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Das krumme Haus

Krimi nach Agathas Christies Klassiker, in dem ein junger Detektiv den Mord an einem ungeliebten Tycoon aufklären will.

Das krumme Haus Großansicht
(Bild: Fox)
Verleih Fox
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Großbritannien, USA 2017
Regie Gilles Paquet-Brenner
Darsteller Glenn Close, Christina Hendricks, Gillian Anderson
Kinostart 29.11.2018
Einspielergebnis D € 403.785
Bes. (EDI) 50.138
Bes. (FFA) 49.056
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Charles Hayward soll im Auftrag seiner ehemaligen Geliebten Sophia den Mord an ihrem Großvater aufklären, einem britischen Tycoon aus einer noblen Londoner Familie, deren Mitglieder alle nicht besonders unglücklich über seinen Tod sind, inklusive Sophia selbst, die zum wachsenden Verdächtigenkreis gehört. Ein schwieriger erster Fall für Charles.

Nach "Mord im Orientexpress" eine weitere Neuadaption eines Agatha-Christie-Krimis, die im stilvollen, historischen Ambiente und mit einer attraktiven Besetzung von Gilles Paquet-Brenner umgesetzt wurde. U.a. die erfahrene Clenn Close und Julian Sands sowie die jüngeren Kollegen Christina Hendricks und Max Irons spielen in der klassischen Detektivgeschichte, in der niemand eine weiße Weste hat.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Fox
O-Titel Crooked House
Land / Jahr Großbritannien/USA 2017
Kategorie Spielfilm
Genre Kriminalfilm / Kostümfilm
Kinostart 29.11.2018
Laufzeit 116
FSK ab 12 Jahre
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 403.785
Bes. (EDI) 50.138
Bes. (FFA) 49.056
Charthistory
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.fox.de/das-krumme-haus
nach oben Cast & Crew
Produzenten Joseph Abrams, James Spring, Sally Wood
Koproduzenten Jane Hooks
Ausf. Produzenten Andrew Boswell, Anders Erden, Jay Firestone, Phil Hunt, Compton Ross, James Swarbrick, Lisa Wolofsky
Ausf. Co-Producer. Emily Precious
Regie Gilles Paquet-Brenner
Drehbuch Julian Fellowes, Tim Rose Price
Buchvorlage Agatha Christie
Darsteller Glenn Close (Lady Edith de Haviland), Christina Hendricks (Brenda Leonides), Gillian Anderson (Magda Leonides), Max Irons (Charles Hayward), Terence Stamp (Chief Inspector Taverner), Stefanie Martini, Honor Kneafsey, Julian Sands, Christian McKay, Amanda Abbington, Preston Nyman
Kamera Sebastian Winterø
Schnitt Peter Christelis
Musik Hugo de Chaire
Produktionsdesign Simon Bowles
Kostüme Colleen Kelsall
Casting Reg Poerscout-Edgerton
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Das krumme Haus Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 112 Min. Kauf
Das krumme Haus Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 112 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Charles Hayward soll im Auftrag seiner ehemaligen Geliebten Sophia den Mord an ihrem Großvater aufklären, einem britischen Tycoon aus einer noblen Londoner Familie, deren Mitglieder alle nicht besonders unglücklich über seinen Tod sind, inklusive Sophia selbst, die zum wachsenden Verdächtigenkreis gehört. Ein schwieriger erster Fall für Charles.

Nach "Mord im Orient-Express" eine weitere Neuadaption eines Agatha-Christie-Krimis, die im stilvollen, historischen Ambiente und mit einer attraktiven Besetzung von Gilles Paquet-Brenner ("Walled In") umgesetzt wurde. U.a. die erfahrenen Mim(inn)en Clenn Close, Gillian Anderson und Julian Sands sowie die jüngeren Kolleg(inn)en Christina Hendricks und Max Irons spielen in der klassischen Detektivgeschichte, in der niemand eine weiße Weste hat.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Ein junger Detektiv will den Mord an einem ungeliebten Tycoon aufklären und stößt auf mehr Rätsel als Antworten. Krimi nach Agathas Christies Klassiker, der sich an das Erfolgsrezept von "Mord im Orient-Express" anlehnt, ohne dessen Klasse zu erreichen.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Klassisch-elegante Verfilmung des gleichnamigen Kriminalromans von Agatha Christie, in dem ein junger Privatdetektiv von seiner ehemaligen Geliebten den Auftrag erhält, den Mord an ihrem Großvater aufzuklären.

