frau Shannon Tweed (die Meryl Streep der Softerotik) Edward Furlong verführen darf, nachdem dieser stockbetrunken in einer der krassesten Spuckszenen seit "Stand By Me" Eindruck auf sie machen konnte. Denkwürdig wie diese Sequenz ist auch ein "Ben Hur"-Highway-Duell zwischen den Heavy-Metal-Boys und zwei Disco-Prinzen, das durch eine fliegende Pizza einen unerwarteten Verlauf nimmt. Leider nimmt Rifkin diese komische Blutfehde später nicht wieder auf, sondern läßt stattdessen zwei der Kiss-Fanatiker das erste Mal erleben und einen Dritten eine Disco-Prinzessin (Natasha Lyonne) aus den Händen ihrer Entführer retten. Als Regisseur pflegt Rifkin mit schrägen Kameraperspektiven und -fahrten einen passenden Cartoonstil, während er als Autor zwischen guten Gags und derber Komik eine Balance findet, die noch in den 80er Jahren diverse Hits (etwa "Porky's") zeugte. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Studiocanal
O-Titel Detroit Rock City
Land / Jahr USA 1999
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Base 12 Prod./Takoma Entert./New Line
Kinostart 30.09.1999
Erster Verleiher Kinowelt
Laufzeit 95
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 26.150
Bes. (EDI) 4.668
Bes. (FFA) 4.029
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USA-Start 13.08.1999, bei New Line
Boxoffice USA $ 3.656.297
Filmtrailer Video
nach oben Cast & Crew
Produzenten Gene Simmons, Barry Levine, Kathleen Haase
Koproduzenten Art Schaefer
Ausf. Produzenten Michael De Luca, Brian Witten
Regie Adam Rifkin
Drehbuch Carl v. Dupre
Darsteller Edward Furlong (Hawk), Giuseppe Andrews (Lex), James DeBello (Trip), Sam Huntington (Jam), Lin Shaye (Mrs. Bruce), Melanie Lynskey (Beth), Natasha Lyonne (Christine), Miles Dougal (Elvis), Nick Scotti (Kenny), Emmanuelle Chriqui (Barbara), David Quane (Bobby), Shannon Tweed (Amanda Finch), Kristin Booth (Kassiererin), Gene Simmons, Paul Stanley, Ace Frehley, Peter Criss
Kamera John R. Leonetti
Schnitt Mark Goldblatt, Peter Schink
Musik J. Peter Robinson
Produktionsdesign Steve Hardie, Lucinda Zak
Ton Steve C. Aaron
Kostüme Rosanna Norton
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Titel Vertrieb System Handelsform
Detroit Rock City
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 12, 91 Min. Kauf
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Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 12, 91 Min. Kauf
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Kinowelt Home Entertainment VHS, ab 12, 91 Min. Kauf
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AVU-Video-Vertriebs-GmbH DVD, ab 12, 91 Min. Kauf
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MCP Sound & Media VHS, ab 12, 91 Min. Kauf
Enthalten in:
Rolling Stone Music Movies Collection II - Gesamtedition (12 Discs)
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment
DVD, ab 16
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Hawk, Trip, Jam und Lex sind dicke Freunde und obendrein Mega-Fans der Schock-Rocker Kiss. Somit ist das in Detroit anstehende Konzert des maskierten Quartetts für die Jungs ein Pflichttermin. Unglücklicherweise findet Jams Mutter jedoch die Eintrittskarten und verbrennt diese, um die Teens vor den satanischen Einflüssen von Kiss zu bewahren. Nur kurz lassen sich die Kumpels von diesem Zwischenfall aus dem Gleichgewicht werfen. Dann machen sie sich auf den beschwerlichen Weg zum bisher größten Ereignis ihres noch so kurzen Lebens...

Altbekannt und altbewährt kontrastiert Regisseur Adam Rifkin in seiner von Kiss-Bassist Gene Simmons produzierten Teenie-Komödie das Lebensgefühl einer Generation mit den typischen Nöten und Konflikten des Heranwachsens. Atmosphärisch irgendwo zwischen der brüchigen Nostalgie von "Stand By Me" und der rauhen Wirklichkeit von "Dazed and Confused" angesiedelt, fehlt diesem Werk jene Dynamik, die Kiss-Songs so einzigartig macht. Entsprechend überzeugend fällt deshalb letztendlich auch nur der Soundtrack aus, auf dem (fast) alle Rock'n'Roller von Rang und Namen zu hören sind. Musik-Fans sollten zugreifen.

Quelle: mediabiz.de

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Hommage rund um ein Konzert der Band Kiss und vier ihrer größten Fans mit Splitscreens, High-Speed-Kamerabewegungen und schrägen Perspektiven ganz Cartoon.

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