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Dan - Mitten im Leben!

Warmherzig-witzige Familienkomödie mit "Jungfrau (40), ledig, sucht"-Star Steve Carell und Oscar-Gewinnerin Juliette Binoche als potenzielles Paar mit Beziehungsblockade.

Dan - Mitten im Leben! Großansicht
(Bild: Concorde)
Verleih Concorde
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2007
Regie Peter Hedges
Darsteller Steve Carell, Juliette Binoche, Dane Cook
Kinostart 20.03.2008
Einspielergebnis D € 974.658
Bes. (EDI) 160.383
Bes. (FFA) 160.824
Charthistory
Boxoffice USA $ 47.559.919
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 08.07.2010 (ARD)

nach oben Inhalt & Info

Zeitungskolumnist Dan Burns, seit vier Jahren verwitwet, konzentriert sich ganz auf seine drei jungen Töchter und seinen Job. Im örtlichen Buchladen lernt der zutiefst verunsicherte eine Traumfrau kennen, mit der er sich sofort blendend versteht. Dan fällt aus allen Wolken, als sein jüngerer Bruder ihm Marie wenig später als seine neue Freundin vorstellt. Zunächst bemühen sich die beiden Zufallsbekannten, sich nichts anmerken zu lassen, alldieweil sie immer stärker voneinander angezogen werden. Trotzdem ist der Weg zur Liebe mit allerhand Hindernissen gepflastert.

Vier Jahre nach seinem beachtlichen Regiedebüt "Ein Tag mit April Burns" erweist sich "About a Boy"-Drehbuchautor Petert Hedges einmal mehr als einfühlsamer Spezialist für die komischen Momente schwieriger Annäherungen und Beziehungen. Seine Komödie ist mit Steve Carell und Juliette Binoche ebenso unkonventionell wie brillant besetzt und verfällt niemals in die infantilen Späße eines Judd Apatow. Stattdessen zeichnet er Beziehungen liebevoll und komplex als Fettnäpfchen-Parcours voller Hindernisse.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Warmherzig-witzige Familienkomödie mit "Jungfrau (40), ledig, sucht"-Star Steve Carell und Oscar-Gewinnerin Juliette Binoche als potenzielles Paar mit Beziehungsblockade.

Mit seinen Drehbüchern für "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa" und "About A Boy" empfahl sich Peter Hedges mit gefühlvollem Gespür für realitätsverankerte Familien- und Beziehungsdynamik zwischen exzentrischen Figuren. Wie schon bei seinem Regiedebüt "Ein Tag mit April Burns" (2003) macht sich dieses Talent auch in seinem Folgefilm bemerkbar. Dafür überarbeitete er zunächst das Skript von Pierce Gardiner ("Lost Souls"), um voller Humanität, Herz und Humor die Geschichte des Zeitungskolumnisten Dan Burns samt drolligem Familienclans zu erzählen. Seit vier Jahren verwitwet, konzentriert sich Dan ganz auf seine drei jungen Töchter und seinen Job. Während er seinen Lesern stets gute Ratschläge zu erteilen weiß, fühlt er sich selbst verunsichert und kompensiert mit überprotektiven Erziehungsmethoden, was die Mädels gegen ihn aufbringt. Als sie zu den Großeltern zum Familientreff fahren, lernt er im örtlichen Buchladen Traumfrau Marie (eine glänzende Binoche) kennen. Sie haben sofort einen natürlichen Rapport miteinander, umso mehr fällt Dan wenig später aus den Wolken, als sein jüngerer Bruder (der viel beschäftigte "Glücksbringer" Dane Cook) ihm Marie als seine neue Freundin vorstellt. Zunächst bemühen sich die beiden Zufallsbekannten, sich nichts anmerken zu lassen, alldieweil sie immer stärker voneinander angezogen werden. Darüber hinaus versucht Dan mit dem Rest der Familie zu harmonisieren und die Beziehung mit seinen Töchtern zu verbessern, die ihn als guter Vater, aber manchmal ein schlechter Papa bezeichnen. Als Feelgood-Fazit gibt es ein bewegendes Happy End an allen Fronten.