Charles Hayward ist gerade erst nach London zurückgekehrt, als er von seiner ehemaligen Geliebten Sophia besucht wird. Sophias Großvater, der herrschsüchtige Tycoon Aristide Leonides, ist vergiftet worden. Und nun soll Charles als Privatdetektiv den Fall klären. Eher unwillig begibt er sich auf den Landsitz der Familie und muss erkennen, dass das altehrwürdige Herrenhaus weit mehr zu bieten hat als hohe Decken und verstaubtes Mobiliar. Denn innerhalb der Mauern, wo sich die gesamte Familie tummelt, angiftet, bekriegt und beschuldigt, entpuppt sich bald ein jeder als Verdächtiger mit starkem Motiv. Insgesamt 66 Kriminalromane hat Agatha Christie geschrieben - und DAS KRUMME HAUS gehört nach ihrer eigenen Aussage mit zu ihren Lieblingsstoffen. Nun wurde der Roman zum ersten Mal für die große Leinwand verfilmt. Geschickt balancieren das Drehbuch von Julian Fellowes, Gilles Paquet-Brenner und Tim Rose Price sowie die Regie von Paquet-Brenner zwischen Krimi-Spannung und der herrlich überzeichneten Darstellung der blasiert-gelangweilten englischen Upper Class in der Nachkriegszeit. Der Kriminalfall gestaltet sich wie ein klassisches Rätsel. Jeder Hinweis wird sorgsam gestreut, falsche Fährten werden gelegt und jeder agiert verdächtig, sodass der Plot bis hin zur letzten Volte den Zuschauer überrascht. Die große Spielfreude des Ensembles zeigt sich in jedem einzelnen Darsteller: Ob Max Irons als Detektiv, Christina Hendricks als naiv-laszive Witwe oder die fantastische Glenn Close als Schwester des Verstorbenen, die scheinbar alle Familienfäden in der Hand hält. Die Essensszenen beim Dinner sind ungeheuer lebendig, wie spitze Degen fliegen die Worte hin und her, jeder Dialog ist ein Fechtkampf. Die bewegliche Kamera von Sebastian Winterø, die eindringliche Licht- und Schattendramaturgie und die genretypisch aufgeladene Musik von Hugo de Chaire unterstützen die spannend-gruselige Atmosphäre des Herrenhauses, welches dank seiner grandiosen filmischen Inszenierung eine ebenso große Rolle spielt wie die Menschen, die ihre Befindlichkeiten in ihm ausleben. DAS KRUMME HAUS ist im besten Sinne ein Film, der aus der Zeit fällt. Ein herrlich klassisches Katz-und-Maus-Spiel, welches nicht nur Krimi-Fans auf das Beste und Spannendste unterhalten wird.

Gutachten:

Ist die Verfilmung einer der besten Detektivgeschichten der legendären Agatha Christie im klassischen britischen Erzählstil der 1950er und 1960er Jahre heute noch als zeitgemäß anzusehen und kann es seine bewundernden Zuschauer in den Kinos noch finden? Man muss es eindeutig bejahen. Die grandiose Inszenierung und die handwerkliche Perfektion bei allen filmischen Gewerken machen diesen Film zu einem Erlebnis. Da ist als besonders wichtiges Element die Leistung der Ausstattung zu erwähnen. Unaufdringlich, aber absolut der Zeit angemessen. Dabei besonders zu erwähnen ist der erste Gang von Detektiv Charles Hayward durch die Räume des schlossähnlichen Anwesens. Jeder Raum ist den Charakteren der einzelnen Familienmitglieder angepasst und über die Maßen stilsicher ausgestattet. Eine herausragende Kameraführung in Nahaufnahmen, in Totalen und in der Bewegung in wunderbaren Perspektiven. Die musikalische Begleitung zeitgemäß passend und wohltemperiert. Ein Klasse-Drehbuch nach der berühmten Vorlage und ganz im Erzählgeist der Autorin. Dazu die Dialoge, echt und very british - einfach zum Genießen. Und letztlich die Besetzung: Max Irons als Sohn des berühmten Jeremy Irons, ist auf dem besten Weg zu dessen Klasse. Stefanie Martini spielt ebenso überzeugend die reiche Erbin und Mithelferin zur Auflösung des Mordes. Und dann, zu recht an erster Stelle des Cast genannt, die grandiose Glenn Close in einer brillanten Altersrolle. Und letztlich stimmt die Dramaturgie, natürlich auch dank Agatha Christie: Das Wechselbad der Verdächtigen hält die Spannung jederzeit hoch.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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