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Dame König As Spion

Agententhriller nach John Le Carrés Bestseller um einen pensionierten Topspion, der einen Maulwuf im Secret Service enttarnen soll.

Dame König As Spion Großansicht
(Bild: Studiocanal)
Verleih Studiocanal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Großbritannien, Frankreich u.a. 2011
Regie Tomas Alfredson
Darsteller Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy
Kinostart 02.02.2012
Einspielergebnis D € 2.280.423
Bes. (EDI) 307.239
Bes. (FFA) 307.629
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Boxoffice USA $ 24.104.113
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Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Ein Maulwurf sorgt beim britischen Secret Service für Aufregung. Brisante Informationen landen seit Jahren beim sowjetischen Abwehrdienst KGB. Als man sich nicht mehr zu helfen weiß, wird der ehemalige Meisteragent George Smiley aus dem Ruhestand geholt, um den Maulwurf zu finden. Das erweist sich als überaus schwierig, denn man verweigert ihm den Zugang zu geheimen Dokumenten, und außerdem muss er seine Mission vor den Kollegen geheim halten - denn einer von ihnen ist der Verräter.

Agententhriller nach John Le Carrés Bestseller, der John Irvin 1979 schon als Vorlage zur hoch gepriesenen gleichnamigen Miniserie diente. Brisant, Volten schlagend und vielschichtig geht es in diesem stimmungsvollen Spionagefilm alter Schule zu, den "So finster die Nacht"-Regisseur Tomas Alfredson mit viel Gespür für Atmosphäre und Spannung in Szene gesetzt hat. Als Smiley brilliert auf den Spuren von Sir Alec Guinness Gary Oldman, als Gegenspieler/Mitarbeiter glänzen unter anderem Colin Firth, John Hurt und Ciarán Hinds.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Furioser Agententhriller nach John Le Carrés berühmten Bestseller über die Jagd nach einem Maulwurf im Herzen des britischen MI6 während des Kalten Krieges.

Vier Jahre dauerte die Entwicklung des Projekts und das Warten hat sich gelohnt. Der Schwede Tomas Alfredson inszeniert den über zwei Stunden dauernden spannenden Agententhriller mit Bedacht und ohne große Eile als Spionagefilm alter Schule. Es zeugt von Mut und Selbstvertrauen, sich an die Verfilmung eines der erfolgreichsten Bücher Le Carrés zu wagen, dessen TV-Serie mit Alec Guiness als legendärer MI6-Agenten George Smily zudem noch als Klassiker gilt. Wie immer bei Le Carré, der dem Filmemacher eine Art "carte blanche" und den Rat gab, nicht die Serie zu kopieren, dreht sich die Geschichte um Liebe und Verrat. Da vergisst man gerne, dass der Kalte Krieg schon 20 Jahre vorbei ist. Alfredson lässt sich auch mehr einfallen als die Starbesetzung mit Oscar-Preisträger Colin Firth als Agent Bill Haydon, John Hurt als Chef Control und Gary Oldman in der Rolle des aus dem Amt geworfenen Spions Smiley, der nun für den "Circus" (so der Codename für MI6) reaktiviert wird, um einen Maulwurf zu enttarnen, auf dessen Konto eine missglückte Geheimdienstaktion in Budapest geht. Control verliert deshalb seinen Job. Es ist das Jahr 1973 und der MI6, der britische Secret Service, muss Schritt halten mit den konkurrierenden Geheimdiensten anderer Länder und für die Sicherheit im Land sorgen. Der Feind kennt kein Pardon. Es herrscht Angst, dass man durch einen Doppelagenten, der für die UdSSR wie auch England arbeitet, in große Gefahr gerät. Mit einem jüngeren Agenten (Benedict Cumberbatch) nimmt Smiley die Aktivitäten des "Circus" in Vergangenheit und Gegenwart unter die Lupe, aber die Spur zum Maulwurf bleibt kalt. Irgendwann bleiben nur noch fünf Agenten als Verräter übrig, darunter Smiley selbst. Bevor die Wahrheit ans Licht kommt, eskaliert die Situation.

