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Das Ende ist mein Anfang

Einfühlsame Adaption der Lebenserinnerungen des "Spiegel"-Korrespondenten Tiziano Terzani mit Bruno Ganz, der sich auf das "letzte große Abenteuer" Tod vorbereitet.

Das Ende ist mein Anfang Großansicht
(Bild: Universum (24 Bilder))
Verleih Universum Film (24 Bilder)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland 2010
Regie Dr. Jo Baier
Darsteller Bruno Ganz, Elio Germano, Erika Pluhar
Kinostart 07.10.2010
Einspielergebnis D € 1.424.158
Bes. (EDI) 219.187
Bes. (FFA) 226.869
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 18.07.2012 (arte)

nach oben Inhalt & Info

Journalist und Buchautor Tiziano Terzani ruft seinen Sohn aus New York zu sich, um ihm von seiner Kindheit und Jugend zu erzählen, von seiner Tätigkeit als Asienkorrespondent und der Reise zu sich selbst aufgrund einer Krebserkrankung, die ihn in die Einsamkeit des Himalaya und einen Kosmos spiritueller Erfahrungen führte. In langen und sehr emotionalen Vater-Sohn-Gesprächen festigt sich die Bindung, werden alte Spannungen aufgelöst, Tabuthemen wie die Auseinandersetzung mit dem Tod angegangen.

Jo Baier legt eine einfühlsame Adaption der Lebenserinnerungen des "Spiegel"-Korrespondenten Tiziano Terzani vor, die dessen Sohn Folco herausgab. Die dort geschriebenen Dialoge und Monologe ebenso wie die Diskrepanz zwischen lebendigem Geist und verfallenden Körper des Sterbenskranken gibt Bruno Ganz in einer schauspielerischen Tour de Force fulminant wieder. Während Baier im atmosphärischen Kammerspiel gekonnt die Gefühlsknöpfe drückt, findet die Kamera von Judith Kaufmann für das Thema Vergänglichkeit die passenden Lichtstimmungen.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Einfühlsame Adaption der Lebenserinnerungen des "Spiegel"-Korrespondenten Tiziano Terzani mit Bruno Ganz, der sich auf das "letzte große Abenteuer" Tod vorbereitet.

Ein Film über das Sterben, der Kraft zum Leben gibt, denn das Einzige, was wirklich zählt, ist das Jetzt. So geht man nach dem Tod des großen alten Mannes nicht deprimiert aus dem Kino, sondern mit dem Wissen, etwas verändern, den eigenen Weg gehen zu können. Jo Baier, der hier die Enttäuschung über "Henri 4" vergessen lässt, inszeniert ohne Rückblenden und Ausflüge nach Asien die Geschichte eines faszinierenden Zeitgenossen, was der atmosphärischen Intensität dient, für die er einige interessante biografische und politische Fakten opfert.

Journalist und Buchautor Tiziano Terzani ruft seinen Sohn aus New York zu sich, um ihm von seiner Kindheit und Jugend zu erzählen, von seiner Tätigkeit als Asienkorrespondent und der Reise zu sich selbst aufgrund einer Krebserkrankung, die ihn in die Einsamkeit des Himalaya und einen Kosmos spiritueller Erfahrungen führte. In langen und sehr emotionalen Vater-Sohn-Gesprächen festigt sich die Bindung, werden alte Spannungen aufgelöst, Tabu-Themen wie die Auseinandersetzung mit dem Tod angegangen.

