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Der Biber

Von Jodie Foster inszenierte Dramödie über einen Mann, der mittels einer Biberhandpuppe zu kommunizieren beginnt und so vielleicht seine rätselhafte Depression überwinden kann.

Der Biber Großansicht
(Bild: Concorde)
Verleih Concorde
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2011
Regie Jodie Foster
Darsteller Mel Gibson, Jodie Foster, Jennifer Lawrence
Kinostart 19.05.2011
Einspielergebnis D € 149.947
Bes. (EDI) 21.239
Bes. (FFA) 22.579
Charthistory
Boxoffice USA $ 873.908
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 05.09.2013 (ZDF)

nach oben Inhalt & Info

Walter Black ist am Ende. Eine rätselhafte Depression hält den Spielzeugfabrikanten und Vater zweier Söhne gefangen und treibt seine Frau schließlich zu einer einstweiligen Trennung. Zunächst flüchtet Black in den Alkohol, doch eine im Müll gefundene Handpuppe befreit ihn von Sucht und Apathie. Der plüschbezogene Biber, der alles repräsentiert, was Black nicht ist oder nicht mehr sein kann, wird zum Sprachrohr des Depressiven, der plötzlich ein anderes, dynamisches und lebenslustiges Gesicht zu zeigen beginnt.

Kyle Killens Drehbuch über Depression und zerstörtes Familienglück ist mit seiner ungewöhnlichen Prämisse in guten Händen. In ihrer dritten Regiearbeit balanciert Jodie Foster dramatische, komische und romantische Elemente geschickt aus und führt ihren alten Freund Mel Gibson zu einer seiner besten darstellerischen Leistungen. Dass das in die Schlagzeilen geratene Privatleben des Stars in den Film hineinspielt, sabotiert die emotionale Erfahrung des Zuschauers mit einer schwierigen Rolle nicht, sondern vertieft sie sogar.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Nachdem er zuletzt als explosiver Privatmann Schlagzeilen machte, zeigt Mel Gibson in der Rolle eines depressiven Familienvaters seine Qualitäten als introvertierter Schauspieler.

Die Kontroverse um den angezählten Superstar wurde bisher als Belastung für den Erfolg von "Der Biber" angenommen. In der Tat nehmen die privaten Krisen Gibsons Einfluss auf die Wahrnehmung seiner Rolle, allerdings mit positiver Konsequenz, weil der persönliche Bezug die Entdeckung denkbarer Parallelen und die Vertiefung der emotionalen Erfahrung für den Zuschauer möglich macht.

Man sympathisiert mit Protagonist Walter Black, der seine Dämonen nicht benennen kann und in ein tiefes Loch gestürzt ist. Wie ein lebender Toter treibt er im Eingangsbild im dampfenden (Höllen-) Pool, eine Variation der Ouvertüre von "Boulevard der Dämmerung" als Metapher für ein in Leere dahindümpelndes Leben. Was den Absturz des Spielzeugfabrikanten, der bisher Freude in das Leben von anderen brachte, in die chronische Apathie, in eine rätselhafte Depression verursachte, enthüllt das Drehbuch von Newcomer Kyle Killen nicht und trägt damit dem Krankheitsbild Rechnung, das sich schneller Ursachendiagnose oft entzieht. W

as war, spielt in der Dramaturgie eine Rolle, viel schwerer aber wiegt im Plot, was sein könnte, ob eine Rückkehr in die Normalität für Black möglich ist. "Der Biber" ist vielleicht der Schlüssel dazu, ist eine plüschbezogene Handpuppe, die Black im Müll findet und zum Medium für sein Austreten aus seiner Stasis wird. Der Biber wird Blacks Sprachrohr, ist all das, was er nicht ist oder nicht mehr sein kann - dynamisch, charmant, frech und voller Leben. Durch ihn findet er wieder zu seiner Frau (Jodie Foster), zu seinem jüngsten Sohn und zu beruflichem Erfolg zurück, bis die Toleranz für das Exzentrische bei seiner Frau erlischt und die Verwundungen wieder aufbrechen.