In ruhigen Kamerafahrten, eingetaucht in kühlen und trostlosen Bildern in Brauntönen, in einer ausgewählten Sprache und einer Ausstattung vom Feinsten - da stimmt alles vom Feuerzeug bis zur Lampe aus den 1970er Jahren, von den furchtbaren Tapeten ganz zu schweigen - kreiert der Film eine klaustrophobische und dichte Atmosphäre in der Paranoia des Kalten Krieges. Wie die einsamen Männer in Trenchcoats, die ständig einen Whiskey kippen und eine Zigarette nach der anderen paffen, sich gegenseitig misstrauisch beäugen, weder glamourös wie Bond durch die Welt jetten oder schöne Frauen verführen, sondern einen drögen Bürojob erledigen, dennoch Interesse wecken, das liegt an der klugen Anordnung des streckenweise undurchschaubaren Puzzles ohne große Action. Der Fokus liegt auf dem komplizierten Innenleben der Protagonisten, von denen jeder bei näherem Hinschauen verdächtig scheint. Einfach nostalgisch schön. mk.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Studiocanal
O-Titel Tinker Tailor Soldier Spy
Land / Jahr Großbritannien/Frankreich/Deutschland 2011
Kategorie Spielfilm
Genre Thriller / Kriminalfilm
Produktionsfirmen Working Title (GB)/StudioCanal (FR)
Koproduktionsfirmen Kinowelt
Verleihförderung FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 150.000)
Kinostart 02.02.2012
Laufzeit 127
FSK ab 12 Jahre
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 2.280.423
Bes. (EDI) 307.239
Bes. (FFA) 307.629
Charthistory
USA-Start 09.12.2011, bei Focus Features
Boxoffice USA $ 24.104.113
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.damekoenigasspion.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Tim Bevan, Eric Fellner, Robyn Slovo
Koproduzenten Alexandra Ferguson
Ausf. Produzenten Liza Chasin, Debra Hayward, John Le Carré, Peter Morgan, Ron Halpern, Douglas Urbanski, Olivier Courson
Regie Tomas Alfredson
Drehbuch Bridget O'Connor, Peter Straughan
Buchvorlage John Le Carré
Darsteller Gary Oldman (George Smiley), Colin Firth (Bill Haydon), Tom Hardy (Ricki Tarr), John Hurt (Control), Toby Jones (Percy Alleline), Mark Strong (Jim Prideaux), Benedict Cumberbatch (Peter Guillam), Ciarán Hinds (Roy Bland), David Dencik (Toby Esterhase), Philip Martin Brown (Tufty Thesinger), Kathy Burke (Connie Sachs), Laura Carmichael (Sal), Oleg Dzhabrailov (Sergei), Amanda Fairbank-Hynes (Belinda), Stephen Graham (Jerry Westerby), Konstantin Khabenskij (Poljakov), Swetlana Khodchenkowa (Irina), Jamie Thomas King (Kaspar), Tomasz Kowalski (Boris), Sarah Linda (Miss Robinson), Roger Lloyd-Pack (Mendel), Simon McBurney (Oliver Lacon), Christian McKay (Mackelvore), Katrina Vasilieva (Ann Smiley), Matyelok Gibbs (Mrs. Pope Graham), Peter O'Connor (Fawn), Zoltán Mucsi (Magyar), Péter Kálloy Molnár (ungarischer Kellner), Linda Marlowe (Mrs. McCraig), John Le Carré (Weihnachtspartygast), Imre Csuja (KGB-Agent), Ilona Kassai (Frau im Fenster)
Kamera Hoyte van Hoytema
Schnitt Dino Jonsäter
Musik Alberto Iglesias
Produktionsdesign Maria Djurkovic
Ton John Casali
Kostüme Jacqueline Durran
Casting Jina Jay
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
25. Europäischer Filmpreis
Europäischer Filmpreis Großansicht
2012, Valletta (Malta), 01.12.2012 Europäischer Filmmusikpreis 2012 Alberto Iglesias
25. Europäischer Filmpreis
Europäischer Filmpreis Großansicht
2012, Valletta (Malta), 01.12.2012 Europäischer Preis für Ausstattung 2012 Maria Djurkovic
65. British Academy Film Award   2012, London, 12.02.2012 Beste Drehbuchadaption Bridget O'Connor, Peter Straughan
65. British Academy Film Award   2012, London, 12.02.2012 Bester britischer Film  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Dame König As Spion (4K Ultra HD + Blu-ray) Plaion Pictures Blu-ray Disc, ab 12, 127 Min. Kauf
Dame König As Spion Plaion Pictures Blu-ray Disc, ab 12, 127 Min. Kauf
Dame König As Spion (Thriller Collection) Plaion Pictures DVD, ab 12, 122 Min. Kauf
Dame König As Spion (Thriller Collection) Plaion Pictures Blu-ray Disc, ab 12, 127 Min. Kauf
Dame König As Spion (Steelbook Collection) Plaion Pictures Blu-ray Disc, ab 12, 127 Min. Kauf
Dame König As Spion Plaion Pictures DVD, ab 12, 122 Min. Kauf
Dame König As Spion (Limited Edition) Plaion Pictures Blu-ray Disc, ab 12, 127 Min. Kauf
Dame König As Spion STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 12, 122 Min. Leih
Dame König As Spion STUDIOCANAL Home Entertainment Sales Blu-ray Disc, ab 12, 127 Min. Leih
Enthalten in:
John le Carré Edition (2 Discs)John le Carré Edition (2 Discs)
Nicht lieferbar
Plaion Pictures GmbH
STUDIOCANAL Home Entertainment
DVD, ab 12, 245 Min.
Blu-ray Disc, ab 12, 255 Min.
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Diverse Tinker Tailor Soldier Spy/Dame, König, As, Spion
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Ein Maulwurf sorgt beim britischen Secret Service für Aufregung. Brisante Informationen landen seit Jahren beim sowjetischen Abwehrdienst KGB. Als man sich nicht mehr zu helfen weiß, wird der ehemalige Meisteragent George Smiley aus dem Ruhestand geholt, um den Maulwurf zu finden. Das erweist sich als überaus schwierig, denn man verweigert ihm den Zugang zu geheimen Dokumenten, und außerdem muss er seine Mission vor den Kollegen geheim halten - denn einer von ihnen ist der Verräter.