Dieses klassische Setup einer Screwballkomödie nutzt Regisseur Hedges als Ausgangspunkt für eine charmante Charakterstudie, die sich vor allem durch emotionale Komplexität und Zurückhaltung in punkto überschwänglichen Sexhumor der (neuen) Judd-Apatow-Schule auszeichnet. Hier wird hinsichtlich eines in dieser Hinsicht erwartungsvollen jugendlichen Publikums kompromisslos Erwachsenenunterhaltung geboten. Dies macht sich auch mit dem launigen, kommerziell unkonventionellen Score der norwegischen Liedermacherin Sondre Lerche bemerkbar. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Concorde
O-Titel Dan In Real Life
Land / Jahr USA 2007
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Touchstone Pictures
Kinostart 20.03.2008
Laufzeit 99
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
FBW-Prädikat Wertvoll
Einspielergebnis D € 974.658
Bes. (EDI) 160.383
Bes. (FFA) 160.824
Charthistory
USA-Start 26.10.2007, bei Walt Disney
Boxoffice USA $ 47.559.919
Filmtrailer Video
Web-Link http://daninreallife.movies.go.com
nach oben Cast & Crew
Produzenten Jonathan Shestack, Brad Epstein
Ausf. Produzenten Noah Rosen, Darlene Caamano, Mari Jo Winkler
Regie Peter Hedges
Drehbuch Peter Hedges, Pierce Gardner
Darsteller Steve Carell (Dan Burns), Juliette Binoche (Marie), Dane Cook (Mitch Burns), Dianne Wiest (Nana), John Mahoney (Poppy Burns), Alison Pill (Jane), Britt Robertson (Cara), Marlene Lawston (Lilly), Norbert Leo Butz (Clay), Amy Ryan (Eileen), Jessica Hecht (Amy), Frank Wood (Howard)
Kamera Lawrence Sher
Schnitt Sarah Flack
Musik Sondre Lerche
Produktionsdesign Sarah Knowles
Ton John Patrick Pritchett
Kostüme Alix Friedberg
Casting Bernard Telsey
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Dan - Mitten im Leben! EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 99 Min. Kauf
Dan - Mitten im Leben! EuroVideo Medien DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 95 Min. Kauf
Dan - Mitten im Leben! EuroVideo Medien DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 95 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Dan In Real Life/Dan - Mitten im Leben Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Zeitungskolumnist Dan Burns, seit vier Jahren verwitwet, konzentriert sich ganz auf seine drei Töchter und seinen Job. Im Buchladen lernt der zutiefst Verunsicherte seine Traumfrau kennen, mit der er sich sofort blendend versteht. Dan fällt aus allen Wolken, als sein jüngerer Bruder ihm Marie wenig später als seine neue Freundin vorstellt. Zunächst bemühen sich die beiden Zufallsbekannten, sich nichts anmerken zu lassen, alldieweil sie immer stärker voneinander angezogen werden. Der Weg zur Liebe ist mit allerhand Hindernissen gepflastert.

Vier Jahre nach seinem beachtlichen Regiedebüt "Ein Tag mit April Burns" erweist sich "About a Boy"-Drehbuchautor Petert Hedges einmal mehr als einfühlsamer Spezialist für die komischen Momente schwieriger Annäherungen und Beziehungen. Seine Komödie ist mit Steve Carell ("Get Smart") und Juliette Binoche ebenso unkonventionell wie brillant besetzt und verfällt niemals in die infantilen Späße eines Judd Apatow. Stattdessen zeichnet er Beziehungen liebevoll und komplex als Fettnäpfchen-Parcours voller Hindernisse.