Grundlage für das Drama war das von Folco Terzani herausgegebene Titel gebende Buch, dessen Dialoge und Monologe, die Diskrepanz zwischen lebendigem Geist und verfallenden Körper von Bruno Ganz in einer schauspielerischen Tour de Force fulminant wiedergegeben werden. In der Kultivierung von Werten wie Freiheit, Familie und eigenständiges Denken liegt eine fast "altmodische" Zeitlosigkeit. Als eine große Inspiration nennt Bruno Ganz, der sieben Wochen lang manchmal bis zu acht Stunden täglich den Text lernte, den Originalschauplatz, das Haus der Terzanis in der Toskana, das eine ganz persönliche Annäherung an die Figur ermöglichte. Neben Ganz brillieren Erika Pluhar als Terzanis fürsorgliche Gattin und Elio Germano als Folco (Darstellerpreis in Cannes 2010 für "La nostra vita"). Baier drückt in diesem sensiblen Kammerspiel gekonnt die Gefühlsknöpfe, sodass die Tränen wie auf Kommando fließen, etwas stark unterstrichen von einem äußerst suggestiven Score. Die Kamera von Judith Kaufmann kontrastiert in sanftem Licht beim leisen Abschied die Individualität des Einzelnen mit der Wucht der Landschaft, vor deren eternellen Kulisse die Menschen bei dieser letzten Reise klein und manchmal wie Spielfiguren wirken, sie illustriert mit ihren Bildern nicht den Text, sondern fügt ihm etwas hinzu, spielt beim Thema Vergänglichkeit mit Dämmerung und Lichtstimmungen. Filmische Realität und Wirklichkeit vermischen sich zu einer Hymne auf das Leben, wie das Sterben eine bewusste Entscheidung. mk.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universum Film (24 Bilder)
O-Titel Das Ende ist mein Anfang
Land / Jahr Deutschland 2010
Kategorie Spielfilm
Genre Drama
Produktionsfirmen collina filmproduktion
Förderung DFFF - Deutscher Filmförderfonds (EUR 228.060)
Produktionsförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 300.000)
Verleihförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 100.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 60.000)
Drehort Orsigna (Italien)
Drehzeit 29.09.2009 - 31.10.2009
Kinostart 07.10.2010
Laufzeit 98
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Bildformat 35 mm/1:2,35
Einspielergebnis D € 1.424.158
Bes. (EDI) 219.187
Bes. (FFA) 226.869
Charthistory
Weltvertrieb Beta Cinema
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.dasendeistmeinanfang.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Prof. Ulrich Limmer
Regie Dr. Jo Baier
Drehbuch Prof. Ulrich Limmer, Folco Terzani
Buchvorlage Folco Terzani
Darsteller Bruno Ganz (Tiziano Terzani), Elio Germano (Folco Terzani), Erika Pluhar (Angela Terzani), Andrea Osvárt (Saskia Terzani), Nicoló Fitz-William Lay (Novi)
Kamera Judith Kaufmann
Schnitt Claus Wehlisch
Musik Ludovico Einaudi
Produktionsdesign Eckart Friz
Ton Gunnar Voigt
Kostüme Gerhard Gollnhofer
Maske Brigitte Dettling
Herstellungsleitung Manfred Brey
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Das Ende ist mein Anfang Universum Film DVD, ab 6, 94 Min. Kauf
Das Ende ist mein Anfang Universum Film Blu-ray Disc, ab 6, 98 Min. Kauf
Das Ende ist mein Anfang Universum Film Blu-ray Disc, ab 6, 98 Min. Kauf
Das Ende ist mein Anfang Universum Film DVD, ab 6, 94 Min. Kauf
Das Ende ist mein Anfang Universum Film DVD, ab 6, 94 Min. Leih
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Journalist und Buchautor Tiziano Terzani ruft seinen Sohn aus New York zu sich, um ihm von seiner Kindheit und Jugend zu erzählen, von seiner Tätigkeit als Asienkorrespondent und der Reise zu sich selbst aufgrund einer Krebserkrankung, die ihn in die Einsamkeit des Himalaya und einen Kosmos spiritueller Erfahrungen führte. In langen und sehr emotionalen Vater-Sohn-Gesprächen festigt sich die Bindung, werden alte Spannungen aufgelöst, Tabuthemen wie die Auseinandersetzung mit dem Tod angegangen.

Jo Baier legt eine einfühlsame Adaption der Lebenserinnerungen des "Spiegel"-Korrespondenten Tiziano Terzani vor, die dessen Sohn Folco herausgab. Die dort geschriebenen Dialoge und Monologe ebenso wie die Diskrepanz zwischen lebendigem Geist und verfallenden Körper des Sterbenskranken gibt Bruno Ganz in einer schauspielerischen Tour de Force fulminant wieder. Während Baier im atmosphärischen Kammerspiel gekonnt die Gefühlsknöpfe drückt, findet die Kamera für das Thema Vergänglichkeit die passenden Lichtstimmungen.

Quelle: mediabiz.de

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