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Chihiros Reise ins Zauberland

Vom japanischen Walt Disney Miyazaki fabelhaft und familiengerecht animierte, märchenhafte Reise eines kleinen Mädchens in die heimische Götterwelt.

Chihiros Reise ins Zauberland Großansicht
(Bild: Universum (Constantin))
Verleih Universum Film (Constantin)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Japan 2001
Regie Hayao Miyazaki
Kinostart 19.06.2003
Einspielergebnis D € 1.931.622
Bes. (EDI) 413.984
Bes. (FFA) 428.386
Charthistory
Boxoffice USA $ 9.855.615
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Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Die kleine Chihiro ist mit ihren Eltern unterwegs in eine Vergnügungspark, bis diese sich nach Durchqueren eines Tunnes in Schweine verwandeln. Auf sich allein gestellt, trifft Chihiro in einem Erholungsbad für müde Gottheiten unter anderem mehrarmige Maschinisten, einen Stinkgott, den gesichtslosen Dämon Noface und einen Jungen, der jedoch tatsächlich ein Fluss ist.

Seine Sonderstellung im Pantheon des Animés unterstreicht der japanische Walt Disney Hayao Miyazaki auch mit seinem jüngsten Film: Die ebenso fantasievolle wie familiengerechte Reise eines kleines Mädchens in die Götterwelt ihres Heimatlandes avancierte mit einem Einspiel von etwa 230 Mio. Dollar zum erfolgreichsten japanischen Film aller Zeiten. Die Antwort auf "Alice im Wunderland" wurde außerdem bei der Berlinale 2002 mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Seine Sonderstellung im Pantheon des Animés unterstreicht Hayao Miyazaki, der japanische Walt Disney, auch mit seinem jüngsten Film, "Spirited Away", der mit den technoiden Zukunftsutopien anderer Mangameister ebenso wenig zu tun hat wie mit dem eigenen vorangegangenem Zeichentrickhit, der extrem gewalttätigen Mythenschlachtplatte "Prinzessin Mononoke" (der auf der Berlinale 1998 im Wettbewerb außer Konkurrenz vorgestellt worden war). Dass diese ebenso fantasievolle wie familiengerechte Reise eines kleines Mädchens in die Götterwelt in ihrem Heimatland mit einem Einspiel von etwa 230 Mio. Dollar zum erfolgreichsten japanischen Film aller Zeiten avancierte, verwundert nicht. Warum man diese Antwort auf "Alice im Wunderland" allerdings mit einem Goldenen Bären auszeichnen musste, gibt ähnlich viele Rätsel auf wie der etwas wahllos fabulierende Film selbst.

Tatsächlich wäre ein Sonderpreis, etwa für die technische Leistung oder künstlerische Vision, allemal genug gewesen, um Miyazakis Fiebertraum mit brachial angetackerter Umweltbotschaft ausreichend zu würdigen. Der beste Film im Angebot der Berlinale 2002 war "Spirited Away" jedenfalls nicht (was sich mit Nachdruck auch über den bereits im britischen Fernsehen ausgestrahlten "Bloody Sunday" sagen lässt). Das soll allerdings weder die künstlerischen Meriten noch die Unterhaltungsqualitäten dieses Kinderfilms schmälern, aber zu oft reiht Miyazaki seine bisweilen auch etwas infantilen Einfälle einfach nur beliebig aneinander, als dass man von einem Meisterwerk (wie es "Prinzessin Mononoke" war) sprechen könnte. So erlebt man nach dem denkbar normalsten Intro eines Zeichentrickfilms aller Zeiten, in dem die Zeichner das Auto des Vaters der kleinen Heldin Chihiro beim Linksabbiegen an einer Kreuzung sogar den Gegenverkehr abwarten lassen (wozu die Mühe?), wie sich die Eltern nach dem Durchqueren eines verbotenen Tunnels in Schweine verwandeln und Chihiro, auf sich allein gestellt, ihren Weg weiter gehen muss. In einem großen Erholungsbad für müde Gottheiten und Dämonen trifft sie unter anderem auf mehrarmige Maschinisten, einen Stinkgott (Sinnbild für die Verschmutzung der Flüsse), wuselnde schwarze Flumibäusche, eine schrille Hexe und ihr bizarres Monsterbaby, das später in die niedlichste rosa Ratte der Filmgeschichte verzaubert wird, einen gesichtslosen Dämon namens Noface, der vermutlich die Versuchung des Menschen darstellen soll, und einen Jungen, der sich in einen Drachen verwandeln kann, aber tatsächlich ein Fluss ist. So weit, so gut. Das hält man, je nach Disposition, für einen Triumph unendlicher Fantasie über die Erzählkonvention oder einfach nur für absurden Quatsch, die unfokussierte, megalomanische Grille eines Altmeisters, der übers Ziel hinausschießt. Besonders zwingend ist das Ganze jedenfalls trotz der stets hervorragenden Umsetzung (selten sah klassische Folienanimation so hinreißend aus) und manch erquicklicher Szenen nicht unbedingt. Vielleicht bedarf es aber auch einfach nur eines gewissen Hintergrundwissen über japanische Mythen und Gottheiten, um den Reiz dieses mäandernden Märchens in seiner Komplettheit zu begreifen. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Szene