Quelle: mediabiz.de

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: WertvollKurztext:

Das fröhliche, harmonische Familientreffen könnte richtig Lust auf eine Großfamilie verheißen, wäre da nicht der kleine Konflikt am Rande: Dan, verwitweter alleinerziehender Ratgeberkolumnist mit drei widerspenstigen Töchtern, trifft bei einer von seiner Mutter zwangs-verordneten Pause im Ort eine verheißungsvolle Fremde; einfach Pech, dass diese ihm kurze Zeit später von seinem Bruder als seine neue Freundin präsen-tiert wird. Für wen wird sich Juliette Binoche als Marie entscheiden? Den charmanten Mitch oder den sensiblen Dan mit seinen Ecken und Kanten? Gute-Laune-Kino mit toller Musik für die ganze Familie.

Gutachten:

Niemand könnte ernsthaft die These vermitteln, Dan mitten im Leben sei so etwas wie eine Sternstunde der romantischen Filmkomödie. Dafür wird denn doch letztlich alter Wein in kaum erneuerten Schläuchen geliefert. Und auch das präsentierte "Personal" hat nicht die Aura eines Überraschungseffektes. Ein verwitweter alleinerziehender Ratgeber-Kolumnist mit drei widerspenstigen Töchtern, die ihren Dad als Katastrophe empfinden, das alljährliche Familientreffen der Burns-Sippe auf Rhode Island. Dann erweist sich die zufällig gefundene "Traumfrau" als die neue Flamme des Bruders.

Und doch steht einiges auf der Plusseite, wobei nicht einmal das so anheimelnde Menscheln dazu gezählt werden muss. Angenehm empfindet der Zuschauer allzumal, dass Dan mitten im Leben keine Studie der Peinlichkeiten liefert und traditionelle Tugenden des Genres mit gutem Gewissen zitiert. Wer sehr guten Willens ist, kann sogar das ferne Echo eines Ernst Lubitsch, Frank R. Capra oder Howard Hawks erspüren (so z. B. die knappe Mehrheit der Jurymitglieder).

Die romantische Komödie der vorliegenden Bauart ist weder zynisch oder gar boshaft-subversiv, nein, sie müht sich um das Etikett einer "menschlichen Komödie".

Was kommt weiter auf die Haben-Seite? Bekömmliche Prisen von Ironie und Witz, Klamauk oder plakativ zur Schau gestellte Lustigkeiten kommen nur in Spurenelementen vor. Die "Choreografie" des Familienclans der Burns kommt handwerklich als solider Reigen daher.

Der französische Export Juliette Binoche als Inkarnation der Traumfrau ist sowieso eine Trumpfkarte. Die Binoche entwickelt einen Julia Roberts-Touch aus deren besseren Tagen zu einer Art Wiedergängerei.

Auch ein weiterer Import erweist sich mit seinen musikalischen Ideen als Trumpf: der norwegische Popmusiker Sondre Lerche.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


nach oben Pressestimmen

Ein romantisches Kinohighlight zum Kuscheln mit allem was dazu gehört: Humor, Slapstick, Charme und Gefühl.

Treffpunkt Kino

Eine charmante Charakterstudie, die sich vor allem durch emotionale Komplexität und Zurückhaltung in punkto überschwänglichem Sexhumor der (neuen) Judd-Apatow-Schule auszeichnet.

Blickpunkt:Film

Wie in allen guten Komödien lauern auch in "Dan" Tristesse und Schmerzlichkeit gleich unter der komischen Oberfläche.

Süddeutsche Zeitung, 20. März 2008

"Dan - Mitten im Leben" will augenscheinlich eine erwachsene Komödie sein, im Herbstlicht melancholisch umflort.

Die Welt, 20. März 2008

Wie verführerisch Juliette Binoche als Marie beim Aerobic die Hüften kreisen lässt und Dan nicht zeigen darf, dass sie ihm dabei den Kopf verdreht.

Abendzeitung, 20. März 2008

Diese Frau geht dem Publikum schon bald gewaltig auf die Nerven. Eine Sache bestätigt sie aber: Dass Kolumnisten bei der eigenen Partnerwahl nicht immer gut beraten sind.

Süddeutsche Zeitung, 20. März 2008

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