Fosters dritte Regiearbeit ist erneut ein Familienfilm der etwas anderen Art, eine Komödie, die ernste Themen (Alkoholismus, Depression) beleuchtet, die Lachen ermöglicht, ohne das Absurde ins Alberne abgleiten zu lassen. In den Händen Fosters, mit der er seit "Maverick" eng befreundet ist, liefert sich Gibson furchtlos einer Rolle aus, die er als Schauspieler und Puppenspieler überzeugend bewältigt. Im Fokus steht dabei die Annäherung an seinen ältesten Sohn (Anton Yelchin), der zahllose Parallelen zu seinem Vater und damit auch eine vergleichbare Perspektive für sich selbst sieht, gerade als ihm eine bisher unerreichbare Schulschönheit (erneut stark: Jennifer Lawrence) Hoffnung auf gemeinsames Glück macht. Am Ende stiehlt sich der Film etwas aus der aufgebauten Problematik davon, bleibt aber ein gelungenes und berührendes Beispiel für die Harmonisierung von Komödie, Romanze und Drama. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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  • Szene aus Der Biber (DVD-/BluRay-Trailer)Szene aus Der Biber (DVD-/BluRay-Trailer)
  • Szene aus Der BiberSzene aus Der Biber
  • Szene aus "Porter" und "Norah"Szene aus "Porter" und "Norah"
  • Szene aus Im RestaurantSzene aus Im Restaurant
 
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Verleih Concorde
O-Titel The Beaver
Land / Jahr USA 2011
Kategorie Spielfilm
Genre Drama / Komödie
Produktionsfirmen Anonymous Content
Kinostart 19.05.2011
Laufzeit 91
FSK ab 6 Jahre
Einspielergebnis D € 149.947
Bes. (EDI) 21.239
Bes. (FFA) 22.579
Charthistory
USA-Start 06.05.2011, bei Summit
Boxoffice USA $ 873.908
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.biber-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Steve Golin, Keith Redmon, Anne Ruark
Ausf. Produzenten Jeff Skoll, Paul Green, Jonathan King, Mohamed Khalaf Al-Mazrouei
Regie Jodie Foster
Drehbuch Kyle Killen
Darsteller Mel Gibson (Walter Black), Jodie Foster (Meredith Black), Jennifer Lawrence (Norah), Anton Yelchin (Porter Black), Riley Thomas Stewart (Henry Black), Zachary Booth (Jared), Kelly Coffield Park (Norahs Mutter), Cherry Jones (Vize-Präsidentin), Michael Rivera (Hector), Jeffrey Corbett (freiwilliger Helfer), Thomas Baylen (skeptischer Mann), Sam Breslin Wright (Mann), Kris Arnold (Ober), Elizabeth Kaledin (Reporterin), Lorna Pruce (Krankenschwester), Folake Olowofoyeku (Krankenschwester), Matt Lauer (Matt Lauer), Jon Stewart (Jon Stewart), Terry Gross (Terry Gross), Bill Massof (Prothesenbauer)
Kamera Hagen Bogdanski
Schnitt Lynzee Klingman
Musik Marcelo Zarvos
Produktionsdesign Mark Friedberg
Ton James Sabat
Kostüme Susan Lyall
Casting Avy Kaufman
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Der Biber EuroVideo Medien DVD, ab 6, 87 Min. Kauf
Der Biber EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 6, 91 Min. Kauf
Der Biber EuroVideo Medien DVD, ab 6, 87 Min. Leih
Der Biber EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 6, 91 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Walter Black ist am Ende. Eine rätselhafte Depression hält den Spielzeugfabrikanten und Vater zweier Söhne gefangen und treibt seine Frau schließlich zu einer einstweiligen Trennung. Zunächst flüchtet Black in den Alkohol, doch eine im Müll gefundene Handpuppe befreit ihn von Sucht und Apathie. Der plüschbezogene Biber, der alles repräsentiert, was Black nicht ist oder nicht mehr sein kann, wird zum Sprachrohr des Depressiven, der plötzlich ein anderes, dynamisches und lebenslustiges Gesicht zu zeigen beginnt.

Kyle Killens Drehbuch über Depression und zerstörtes Familienglück ist mit seiner ungewöhnlichen Prämisse in guten Händen. In ihrer dritten Regiearbeit balanciert Jodie Foster dramatische, komische und romantische Elemente geschickt aus und führt ihren alten Freund Mel Gibson zu einer seiner besten darstellerischen Leistungen. Dass das in die Schlagzeilen geratene Privatleben des Stars in den Film hineinspielt, sabotiert die emotionale Erfahrung des Zuschauers mit einer schwierigen Rolle nicht, sondern vertieft sie sogar.

Quelle: mediabiz.de

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Datum Stadt Festivalname
11.05.2011 - 22.05.2011 Cannes 64. Festival de Cannes

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