 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Universum Film (Constantin)
O-Titel Spirited Away
Alternativ-/Arbeitstitel Sen to chihiro no kamikakushi
Land / Jahr Japan 2001
Kategorie Spielfilm
Genre Trickfilm / Fantasy
Produktionsfirmen Studio Ghibli
Verleihförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 50.000)
Kinostart 19.06.2003
Laufzeit 125
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Bildformat 35 mm/1:1,85
Tonformat Dolby-SRD/DTS
Einspielergebnis D € 1.931.622
Bes. (EDI) 413.984
Bes. (FFA) 428.386
Charthistory
USA-Start 20.09.2002, bei Buena Vista
Boxoffice USA $ 9.855.615
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.chihirosreise.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Toshio Suzuki
Ausf. Produzent Yasuyoshi Tokuma
Ausf. Co-Producer. Takeyoshi Matsushita, Seiichiro Ujiie, Yutaka Narita, Koji Hoshino, Banjiro Uemura, Hironori Aihara
Regie Hayao Miyazaki
Drehbuch Hayao Miyazaki
Sprecher Rumo Hiragi (Chihiro/Sen), Miyu Irino (Haku), Mari Natsuki (Yubaba/Zeniba), Yasuko Sawaguchi (Chihiro's Mother), Tatsuya Gashuin (Aogaeru), Ryunosuke Kamiki (Boh, the Baby), Yo Oizumi (Bandai-gaeru), Yumi Tamai (Lin), Koba Hayashi (Kawa no Kami), Tsunehiko Kamijô (Chichiyaku)
Sprecher D Sidonie von Krosigk (Chihiro), Nina Hagen (Yubaba / Zeniba), Tim Sander (Haku), Cosma Shiva Hagen (Lin)
Schnitt Takeshi Seyama
Musik Joe Hisaishi
Produktionsdesign Yoji Takeshige, Norobu Yoshida
Ton Kazuhiro Hayashi, Shuji Inoue
Animation Masashi Ando, Kitaro Kosaka, Megumi Kagawa, Mitsunori Kataama
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
52. Internationale Filmfestspiele in Berlin
Internationale Filmfestspiele in Berlin
2002, Berlin, 06.02.2002 - 17.02.2002 Goldener Bär (ex-aequo)  
5. DVD Champion
DVD Champion Großansicht
2004, München, 27.10.2004 Animation  
75. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2002, Los Angeles, 23.03.2003 Bester Animationsfilm  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Chihiros Reise ins Zauberland (Limited Collector's Edition, 2 Discs)
Nicht lieferbar
Universum Film Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 245 Min. Kauf
Chihiros Reise ins Zauberland Universum Film Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 125 Min. Kauf
Chihiros Reise ins Zauberland (Eltern family Edition)
Nicht lieferbar
Universum Film DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 120 Min. Kauf
Chihiros Reise ins Zauberland
Nicht lieferbar
Universum Film DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 120 Min. Kauf
Chihiros Reise ins Zauberland (Special Edition, 2 Discs)
Nicht lieferbar
Universum Film DVD, ab 12, 120 Min. Kauf
Chihiros Reise ins Zauberland
Nicht lieferbar
Universum Film VHS, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 120 Min. Kauf
Chihiros Reise ins Zauberland Universum Film DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 120 Min. Kauf
Chihiros Reise ins Zauberland Universum Film DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 120 Min. Leih
Chihiros Reise ins Zauberland
Nicht lieferbar
Universum Film VHS, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 120 Min. Leih
Enthalten in:
Große Kinomomente - Gesamtausgabe 1 (46 DVDs)
Nicht lieferbar
Große Kinomomente - Gesamtausgabe 1 (50 DVDs)
Nicht lieferbar
Universum Film GmbH
Universum Film GmbH
DVD, ab 16
DVD, nicht unter 18
Kauf
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Auf der Fahrt von Tokio in einen Vorort gelangt die kleine Chihiro mit ihren Eltern an einen Tunnel, der zu einem gigantischen, aber menschenleeren Vergnügungspark führt. Als die Eltern sich auf ein reichhaltiges Büffet stürzen, werden sie prompt in Schweine verwandelt. Chihiro, allein auf sich gestellt, irrt hilflos umher und trifft in der Folge auf den freundlichen Jungen Haku, die mächtige Hexe Yubaba und das ominöse Ohngesicht. Dabei versucht Chihiro verzweifelt, den Zauber, mit dem ihre Eltern belegt wurden, rückgängig zu machen.

In seiner Variante von "Alice im Wunderland" hat Hayao Mayazaki unzählige japanische Mythen und Märchen verarbeitet und mit faszinierenden Bildern unterfüttert. Auch westliche Augen und Ohren können sich diesem Animé, das allein in Japan über 21 Millionen Menschen vor die Leinwand lockte, nicht entziehen. Das farbenprächtige und tricktechnisch bestechende Werk, das 2002 den Goldenen Berlinale-Bären und 2003 den Oscar als bester Animationsfilm erhielt, kann kleine wie große Zeichentrickfans verzaubern.

Quelle: mediabiz.de

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