Agententhriller nach John Le Carrés Bestseller, der John Irvin 1979 schon als Vorlage zur hoch gepriesenen gleichnamigen Miniserie diente. Brisant, Volten schlagend und vielschichtig geht es in diesem stimmungsvollen Spionagefilm alter Schule zu, den "So finster die Nacht"-Regisseur Tomas Alfredson mit viel Gespür für Atmosphäre und Spannung in Szene gesetzt hat. Als Smiley brilliert auf den Spuren von Sir Alec Guinness Gary Oldman, als Gegenspieler/Mitarbeiter glänzen unter anderem Colin Firth, John Hurt und Ciarán Hinds.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Ein pensionierter Topspion soll in geheimer Mission einen Maulwuf im Secret Service enttarnen. Agententhriller nach John Le Carrés Bestseller, das Thomas Alfredson als elegantes und anspielungsreiches Puzzlespiel anlegt.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Wir schreiben das Jahr 1973. Der Kalte Krieg zwingt die Geheimagenten von Ost und West, immer mehr Vorsicht vor Doppelspionen walten zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt erschüttert den englischen Geheimdienst die Nachricht, es gäbe einen "Maulwurf" in den eigenen Reihen. Daher wird Ex-Agent George Smiley kurzerhand wieder in den Dienst berufen, um den Verräter zu entlarven. Doch wem kann Smiley jetzt noch trauen? Und wer traut ihm? John le Carrés meisterhafter Spionageroman wird von Thomas Alfredson extrem werkgetreu und mit historischer Authentizität verfilmt. Die Riege der Darsteller liest sich wie ein Who is Who des aktuellen britischen Kinos, bis in die kleinsten Nebenrollen glänzt die hervorragende Besetzung. Der Film kommt mit reduzierter Action aus und lässt sich Zeit, die labyrinthische Handlung zu entschlüsseln. Spannung vermittelt sich vor allem durch starke Dialoge, eine ausgeklügelte Montage und die exzellente Kamera. Ein atmosphärisch dichter und distinguiert britischer Thriller über eine Welt voller "Ehrenmänner" ohne Moral - schnörkellos genial!

Gutachten:

Endlich, muss man sagen, kommt die Neu-Verfilmung eines der berühmtesten Bestseller von John le Carré, dem Schöpfer von meisterhaft intelligenten Spionagethrillern, in die Kinos.
Und entsprechend der Vorlage gelang unter der Regie von Tomas Alfredson ein ebenso intelligentes, vielschichtiges und sehr verschlüsseltes filmisches Kunstwerk. Ein Kunstwerk, welches in erster Linie durch seine hervorragende Besetzung, zum Beispiel mit John Hurt, Colin Firth und vor allem Gary Oldman, der im Mittelpunkt des Geschehens steht, besticht. In der Rolle des kühlen, unnahbaren und selbstsicheren George Smiley, der langjährigen rechten Hand des ehemaligen Chefs des britischen Geheimdienstes, obliegt es ihm, in einem nahezu undurchschaubaren Netzwerk von Agenten zwischen Moskau und London den "Maulwurf" in den eigenen Reihen zu finden.
Mit langsamem Erzählrhythmus, welcher die kühle, ja manchmal eiskalte Atmosphäre des Films noch verstärkt, folgt man mit großer Spannung dem perfiden Ränkespiel der Agenten untereinander. Jeder arbeitet gegen jeden, jeder wird von jedem heimlich abgehört und nur wenigen kann man vertrauen. Hier zeigt sich eindringlich die Absurdität der Arbeit von Geheimdiensten an sich. Loyalität ist selten, denn es sind Menschen ohne Moral, ohne Privatleben, und daher auch voller Einsamkeit. Aber das gehört eben mit aller Konsequenz zu ihrem Handwerk.
Raffiniert angereichert mit vielen Rückblenden - ein besonderes Lob für die herausragende Montage! - verlangt der Film vom Zuschauer viel Konzentration, gerade auf die Vielzahl von Dialogen und auf Blickwinkel, welche die hervorragende Kamera zulässt. Immer gerade so viel, wie zum Verständnis der Entwicklung der Geschichte notwendig ist. So kann man die verschiedenen Zeitebenen in den Rückblenden oftmals nur durch Details in der Ausstattung zuordnen.
Fazit: Ein herausragend inszenierter Film mit großer Besetzung, brillanten Dialogen, perfekter Ausstattung und Kamera und gleich bleibender Spannung auf hohem intellektuellem Niveau. Bravo!

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Datum Stadt Festivalname
31.08.2011 - 10.09.2011 Venedig 68. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica

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